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Facet   section ZfN Section B:Volume 017  [X]
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Publication Year
1962 (245)
81Author    Requires cookie*
 Title    Tab  
 Abstract    1. Maxima und spezifische Extinktionen der UV-Spek-tren (in Dioxan). 2 G. D. T h o r n , Canad. J. Chem. 38, 1439 [I960], Petunosid, ein acyliertes Flavon aus Petunien Von L e o n h a r d B ir k o f e r und C h r ist e l m a r g o t K a ise r Aus der Blütensorte v 75 von Petunia hybrida \ die Kämpferolglykoside 2 führt, konnte ein dem Kämpferol-3-/?-sophorosid 2 nahestehendes Flavon isoliert werden. Die hellgelben Kristalle vom Schmp. 201—203° zeig­ ten bezüglich 7?/-Wert und Fluoreszenzfarben ein unter­ schiedliches Verhalten gegenüber bisher identifizierten Kämpferolderivaten. Das durch Säurehydrolyse gewon­ nene Aglykon war Kampferöl. Die alkalisch durchge­ führte Spaltung führte zu Kämpferol-3-/3-sophorosid und einem zweiten Bruchstück, das mit Ferulasäure identisch war. Im UV-Spektrum 3 (Abb. 1) ist das für Kämpferol-3-/3-sophorosid charakteristische Maximum I bei 350 m/u verschwunden. An dessen Stelle ist bei 329 m^u ein Maximum sichtbar, das, wie ein Ver­ gleich zeigt, in seiner Lage mit dem Maximum des 
  Reference    (Z. Naturforschg. 17b, 279—280 [1962]; eingegangen am 3. März 1962.) 
  Published    1962 
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 Identifier    ZNB-1962-17b-0279_n 
 Volume    17 
82Author    Requires cookie*
 Title      
 Abstract    V on O tto W arburg, G ünter K rippa h l, A ugust-W ilhelm G eissler u n d S iegfried L orenz Chromchlorür als saures Absorptionsmittel für Sauer­ stoff, zur Absorption von Sauerstoff aus kohlensäure­ haltigen Gasgemischen, wurde 1931 1 in die biologische Manometrie eingeführt. Die Verwendung von trockenem festem Chromchlorür, das aus der Birne in die Wanne eingekippt wurde, war eine Verbesserung2 der Me­ thode, hatte aber den Nachteil, daß bei längeren Ver­ suchen das Chromchlorür trotz Beimischung von CaCL feucht wurde und dann bereits in der Birne Sauerstoff absorbierte. Wir haben diesen Übelstand nunmehr da­ durch behoben, daß wir das Chromchlorür zu Tabletten pressen, die Tabletten in die Birne legen und sie hier mit einem Tropfen Paraffinöl überschichten. Dann wird auch in langen Versuchen kein Sauerstoff in der Birne absorbiert, sondern die Absorption des Sauerstoffs setzt erst ein, wenn die Tabletten mit dem Paraffin in die Wanne gekippt werden, die 0,4 ccm Wasser enthält. Die Sauerstoffabsorption in der Wanne geht schneller, wenn man nach dem Einkippen das Paraffin aus der Wanne in die Birne durch Neigen zurückholt. Die Ge­ schwindigkeit der Sauerstoffabsorption ist dann für die meisten Zwecke mehr als ausreichend und verläuft ins­ besondere auch bei sehr niedrigen Sauerstoffdrucken schnell bis zum Sauerstoffdruck Null. Die Abbn. 1 und 2 veranschaulichen die Methode. Das Gewicht der Tabletten betrug in unseren Ver­ suchen meistens 10 bis 20 Milligramm. Die Sperrflüs­ sigkeit der Manometer war B r o d i e sehe Lösung, wenn ein Sauerstoffdruck bis zu 2% einer Atmosphäre zu ab­ sorbieren war; waren höhere Drucke zu absorbieren, so war Quecksilber die Sperrflüssigkeit. Die möglichen Fehler der Methode sind entweder eine Absorption von Sauerstoff vor dem Einkippen des Chromchlorürs in die Wanne; oder eine Entwicklung von Wasserstoff nach dem Einkippen. Zur Eliminierung 1 0 . W a r b u r g , F. K u b o w it z u . W . C h r is t ia n , Biochem. Z. 242, 170 [1931]. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 17b, 281 [1962]; eingegangen im 10. März 1962) 
  Published    1962 
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 Identifier    ZNB-1962-17b-0281a_n 
 Volume    17 
83Author    Requires cookie*
 Title      
