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Facet   section ZfN Section B:Volume 011  [X]
Results  180 Items
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Publication Year
1956 (180)
21Author    H. G. Klingenberg, E. Schauenstein, H. Bayzer, DrO KRequires cookie*
 Title    UV-spektrographische Untersuchungen an Antigen-Antikörperfilmen  
 Abstract    Die konsumptive UV-Absorption von Antigen-Antikörperfilmen unterscheidet sich nicht wesentlich von der des reinen y-Globulins. Insbesondere konnte keine vermehrte Peptidgerüst-Absorption festgestellt werden. Eine mit abnehmender Filmdicke zunehmende Konservativ-Absorption wird auf eine Denaturierung an den Grenzflächen der Filme zurückgeführt. Die erhobenen Befunde lassen die Annahme gerechtfertigt erscheinen, daß der Antigen-Antikörperreaktion bei Verwendung von Ovalbumin als Antigen eine Ionenreaktion unter Ausbildung salzartiger Brücken, jedoch keine Denaturierung bzw. zusätzliche Ausbildung interpeptidischer H-Brücken zugrunde liegt. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 79 [1956]; ringegangen am 13. Juni 1955) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0079 
 Volume    11 
22Author    Irmgard Ziegler-Günder, Helmut Simon, Adolf WackerRequires cookie*
 Title    Über den Stoffwechsel von Guanin-[2-14 C] und Hypoxanthin-[8-14 C] bei Amphibien  
 Abstract    Es wurde der Stoffwechsel der in der Haut von Amphibien als freie Basen vorliegenden Purine Guanin und Hypoxanthin mit Hilfe 14 C-markierter Verbindungen untersucht. Nach Verabreichung von radioaktivem Guanin oder Hypoxanthin hatten die isolierten Purine der Rückenhaut eine 4—10-fach höhere spezifische Aktivität wie die der Bauchhaut. Die Bauchhaut enthält ungefähr die doppelte Menge an freiem Guanin und Hypoxanthin wie die Rückenhaut. Guanin-[2-14 C] wird bei adulten Tieren nicht in ein Pterin verwandelt. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 82—85 [1956]; eingegangen am 20. September 1955) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0082 
 Volume    11 
23Author    K. Damaschke, D. WinkelmannRequires cookie*
 Title    Elektrochemische H 2 0 2 -Messung und ihre Anwendung beim Zerfall von H 2 0 2 durch Katalase  
 Abstract    Es wird eine kontinuierliche H.,0.,-Meßmethode, welche von Winkel mann entwickelt wurde, beschrieben. Ihre praktische Anwendbarkeit wird an dem durch Katalase katalysierten Zerfall von H.,0., geprüft. Es zeigt sich, daß die Reaktion in bezug auf H202 1. Ordnung ist. daß die RGK linear von der Katalase-Konzentration abhängig ist und die pH-Abhängigkeit einer Glockenkurve gehorcht. D ie von uns angewandte Methode zur kontinuier-lichen HoO^-Messung wurde von Winkel-mann entwickelt, um die H20._>-Bildung bei der kathodischen Oo-Reduktion zu verfolgen 1 . Sie ist ohne Änderung auf das hier vorliegende Problem anwendbar. Bei der anodischen Oxydation von H202 an 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 85—89 [1956]; eingegangen am 28. November 1955) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0085 
 Volume    11 
24Author    Walter Harm, Wernes SteinRequires cookie*
 Title    Zur Deutung von Maxima und Sättigungs-Effekten bei Dosis-Effekt-Kurven für strahleninduzierte Mutationen  
