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Facet   section ZfN Section B:Volume 011  [X]
Results  180 Items
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Publication Year
1956 (180)
101Author    W. VonRequires cookie*
 Title    Praktische Einführung in die Pflanzenmorphologie  
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 428 [1956]) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0428_e 
 Volume    11 
102Author    Armin Weiss, Armin Scholz, Ulrich HofmannRequires cookie*
 Title    Zur Kenntnis von trioktaedrischem Mit  
 Abstract    Es wird ein glimmerartiges Mineral beschrieben, das sich auf Grund seiner Eigenschaften und seiner Struktur als ein trioktaedrisdier Illit KO,66 {(Mg2.93Al0.06) [(OH)2,ooSi3.3oAlo,7oOio.oo } Oktaederschidit Tetraederschicht Zwischenschicht Silikatschicht 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 429—430 [1956]; eingegangen am 9. Juni 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0429 
 Volume    11 
103Author    Armin Weiss, Albert Mehler, Ulrich HofmannRequires cookie*
 Title    Zur Kenntnis von organophilem Vermikulit  
 Abstract    Durch den Eintausch von großen Alkylammonium-oder Alkylpyridinium-Ionen läßt sich der Schichtabstand von Batavit und Vermikulit unter gleichzeitiger makroskopischer Dicken-zunahme über den bisher bekannten Grenzwert von ca. 15,2 Ä hinaus beträchtlich aufweiten. Der entstehende Alkylammonium-Batavit oder -Vermikulit kann viele organische Verbindun-gen unter Bildung von Schicht-Einschlußverbindungen und eindimensionaler, innerkristalliner Quellung aufnehmen und reversibel gegen ungeladene, polare Verbindungen austauschen. Bei der Einlagerung von n-Alkylammonium-Ionen ordnen sich die Alkylketten bevorzugt so an, daß ihre Längsachsen mit den Silikatschichten einen Winkel von 56°, manchmal auch von 90 einschließen. Der Schichtabstand kann durch äußeren Druck unter Änderung des Nei-gungswinkels der Alkylketten verändert werden. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 431—434 [1956]; eingegangen am 9. Juni 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0431 
 Volume    11 
104Author    Armin Weiss, Albert Mehler, Ulrich HofmannRequires cookie*
 Title    Kationenaustausch und innerkristallines Quellungsvermögen bei den Mineralen der Glimmergruppe  
 Abstract    Die Kalium-Ionen von Mineralen der Glimmergruppe lassen sich quantitativ gegen Alkyl-ammonium-Ionen austauschen. Die dabei entstehenden "Alkylammoniumglimmer" sind in Wasser und vielen nicht-wäßrigen Flüssigkeiten zur eindimensionalen innerkristallinen Quel-lung befähigt. Die Alkylammonium-Ionen lassen sich mit Natriumalkoholatlösungen durch Natrium-Ionen ersetzen. Die Natrium-Ionen können wiederum gegen Magnesium-oder Calcium-Ionen in wäßriger Lösung ausgetauscht werden. Die bei diesem Austausch entstehenden, Natrium-, Nlagnesium-oder Calcium-Ionen enthaltenden Glimmer können mit Wasser innerkristallin quellen. Bei geringem Erwärmen geht das Quellungsvermögen dieser Glimmer wieder ver-loren. Nach der Einlagerung der gleichen Alkylammonium-Ionen und der Quellung unter den gleichen Flüssigkeiten sind die Schichtabstände bei den Mineralen der Glimmer-, der Ver-mikulit-und der Montmorillonitgruppe so ähnlich, daß man daraus auf einen gleichartigen Aufbau der Silikatschichten in den drei Mineralgruppen schließen kann. B ei den Mineralen der Glimmergruppe, wie z. B. Muskovit, Phlogopit, Biotit, Zinnwaldit usw., mit der idealisierten allgemeinen Formel 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 435—138 [1956]; eingegangen am 9. Juni 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0435 