 Abstract    V on O tto W arburg, G ünter K rippa h l, A ugust-W ilhelm G eissler u n d S iegfried L orenz Chromchlorür als saures Absorptionsmittel für Sauer­ stoff, zur Absorption von Sauerstoff aus kohlensäure­ haltigen Gasgemischen, wurde 1931 1 in die biologische Manometrie eingeführt. Die Verwendung von trockenem festem Chromchlorür, das aus der Birne in die Wanne eingekippt wurde, war eine Verbesserung2 der Me­ thode, hatte aber den Nachteil, daß bei längeren Ver­ suchen das Chromchlorür trotz Beimischung von CaCL feucht wurde und dann bereits in der Birne Sauerstoff absorbierte. Wir haben diesen Übelstand nunmehr da­ durch behoben, daß wir das Chromchlorür zu Tabletten pressen, die Tabletten in die Birne legen und sie hier mit einem Tropfen Paraffinöl überschichten. Dann wird auch in langen Versuchen kein Sauerstoff in der Birne absorbiert, sondern die Absorption des Sauerstoffs setzt erst ein, wenn die Tabletten mit dem Paraffin in die Wanne gekippt werden, die 0,4 ccm Wasser enthält. Die Sauerstoffabsorption in der Wanne geht schneller, wenn man nach dem Einkippen das Paraffin aus der Wanne in die Birne durch Neigen zurückholt. Die Ge­ schwindigkeit der Sauerstoffabsorption ist dann für die meisten Zwecke mehr als ausreichend und verläuft ins­ besondere auch bei sehr niedrigen Sauerstoffdrucken schnell bis zum Sauerstoffdruck Null. Die Abbn. 1 und 2 veranschaulichen die Methode. Das Gewicht der Tabletten betrug in unseren Ver­ suchen meistens 10 bis 20 Milligramm. Die Sperrflüs­ sigkeit der Manometer war B r o d i e sehe Lösung, wenn ein Sauerstoffdruck bis zu 2% einer Atmosphäre zu ab­ sorbieren war; waren höhere Drucke zu absorbieren, so war Quecksilber die Sperrflüssigkeit. Die möglichen Fehler der Methode sind entweder eine Absorption von Sauerstoff vor dem Einkippen des Chromchlorürs in die Wanne; oder eine Entwicklung von Wasserstoff nach dem Einkippen. Zur Eliminierung 1 0 . W a r b u r g , F. K u b o w it z u . W . C h r is t ia n , Biochem. Z. 242, 170 [1931]. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 17b, 281 [1962]; eingegangen im 10. März 1962) 
  Published    1962 
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 Identifier    ZNB-1962-17b-0281b_n 
 Volume    17 
84Author    Requires cookie*
 Title    In den Hauptraum des  
 Abstract    Manometriegefäßes gibt man 3 ccm m/20-Phosphatlösung, deren ph z . B. 6,5 ist und die einige //Mole Flavin oder Chinon enthalten. In die Wanne gibt man 0,4 ccm m/20-Phosphat pH 6,5 mit einigen //g Katalase-Böhringer. In die mit der Wanne verbundene Birne gibt man 0,2 ccm m/20-Phosphat-lösung pn 6,5, mit z. B. 20 //Molen Wasserstoffperoxyd. Dann stellt man den Platindraht in den Hauptraum des Gefäßes, verbindet das Gefäß mit dem Manometer und hydriert bei 20°, bis pro Molekül Flavin oder Chinon 1 Molekül Wasserstoff aufgenommen worden ist. Bei längerer Hydrierung nahmen die Flavine mehr als 1 Molekül Wasserstoff auf, doch waren die Geschwin­ digkeiten der reversiblen und irreversiblen Hydrie­ rungen so verschieden, daß bei manometrischer Beob­ achtung der Wasserstoffaufnahme das Ende der rever­ siblen Hydrierung leicht zu erkennen war. Ist die reversible Hydrierung beendet, so nimmt man das mit dem Manometer verbundene Gefäß aus dem Thermostaten heraus und leitet von dem Kapillarstop­ fen a aus durch das Gefäß Argon, das durch den ge­ öffneten Manometerhahn (in der Abb. nicht gezeichnet) ausströmt. Erst dann löst man, unter fortgesetzter Ar-gondurchleitung, die Verbindung von Gefäß und Mano­ meter, nimmt den Platindraht heraus, setzt das Gefäß wieder an sein Manometer an und bringt Gefäß und Manometer zurück in den Thermostaten. Ist bei der Herausnahme des Platindrahtes aus dem Gefäß der Argonstrom hinreichend stark, so kommt kein Sauer­ stoff in das Gefäß. Nach Temperatur-und Druck-Ausgleich im Thermo­ staten kippt man das Wasserstoffperoxyd aus der Birne zu der Katalase in der Wanne, erzeugt dadurch den ge­ wünschten Sauerstoffdruck und mißt schließlich die Ge­ schwindigkeit, mit der der entwickelte Sauerstoff wie­ der verschwindet. Beziehungen zwischen der Hemmung von Wurzelhalsgallen durch Bromuracil und dem Infektionserfolg Von M a r t in B o