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Facet   section ZfN Section B:Volume 011  [X]
Results  180 Items
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Publication Year
1956 (180)
61Author    Otto Kandler, Gertraud KandlerRequires cookie*
 Title    Trennung und Charakterisierung verschiedener L-Phasen-Typen von Proteus vulgaris  
 Abstract    Durch Ausspateln von Proteus vulgaris auf penicillinhaltigem (100 IE/ml) Nährboden wurden L-Phasen-Kolonien erzeugt, die deutliche morphologisdie Unterschiede aufwiesen. Nach Dienes (1949) wurden die kleineren als Typ A, die größeren als Typ B bezeichnet. Die getrennten Abimpfungen ergaben Reinkulturen der beiden Typen, die sich bei weiteren Passagen auf Nährböden mit und ohne Penicillin bzw. Serum in folgender Weise unterschieden: Von 22 isolierten Stämmen des Typ A blieben alle frühestens nach 2, spätestens 7 Penicillinpassagen stabil und schlugen nicht mehr in die Bakterienform zurück. Sie benötigten zum Wachstum Serum. Demgegenüber trat unter 24 B-Stämmen nur bei einem in der 29. Passage Stabilisierung auf. Dieser Stamm wird vorläufig als Typ C bezeichnet. Die B-Stämme benötigen kein Serum und wachsen auch auf sehr einfachen Nährböden, die als Kohlenstoff- und Stickstoffquellen nur Glucose und Aminosäuren enthalten. Weitere Unterschiede zwischen den beiden Grundtypen ergaben sich in der Empfindlichkeit gegen Stoffwechselgifte, der pji-Abhängigkeit sowie beim Wachstum im Flüssigen und auf weichem Agar. Beiden Typen fehlt die Fähigkeit zur Gelatineverffüssigung, während sie weiterhin Nitrat reduzieren und Harnstoff spalten (mit Ausnahme von 2 B-Stämmen) können. Die Entstehungsbedingungen für die beiden Typen sind noch nicht völlig geklärt. Die Umwandlung in Typ B ist jedenfalls im Gegensatz zu der in Typ A nicht von Serum abhängig. Auf Serumnährböden entstehen ohne Kochsalz bzw. bei sehr geringen Konzentrationen nur Kolonien vom Typ A, bei 2% Kochsalz dagegen fast ausschließlich Typ B. Ob es sich um eine Richtung der Umwandlung durch osmotische Einflüsse oder nur um eine Selektion von parallel entstehenden Formen handelt, kann noch nicht gesagt werden. Es wird angenommen, daß der Typ B nur modifikativ bedingt ist. während beim Typ A die Umwandlung im genetischen Svstem verankert ist. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 252—259 [1956]; eingegangen am 17. Dezember 1955) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0252 
 Volume    11 
62Author    Hedwig ClaesRequires cookie*
 Title    Biosynthese von Carotinoiden bei Chlorella 2. Mitt.:* Tetrahydrolycopin und Lycopin*  
 Abstract    In an earlier publication some mutants of Chlorella vulgaris were described, which show blocks in the synthetic pathway of chlorophylls and earotenoids. There appear instead of the normal earotenoids of Chlorella several higher saturated carotenes in the mutants. The experiments were continued with the mutant 5/520. The mixture of unusual carotenes synthesized by the dark grown mutant 5/520 mainly contains phytoene, phytofluene, ^"-carotene, protetrahydrolycopene and prolycopene. When the mutant 5/520 is cultivated in darkness, blue and red light cause the formation of chlorophylls and the normal Chlorella earotenoids. Only in blue light frmis-tetrahydrolycopene and fran.s-lycopene are appearing in the polyene mixture of the mutant. When the frans'-carotenes are formed, protetrahydrolycopene and prolycopene disappear. This may indicate the isomerisation by blue light of the poly-cis-carotenes (protetrahydrolycopene and prolycopene). Protetrahydrolycopene, prolycopene and the corresponding all-frans-carotenes were identified by their chromatographic behaviour, their absorption spectra and bv iodine catalized isomerisation. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 260—266 [1956]; eingegangen am 22. Februar 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0260 