 Volume    11 
105Author    Werner LindenbergRequires cookie*
 Title    Analytische Untersuchungen an partiell-isomorphen Mischsystemen Systeme aus Phthalsäure und Na-, K-oder NH4-Dichromat  
 Abstract    Auf analytischem Wege wurde festgestellt, daß in den sich aus wässerigen Dichromat-Lösungen bildenden Phthalsäure-Mischkristallen K.,Cr.,0: bzw. (NH4).,Cro0-(wahrscheinlich in wasserfreier Form) als Gastkomponenten enthalten sind. Ein gittergeometrischer Vergleich zeigte, daß die Kristallgitter von Phthalsäure und (NH4)oCr.,0-affine Netzebenen besitzen, zu denen auch in der 3. Dimension im Verhältnis kleiner ganzer Zahlen gut übereinstimmende Identitätsperioden existieren. Die Menge der eingebauten Gastkomponenten dieser Systeme hängt in gesetzmäßiger Weise ab von der Konzentration der Phthalsäure in den ruhig stehend zur Kristallisation kommen-den Lösungen. Es wurde angenommen, daß der Abnahme der Wirtkonzentration eine Ab-nahme der Durehschnitts-Wachstumsgeschwindigkeit der Kristalle conform geht, womit eine qualitative Deutung des Verlaufs der erhaltenen Kurven möglich erschien. I. Allgemeines B ei langsamer Kristallisation von Phthalsäure aus 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 439—447 [1956]; eingegangen am 6. April 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0439 
 Volume    11 
106Author    Werner LindenbergRequires cookie*
 Title    Analytische Untersuchungen an partiell-isomorphen Mischsystemen Über die Abhängigkeit der Ciastkomponenten-Menge von den Kristallisationsbedingungen  
 Abstract    Die Abhängigkeit der Gastkomponenten-Menge von den Kristallisationsbedingungen ist an verschiedenen organisch/organischen, organisch/anorganischen, anorganisch/organischen und an-organisch/anorganischen Mischsystemen untersucht worden. Dabei waren ihrem Verhalten nach drei Gruppen von Systemen zu unterscheiden. Eine Deutung der gesetzmäßig erscheinenden Ergebnisse zeigt, daß das versdiiedene Verhalten der einzelnen Gruppen nur durch die Ver-suchsverhältnisse bedingt war und qualitativ einheitlich mit dem von A. N e u h a u s angenom-menen Bildungsmechanismus partiell-isomorpher Mischsysteme übereinstimmte. I n den Mischsystemen aus Phthalsäure und Alkali-Dichromaten ist — wie kürzlich berichtet wurde 1 — die Menge der eingebauten Gastkomponenten bei gleichen Versuchsbedingungen in gesetzmäßiger Weise abhängig von der Konzentration der Wirtsub-stanz (Phthalsäure) in den zur Kristallisation kom-i W. Lindenberg, Z. Naturforschg. IIb, 439 [1956], 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 447—452 [1956]; eingegangen am 4. Mai 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0447 
 Volume    11 
107Author    W. Broser, W. LautschRequires cookie*
 Title    Zur Frage der Energiefortleitung in Peptidketten  