p p In einer früheren Untersuchung 1 haben wir gezeigt, daß es möglich ist, Wurzelhalsgallen durch Bromuracil spezifisch zu hemmen. In einer kurzen Mitteilung glau­ ben L ip e t z und S t o n ie r 2 diese Hemmung auf Ver­ unreinigungen des Bromuracils zurückführen zu müs­ sen, weil es ihnen nicht gelungen war, eine gleiche Hemmung mit Bromuracil-Proben zu erzielen, die sie auf ihre Reinheit geprüft hatten. Da es sich hier um ein Problem von wesentlicher theoretischer Bedeutung handelt3, haben wir die Ver­ suche mit Bromuracil noch einmal aufgegriffen. Wir verwendeten für die Versuche Bromuracil der Fa. Fluka A.G. Buchs/Schweiz, aus derselben Probe, die sich in den Versuchen von L ip e t z und S t o n ie r als 
  Reference    (Z. Naturforschg. 17b, 282—283 [1962]; eingeg. am 24. Februar 1962) 
  Published    1962 
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 Identifier    ZNB-1962-17b-0282_n 
 Volume    17 
85Author    Requires cookie*
 Title      
 Abstract    Im Jahre 1955 konnten Langdon und Weakley 1 feststellen, daß die Aktivität der Glucose-6-phosphatase (G-6-Pase) in Diabetesleber höher ist als in normalen Leberzellen. Dieser Befund konnte 1959 durch Segal und Washko 2 bestätigt werden. Sie fanden, daß beim Übergang der normalen Leber in die alloxandiabetische Leber eine Aktivierung der G-6-Pase innerhalb sehr kurzer Zeit eintritt. Diese relativ rasche Aktivitätsstei­ gerung läßt die Vermutung zu, daß eine Aktivierung des Ferments in der Zelle selbst ohne eine verstärkte Enzymsynthese erfolgen kann. Weber und Ashmore 3 stellten dagegen eine ständige Abnahme der Aktivitä­ ten von G-6-Pase und Fructose-1.6-diphosphatase (FDPase) bei der Ausbildung von Hepatomen fest. Wie wir bereits ausführten4, kann wahlweise eine Maskierung bzw. Demaskierung der beiden Phospha­ tasen, je nach der Stoffwechselsituation (Diabetes und Tumor), angenommen werden. Eine gewisse Bestäti­ gung für dieses Verhalten liefern die Versuche von Freedland und Waisman 5, die durch proteolytische Be­ handlung mit Papain eine Steigerung der FDPase-Aktivität erzielen konnten. Wir haben deshalb ver­ sucht, die Bedingungen für eine proteolytische Akti­ vierung von FDPase-haltigen Extrakten aus Rinder­ leber durch Trypsin näher zu charakterisieren. M aterial und Methoden 
  Reference    (Z. Naturforschg. 17b, 284—285 [1962]; eingeg. im 9. November 1961) 
  Published    1962 
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 Identifier    ZNB-1962-17b-0284_n 
 Volume    17 
86Author    Requires cookie*
 Title    zeitliche  
 Abstract    Abhängigkeit der Maximumslage ist zurück­ zuführen auf eine verstärkte Trypsinwirkung mit fort­ schreitender Zeit. Es muß angenommen werden, daß die Maximum­ kurven dadurch Zustandekommen, daß bei niedrigen Trypsinkonzentrationen die Aktivierung des Enzyms, bei hohen Trypsinkonzentrationen dagegen der proteo­ lytische Abbau des Enzyms und die damit verbundene Zerstörung seiner Aktivität überwiegen. Im Vergleich zu den Untersuchungen von F r e e d l a n d und W a ism a n 5 konnten wir mit Trypsin eine weit höhere Aktivierung erreichen, als die von den genann­ ten Autoren mit Papain gefundene. Diese Versuchs­ ergebnisse sprechen dafür, daß durch eine tryptische Verdauung Proteine oder Polypeptide aus dem Enzym­ molekül abgespalten werden, die die Rolle von Maskie­ rungsstoffen zu spielen scheinen. Ein Vergleich der Ergebnisse der FDPase-Aktivierung mittels Papain und Trypsin läßt den Schluß zu, daß es sich bei der Ab­ spaltung von Maskierungsstoffen um eine unspezifische proteolytische Reaktion handelt. Weitere Versuche über Isolierung und Identifizierung derartiger Maskierungs­ stoffe sind in Vorbereitung. Ableitung der Rezeptorpotentiale und Nervenimpulse einzelner Cuticula-Senillen bei Insekten Von U l r ic h T h u r m Die in der Cuticula der Insekten lokalisierten Rezep­ toren bieten besonders günstige Voraussetzungen für Analysen der Tätigkeit einzelner Sinneszellen. Die räumlich gut getrennten Sensillen sind