 Volume    11 
63Author    Erich Thilo, Herbert Grunze, Joachim Hämmerling, Günther WerzRequires cookie*
 Title    Über Isolierung und Identifizierung der Polyphosphate aus Acetabularia mediterranea  
 Abstract    Es wird eine Methode zur schonenden Isolierung der in Acetabularien vorliegenden Polyphosphate beschrieben. Nur solche Polyphosphate wurden beobachtet, deren Kondensationsgrad n > 10 ist. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 266 [1956]; eingegangen am 2. März 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0266 
 Volume    11 
64Author    Heinrich Wrba, Hans QuernerRequires cookie*
 Title    Auslösung spezifischer Wachstumsvorgänge bei Zahnkarpfen durch ein androgenes Steroidhormon  
 Abstract    Die beschriebenen Wucherungen an versdiiedenen Organen und im lockeren Bindegewebe von Lebistes reticulatus, welche nach Anwendung von DIA auftreten, werden als Folge eines Wachstumsreizes dieses Hormons auf das embryonale, gefäßbildende Mesenchym gedeutet. Der unabhängig von der Lokalisation gleichartige Aufbau, die enge Beziehung zum Gefäß-system, die häufig endothelial ausgekleideten zentralen Lumina sowie die Bindung der Ver-änderungen an neugeborene Individuen lassen die auftretenden Veränderungen als überschie-ßende Gefäßbildungen erscheinen. S ystematische Untersuchungen über die Wirkung 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 270—273 [1956]; eingegangen am 30. Januar 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0270 
 Volume    11 
65Author    Requires cookie*
 Title      
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 274 [1956]) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0274 
 Volume    11 
66Author    Requires cookie*
 Title    den  
 Abstract    , daß im Durchschnitt jede dritte Si—Si-Bindung aufgespalten worden war. Beim Erhitzen der Ammonolyseprodukte auf 220° C im Hochvakuum änderte sich das Verhältnis Si : H.vaon nidit, wohl aber stieg der Silicium-bzw. sank der Stickstoff-Gehalt. Bei dieser Temperatur fand also nur weitere Kondensation unter NH3-Auf-spaltung, aber keine Aufspaltung von Si—Si-Bindun-gen statt. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 280 [1956]) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0280 
 Volume    11 
67Author    Randolph RiemschneiderRequires cookie*
 Title    Zur Ermittlung von Stellungsisomeren. Mitt. II  
 Abstract    In vorliegender Arbeit werden einige Aufgaben behandelt, die sidi durch sinngemäße Anwendung der in Mitteilung I dieser Reihe 1 beschriebenen Methode zur Ermittlung von Stellungsisomeren lösen lassen. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 291—301 [1956]; eingegangen am 9. Februar 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0291 
 Volume    11 
68Author    Hans Kautsky, Robert Michel, Si+. 2ag, 2hO. —@bullet, Ag+. 2h, +.Requires cookie*
 Title    Metallkatalyse des Elektronenübergangs vom Siloxen auf reduzierbare Stoffe  