 Abstract    Die photochemische Spaltung der Kohlenoxvd-Hämochromogene der Fermentmodelle [Meso-hämin-IX-poly-DL-(phenylalanin-glutaminsäure) und Cytohämin-poly-L-(phenylalanin-glutamin-säure)] verläuft bei Einstrahlung in die Banden der Wirkungsgruppen mit der Quanten-ausbeute eins. Bei Einstrahlung in die Bande des Phenylalaninrestes wird ein Teil der von diesem Rest absorbierten Energie an der prosthetischen Gruppe wirksam. — Es werden ver-schiedene Mechanismen des Energietransportes in der Polypeptidkette diskutiert, wobei der Peptidwendel besondere Beaditung geschenkt wird. F 'ür die Energiefortleitung in Eiweißstoffen sprechen 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 453—460 [1956]; eingegangen am 18. Februar 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0453 
 Volume    11 
108Author    Werner PerkowRequires cookie*
 Title    Konstitution und Wirkung biologisch aktiver Verbindungen II. Mitt.: Diäthyl-thiophosphorsäure -p -nitrophenylester (E 605) und Derivate  
 Abstract    Eine für die insektiziden Derivate der E 605-Gruppe charakteristische Elektronenverteilung wird für die Wechselwirkung mit Fermenten verantwortlich gemacht. B ei Betrachtungen über die Zusammenhänge 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 460 [1956]; eingegangen am 9. April 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0460 
 Volume    11 
109Author    Erich SixRequires cookie*
 Title    Die Wirkung von Strahlen auf Acetabularia I. Die Wirkung von ultravioletten Strahlen auf kernlose Teile von Acetabularia mediterranea  
 Abstract    Es wurde die Einwirkung monochromatischer ultravioletter Strahlen der Wellenlänge 254 m/<, 281 mu und 297 m w auf kernlose Zellteile von Acetabularia untersucht. Dazu wurden in Ab-hängigkeit von der Strahlendosis die mittlere Lebensdauer und das Formbildungs-Vermögen der kernlosen Teile bestimmt. Der 254-rnu-Strahlung kam dabei stets die größte biologische Wirksamkeit zu, während die 297-mu-Strahlung im untersuchten Dosisbereich fast ohne Wir-kung blieb. Die gefundene Wellenlängen-Abhängigkeit weist darauf hin, daß der UV-Ab-sorption durdi die Purine und Pvrimidine für den Wirkungsmechanismus der beobachteten UV-Schädigungen kernloser Zellteile besondere Bedeutung zukommen muß. D ie einkernige marine Grünalge Acetabularia hat 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 463—470 [1956]; eingegangen am 23. April 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0463 
 Volume    11 
110Author    Friedrich OehlkersRequires cookie*
 Title    von Streptocarpus, kenntlich gemacht durch Blattstecklinge  
 Abstract    Es wurden Blattstecklinge von verschieden lang vernalisierten Pflanzen von Streptocarpus Wendlandii und dem Bastard Str. Wendlandii X grandis gemacht, indem Blattstücke aus ver-schieden vorbehandelten Pflanzen und in verschiedener Entfernung von der Basis geschnitten wurden. Der entscheidende Erfolg dieser Versuche besteht darin, daß der Vernalisationserfolg in der Mitte eines mindestens 30 cm langen, also völlig ausgebildeten Blattes beginnt, nach und nach an die Basis wandert und über diese hinaus in vegetativ entstandene Sprosse weiter-geleitet werden kann. In anderen Erscheinungen schließt sich Streptocarpus an die bisher be-kannten vernalisations-bedürftigen Pflanzen an. I m Jahre 1955 ist von mir in einer vorläufigen 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 471—480 [1956]; eingegangen am 26. Mai 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0471 
 Volume    11 
111Author    Mathilde-Yonta KäckellRequires cookie*
 Title    Über die chromatographische Reinigung von Encephalomyocarditis-Virus  
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 480—485 [1956]; eingegangen am 28. April 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0480 
 Volume    11 