 Abstract    The dose-effect curves for radiation-(especially ultraviolet-) induced mutations sometimes show saturation effects or maxima at the higher dose range. These phenomena either could be typical for the radiation induced mutation process and consequently contributing to its analysis, or could be caused by mere secondary effects. The following possible interpretations are given and are discussed by aid of mathematical methods: (1) Higher probability to be inactivated for the mutating individuals than for normal ones, (2) non-manifestation of the mutated phenotvpe as the result of interference with other mutations, (3) radiation induced formation and (at higher doses) destruction of mutagenic substances within the cell, (4) in-homogenity of the population with respect to radiation sensitivity and/or mutability. — Some experimental data described in the literature are proved in account of their compatibility with such interpretations. In certain cases a plausible conformity could be shown. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 89—105 [1956]; eingegangen am 6. April 1955) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0089 
 Volume    11 
25Author    Rolf Danneel, Berthilde EschrichRequires cookie*
 Title    von Drosophila melanogaster  
 Abstract    Die papierchromatographisdie Auswertung und das Absorptionsspektrum des bei sepia-äugigen (se) Drosophilae in großer Menge vorhandenen gelben Augenfarbstoffs deuten darauf hin, daß es sich hier um eine riboflavin-ähnliehe Substanz handelt, die aber im Gegensatz zu dem gelben Farbstoff der Malpighischen Gefäße mit Riboflavin nicht identisch ist. Die von anderen Autoren in den Augen von se-Fliegen aufgefundenen Pterine scheinen Abwandlungsprodukte des sehr lichtempfindlichen Sepiapigments zu sein. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 105—110 [1956]; eingegangen am 9. September 1955) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0105 
 Volume    11 
26Author    KonradL Zirm Alfred Pongratz, Walter PolesofskyRequires cookie*
 Title    Zur Frage der Winterhärte von Pflanzen  
 Abstract    Der Verlauf des Lipoidgehaltes von Blättern immergrüner Pflanzen (Efeu, Rhododendron) mit Eintritt des Winters und kommenden Frühlings wurde festgestellt. Daneben konnte durdi Aufnahme des UV-Spektrums an isolierten Lipoiden der Blätter sowie durch den Gang der Jodzahlen der Lipoide wichtige Schlüsse auf die Winterhärte von Pflanzen gezogen werden. Es wurde festgestellt, daß der Lipoidgehalt im Höhepunkt des Winters ein Maximum erreicht, während gleichzeitig die Jodzahlen ein Minimum durchlaufen. Der Lipoidgehalt erreidit im Winter, bezogen auf den Wert zum Sommerausgang, das nahezu Dreifache. Diese Befunde werden neben anderen Vorgängen als wesentlich für die Erscheinung der Winterhärte immer-grüner Pflanzen angesehen. D ie weitaus größte Zahl der Pflanzen 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 110—113 [1956]; eingegangen am 19. Oktober 1955) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0110 
 Volume    11 
27Author    Requires cookie*
 Title    Diskussion der Ergebnisse  
 Abstract    Wie aus den Ergebnissen hervorgeht, konnte an zwei Beispielen winterharter, immergrüner Pflanzen. Efeu und Rhododendron, festgestellt werden, daß bei praktisch gleichbleibendem Wassergehalt bzw. Trockensubstanz der Blätter in den Herbstmonaten 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 113 [1956]) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0113_n 
 Volume    11 
28Author    Randolph Riemschneider, Klaus Menge, Peter KlangRequires cookie*
 Title    Über die Umsetzung von Trichlorgerman mit ungesättigten Verbindungen I  
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 115—116 [1956]) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0115_n 
 Volume    11 
29Author    H. KautskvRequires cookie*