 Abstract    Siloxen ist infolge der in ihm enthaltenen Si—Si-und Si—H-Bindungen ein ganz außerordentliches Reduktions-mittel l . Das kommt in seinem Verhalten gegenüber den Ionen der in der Spannungsreihe geordneten Metalle zum Ausdruck. Selbst Zink-Ionen können noch entladen werden. In sonderbarem Gegensatz dazu zersetzt Siloxen reines Wasser vom pH 6,5 bei 0° nur äußerst langsam und selbst leicht reduzierbare Stoffe wie Chinon, Nitro-benzol, Methylenblau vermag es nicht nennenswert zu reduzieren. In dieser Arbeit wird eine Lösung des Problems ge-funden, die Hemmung des Elektronenübergangs vom Siloxen auf reduzierbare Stoffe zu überwinden. Anlaß zu diesen Untersuchungen gab die von H. Kautsky u. K. L i p p o 1 d (Dipl.-Arbeit Leipzig) schon 1944 ge-machte Beobachtung einer mit der Reduktion von Me-tallionen (Gin. 1 und 2) gekoppelten H.,-Entwicklung aus dem Wasser (Gin. 3 und 4). 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 301—302 [1956]; eingeg. am 5. März 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0301_n 
 Volume    11 
69Author    G. MeyerRequires cookie*
 Title    Vermöge  
 Abstract    seiner außerordentlichen Reduktionskraft sollte das Siloxen imstande sein, auch Alkohole unter Wasserstoffentwicklung und Bildung von Kieselsäure-estern zu zersetzen. Es ist aber in Alkoholen vollkom-men beständig. In Gegenwart reduzierbarer Metallionen kommt jedoch die Ionisierungstendenz zur Wirkung: ZnCl., in Methylalkohol bewirkt unter stürmischer Was-serstoffentwicklung eine Umwandlung von Siloxen in Kie-Schnell messende Osmometer für die verschiedensten Membrantypen Es ist eine große Reihe von Osmometerkonstruktionen bekannt, die in den neueren Ausführungsformen 1 alle mehr oder weniger auf dem von F u o s s und Mead 2 beschriebenen Typ beruhen, der seinerseits eine Modi-fikation eines Osmometers von Herzog und Spur-1 i n 3 darstellt. Der Typ von Fuoss-Mead besitzt Hähne und Ventile, die leicht zu geringen Undichtigkei-ten führen können. Deswegen kombinierte H e 11 f r i t z 4 diesen Typ mit einem von Schulz 5 angegebenen, bei dem das Osmometer frei in einem Gefäß mit Lösungsmit-tel steht, und verwandte statt der Ventile Glasschliffe. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 302—304 [1956]; eingeg. am 21. Febr. 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0302_n 
 Volume    11 
70Author    Christoph LandschützRequires cookie*
 Title    Hemmung der Glykolyse in Zellen des Ehrlich-Ascitestumors durch menschliches Serum  
 Abstract    Kürzlich habe ich eine Hemmung des Ehrlich-Ascites-tumors nach Injektion einer Mischung der Zellen mit menschlichem Serum in Mäuse beschrieben Mißt man Atmung, aerobe und anaerobe Glykolyse der gewasche-nen Tumorzellen in Gegenwart von menschlichem Serum, so ist die Glykolyse bei unveränderter Atmung unter den experimentellen Bedingungen nicht mehr meßbar (Tab. 1). Menschliches Serum enthält also einen die Glykolyse 1 Chr. Landschütz, Z. Naturforschg. 9 b, 406 [1954], Medium <?o,, Q& qKCN 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 304 [1956]; eingeg. am 11. April 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0304a_n 
 Volume    11 
71Author    Pei Shen, Chen, Alfred KühnRequires cookie*
 Title    von Ephestia kühniella  
 Abstract    Die Ephestia-Hämolymphe ist durcb ein spezifisches Peptid und hohen Gehalt an Prolin und Glutamin ausgezeichnet. Die Menge ninhydrin-positiver Stoffe bleibt in der Hämolymphe während der Raupenentwicklung gleich, nimmt kurz nach der Verpuppung zu und wird dann bis zum Schlüpfen der Falter wieder geringer. Einige Stoffe erfahren während des Entwick-lungsverlaufs charakteristische Mengenänderungen, manche erscheinen nur während der histo-lytischen Phase der Metamorphose. Körperextrakte und Hämolymphe der n;a-Mutante sind reicher an ninhydrin-positiven Stoffen als die der Wildform und die der a-Mutante, die am wenigsten enthält. Freies Tryptophan wurde nur bei a gefunden. Z ahlreiche Arbeiten zeigen, daß Gene, welche die Augenpigmentierung beeinflussen, in den Ei-weißstoff Wechsel eingreifen. Bei den Mutanten a von 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 305—314 [1956]; eingegangen am 21. März 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0305 