durch den hohen elektrischen Widerstand der Cuticula auch elektrisch gegeneinander isoliert. Auf Grund dieser Voraussetzun­ gen wurde eine Methode entwickelt, um Rezeptorpoten­ tiale und Nervenimpulse gleichzeitig vom einzelnen Sen-sillum an seiner Basis abzuleiten. Eine präparative Iso­ lierung des Rezeptors und eine Verletzung des Tieres erübrigen sich. Ein Zellindividuum läßt sich auf diese Weise über mehrere Tage beobachten. Die Ableitung der Aktionspotentiale wird unabhängig von der Reiz-gebung vorgenommen, im Unterschied zu dem Verfah­ ren von WoLBARSHT 1. Diese Methode wurde an den mechanorezeptorischen Borstensensillen ausgearbeitet, die an den Gelenken der Insekten stehen. Das Objekt war das Cervical-Bor-stenfeld in der Halsregion der Honigbiene2> 3. Man darf annehmen, daß auch bei nicht-mechanorezeptori-schen Sensillen die Aktionspotentiale nach derselben, nur wenig abgewandelten Methodik abgeleitet werden können. Speziell für Chemorezeptoren entwickelte M o r it a 4 eine verwandte, jedoch sehr diffizile Methode. Als differente und indifferente Elektroden dienen zur Ableitung von Rezeptorpotentialen und Impulsen mit 
  Reference    (Z. Naturforschg. 17b, 285—286 [1962]; eingeg. am 3. Februar 1962) 
  Published    1962 
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 Identifier    ZNB-1962-17b-0285_n 
 Volume    17 
87Author    W. K., H. G., G. M.Requires cookie*
 Title      
 Abstract    2'-3'-Isopropyliden-nucleoside lassen sich mit Pyrophosphorylchlorid zu den entsprechenden Di-chlorphosphorsäureestern umsetzen, die nach Hydrolyse in die Nucleosid-5'-monophosphate über­ gehen. Die Darstellung von Adenosin-5'-monophosphat (AM P), Guanosin-5'-monophosphat (GM P), Uridin-5'-monophosphat (UMP) und Cytidin-5'monophosphat (CMP) wird beschrieben. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 17b, 291—295 [1962]; eingegangen am 27. Dezember 1961) 
  Published    1962 
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 Identifier    ZNB-1962-17b-0291 
 Volume    17 
88Author    Requires cookie*
 Title    tung  
 Abstract    des Isopropylidenrestes erfolgte wie beim AMP nach den Angaben von B a d d il e y und T o d d 21. Das ent­ standene CMP wurde bei pH 10,0 als Bariumsalz ge­ fällt und zur weiteren Reinigung an einer Säule von Dowex 1X10 (50-lern), Formiat beladen, chromato-graphiert. Durch Gradientenelution mit Ameisensäure wurden 0,41 mMol CMP abgetrennt und aus dem Eluat nach Entfernung der Ameisensäure als Bariumsalz ge­ fällt. Die Analyse ergab folgende molare Verhältnisse. Base : Ribose : org. P : anorg. P : N 1,00 : 0,99 : 0,96 : 0,06 : 2,95 Für einen papierchromatographischen Vergleich stand kein authentisches Präparat zur Verfügung. Das dargestellte 5 -CMP trennte sich im System Nr. 2 von zugesetztem 3 -CMP ab. Untersuchungen über den Einfluß von UV-und Röntgenstrahlen auf 3.4.-Benzpyren Von J. W. W o e n c k h a u s , C h. W. W o e n c k h a u s und R. K o c h Aus dem Radiologischen Institut, Direktor: Prof. Dr. H. L a n g e n d o r f f , und dem Physiol.-Chem. Institut, Direktor: Prof. Dr. H . H o lze r , der Universität Freiburg/Brsg. 3.4-Benzpyren-Cyclohexanlösungen werden unter Luft bzw. Argon uv-und röntgenbestrahlt. 1. UV-Bestrahlung unter Luft bzw. Argon führt zum Verschwinden der charakteristischen UV-Absorption des Benzpyrens. Chromatographisch entsteht eine Reihe von Reaktionsprodukten, die sich aber bei beiden Gasphasen unterscheiden. 2. Wird eine reine Benzpyren-Cyclohexanlösung bis zu 5 Mill. r röntgenbestrahlt, so sind keine Veränderungen festzustellen. Bei Anwesenheit von Wasser in Form einer entsprechenden Emul­ sion kommt es dagegen ebenfalls zum Verschwinden der charakteristischen Absorption im UV und zum Auftreten neuer Reaktionsprodukte im Chromatogramm. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 17b, 295 [1962]; eingegangen am 15. Novem ber 1961) 
  Published    1962 
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 Identifier    ZNB-1962-17b-0295 
 Volume    17 