 Title    Einige neuere Ergebnisse der Fluoreszenzmessungen an Pflanzen  
 Abstract    Die gesetzmäßigen zeitlichen Änderungen der Fluoreszenz-intensität des Chlorophylls sind eine elementare Eigenschaft der grünen Pflanze 1. Die Intensität der Löschung der Chlorophyll-tiuoreszenz ist ein Indikator für die Intensität der Verwertung der vom Chlorophyll absorbierten Lichtenergie. Für diese Ver-wertung stehen, den bisherigen Untersuchungen -nach, zu Beginn der Belichtung 2 Energieacceptoren (bezeichnet mit A und Bo) zur Verfügung. In einer Reihe aufeinanderfolgender Licht-und Dun-kelreaktionen stellt sidi ein stationärer Lichtzustand ein. Zu jedem Zeitpunkt dieser Reaktionsfolge vermögen sich in Dunkelreaktio-nen die Acceptoren A und Bo zurückzubilden. Wir sprechen von dem A-und B-Kreislauf. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 116—117 [1956]; eingeg. am :5. Nov. 1955) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0116_n 
 Volume    11 
30Author    Bruno SansoniRequires cookie*
 Title    Mit abnehmender Geschwindigkeit der durch Chloro Spezifischer Ionenaustausch durch unterschiedliche Solvatation in nichtwässerigen Lösungsmitteln: Kobalt-Nickel-Trennung in geschmolzenem Harnstoff  
 Abstract    -phyll sensibilisierten photochemischen Reaktionen steigt die Fluoreszenzintensität. Eine solche Intensitätszunahme scheint nicht nur für die Fluoreszenz, sondern gleicher-weise auch für die Absorption (515 mu) im Belichtungs-beginn zu gelten. Bei längeren Meßzeiten könnte man danach eine der Fluoreszenzintensitäts-Zeit-Kurve ent-sprechende Absorptionsintensitäts-Zeit-Kurve erwarten. Diese Überlegungen bedeuten vorläufig nicht mehr als die Erwähnung einer uns naheliegenden Deutungsmöglich-keit. Weitere Untersuchungen von beiden Seiten werden für oder gegen sie entscheiden. Sowohl aus unseren als auch aus den Witt sehen Mes-sungen möchten wir schließen, daß im Chloroplasten das Chlorophyll vor Sauerstoff geschützt sein muß, weil ihm der Sauerstoff sonst vorzeitig Anregungsenergie ent-ziehen würde. Durch personelle und sachliche Unterstützung ist unsere Arbeit von der Forschungsgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft gefördert worden. Das in Göttingen überließ uns wertvolle Teile der Meßapparatur. Beiden Institutionen möchten wir unse-ren wärmsten Dank dafür aussprechen. Um neue Trennmöglichkeiten anorganischer Kationen zu finden, wurde ihr Verhalten an Ionenaustauschern in nichtwässerigen Lö-sungsmitteln untersucht i. Manche Metallkationen können in ge-eignetem Milieu als Antibase (Elektronenpaar-Acceptor. Lewis-Säure) mit basischen Lösungsmitteln (Elektronenpaar-Donator) re-agieren. Die Reaktion von Antibasen mit Basen hängt häufig spezifisch von ihrer Struktur ab 2. Es war daher zu vermuten, daß unter günstigen Umständen sogar zwei elektrostatisch ähn-liche Ionen wie Ni + 2 und Co+2 infolge unterschiedlicher Elek-tronenkonfiguration stark verschieden an das Lösungsmittel ge-bunden und damit am Ionenaustauscher spezifisch ausgetauscht bzw. getrennt werden können. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 117—119 [1956]; eingeg. am 26. Nov. 1955) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0117_n 
 Volume    11 
31Author    Dietrich Schneider, Erich HeckerRequires cookie*
 Title    Zur Elektrophysiologie der Antenne des Seidenspinners Bombyx tnori bei Reizung mit angereicherten Extrakten des Sexuallockstoffes  