 Volume    11 
72Author    Hf, Rbert Förster, Lutz Wiese, Gerhard BraunitzerRequires cookie*
 Title    Chlamydomonas eugametos  
 Abstract    Herrn Prof. Dr. M a x H art m a n n zu seinem 80. Geburtstag gewidmet Es wird beschrieben, wie das Gynogamon gewonnen und gereinigt wird. Die agglutinierende Substanz, ein Glykoproteid, wird in ihren physikalisch-chemischen Eigenschaften charakterisiert. Ort der Agglutinations-Reaktion ist die Geißelspitze. B ei Chlamydomonas eugametos geben beide Ge-sdilechter geschlechts-spezifische Stoffe (Gamone) ins Medium ab, die eine eingeschlechtige Agglutina-tion (Isoagglutination) induzieren können 1 . Die Be-stimmung der physikalischen und chemischen Eigen-schaften dieser Gamone wurde zunächst für das Ga-mon des weiblichen Geschlechts durchgeführt. Vor-versuche hatten ergeben, daß dieses Gynogamon re-sistenter ist und leiditer von den Gameten abgegeben wird als das Gamon des männlidien Geschlechts. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 315 [1956]; eingegangen am 16. April 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0315 
 Volume    11 
73Author    P. Starlinger, F. KaudewitzRequires cookie*
 Title    Ein pseudoallel-spezifischer Suppressor bei Salmonella typhimurium  
 Abstract    In Salmonella typhimurium, UV-irradiation of the histidine-deficient mutant hi-31 induced a slowly growing reversion to histidine-independence. This formed colonies much smaller than wildtype. By means of transduction the newly created character "small colony" was proved to be heritable. As demonstrated by the following experiments this was due to an independant suppressor-mutation (S-31). After UV-irradiation of hi-31/S-31 a small fraction of cells form-ing large colonies, revealed growth-characteristics of wildtype. After transduction of small colony type cells by phages raised on wildtype the same large colonies were obtained. Expected to be of genotype hi-31 ~/S-31, they were used as donor for transduction of hi-31. Both, large colonies (hi-31 ~/S-31) and small colonies (hi-31/S-31) were isolated, which proved to be stable in further transfers. 26 histidin-requiring mutants, belonging to 4 groups, each of them characterised by the same block in histidine synthesis, were transduced with phage raised on hi-31/S-31. None of them exhibited changes of growth characteristics, resulting from the incorporation of the sup-pressor-gene. Thus the suppressor S-31 turned out to be pseudoallel-specific. This result is considered as evidence that pseudoalleles of the histidine series in Salmonella typhimurium not only are units of recombination but also of function of genetic material. The differences between levels of functions exhibited by units which have been called pseudoalle-les by various investigators are discussed in connection with the gene concept. D ie Untersuchungen von Demerec und 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 317—329 [1956]; eingegangen am 21. Dezember 1955) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0317 
 Volume    11 
74Author    Werner Schäfer, Klaus Münk, Manfred MussgayRequires cookie*
 Title    Physikalisch-chemische und biologische Eigenschaften des gereinigten ,löslichen Antigens" der klassischen Geflügelpest  