112Author    Egon Wiberg, Wilhelm Gösele-Requires cookie*
 Title    II Zur Kenntnis von Tetrahydrofuranaten des Aluminiumwasserstoffs  
 Abstract    Lösungen von Aluminiumwasserstoff. AIHs, in Tetrahydrofuran sind bei Ausschluß von Luft und Feuchtigkeit unbegrenzt haltbar. Beim Abdestillieren des Lösungsmittels im Vakuum hinterbleibt bei — 45° ein Di-furanat AIHs • 2 OC-tHs, bei — 5° ein Mono-furanat AIHs • OCUHs. Die Löslichkeit und Bildungstendenz die-ser Additionsverbindungen ist so groß, daß selbst polymerer Alu-miniumwasserstoff, (AIHs) x, bei der Behandlung mit Tetrahydro-furan unter Depolymerisation in Lösung geht. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 485—486 [1956]; eingeg. am 20. Juni 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0485_n 
 Volume    11 
113Author    Egon Wiberg, HeinrichN., Rafael UsónRequires cookie*
 Title    Über Ätherate und Aminate von Hydriden und Doppelhydriden III. Zur Kenntnis von Trimethylaminaten des Lithiumalanats LiAlH4  
 Abstract    Lithiumalanat bildet mit überschüssigem Trimethylamin in ätherischer Lösung bei Raumtemperatur ein Mono-aminat LiAlH-i • NR:j, bei tieferer Temperatur (<0°) ein Di-aminat LiAlH.4 • 2 NRs und bei noch tieferer Temperatur (— 80°) ein Tri-aminat LiAlH-t • 3NRs. Das Tri-aminat spaltet oberhalb von —40°, das Di-aminat oberhalb von 0° Trimethylamin ab. wobei in beiden Fällen beim Erwärmen bis auf Raumtemperatur das thermisch recht beständige Mono-aminat LiAlH4 • NR:i hinterbleibt. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 486—187 [1956]; eingeg. am 20. Juni 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0486_n 
 Volume    11 
114Author    Egon Wiberg, Heinrich Nöth, Rafael UsónRequires cookie*
 Title    sehen  
 Abstract    Lösung von überschüssigem Trimethylamin, so scheidet sich aus der Lösung langsam ein weißer Nieder-schlag aus, dem nach der Analyse die Formel eines Mono-aminats LiAlH4 • NR.{ zukommt. Die Reaktion ist eine Zeitreaktion, so daß die Lösung nur allmählich an Li-thiumalanat verarmt, während der Niederschlag unab-hängig von der Reaktionsdauer stets die Zusammenset-zung LiAlH4 • NR3 beibehält. Selbst nach 10 Stdn. Re-aktionsdauer enthält die ätherische Lösung neben ge-löstem Mono-aminat noch freies Lithiumalanat, während zweitägiges Stehenlassen der Reaktionslösung zur quan-titativen Bildung von LiAlH4 • NR., führt. Die ausgefallene, in Äther wenig, in Benzol nicht lös-liche Verbindung ist sehr o.xydabel und entzündet sich an der Luft nach kurzer Zeit von selbst. Da das freie Li-thiumalanat diese Selbstentzündlichkeit nicht aufweist, kann man hieraus schließen, daß das Mono-aminat LiAlH4 • NR., (1 a) zum Unterschied vom freien, poly-meren Lithiumalanat und in Analogie zum ebenfalls selbstentzündlichen, monomeren Di-aminat AlH., • 2 NR., (1 b) monomer ist: Li H\ ,NR3 H >1-:' _ H/ -H (a) H\ ,-NRJ H)A1< H/ N \NR3 (b) (1) Die Zeitreaktion zwischen Lithiumalanat und Tri-methylamin bestünde dann darin, daß die Wasserstoff-brücken des in ätherischer Lösung polymerisierten Li-thiumalanats durch den stärkeren Komplexbildner Tri-methylamin gelöst und die so freiwerdenden koordina-tiven Restvalenzen des Aluminiums mit Trimethylamin-Molekiilen abgesättigt werden. Mit Wasser reagiert die Verbindung LiAlH4 • NR., un-ter Feuererscheinung (Entzündung des hydrolytisch in Freiheit gesetzten Wasserstoffs): LiAlH^ • NR3 + 4 HÖH Li AI (OH)4 + 4 Ho -f