 Abstract    Die isolierte Antenne des Seidenspinners zeigt in der Ruhe eine spontane elektrische Aktivi-tät chemosensorisdier Elemente. Bei Reizung durch angereicherten Extrakt des Sexuallockstoffes, Cycloheptanon oder Sorbinol unterliegen die Spontanentladungen einer Frequenzmodulation. Diese Effekte sind durch Äther-und Chloroformdampf reversibel narkotisierbar. Bei simultaner dremisdier und Luftstrom-Beizung treten langsame Potentiale auf. Von den Antennen weiblicher Tiere konnten bisher keine durch Sexuallockstoff ausgelösten langsamen Potentiale oder Spikes abgeleitet werden. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 121—124 [1956]; eingegangen am 21. Dezember 1955) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0121 
 Volume    11 
32Author    C. HauenschildRequires cookie*
 Title    Hormonale Hemmung der Geschlechtsreife und Metamorphose bei dem Polychaeten Platynereis Dumerilii  
 Abstract    Werden bei Platynereis Dumerilii $$ oder 9$ mit unreifen Geschlechtsprodukten in der Mitte quer durchschnitten, so setzt im kopflosen Hinterende innerhalb von 1—2 Wochen eine vorzeitige Reifung der Keimzellen sowie die Metamorphose zur Heteronereis ein, während das Kopfstück in derselben Zeit unverändert bleibt. Die im kopflosen Hinterende sich regel-mäßig abspielenden Entwicklungsvorgänge lassen sidi durch Implantation eines isolierten Kopfes ins Coelom vollständig oder teilweise unterdrücken. Demnach wird im Kopf, und zwar vermutlich in neurosekretorischen Zellen des Gehirns, ein Wirkstoff erzeugt, welcher auf humoralem Wege die Entwicklung der Keimzellen und die Metamorphose hemmt. Diese Tatsache ist vielleicht für eine physiologische Erklärung der bei Platynereis Dume-rilii kürzlich entdeckten Photoperiodizität der Metamorphose von Bedeutung. D u r c h o n 1 konnte bei 3 Lycoriden-Arten (Pe-rinereis Marionii, P. cultrifera und Nereis irro-rata) experimentell nachweisen, daß das Gehirn einen hemmenden Einfluß auf die Metamorphose zur He-teronereis und auf die Reifung der männlichen Ge-schlechtsprodukte ausübt. Seine Untersuchungen zei-gen, daß es sich dabei nicht um eine nervöse, sondern um eine humorale Hemmwirkung handelt, für die mit ziemlicher Wahrsdieinlichkeit Neurosekrete, welche an der Gehirnbasis gebildet werden, verant-wortlich zu madien sind. Hauenschild 2 fand bei der seit Jahren im Laboratorium gezüchteten Lvcoride Platynereis Du-merilii (Abb. 1), daß die in freier Natur herrschende, mondphasen-abhängige Metamorphose-und Schwärm-periodizität auch unter Kulturbedingungen bestehen bleibt. Experimente mit künstlichen Belichtungs-rhythmen ergaben, daß die Metamorphose-Rhythmik photoperiodisch und somit unter natürlichen Ver-hältnissen wohl durdi den phasischen Wechsel des nächtlichen Mondlichts bedingt ist. Im Versuch er-wies sich schon eine minimale Beleuditungsstärke von 0,02 Lux als photoperiodisch wirksam. Durch diesen Befund wird die Frage nach dem physiologischen Mechanismus einer photoperiodischen Metamorphose-Auslösung aufgeworfen. Es lag daher nahe, ähnliche 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 125—132 [1956]; eingegangen am 30. November 1955) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0125 
 Volume    11 
33Author    C. HauenschildRequires cookie*
 Title    Über die Vererbung einer Gewebeverträglichkeits-Eigenschaft bei dem Hydroidpolypen Hydractinia echinata  