 Abstract    Herrn Professor Dr. M a x H a r t ma n n zum 80. Geburtstag gewidmet Das "lösliche Antigen" der klassischen Geflügelpest ist ein kugelförmiges Teilchen mit einem Durchmesser von 10—15 mu, das kettenförmige Aggregate bildet und nach seinem spektro-photometrischen Verhalten Nueleoproteid-Charakter hat. Es ist physikalisch-chemisch nicht von dem "gebundenen Antigen" des Virus-Elementarteilchens zu unterscheiden. Auch serologisch bestehen enge Beziehungen zwischen den beiden Partikeln. Das "lösliche Antigen" reagiert nur mit den virus-spezifischen Seren, mit denen auch das "gebundene Anti-gen" eine Reaktion eingeht. Von Kaninchen-Serum gegen intakte Elementarteilchen werden beide nicht präzipitiert. Eine Immunität gegen eine Infektion mit KP-Virus vermag das gereinigte "lösliche Antigen" beim Huhn nicht zu erzeugen. B ei der klassischen Geflügelpest (KP) kommt ebenso 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 330—338 [1956]; eingegangen am 10. April 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0330 
 Volume    11 
75Author    H. Schuster, G. Schramm, W. ZilligRequires cookie*
 Title    Die Struktur der Ribonucleinsäure aus Tabakmosaikvirus  
 Abstract    Durdi Extraktion von Tabakmosaikvirus-Lösung mit Phenol läßt sich eine hochmolekulare Ribonucleinsäure gewinnen, die frei ist von Tabakmosaikvirus-Protein. Unmittelbar nach der Darstellung ergibt sidi aus Viskositäts-und Sedimentations-Messungen ein durchschnittliches Mol.-Gew. von 900 000. Die Ribonucleinsäure ist instabil und zerfällt in Untereinheiten mit dem Mol.-Gew. 60 000. Aus der Konzentrations-Abhängigkeit der Eigenviskosität [?/] und der Sedimentationskonstante s.,0 ergibt sich, daß diese Untereinheiten Parallel-und Längsassoziate bilden können. Die Fadenstruktur der hochmolekularen Ribonucleinsäure konnte auch elek-tronenmikroskopisch bewiesen werden. Der Durchmesser der Fäden ist variabel, jedoch von gleicher Größenordnung wie bei hochmolekularer Desoxyribonucleinsäure. I n früheren Untersuchungen 1 aus unserem Labora-torium war festgestellt worden, daß die Nuclein-säure in dem stäbchenförmigen Tabakmosaikvirus (TMV) in einem zentralen Strang vereint ist, der von einer Proteinhülle umgeben wird. Dieser Befund wurde auf anderem Wege von Hart 2 bestätigt und steht auch mit den Röntgenuntersuchungen von Watson 3 in Einklang. Aus dem Nucleinsäure-Ge-halt von 5,8% und dem Mol.-Gew. des TMV von 40 • 10° würde sich ein Partikelgewicht des gesamten Nucleinsäurestrangs von 2,3 • 10 6 berechnen, die Länge des Nucleinsäurefadens ist dem des TMV-Stäbchens gleich, beträgt also rund 3000 Ä. Der Durchmesser berechnet sich zu 34 Ä, wenn man die normale Dichte der Nucleinsäure von 1,67 zugrunde legt. In einer vorhergehenden Veröffentlichung 4 ist die biologische Funktion der Nucleinsäure untersucht worden, in dieser Arbeit sollen nunmehr die physi-kalischen und chemischen Eigensdiaften der Ribo-nucleinsäure (RNS) beschrieben werden. Uns inter-essiert vor allem die Frage, ob der zentrale Strang aus einer einzigen Polynucleotid-Kette besteht, die durch Hauptvalenzen verbunden ist, oder ob es sich hier um ein Aggregat aus mehreren Ketten handelt. Voraussetzung für unsere Untersuchungen ist ein möglichst mildes Verfahren zur Abtrennung der RNS 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 339—345 [1956]; eingegangen am 22. März 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0339 
 Volume    11 
76Author    G. Koch, W. WeidelRequires cookie*
 Title    Abspaltung chemischer Komponenten der Coli-Membran durch daran adsorbierte Phagen* I. Mitt.: Allgemeine Charakterisierung des Effekts und Partialanalyse einer der abgespaltenen Komponenten  