NR3, (2) wobei auch eine Graufärbung infolge teilweisen Zerfalls des enthaltenen Aluminiumwasserstoffs AlH., (1 a) in die Elemente zu beobachten ist. Beim Erwärmen auf 180 bis 200° im Hochvakuum erleidet die Substanz nur eine ge-ringfügige thermische Zersetzung (minimale Graufär-bung). Erst bei vorsichtigem Erhitzen mit freier Flamme tritt Schwarzfärbung unter Bildung von metallischem Alu-minium auf. Der an LiH und NR., komplex gebundene Aluminiumwasserstoff ist also thermisch beständiger als der freie oder nur an LiH gebundene Aluminiumwasser-stoff. 2. Die Verbindung L i A 1 H 4 -2 NR., Führt man die Umsetzung zwischen Lithiumalanat und überschüssigem Trimethylamin in Äther nicht bei Zim-mertemperatur, sondern bei tieferer Temperatur durch, indem man zu einer ätherischen Lithiumalanat-Lösung bei 0° eine ätherische Trimethylamin-Lösung hinzutropft, die Reaktionslösung samt dem dabei ausfallenden Nieder-schlag (LiAlH4 • NR.,) unter gelegentlichem Schütteln 3 Tage lang bei 0° sich selbst überläßt und dann die vom Niederschlag abgegossene Lösung auf — 50 C ab-kühlt, so fallen aus der ätherischen Lösung schöne Kri-stallnadeln von der Zusammensetzung eines Di-aminat.s LiAlH4 • 2 NR., aus. Die stark nach Trimethylamin rie-chende Verbindung spaltet beim Erwärmen auf Zimmer-temperatur im Hochvakuum 1 Mol Trimethylamin unter Bildung des zuvor beschriebenen Mono-aminats ab. Wie dieses Mono-aminat entzündet sich auch das Di-aminat nach einiger Zeit an der Luft. Seine Reaktion mit Wasser verläuft ebenso stürmisch wie bei jenem. 3. Die Verbindung L i A 1 H4 • 3 N R., Bei Anwendung konzentrierterer ätherischer Lithium-alanat-Lösungen und eines sehr großen Überschusses an Trimethylamin gelingt bei noch tieferer Temperatur (—80 3) auch die Isolierung eines Tri-aminats LiAlH4 • 3 NR.,. Kondensiert man auf eine rund 2-molare Lithium-alanat-Lösung Trimethylamin auf und läßt das Reaktions-gemisch 4 Tage lang bei — 80° stehen, so scheiden sich schöne, farblose Kristalle der Zusammensetzung LiAlH4 • 3 NR., aus, die bereits oberhalb von — 40° im Hoch-vakuum Trimethylamin abgeben und oberhalb von 0 D unter Abspaltung von insgesamt 2 Mol Trimethylamin in das Mono-aminat LiAlH4 • NR., übergehen. Es liegt nahe anzunehmen, daß die beiden locker gebundenen Tri-methylamin-Moleküle gemäß dem Formelbild R3N. ,Hx /H >Li-'')A1(NR3 R3N-'' x H-'' \H an das Lithiumatom gebunden sind. Über Ätherate und Aminate von Hydriden und Doppelhydriden IV. Zur Kenntnis von Ätheraten des Lithiumalanats LiAlH4 Lithiumalanat, LiAlHj, bildet mit Tetrahydrofuran, in welchem es sich monomer auflöst, ein in Äther, Tetrahydrofuran und Ben-zol lösliches, festes, weißes Tri-tetrahydrofuranat LiAlHi • 3 OC-iHs vom Schmp. 29—30°, das den Anwendungsbereich des Lithium-aluminiumhydrids auf benzolische Lösungen ausdehnt. Die Ver-bindung geht beim Erwärmen unter Abspaltung von 2 Mol Tetra-hydrofuran auf dem Wege über ein Di-furanat LiAlH.t • 2 OC-iHs in ein Mono-furanat LiAlHj • OC-tH« über, das in Äther und Te-trahydrofuran, aber nicht mehr in Benzol löslieh ist. Beim Eindampfen der Lösungen in Diäthyläther, in denen das Lithiumalanat zu begrenzter Polymerisation neigt, hinterbleibt bei tiefen Temperaturen (—60 bis — 25") ein farbloses, flüssiges, in Äther leicht lösliches Di-ätherat LiAlH-i • 2 OC4H1 o (Schmp. ~ — 70°). das im Hochvakuum bei Zimmertemperatur unter lang-samer Abspaltung des gesamten Äthers in ätherfreies Lithium-alanat übergeht. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 487 [1956]) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0487_n 