 Abstract    Die Eigenschaft der Stolonen von Hydractinia echinata, mit anderen Stolonen desselben Klons bei Berührung zu verschmelzen, läßt sich im interklonalen Verwachsungstest dazu be-nützen, die unterschiedliche Gewebeverträglichkeit verschiedener Klone mit zwei bestimmten Teststämmen zu ermitteln. Auf diese Weise kann der Gewebecharakter eines Klons definiert und seine Vererbung untersucht werden. Von den beiden Testklonen ausgehende und teil-weise bis zur F.{ durchgeführte Kreuzungsversuche ergeben im großen und ganzen das Bild einer monofaktoriellen Determination der Gewebeverträglichkeits-Eigenschaft. Einige Ausnah-men lassen sich allerdings bisher nicht in diesem Sinne interpretieren. D er junge Hvdractinia-Stock breitet sich auf dem Substrat durch Stolonen (Ausläufer) aus, welche unter ständiger Verzweigung in bestimmten Abstän-den Polypenknospen bilden; kommt hierbei die wach-sende Spitze eines Stolos mit einem anderen Stolo desselben Stocks bzw. Klons in Berührung, so erfolgt ' Herrn Prof. Dr. J. Seiler zum 70. Geburtstag ge-widmet. eine vollständige Verwachsung der beiden Ausläufer an der Kontaktstelle. Solche fortgesetzten Stolonen-verschmelzungen führen im Laufe der Stockentwick-lung zu einer immer feineren Vernetzung der Aus-läufer und schließlich nach Auffüllung der kleinsten Zwischenräume durdi Ektoderm zur Entstehung einer kompakten, später mit Skelettelementen inkrustier-ten Stolonenplatte. Man kann diese besondere Eigen-schaft der Hydractinia-Stolonen dazu verwenden, die Verwachsungsfähigkeit und damit die Gewebever-träglichkeit verschiedener Klone untereinander zu testen. Während Teissier 1 bei einer Reihe ganz jun-ger Kolonien durchwegs interklonale Verwachsungen beobaditete, fand Crowell 2 , der Teilstücke meh-rerer erwachsener Hydractiniastöcke miteinander kombinierte, in keinem Fall eine interklonale Ver-schmelzung von Stolonen. Hauenschild 3 führte an gezüditetem Material eine große Zahl von inter-klonalen Stolonenkombinationen durch und beobach-tete dabei teils eine Verwachsung, teils eine Unver-träglichkeit der verschiedenen Stolonensorten. Von einigen Grenzfällen abgesehen, ergab die Verwach-sung zweier genetisch verschiedener Polypenkolonien einen auf Lebenszeit vollkommen einheitlichen Stock; so entstanden durch Verwachsung zweier junger Ko-lonien verschiedenen Gesdilechts in mehreren Fällen "zwittrige" Stöcke (Sexualchimaeren), die in einem Areal männliche, im anderen weibliche Gonophore bildeten. Dieser Befund ließ bereits erkennen, daß die Gewebeverträglichkeit vom Geschlecht unabhän-gig ist. Eine Unverträglichkeit zwischen den Aus-läufern zweier Klone kam darin zum Ausdruck, daß die beiden Stolonensorten, statt miteinander zu ver-schmelzen, über-und durcheinander wuchsen, wobei sidi bald wirre Knäuel ungeordnet wachsender Aus-läufer bildeten. Mehrfache, über Jahre sich erstrek-kende Wiederholungen eines bestimmten Verwach-sungstests ergaben immer unverändert das gleiche Resultat; auch reagierten einige durch Trennung der Blastomeren auf dem Zweizellstadium erzeugte ein-eiige Zwillingsklone mit den Stolonen anderer Klone stets in übereinstimmender Weise. Diese Tatsachen ließen bereits vermuten, daß die Unterschiede im Gewebecharakter der verschiedenen Klone genetisch bedingt sind. In der Tat zeigten schon die ersten Kreuzungsversuche, daß die Gewebeverträglichkeits-Eigensdiaft eines Klons in gesetzmäßiger Weise 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 132—138 [1956]; eingegangen am 9. Dezember 1955) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0132 
 Volume    11 
34Author    Alfred Gierer, Gerhard SchrammRequires cookie*
 Title    Die Infektiosität der Nucleinsäure aus Tabakmosaikvirus  