 Abstract    Evidence is brought forth that certain bacteriophages (T2, T4) carry a specific enzyme at their tailtips. It splits chemically defined material off the host cell membrane to which the virus is adsorbed. The splitting reaction can be followed directly and quantitatively by using membranes as a "substrate" which have been treated with dinitro-fluorobenzene. Dinitro-phenyl-residues attached to amino-and other groups of the membrane do not inhibit adsorp-tion and splitting, and splitting-products can be measured colorimetrically on account of their yellow color which also facilitates their isolation. By these means the enzyme action which might be a prerequisite to infection, has been studied to some extent. A uf der Suche nach einem Weg zur Gewinnung ^.der reinen Rezeptorsubstanzen für die Phagen der T-Serie aus ihrer Wirtszelle E. coli B konnten * Die Arbeit wurde mit Unterstützung der Deut-schen Forschungsgemeinschaft durdige-führt. anfänglich nur die Zellmembranen dieses Bakterien-stammes als rezeptoraktives Material von noch sehr komplexem Charakter gewonnen werden b Später ge-lang die weitere chemische und funktionelle Unter-i W. Weidel, Z. Naturforschg. 6b, 251 [1951], teilung der Membran und damit eine Zuordnung der von der Gesamtstruktur gezeigten Rezeptor-Aktivitä-ten zu bestimmten ihrer chemischen Komponenten -. Schließlich wurde auch eine "monovalente" Rezeptor-substanz der Co//-Zelle zugänglich, die eine Kom-ponente der Zell-Wand darstellt, also einer gegen-über der Zell-Membran noch komplexeren Struk-tur ; i > 4 > 5 > H . Schon bei der ersten Untersuchung der Zellmem-bran und ihrer Rezeptor-Aktivitäten wurde die auf-fällige Beobachtung gemacht, daß adsorbierte Pha-genteilchen (T2) eine Auflockerung oder gar Auf-lösung der Membranstruktur bewirken, und die Mei-nung geäußert, daß es sich hier um den Effekt einer spezifisch enzymatischen Aktivität der Phagenteilchen handeln könnte, die ihnen ein Durchstoßen der Zell-membran beim Infektionsvorgang ermöglicht 1 . Die nähere Untersudiung dieses Effekts wurde aber zu-nächst aufgeschoben, um weitere Kenntnisse über den chemischen Aufbau der Zellmembran zu sammeln. Audi standen — außer Isotopen, deren Verwendung zu umständlich erschien — vorerst keine Markie-rungsmöglichkeiten zur Verfügung, um auf wirklidi einfadie Weise zwischen abgespaltenen Membran-komponenten und Komponenten der bei der Adsorp-tion ebenfalls in Mitleidenschaft gezogenen Phagen-teilchen 7 unterscheiden zu können, was eine un-abdingbare Voraussetzung für jeden Versuch zur chemischen Klärung des interessierenden Vorganges ist. Inzwischen nahmen sich Barrington und K o z -1 o f f 8 unabhängig von uns des Problems an, und zwar unter Verwendung von 15 N zur Markierung des Membranmaterials. Die Veröffentlichung ihrer vor-läufigen Ergebnisse, die unseren Befund über den Membranzerfall bestätigten und in quantitativer Hin-sicht ausbauten, veranlaßte uns, auf dem III. Inter-nationalen Kongreß für Biochemie in Brüssel über eigene, entsprechende Untersuchungen vorzutragen, deren Grundlage die Entwicklung einer ganz ande-ren und sehr viel einfacheren Markierungsmethode war. Ihre Erprobung hatte uns schon seit längerem beschäftigt. Über unsere Methode und die damit 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 345—353 [1956]; eingegangen am 25. April 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0345 
 Volume    11 
77Author    Wilhelm SimonisRequires cookie*
 Title    Untersuchungen zur lichtabhängigen Phosphorylierung II  