89Author    H. Anna, E. Rn StRequires cookie*
 Title    II. Vergleichende Untersuchungen über die Konzentration nuclearer Globuline und Histone in lymphatischen und parenchymatischen Geweben  
 Abstract    Herrn Prof. Dr. O. M a n g o l d zum 70. Geburtstag in Verehrung gewidmet 
  Reference    (Z. Naturforschg. 17b, 300—305 [1962]; eingegangen am 28. Oktober 1961) 
  Published    1962 
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 Identifier    ZNB-1962-17b-0300 
 Volume    17 
90Author    Requires cookie*
 Title    Yon H. B e r g  
 Abstract    Die photochemische H20 2-Bildung wird als eine weitere Möglichkeit geprüft, um cytotoxische Effekte in der Mikrobiologie hervorzurufen. Suspensionen von Proteus vulgaris (SG 2), die Anthra­ chinonsulfonsäuren in einer Konzentration von 6 -1 0 ~ 4-m. enthalten, werden mit Licht der Wellen­ längen > 360 m^ bestrahlt und einerseits die resultierende H20 2-Konzentration gemessen, anderer­ seits die Keimzahlen zu verschiedenen Zeiten bestimmt. Unter vorliegenden Bedingungen wird eine so starke Wirkung erzielt, daß bei Versuchsende ein Bruchteil der eingesetzten Bakterien vermeh­ rungsfähig bleibt. Aus dem Vergleich mit zugesetztem H20 2 wird gefolgert, daß sich die oxydations­ freudigen Radikale OH und H 0 2 maßgeblich an der cytotoxischen Wirkung beteiligen. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 17b, 306—309 [1962]; eingegangen am 18. November 1961) 
  Published    1962 
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 Identifier    ZNB-1962-17b-0306 
 Volume    17 
91Author    Requires cookie*
 Title    Von  
 Abstract    Viruspartikeln wird man allein auf Grund des großen Verhältnisses von Oberfläche zu Volu­ men relativ hohe Grenzflächenkräfte und daraus fol­ gend eine zentralsymmetrische kugelförmige oder angenähert kugelförmige Gestalt erwarten. Das trifft bekanntlich für viele Virusarten auch zu. Eine Reihe von bisher untersuchten Virusteilchen sind aus Untereinheiten so aufgebaut, daß sich reguläre Polyeder mit Zentralsymmetrie ergeben. Dabei sind interessante formelmäßige Zusammenhänge gefun­ den worden (W ild y und H o r n e 1). Mit den steri­ schen Eigenschaften der Untereinheiten hängt offen­ sichtlich ein weiterer die Gestalt bestimmender Fak­ tor zusammen, der für die Abweichungen der Virus­ partikel von der Kugelform verantwortlich ist. Das dürfte in extremer Weise bei einigen Pflanzenvirus­ arten der Fall sein, wie etwa beim stäbchenförmigen Tabakmosaikvirus. Die Partikel der größeren und morphologisch komplizierter aufgebauten Pocken­ virusarten dagegen sind im Frühstadium noch kuge­ lig begrenzt, nehmen aber dann im Verlauf ihrer Reifung erheblich von der Kugelgestalt abweichende Formen an, besonders auch die in Dünnschnitten elektronenmikroskopisch sichtbaren Innenstruktu­ ren. Man kann nun fragen, ob sich Ursachen finden 
  Reference    (Z. Naturforschg. 17b, 310 [1962]) 
  Published    1962 
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 Identifier    ZNB-1962-17b-0310 
 Volume    17 
92Author    Requires cookie*
 Title    Untersuchungen über Gamma-Makroglobuline des menschlichen Serums  
 Abstract    S c h u l t z e , H . H a u p t , K. H e i d e , G. M ö s c h l i n , R. S c h m i d t b e r g e r und G. S c h w ic k Aus dem menschlichen Serum konnten die ^-Makroglobuline mit der Sedimentationskonstanten S = 19 und 5 = c a . 30 — 150 isoliert und in Anteile, die vorzugsweise 5 = 1 9 und solche, die in der Hauptsache 5 = 3 0 — 150 enthalten, aufgetrennt werden. Diese Fraktionen wurden in ihren physikalischen, chemischen und immunchemischen Eigenschaften charakterisiert. Es wurde gefunden, daß die Fraktion mit der Sedimentationskonstanten 5 = c a . 30 —150 normalerweise im Serum mit etwa 0,7% vorkommt und, wie die y-Makroglobulin-Fraktion 5 = 19, Antikörper vorwie­ gend gegen Kohlenhydrat-Antigene enthält. Zwischen der }vMakroglobulin-Fraktion und der höchst­ molekularen y-Globulinfraktion bestehen, wie die physikalisch-chemischen und immunchemischen Befunde zeigen, enge Beziehungen. Beide y-Globulinfraktionen beeinflussen in besonders starkem Maße das Komplementsystem. Das Dissoziations-Verhalten der Makroglobulin-Fraktionen wurde verglichen mit dem von Makroglobulinen vom Typ Waldenstrom. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 17b, 313—322 [1962]; eingegangen am 19. Oktober 1961) 