 Abstract    Die durch kurzzeitige Phenolbehandlung des Tabakmosaikvirus isolierte Ribonucleinsäure hat infektiöse Eigensdiaften. Es wurde gezeigt, daß der Effekt nicht auf Beimengungen von intaktem Virus beruht oder von der Anwesenheit kleinerer Mengen von nativem Virusprotein abhängt. Somit ersdieint die Ribonucleinsäure als diejenige Komponente des Virus, die den Reproduktionsvorgang bewirkt. S eit den Untersuchungen von Caspersson 1 und Brächet 2 ist bekannt, daß den Nuclein-säuren eine entscheidende Rolle bei der Vermehrung der Organismen zukommt. Spätere Untersuchungen zeigten sodann, daß die Desoxyribonucleinsäure (DNS) zumindest in manchen Fällen als alleiniger Träger der Erbfaktoren anzusehen ist. Im Falle der Transformationsfaktoren 4 > 5 z. B. gelingt es, mit DNS aus bestimmten Bakterien bei anderen Stäm-men erbliche Änderungen hervorzurufen, wobei sich die DNS wie genetisches Material verhält. Besonders eindrucksvoll sind die Befunde an Bakteriophagen. Hier konnten H e r s h e y und Chase 6 durch ge-eignete Markierung mit Isotopen zeigen, daß nur die im Innern der Phagen vorhandene DNS in die Zelle eindringt und die intrazelluläre Vermehrung bewirkt, während die äußere Proteinhülle außerhalb der Zelle verbleibt. Eine Reibe von Tatsachen spricht dafür, daß die Wirkung der DNS indirekt über die Ribosenuclein-säure (RNS) verläuft und daß erst die RNS in un-mittelbarem Zusammenhang mit der Proteinsynthese 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 138—142 [1956]; eingegangen am 13. Februar 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0138 
 Volume    11 
35Author    Wilhelm Fucks, HugoWilhelm Knipping, Erich Liese, Walter BuddeRequires cookie*
 Title    Bildliche Darstellung der Verteilung und der Bewegung von radioaktiven Substanzen im Raum, insbesondere in biologischen Objekten  
 Abstract    In letzter Zeit sind die Methoden zur Bestimmung statischer Verteilungen von radioaktiven Substanzen auf vielen Anwendungsgebieten in Naturwissenschaft, Technik und Medizin weit entwickelt worden. -— In der vorliegenden Arbeit wird zunädist eine neue Einrichtung zur Ge-winnung von statischen Bildern räumlich verteilter radioaktiver Substanzen beschrieben. — Für viele Zwecke ist es notwendig, über die Bestimmung einer rein statischen Verteilung hinaus die zeitlidien Änderungen solcher Verteilungen, also die Bewegung oder die Konzen-trations-Änderungen der Substanzen, zu erforschen. In dieser Arbeit werden Methoden zur Lösung dieser Aufgaben angegeben. Zur Erläuterung wird über Modellversuche und über Tierversuche berichtet. — Der Übergang von der statischen Bildgebung zur kinematischen Bild-gebung entspricht dem Übergang vom stehenden Bild zum Film. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 142—147 [1956]; eingegangen am 2S. September 1955) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0142 
 Volume    11 
36Author    Th NemetschekRequires cookie*
 Title    Über ein feinkristallines Silicium  
 Abstract    Aus Verdampfungsrückständen, die nach dem Erhitzen von Siliciummonoxyd in einer Stick-stoffatmosphäre bei 1600—1700° C erhalten wurden, konnten feinkristalline Plättchen isoliert werden, die nach Röntgen-und Elektronen-Beugungsinterferenzen und diemischem Verhalten kristallines Silicium darstellen. Als Kennzeichen für das geringe Reaktionsvermögen dieser oftmals sehr kleinen Plättchen wird ihre regelmäßige Gestalt angesehen. Diese Siliciumplättchen können durch Disproportio-nierung des festen bzw. flüssigen SiO gemäß (2) entstanden sein. S chon seit längerer Zeit ist es bekannt, daß man feinverteiltes und besonders reaktionsfähiges Si-licium darstellen kann. Wie Manche t 1 zeigen konnte, gelingt dies, wenn man Lösungen von Sili-cium in Aluminium oder Silber plötzlich abkühlt und anschließend das Silicium