 Abstract    Durch kurzfristig gebotene Glucosegaben wird die CO.,-Assimilation von schwach phosphatverarmten Algen (Ankistrodesmus braunii) in phosphatfreier Nährlösung (pjj 4,5) stark gehemmt. Die Hemmreaktion geht bei längerer Belichtung langsam zurück. Gleichzeitig ist die Glucoseaufnahme im Licht gegenüber Dunkelheit erheblich (100%) gesteigert. Durch eine die CO.,-Assimilation der sdrwach an Phosphat verarmten Algen selbst nicht beeinflussende Phosphatzugabe wird die durdi Glucosegaben bedingte Hemmung der CO.,-Assimilation teilweise rückgängig gemacht. Auf Grund dieser Ergebnisse und der in der vorhergehenden Arbeit mitgeteilten Befunde, nach denen die 3 -P-Aufnahme in organische Phosphatverbindungen im Licht durdi gleichzeitige Glucosezugabe nicht zusätzlich gesteigert werden kann, während eine vorherige und dann wieder entfernte Glucosezugabe eine Steigerung bewirkt, folgt, daß der erhöhte Glucoseeinbau im Licht ein Konkurrenzvorgang zur CO.>-Assimilation ist. Diese erhöhte Aufnahme wird offenbar durdi die bei den Primärprozessen der Photosynthese bereitgestellte Energie, wahr-scheinlich im wesentlichen Phosphorylierungs-Energie, ermöglicht. Die Hemmung der CO"-Assimilation und die sonst mitgeteilten Befunde lassen sich weder durch Folgeprozesse des Glucoseeinbaues noch durch den zu einer erhöhten Atmung führenden Abbau von zuvor gebildeten Zwischenprodukten der CO.,-Assimilation befriedigend erklären. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 354—363 [1956]; eingegangen am 9. März 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0354 
 Volume    11 
78Author    Erwin Bünning, Hans-J Reisener, Friedrich Weygand, Helmut Simon, JohannFriedrich KlebeRequires cookie*
 Title      
 Abstract    Zur Erklärung des Phototropismus der Avena-Koleopti-len (Keimscheiden des Hafers) wird meist mit einer Ab-lenkung des Wuchshormonstromes durch Licht geredinet. Wirklich nachgewiesen ist als Komponente dieses Photo-tropismus bisher wohl eine Zerstörung, nicht aber die Ab-lenkung des Hormonstromes. Wir wollten durch Versuche mit radioaktiver Indolylessigsäure (IES) das Vorkommen jener Ablenkung prüfen. Für die Versuche wurde krist. /?-Indolylessigsäure-[2-14 C] verwendet (Aktivität 2mC/mMol), deren Synthese in dieser Zeitschrift bereits beschrieben wurde Als Versuchsmaterial diente Siegeshafer von Svalöf. Von den 2—3 cm langen Koleoptilen wurde die äußerste Spitze (etwa 0,2 mm) mit einer Rasierklinge abgetrennt und auf die so entstandene Schnittfläche, die den Ko-leoptil-Hohlraum noch nidit freilegte, entweder Wasser-tropfen (Versuch 1—3) oder ein ungefähr 1 mm 3 großer Agarblock mit dem Wuchsstoff aufgesetzt (im erstgenann-ten Fall verhinderte ein Wollfettring das Herablaufen der Flüssigkeit). Die Koleoptilen wurden 50 min lang ein-seitig beleuchtet. Beleuchtet wurde mit Glühbirnen, und zwar entweder mit etwa 40 Lx einer 60 W/220 V-oder mit etwa 100 Lx einer 30 W/6 V-Birne (in diesem Fall 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 363—364 [1956]; eingeg. am 27. März 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0363_n 
 Volume    11 
79Author    Ulrich KrüerkeRequires cookie*
 Title    Neue Organo-bor-verbindungen  
 Abstract    Trotz zahlreicher Arbeiten auf dem Gebiet der orga-nischen Borverbindungen ist bisher nur wenig bekannt über das Verhalten von Borverbindungen mit ungesättig-ten organischen Resten Aeetylenderivate des Bors sind in der Literatur überhaupt noch nicht beschrieben wor-den. Im Hinblick auf die Elektronenlücke am Boratom beanspruchen diejenigen Substanzen besonderes Inter-esse, bei welchen eine direkte Beziehung zwischen Bor-atom und Kohlenstoff-Dreifachbindung besteht, also Ver-bindungen der Konstitution > B—C=C—R. — Die Dar-stellung eines Bor-trialkinyls gelang bisher noch nicht; es konnten aber verwandte Verbindungen und verschiedene Zwischenprodukte isoliert werden. Sie bilden den Gegen-stand dieser und folgender Mitteilungen. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 364 [1956]) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0364_n 