  Published    1962 
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 Identifier    ZNB-1962-17b-0313 
 Volume    17 
93Author    Requires cookie*
 Title    molekularen Der Redox-Zyklus von Phenanthrenchinon in Ascites-Tumorzellen und in einem vereinfachten M odell  
 Abstract    /-Globulinen enthalten sie nämlich hauptsächlich Antikörper gegen Polysaccharid-Anti-gene. Schließlich verhalten sie sich gegenüber dem Komplementsystem gleichartig insofern, als sie we­ sentlich mehr Komplement binden und inaktivieren als das niedermolekulare /-Globulin 48. Im ganzen gesehen sprechen also die immun­ chemische Verwandtschaft, die Antikörperspezifität, die gleichartige Beeinflussung des Komplements so­ wie die Dissoziation für eine enge Verwandtschaft der beiden /-M akroglobulin-Fraktionen. Was die Frage der Entstehung der höchstmolekularen Kom­ ponenten anbelangt, so sind wir der Ansicht, daß es sich dabei um einen selbständigen Proteintyp han­ delt, der aus kohlenhydratreichen Bruchstücken von /-Globulinen vorwiegend der Sedimentationskonstan­ ten 5 = 19 auf gebaut ist. Die beiden mituntersuchten Makroglobuline vom Typ Waldenstrom, in denen wir, wie andere A utoren49, keine Antikörper gegen exogene Anti­ gene feststellen konnten, verhalten sich bei der Dis­ soziation mit Harnstoff so wie das normale M akro­ globulin. Nach Einwirkung von SH-Reagenzien ent­ stehen abweichend vom normalen /-M akroglobulin reaggregierte Anteile, die in ihren Sedimentations­ konstanten eine andere Verteilung erkennen lassen (Abb. 4). 4 8 K . I s h i z a k a u. T. I s h i z a k a , J . Immunology 8 5 , 163 [I960]. 4 9 S. B a r a n d u n , H . J. H u s e r u . A. H ä s s i g , Schweiz, med. Wschr. 88, 78 [1958]. Aus dem Heiligenberg-Institut, Heiligenberg/Bodensee (Abt. Prof. Dr. 0. M a n g o l d) und dem Chemischen Laboratorium der Universität Freiburg (Direktor: Prof. Dr. A. L ü t t r in g h a u s) Herrn Prof. Dr. H. L a n g e n d o r f f zum 60. Geburtstag gewidmet 
  Reference    (Z. Naturforschg. 17b, 322—325 [1962]; eingegangen am 20. Oktober 1961) 
  Published    1962 
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 Identifier    ZNB-1962-17b-0322 
 Volume    17 
94Author    E. H. Eise, M. GörlichRequires cookie*
 Title    wurden vom Serum abzentrifugiert  
 Abstract    , 2-mal mit dem glei­ chen Volumen Ringer-Lösung gewaschen, in R i n -g e r -Lösung suspendiert und im Kafka-Röhrchen gemessen. Ansätze : Die 0 2-Aufnahme wurde manometrisch gemessen. Pro Ansatz wurden 30 mg Zellen (Frisch­ gewicht) verwendet. Im übrigen enthielten die Ansätze: Ringer-Phosphat-0,4% Glucose, [99 ml isotone NaCl, 1,0 ml CaCl2 (0,11-m.), 20 ml m/7,5-Phosphatpuifer p h 7,4, 0,4% Glu­ cose] , 1 'IO-5 Mol// Chinon bzw. Hydrochinon-Ester, 1 'IO-5 Mol// Antimycin A (Wisconsin Alumni Res. Found.), 1 -IO" 3 Mol// HCN. Zur Absorption des C02 wurden in die Gefäßeinsätze je 0,15 ml 2-n. NaOH gefüllt. Der Ester wurde aus der Birne eingekippt. Für die Modellversuche wurden 15-IO-5 Mol// Ester trocken in die Gefäßbirnen eingewogen. Der Haupt­ raum enthielt H20 und pro 3 ml Gesamtvolumen 0,3 ml 2-n. NaOH. Pro Ansatz wurde 1 mg Cystein • HCl zugesetzt. Der Ester wurde durch mehrmaliges Kippen in den Haupt­ raum übergespült, die Hydrolyse erfolgt im alkalischen Medium in wenigen Sekunden. Der Deutschen Forschungsgemeinschaft danken wir für die Unterstützung der Arbeit. Der Einfluß glykolytischer Fermente auf den Stoffwechsel von Tumorzellen IV . M itt.: Ü ber die W irkung von Fructose-1.6-diphosphatase und Codehydrasen au f A tm ung und Glykolyse von Ehrlich-Ascites-Tum orzellen Durch einen aus Rinderleber angereicherten FDPasehaltigen Extrakt kann in Kombination mit DPN die Glykolyse von Ascites-Tumorzellen stärker herabgesetzt werden als mit FDPase allein. Atmung und aerobe Glykolyse werden durch DPN nicht weiter beeinflußt. Durch DPNH wird die anaerobe Glykolyse vermindert, ein FDPase-Zusatz steigert diese Hemmwirkung nicht weiter. Durch spektrophotometrische Untersuchungen konnte festgestellt werden, daß Leberextrakte DPN nicht hydrieren und FDPase-Lösungen nur wenig DPNH enthalten. Die Glykolysehemmung ist der FDPase-Aktivität und nicht dem DPNH-Gehalt proportional. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 17b, 325—330 [1962]; eingegangen am 18. Oktober 1961) 
  Published    1962 
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 Identifier    ZNB-1962-17b-0325 
 Volume    17 
95Author    Requires cookie*
 Title    Uber die Filtration feinteiliger Aerosole  
 Abstract    H e r m a n n E n g e l h a r d und H a s s o M o h r m a n n Nach einem amerikanischen Vorbild wurde ein Nebeltröpfchen-Zählgerät entwickelt, das die Lichtstreuung der Teilchen ausnutzt. Hiermit wurden die Filtrationstheorien von Albrecht, Langmuir, Gillespie und anderen mit Hilfe von technischen Nebelfilterpapieren einer experimentellen Prüfung unterzogen und weitgehende Übereinstimmung gefunden. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 17b, 331—335 [1962]; eingegangen am 16. September 1961) 
  Published    1962 
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 Identifier    ZNB-1962-17b-0331 
 Volume    17 
96Author    Requires cookie*
 Title    rie  
 Abstract    entnehmen, daß nämlich Partikel von 0,3 ju Ra­ dius und größere hauptsächlich durch ihre Trägheit abgeschieden werden. Aus ip = 1210 r2 v jd f (Abschn. Id) rechnet man mit ^ = 0,04 und den Versuchsdaten einen Faser­ durchmesser von 0,47 p, aus. vm geht aus der Kurve zu ungenau hervor, so daß keine sinnvolle Rech­ nung anzuschließen ist. Trotz der in sehr weiten Grenzen innerhalb des Filters variierenden Faser­ dicke ist die Übereinstimmung beider e?f-Werte recht gut, da ja im wesentlichen die dünnsten Fasern die Nebeltröpfchen auffangen (gemäß ~ l/e?f). Der linke, in Abb. 6 noch einmal linear herausgezeich­ nete Teil der Abb. 4 paßt in das Schema von R a m s k i 11. Der Anstieg nach höheren Geschwindigkeiten ist sehr schwach; er wurde bisher in der Literatur nicht erwähnt. Es ist möglich, daß in diesem Bereich der Schlupf an den dünnen Fasern eine größere Be­ deutung gewinnt, oder daß einfach das Maximum für die dicken Fasern kommt. Im zweiten Fall würde man allerdings kein Ansteigen über das erste Maxi-Abb. 6 . Durchlaßrate-Geschwindigkeits-Kurve, Ausschnitt aus Abb. 4 mit linearer Abszisse. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 17b, 335 [1962]) 
  Published    1962 
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 Identifier    ZNB-1962-17b-0335 
 Volume    17 
97Author    H. C.Requires cookie*
 Title    erkennt im Rahmen der Meßgenauigkeit eine gute Übereinstimmung mit den berechneten Kurven. Zur Frage der Beteiligung intrazellulärer Hemmfaktoren bei der Proteinsynthese von Acetabularia  
 Abstract    Nach S t ic h und K it iy a k a r a soll durch Unterteilung kernloser Zellen von Acetabularia crenulata die Proteinsynthese gegenüber unbehandelten ganzen Zellen stimuliert werden. Auf Grund dieser Befunde wurde auf einen die Proteinsynthese kontrollierenden "inhibitory mechanism" geschlossen. Bei Wiederholungen dieser Versuche konnten die Ergebnisse dieser Autoren nicht bestätigt wer­ den. Die Zunahme der Zellproteine ist weitgehend unabhängig davon, ob die kernlose Zelle als ganze, halbiert, geviertelt oder geachtelt untersucht wird. Diese Befunde sprechen dafür, daß bei der Entfernung des Zellkernes das weitere Schicksal der Zelle, auch hinsichtlich der Protein­ synthese, festgelegt ist. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 17b, 339—341 [1962]; eingegangen am 15. November 1961) 
  Published    1962 