durch Weglösen des Me-talls isoliert. Dieses feinpulverige, schwarze Silicium entwickelt mit Flußsäure leicht Wasserstoff, wobei es stark aktiviert wird, so daß es sich nach einer sol-chen Behandlung beim Einwerfen in ein auf 350'C vorerhitztes Reagenzglas entzündet. Schw a r z und Köster 2 erhielten nach der thermischen Zersetzung von (SiClK zum erstenmal ein röntgen-amorphes Silicium, welches sich in hei-ßer Natronlauge und Flußsäure nur langsam auflöst. Vor kurzem ist es K a u t s k y und H a a s e 3 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 148—150 [1956]; eingegangen am 10. Dezember 1955) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0148 
 Volume    11 
37Author    Werner LindenbergRequires cookie*
 Title    Die Gastkomponenten von partiell-isomorphen Mischsystemen aus Phthalsäure und organischen Farbstoffen  
 Abstract    Auf analytischem Wege ließ sidi nadiweisen, daß Farbstoffhalogenide nicht die Gast-komponenten der Mischsysteme Phthalsäure/Methylenblau und Phthalsäure/Fuchsin sind. Es wurde gezeigt, daß in Mischsystemen mit Phthalsäure als Wirtgitter die Gastkomponen-ten Doppelverbindungen (1 : 1) aus Phthalsäure und dem sauren Phthalat der Farbstoffe sein werden, wenn die Farbmolekeln kationischen Charakter besitzen. Die (1 : l)-Doppelverbindungen Phthalsäure/Methylenblauphthalat, /Kristallviolettphthalat und /Maladiitgrünphthalat sowie das saure Kristallviolettphthalat wurden erstmalig hergestellt und beschrieben. I. Das System Phthalsäure/Methylenblau Für die Dissoziation der Phthalsäure in Wasser gilt bei 25° C 1 : 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 151—157 [1956]; eingegangen am 28. November 1955) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0151 
 Volume    11 
38Author    Joachim Hämmerling, Hans StichRequires cookie*
 Title    Einbau und Ausbau von 32 P im Nucleolus (nebst Bemerkungen über intra- und extranukleare Proteinsynthese)  
 Abstract    Sowohl der Einbau wie der Ausbau von 32 P in der nucleolaren RNS von Acetabularia er-folgt schnell und stark. Hieraus kann in Verbindung mit anderen Untersuchungen geschlossen werden: 1. daß die RNS im Nucleolus erwachsener Kerne eine hohe Umsatzrate besitzt; 2. daß RNS weder in den Nucleolus von außen einwandert, noch aus ihm in wesentlichen Mengen auswandert, insbesondere nicht in das Cytoplasma; 3. daß der Nucleolus ein Ort der Proteinsynthese innerhalb des Kernes ist. Es hat sich indessen bisher kein Anhaltspunkt finden lassen, daß die im Kern synthetisierten Proteine von wesentlicher Bedeutung für die Bildung der extranuklearen Proteine sind (Cytoplasma und Chloroplasten). Diese werden vielmehr außerhalb des Kernes synthetisiert. D ie Ribonucleinsäure-Moleküle (RNS) des Nu-cleolus besitzen offenbar eine hohe Erneuerungs-rate, worauf der starke Einbau von 3 -P bei Acetabu-laria Seesternen -und Chironomus 3 , also sehr ver-schiedenen Objekten, sdiließen läßt. Bei Chironomus wurde dieser Schluß wesentlich dadurch gestützt, daß auch der Ausbau schnell erfolgt. In den vorliegenden Versuchen sollte dieselbe Frage an Acetabularia ge-prüft werden. Durch die gleidizeitig wiederholten Einbauversuche konnten die früheren Ergebnisse 1 präzisiert werden. Beschreibung der Versuche 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 158—161 [1956]; eingegangen am 14. November 1955) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0158 
 Volume    11 
39Author    Joachim Hämmerling, Hans StichRequires cookie*
 Title    Abhängigkeit des 32 P-Einbaues in den Nucleolus vom Energiezustand des Cytoplasmas sowie vorläufige Versuche über Kernwirkungen während der Abbauphase des Kernes  
