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Facet   section ZfN Section B:Volume 007  [X]
Results  177 Items
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Publication Year
1952 (177)
81Author    E. DaubachRequires cookie*
 Title    Geschwindigkeit und Geschwindigkeitskonstanten der Zersetzung des Siloxens durch alkalische Pufferlösungen  
 Abstract    Die Geschwindigkeiten der Umsetzungen der Si—Si-und Si—H-Bindungen des Siloxens mit alkalischen Pufferlösungen von verschiedenem pg werden gemessen und daraus die Ge-schwindigkeitskonstanten berechnet. S iloxen, eine feste Substanz der Zusammensetzung (Si603H6)n 1—3 wird durch Lauge unter Wasser-stoffentwicklung oxydiert nach der Bruttogleichung OH' (SieOsHOn + 9 n HaO + aq. • 6 n Si02 aq. + 12 n H2. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 329—333 [1952]; eingegangen am 31. März 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0329 
 Volume    7 
82Author    Wilhelm HasselbachRequires cookie*
 Title    Die Diffusionskonstante des Adenosintriphosphats im Inneren der Muskelfaser  
 Abstract    1. Die Diffusionskonstante des Adenosintriphosphats (ATP) im Inneren der Muskelfaser kann nicht bestimmt werden durch Messungen des ATP-Durchtritts durch einen flächenförmigen Muskel. Denn es zeigt sich, daß über 90% des ATP durch die Faserzwischenräume der Muskel-membran gehen. 2. Dagegen gelingt eine recht genaue Bestimmung der Diffusionskonstante durch Ermittlung der W a r b u r g sehen Grenzschichtdicke von Muskelschnitten für den ATP-Umsatz. 3. Die Grenzschichtdicke ist mit genügender Genauigkeit nur für ATP-Konzentrationen ^ 2-10 _3 -m., d. h. für physiologische Konzentrationen, meßbar. Die Diffusionskonstante beträgt dann im Temperaturintervall 0° bis 20° C und bei einer Ionenstärke von 0,12 /. i etwa 2—3T0~ 8 cm 2 • sec — Sie ist damit etwa 100-mal kleiner als die Diffusionskonstante bei freier Diffusion. 4. Die Abhängigkeit der Diffusionskonstante von der Ionenstärke und der ATP-Konzentration wird für die freie Diffusion angegeben, da diese Abhängigkeiten mit der Grenzschichtdicken-methode nicht systematisch ermittelt werden können. 5. In einem Anhang wird ein oberer Grenzwert von DATP in der Muskelfaser angegeben, der polarisationsoptisch und nicht durch Bestimmung des ATP-Umsatzes ermittelt ist. I. D ie Diffusionsgeschwindigkeit von ATP in der 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 334—337 [1952]; eingegangen am 28. April 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0334 
 Volume    7 
83Author    Wilhelm HasselbachRequires cookie*
 Title    Die Abhängigkeit der Adenosintriphosphatspaltung durch Aktomyosinflocken von der Adenosintriphosphatkonzentration und die Kinetik des Spaltungsversuches  
 Abstract    1. Wird in der Anordnung nach Michaelis und Menten die Abhängigkeit der Adenosintriphosphatspaltung (ATP-Spaltung) durch Aktomyosin von der ATP-Konzentration gemessen, so erweist sich die Spaltung für das Konzentrationsintervall von 2-10— i -m. bis etwa 5-10— 3 -m. ATP als konzentrationsunabhängig. Dies spricht für eine hohe Affinität zwischen Aktomyosin und ATP. 2. Dagegen ist die Kinetik der Spaltung von ~ 10— 3 -/n. ATP im Einzelversuch nicht eine Kinetik nullter Ordnung, sondern annähernd eine Kinetik erster Ordnung. Dies spricht für eine verhältnismäßig niedrige Affinität zwischen Aktomyosin und ATP. 3. Die Abnahme der Spaltungsgeschwindigkeit im kinetischen Versuch kann nicht auf Hem-mung durch Spaltprodukte oder Fermentdenaturierung bezogen werden. 4. Die Kinetik erster Ordnung wird in eine Kinetik nullter Ordnung verwandelt, wenn die Superpräcipitation der Aktomyosinflocken durch tiefe Temperatur unterdrückt wird. 5. Die Unabhängigkeit der Spaltungsgeschwindigkeit von der ATP-Konzentration weicht einer Abhängigkeit von der ATP-Konzentration, wenn die Messungen mit vorher super-präcipitiertem Aktomyosin vorgenommen werden. 6. Kleine Affinität wird also für kinetische Versuche wie für Versuche nach Michaelis und Menten dann vorgetäuscht, wenn durch vorhergegangene Superpräcipitation eine Teilchenvergrößerung über die W a r b u r g sehe Grenzschichtdicke hinaus bewirkt wird. I. E s ist gesichert, daß die Anfangsgeschwindigkeit 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 338—340 [1952]; eingegangen am 28. April 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0338 