 Volume    11 
80Author    Hans Kautsky, Tillman RichterRequires cookie*
 Title    in Acidosiloxene als selbständige Oberflächen-Verbindungen  
 Abstract    1 l Äther (absolut), und die beim Eindampfen gebil-deten Kristalle enthalten nur 1 Mol. Äther. Aus Methanol kristallisiert die Verbindung mit 2 Mol. Alkohol. Die Lös-liehkeit in Chloroform und Benzol ist sehr klein. Wasser löst das Salz beim Erwärmen in reichlichem Maße. Der Temperaturkoeffizient der Löslichkeit ist ziem-lich groß, so daß auch Wasser zum Umkristallisieren be-nutzt werden kann. Die Verbindung fällt mit bläschen-förmigem oder nadeligem Habitus an und enthält 3 oder 4 Mol. Kristallwasser. Die Stabilität gegen Wasser über-raschte zunächst, da sich die Konfiguration >B—C=C—R in anderen Acetylenderivaten des Bors -als hydrolyse-empfindlich erwiesen hatte. So genügt denn auch ein Zu-satz von wenigen Tropfen verdünnter Säure zu der wäß-rigen Lösung, um vollständige Hydrolyse des Komplexes nadi Gl. (2) hervorzurufen: Na[B(—C = C—Ph)4] + 3 H,0 + HCl -B(OH)3 + 4 Ph—C=C—H + NaCl. (2) Bei Raumtemperatur scheidet sich aus der gesättigten Lösung bei 2 nach etwa 4 Min., bei pH 1,3 schon we-nige Sek. nach dem Säurezusatz Phenylacetylen aus. Ver-antwortlieh für den Zerfall ist die geringe Komplexstabi-lität der freien Säure: H[B(—C=C—Ph)4] — Ph—C=C—H + B(—C=C—Ph)3. (3) Es entsteht das Bor-tri-phenyläthinyl, dessen B—C-Bindungen sicher auch im alkalischen Medium gespalten werden: B(—C=C—Ph)3 + 3 H,0 -3 Ph—C=C—H + B(OH)3. (4) Dieses Verhalten des Salzes erlaubt eine einfache ana-lytische Bestimmung: Zersetzung mit einer abgemessenen Menge eingestellter Säure im Überschuß und Rücktitra-tion gegen Methylrot ergeben den Natriumwert; dann kann nach Zusatz von Mannit gegen Phenolphthalein auf Borsäure titriert werden. Zu große Einwaagen erschweren in der entstehenden Wasser-Phenylacetvlen-Emulsion die Erkennung der Umschlagspunkte. In wäßriger Lösung erzeugen NH4^, K+, LD, Ca+ + , Fe -^ und AI : ++ rein weiße, kristalline Niedersdiläge, deren Zusammensetzung noch nicht untersucht wurde. Das Komplexsalz besitzt eine ungewöhnliche thermisdie Stabilität. Es zerfällt erst bei etwa 300° C sdilagartig unter Abscheidung von Kohlenstoff. Die Frage nach der Natur der bei der Darstellung aus BF.? gebildeten farblosen Nebenprodukte muß zunächst offen bleiben. Es sei abschließend an das Tetra-phenylo-borat, einem Analogon aus der aromatischen Reihe, erinnert, das W i t -t i g und Mitarbb. 3 vor einigen Jahren dargestellt haben. 2 Z. B. Phenyläthinyl-borsäure, (Ph—C=C—)B(OH)a, über die später berichtet wird. 3 G. W i 11 i g u. Von der Aufklärung der Siloxenstruktur ausgehend, entwickelte sidi ein Gebiet der Oberflächenchemie, in welchem Oberflächen-Verbindungen als reine, selbstän-dige chemische Verbindungen auftreten, die in Zusam-mensetzung, Struktur und ihren Reaktionen quantitativ erfaßbar sind. Ein eigenes Strukturprinzip liegt ihnen zu-grunde, gekennzeichnet durdi ein ebenes starres Netz fest verknüpfter Atome gleicher oder verschiedener Art, auf dem ober-und unterseitig Liganden verschiedener Art, Zahl und Stellung gebunden sein können. Siloxen kann folgendermaßen formuliert werden: (Si6) (), H, 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 365—366 [1956]; eingeg. am 5. März 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0365_n 
 Volume    11 
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