 Volume    11 
115Author    DoppelhydridenV. Zur, Kenntnis Von, Trimethylaminaten Des, Lithiumboranats Libh, VonEgon Wiberg, Arthur JahnRequires cookie*
 Title    des Lithiumalanats in Diäthyläther  
 Abstract    leicht unter Bildung einer klaren Lösung. Man geht wohl nicht fehl, wenn man der Verbindung die Konstitution H,oC4On ,H\ /H >Li< >A1< (2) zuweist, wonach die Verbindung in Auswirkung der im Vergleich zum Tetrahydrofuran geringeren koordinativen Bindefestigkeit des Diäthyläthers kein Äthermolekül am Aluminium wie im Falle des Tetrahydrofurans (1 a) trägt. Der dadurch bedingte koordinativ ungesättigte Charakter des Aluminiums hat zur Folge, daß das Li-thiumalanat in der diäthylätherischen Lösung wie der freie Aluminiumwasserstoff zur Polymerisation neigt, wie aus Mol.-Gew.-Bestimmungen hervorgeht (i . Man wird dieser Tatsache am einfachsten dadurch gerecht, daß man die Polymerisation wie im Falle des freien Aluminium-wasserstoffs auf die Verknüpfung von Aluminiumatomen durch Wasserstoffbrücken zurückführt: \ / H / \ /H-, / /Ar + /Al(>K >A1(, (3) / W N / \ welche dem Aluminium jene koordinative Absättigung er-möglichen, die ihm der schwache Komplexbildner Diäthyl-äther 7 zum Unterschied vom stärkeren Komplexbildner Tetrahydrofuran 8 — vgl. (1 a) — nicht gewähren kann. Das Di-ätherat LiAIH4 • 2 OC4H10 ist nicht besonders beständig und geht beim Absaugen im Hochvakuum bei Zimmertemperatur im Verlaufe von über 24 Stdn. unter Abspaltung des Äthers in festes ätherfreies Lithiumalanat über, wobei offensichtlich die Stufe eines Mono-ätherats LiAlH4 • OC4H1() durchlaufen wird 9 . Zur Rückbildung des Di-ätherats und damit zur Auflösung des ätherfreien Li-thiumalanats in Äther bedarf es längeren Kochens mit dem Lösungsmittel am Rückflußkühler, da hierbei die Wasserstoffbrücken (3) des polymeren Lithiumalanats un-ter Einlagerung von Äthermolekülen weitgehend gelöst werden müssen. Versetzt man ätherische Lösungen von Lithiumalanat bei Zimmertemperatur mit der 3-, 5-und 7-faehen Menge Benzol, so fallen Niederschläge der Zusammensetzung ß Vgl. Diplomarbeit H. Graf, München 1953. 7 Vgl. die Ausscheidung von polymerem Aluminium-wasserstoff aus diäthylätherischen Lösungen von mono-merem Aluminiumwasserstoff. 8 Vgl. das Fehlen einer Polymerisationstendenz des Aluminiumwasserstoffs in tetrahydrofuranischer Lösung (vorangehende Mitt. II). 9 Destilliert man den Äther im Vakuum bei — 15° bis zur praktischen Gewichtskonstanz ab, so hinterbleibt ein Rückstand der Zusammensetzung LiAlH* • OR,, der bei 40—50° leicht in ätherfreies Lithiumalanat überzufüh-ren ist. Der tensimetrische Abbau des Di-ätherats bei 0° ergibt einen starken Dampfdruckabfall bei der Zusam-mensetzung LiAlH/4 • OR_>, doch liegt zu diesem Zeit-punkt im Tensimetergefäß eine flüssige neben einer festen Phase vor. LiAlH4 • x OR., aus, deren mittlerer Äthergehalt mit stei-gender Menge des zugefügten Benzols abnimmt (gef. x — 0,6 bzw. 0,4 bzw. 0,2). Wie daraus hervorgeht, nimmt die Löslichkeit der Verbindungen LiAlH4 • n OR., (n — 2, 1 und 0) in Benzol vom Diätherat zum äther-freien Lithiumalanat hin ab. In gleicher Weise kann mit Hilfe von Petroläther ätherarmes Lithiumalanat gefällt werden. Über Ätherate und Aminate von Hydriden Im Gegensatz zu Angaben von Schlesinger und Brown-bildet Lithiumboranat, LiBH4, mit überschüssigem Trimethylamin in ätherischer Lösung bei 0° ein Mono-aminat LiBH4 • NB3 und bei —80° ein Di-aminat LiBH4 • 2 NRs. Beide Aminate sind in Äther mäßig löslich. Das Mono-aminat LiBH4-N(CH3)3 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 489—490 [1956]; eingeg. am 20. Juni 1956) 