 Abstract    Wird die Photosynthese durch Verdunkelung aufgehoben oder die Energiegewinnung im Cytoplasma durch Dinitrophenol gehemmt, so wird der Einbau von 32P in die erwachsenen Kerne, insbesondere die RNS der Nucleolen von Acetabularia alsbald stark gesenkt, bereits zu einer Zeit, in der die Kerne noch nicht wesentlich verkleinert werden und in das Cytoplasma noch viel P aufgenommen wird. Parallel dazu läuft die Senkung des 32P-Einbaues in die Polvphosphatgrana. Die früher beobachtete Kernverkleinerung ist die Folge des gesenkten Kernstoffwechsels, der durch die Energieproduktion im Cytoplasma gesteuert wird. Diese ist der übergeordnete Faktor sowohl für die Intensität des Kernstoffwechsels als der cytoplasmatischen Proteinsynthese. Trotz gesenkten Kernstoffwechsels gehen vom Kern nodi starke Wirkungen auf das Cytoplasma aus. — Auch bei T rypaflavinbehandlung bleibt die Parallelität zwischen Kern und Polvphosphatgrana erhalten: hier wird in beiden Strukturen der 32P-Einbau nicht gesenkt. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 162 [1956]; eingegangen am 14. November 1955) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0162 
 Volume    11 
40Author    Wilhelm Simonis, Horst KatingRequires cookie*
 Title    Untersuchungen zur lichtabhängigen Phosphorylierung I Die Beeinflussung der lichtabhängigen Phosphorylierung von Algen durch Glucosegaben  
 Abstract    Mit Hilfe von kurzfristig gebotenem 32 P wurde die lichtabhängige Phosphorylierung bei der einzelligen Grünalge Ankistrodesmus baunii untersucht. Die Einlagerung von 32 P in organi-sche Phosphatverbindungen, festgestellt durch den 32 P-Gehalt versdiiedener Phosphatfraktio-nen, wird durch Beliditung erhöht. Im Lidit ist stets die Einlagerung in die TES-lösl. org. Phosphatfraktion besonders gefördert. Die Einlagerung in die TES-unlösl. org. Phosphat-fraktion wird durch Beliditung praktisdi nicht geändert, diejenige in das Orthophosphat wird erniedrigt. Glucose, vor der 32 P-Aufnahme geboten, erhöht die lichtabhängige Phosphorylierung und verstärkt die unterschiedlidie Verteilung des 32 P in die untersuchten Fraktionen. Bei Belich-tung wird die Einlagerung in die TES-lösl. org. Phosphatfraktion zusätzlich erheblich gefördert. Glucose, gleichzeitig mit der 32 P-Aufnahme geboten, fördert dagegen die liditabhängige Phosphorylierung nidit meßbar, verstärkt aber die Verschiebung der 32 P-Einlagerung in die untersuditen Fraktionen in gleidier Weise wie bei Glucose-Vorgaben. Die Ergebnisse werden im Zusammenhang mit der im Lidit gesteigerten Glucoseaufnahme diskutiert. Auf die bei Glucosegaben erniedrigte O.,-Abgabe belichteter Algen (folgende Mitteilung) wird hingewiesen. Die Gesamtaufnahme von 32 P wird durch Belichtung in kurzfristigen Versuchen nur gering-fügig beeinflußt. Glucosegaben erhöhen die 32 P-Aufnahme deutlich. Es muß zwischen der wenig liehtabhängigen Phosphataufnahme, der lichtabhängigen Phos-phorylierung (Photo-Phosphorylierung) und der mit der Photosynthese in speziellem Zu-sammenhang stehenden Photosynthese-Phosphoryherung unterschieden werden. E s kann durch die Untersuchungen der letzten Zeit als gesichert gelten, daß bei der Photosynthese intakter Pflanzenzellen und isolierter Chloroplasten mit Hilfe von photochemischer Energie 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 165—172 [1956]; eingegangen am 2. Januar 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0165 
 Volume    11 
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