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 Identifier    ZNB-1962-17b-0339 
 Volume    17 
98Author    H. ClaussRequires cookie*
 Title      
 Abstract    Beim Übergang zur Hutbildung und beim sich daran anschließenden Hutwachstum wird die Proteinsynthese der einkernigen Alge Acetubularia mediterrania nicht intensiviert. Innerhalb der Zelle setzt nach der Anlage des Hutes eine Verlagerung von Protein aus dem Stiel in den Hut ein. In kernlosen Zellen läuft dieser Prozeß genau so ab wie in den kernhaltigen. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 17b, 342—344 [1962]; eingegangen am 15. November 1961) 
  Published    1962 
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 Identifier    ZNB-1962-17b-0342 
 Volume    17 
99Author    H., -Lu, G.Requires cookie*
 Title    "Chrom(V)-oxytrichlorid"  
 Abstract    Das dem VOCl3 analoge CrvOCl3 konnte erstmals in Form schwarzroter, im Hochvakuum leicht sublimier-barer Kristalle durch die Umsetzungen 2 S 0 2CL, + Cr03-> CrOCl3 + 2 S0 3+ V 2 Cl2 2 S0Cl2 + Cr03-> CrOCl3 + 2 SO, + V* Cl2 (SlV + Cl2-> SVi+2 Cle) gewonnen werden. Als Hauptprodukt entsteht in beiden Reaktionen neben einem festen, Crni-haltigen Rückstand, Cr02Cl2 , von dem sich das schwerer flüditige CrOCl3 durch frak­ tionierte Kondensation abtrennen läßt; die Ausbeuten liegen, bezogen auf Cr03, bei ca. 1 Prozent. (Chro-mylchlorid reagiert mit S02C12 bzw. SOCl2 nur in ge­ ringem Ausmaß zu CrOCl3 .) In den aufgeführten Umsetzungen tritt CI0 als Re­ duktionsmittel auf; damit wird die Analogie zu der Umsetzung von C r03 mit HCl-Überschuß in Eisessig deutlich, die nach 
  Reference    (Z. Naturforschg. 17b, 344 [1962]; eingeg. am 22. Februar 1962) 
  Published    1962 
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 Identifier    ZNB-1962-17b-0344_n 
 Volume    17 
100Author    Chromylverbindungen IvRequires cookie*
 Title      
 Abstract    R. F . W e in l a n d u . M . F ie d e r e r , 39, 4042 [1906]; 40, 2090 [1907]; R J. M e y e r u . H. B e s t , Z. anorg. allg. Chem. 22, 192 [1899]. Die Isolierung von Chromylazid Von H a n s -Lu d w ig K r a u s s und K u r t S t a r k Anorg.-chem. Uber die Existenz eines Chromyl-Azids Cr02(N3) 2 in CCl4-Lösung ist kürzlich berichtet worden * • 2. Wäh­ rend das Cr6® : N3e -Verhältnis, das Molgewicht und die Oxidationszahl des Chroms bereits an der gelösten Substanz bestimmt werden konnten 2, ist zur Absolut-Bestimmung des Chrom-Gehalts eine Isolierung und Wägung des Cr02 (N3) 2 notwendig. Die Reindarstellung der Substanz gelingt durch frak­ tionierte Destillation einer Cr02(N3)2-Lösung in CF2C12 im Hochvakuum bei —100 °C. Chromylazid bildet tiefviolette, licht-und feuchtigkeitsempfindliche Kristalle, die bei Temperaturen über — 60 °C mit gro­ ßer Brisanz explodieren können; es muß daher bei tiefer Temperatur gewogen werden. Für diese Wägung wurde ein allgemein anwendbares Verfahren ausgear­ beitet, über das im folgenden berichtet wird. Cr02(N3) 2 ist unterhalb —100° unzersetzt haltbar, leicht löslich in inerten Lösungsmitteln, jedoch im gefahrlos anwend­ baren Temperaturbereich verhältnismäßig schwer flüch­ tig. — Die Darstellung von Cr02(N3)2 erfolgt aus HN3 und Cr03/P20 5 in CF2C12 als Lösungsmittel. HN3 wird aus NaN3 und Stearinsäure bei 160 °C entwik-k elt3 und durch einen Stickstoffstrom in eine auf — 78 °C gekühlte Falle (F, Abb. 1) gebracht, die mit einer Aufschlämmung von Cr03/P 20 5 (1 : 1) in CF2C12 beschickt ist. Man steigert nun die Temperatur unter kräftigem Umschütteln auf ca. — 50 °C; nach etwa zwei Stdn. ist die Umsetzung beendet. Man läßt das restliche Cr03/P20 5 absitzen und drückt mit Stickstoff die wieder auf —78 °C gekühlte, tiefviolette Lösung in das Wägegefäß W im Mantel M, das seinerseits schon 
  Reference    (Z. Naturforschg. 17b, 345—346 [1962]; eingegangen am 14. März 1962) 
  Published    1962 
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 Identifier    ZNB-1962-17b-0345_n 
 Volume    17 
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