  Published    1956 
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 TEI-XML for    default:Reihe_B/11/ZNB-1956-11b-0489_n.pdf 
 Identifier    ZNB-1956-11b-0489_n 
 Volume    11 
116Author    Requires cookie*
 Title    Die  
 Abstract    Verbindung spaltet verhältnismäßig leicht unter Übergang in das vorher beschriebene Mono-aminat 1 Mol Trimethylamin ab. So führte z. B. 1-stdg. Stehenlassen der Kristalle im Hochvakuum bei —30° zum Über-destillieren der Hälfte, weiteres 1-stdg. Stehenlassen bei — 10 zum Überdestillieren der zweiten Hälfte des ersten Mols Trimethylamin in eine mit flüssigem Stickstoff ge-kühlte Vorlage. Das zweite Mol Trimethylamin wird beim Erwärmen auf 100° rasch quantitativ abgegeben. Der tensimetrische Abbau läßt als definierte Aminate nur das Di-aminat LiBH4 • 2 NR3 (NR;)-Druck von 84 mm bei 0°) und das Mono-aminat LiBH4 • NR3 (NR.,-Druck von 84 mm bei 77 c) erkennen. In Übereinstimmung mit diesen Stabilitäts-Verhältnis-sen entstehen aus Lithiumboranat und Trimethylamin bei Temperaturen von — 20 bis — 25° Gemische des Mono-und Di-aminats. So besaßen die bei einem solchen Ver-such nach 1-stdg. Stehenlassen der Reaktionslösung aus-fallenden Kristalle die Bruttozusammensetzung LiBH4 • 1,76 N(CH3)3, entsprechend einem Gemisch von 76 Mol-Proz. Di-und 24 Mol-Proz. Mono-aminat. Konstitution der Aminate 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 490 [1956]) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0490_n 
 Volume    11 
117Author    Tetrahydrofuranate Diüthylätherate, Helmut Greiling, Lutz KiesowRequires cookie*
 Title    nat-Lösungen der Die enzymatische Phosphorylierung von Glucose mit Thiamintriphosphorsäureester  
 Abstract    Äther im Hochvakuum bei tiefen Tem-peraturen abdestilliert. Hierbei ergab sich, daß sowohl bei — 50° wie bei — 80° nur das Mono-ätherat LiBH4 • OC4H10 zurückblieb, das mit Äther wieder in Lösung zu bringen war. Der Diäthyläther OC4H10 ist also lockerer an das Lithiumboranat gebunden als das Tetrahydro-furan OC4Hy. Die gleiche Beobachtung macht man beim Lithiumalanat (vgl. vorangehende Mitt. IV), das zwar 1 Molekül Diäthyläther bzw. Tetrahydrofuran mehr bin-det als das Lithiumboranat, bei dem aber ebenso wie beim Lithiumboranat die je Molekül Doppelhydrid maxi-mal angelagerte Zahl von Diäthyläther-Molekülen um 1 geringer als die entsprechende Zahl von Tetrahydrofuran-Molekülen ist: Das Ferment Hexokinase katalysiert die Reaktion: Hexose + ATP -Hexose-6-P + ADP. Der Phosphatrest wird hierbei, soweit bekannt, stets von der Adenosintriphosphorsäure zur Verfügung ge-stellt. } 150 «i 100 50 0 10 20 30 HO t [min] — 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 491 [1956]; eingeg. am 14. Mai 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0491a_n 
 Volume    11 
118Author    Tetrahydrofuranate Diüthylätherate, Helmut Greiling, Lutz KiesowRequires cookie*
 Title    nat-Lösungen der Die enzymatische Phosphorylierung von Glucose mit Thiamintriphosphorsäureester  
 Abstract    Äther im Hochvakuum bei tiefen Tem-peraturen abdestilliert. Hierbei ergab sich, daß sowohl bei — 50° wie bei — 80° nur das Mono-ätherat LiBH4 • OC4H10 zurückblieb, das mit Äther wieder in Lösung zu bringen war. Der Diäthyläther OC4H10 ist also lockerer an das Lithiumboranat gebunden als das Tetrahydro-furan OC4Hy. Die gleiche Beobachtung macht man beim Lithiumalanat (vgl. vorangehende Mitt. IV), das zwar 1 Molekül Diäthyläther bzw. Tetrahydrofuran mehr bin-det als das Lithiumboranat, bei dem aber ebenso wie beim Lithiumboranat die je Molekül Doppelhydrid maxi-mal angelagerte Zahl von Diäthyläther-Molekülen um 1 geringer als die entsprechende Zahl von Tetrahydrofuran-Molekülen ist: Das Ferment Hexokinase katalysiert die Reaktion: Hexose + ATP -Hexose-6-P + ADP. Der Phosphatrest wird hierbei, soweit bekannt, stets von der Adenosintriphosphorsäure zur Verfügung ge-stellt. } 150 «i 100 50 0 10 20 30 HO t [min] — 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 491 [1956]; eingeg. am 14. Mai 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0491b_n 
 Volume    11 
119Author    Irmgard Ziegler-GünderRequires cookie*
 Title    Untersuchungen über die photolabilen Pterine in der Haut der Amphibien und in den Augen von Drosophila melanogaster  
 Abstract    Die violett fluoreszierende Komponente der Amphibienpterine ist eine dem Isoxanthopterin nahestehende Verbindung. — Das gelbe Pigment in der Haut von Rana ist ein Pterin und identisch mit dem aus den Augen der Mutante "sepia" von Drosophila melanogaster; es liefert wie dieses bei Belichtung Pterincarbonsäure(8) und Milchsäure. — Die blau fluoreszierenden Pterine in der Haut der Amphibien sind wesentlich stärker photolabil; die Photoreaktion äußert sich bei Bufo in einem intensiven Fluoreszenzfall, bei Rana in einem rasdien Fluoreszenz-anstieg. Als Photolyse-Endprodukte konnten in beiden Fällen ebenfalls Pterincarbonsäure(8) und Milchsäure gefaßt werden. — Die blau fluoreszierenden Pterine hegen im Gegensatz zum gelben Pterin als elektrophoretiseh wanderfähige Anionen vor, die Carboxylgruppe an C(8) ist somit frei. Schwermetalle sind hier — sowie im gelben Pterin — nicht nachweis-bar. — Während die langsam verlaufende Photoreaktion des gelben Pterins auf einer Ab-spaltung der Seitenkette beruhen dürfte, ist bei der primären, rasch verlaufenden Lichtreaktion der blau fluoreszierenden Pterine eine Photooxydation anzunehmen. Der Ablauf der Photo-reaktion wird durch Cystein stark gehemmt. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 493—500 [1956]; eingegangen am S.Juli 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0493 
 Volume    11 
120Author    M. Viscontini, A. Kühn, A. EgelhaafRequires cookie*
 Title    Isolierung fluoreszierender Stoffe aus Ephestia kühniella  
 Abstract    Aus ganzen Tieren und aus Köpfen wurden Riboflavin, 2-Amino-6-hydroxypteridin, Iso-xanthopterin, Xanthopterin, zwei wahrscheinlich mit Xanthopterin verwandte Stoffe und ein mit Hb« aus Drosophila identisches Pteridin isoliert. In diesen Stoffen ist jetzt die Natur von Flecken in zweidimensionalen Chromatogrammen aus Augen und Körpern der Ephestia-Wild-form erkannt. N achdem fluoreszierende Stoffe aus Drosophila 
  Reference    (Z. Naturforschg. 11b, 501 [1956]; eingegangen am 3. August 1956) 
  Published    1956 
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 Identifier    ZNB-1956-11b-0501 
 Volume    11 
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