 Volume    7 
84Author    Ernst Helmreich, Klaus SimonRequires cookie*
 Title    Zur Frage der Wirkung von Digitalisstoffen auf das Aktomyosin und die Adenosintriphosphatase des Herzmuskels  
 Abstract    1. Es werden Untersuchungen über den Einfluß von k.-Strophanthin (10— 3 -, 10— 5 -, 10— 7 -m.) auf die Ca-und Mg-aktivierte ATPase des Herzmuskelhomogenates, die Dissoziation, ATPase-Aktivität und Rekombination von nativem und gewaschenem Aktomyosin (mit und ohne Zugabe von 0,001-m. Ca") beschrieben. k.-Strophanthin hemmt die Ca-aktivierte um etwa 12% und um etwa 20% die Mg-aktivierte Dephosphorylierung des ATP durch Herzmuskelhomogenat als Enzymquelle. Das Ausmaß der Hemmung ist im Bereich von 10~ 3 -bis 10— 7 -m. k-Strophan-thin unabhängig von der Konzentration des zugegebenen Strophanthins und ebenso im Bereich von 3 • 10— 3 -bis 3 • 10— 4 -m. Ca" von der des Aktivators. Dies spricht gegen eine direkte Ein-wirkung von Strophanthin auf die Herzmuskel-ATPase. 2. Die charakteristischen Viskositätsänderungen von Aktomyosin nach Zugabe von ATP werden durch k.-Strophanthin (10— 5 -bis 10— 6 -m.) nicht signifikant beeinflußt. 3. Auch eine kritische Betrachtung der widersprechenden Angaben der Lit. berechtigt unseres Erachtens zu der Annahme, daß ein eindeutiger Einfluß von Digitalisstoffen auf Zustands-änderungen und enzymatische Funktionen extrahierter kontraktiler Muskelproteine bisher nicht experimentell erhärtet werden konnte. D er Einfluß von Digitaliskörpern auf die 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 341—344 [1952]; eingegangen am 8. Mai 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0341 
 Volume    7 
85Author    Otto Dann, Hans Ulrich, ErnstFriedrich MöllerRequires cookie*
 Title    Über die wachstumshemmenden Eigenschaften von Nitroverbindungen und über die Bedeutung der Nitrogruppe im Chloramphenicol  
 Abstract    Chloramphenicolähnliche Thiophen-und p-Chlor-phenyl-Verbindungen werden beschrieben und deren Kulturhemmungsversuche mit einem Coli-Bakterium und einer Hefe mitgeteilt. I n früheren Untersuchungen 1 zeigte sich, daß 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 344—352 [1952]; eingegangen am 28. April 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0344 
 Volume    7 
86Author    Hermann Druckrey, Dietrich SchmäheRequires cookie*
 Title    Cancerogene Wirkung von Kunststoff-Folien f  
 Abstract    1. In Übereinstimmung mit Oppenheimer wird festgestellt, daß Folien aus regenerier-ter Cellulose bei Implantation an Ratten cancerogen sind. 2. Zerstoßene Glaswolle erzeugte in Kontrollversuchen keinen Krebs. 3. Mit siedendem Benzol extrahierte und reine, ohne Zusatz hergestellte Folien aus regene-rierter Cellulose waren ebenso cancerogen wie das Handelsprodukt. 4. Die beobachtete cancerogene Wirkung der Folien wird mit der "Silikose" erzeugenden Wirkung polymerer Silikate und der Krebs erzeugenden Wirkung von Asbest, von bifunktio-nellen Methylolamiden, Äthyleniminen, Epoxyden sowie von N-Lost-Verbindungen verglichen und darauf bezogen, daß sich funktionswichtige Zellproteine mit den linearen Makromolekülen durch Restvalenzen (Wasserstoff-Bindungen) vernetzen und damit verändert werden. 5. Die hiernach zu erwartende cancerogene Wirksamkeit von Polyamid-Folien wird an Ratten festgestellt. N ach Implantation von Plättchen aus dem 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 353—356 [1952]; eingegangen am 3. April 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0353 
 Volume    7 
87Author    Fritz Weyer, Dietrich PetersRequires cookie*
 Title    Untersuchungen zur Rickettsienmorphologie I.Mitt.: Eine einfache und schonende Präparationsmethode für die elektronenoptische-Untersuchung von Rickettsien  
 Abstract    Im Magen der Kleiderlaus, einem biologisch natürlichen Milieu, wachsende Rickettsien (R. proivazeki, R. mooseri und R. quintana) werden durdi direktes Auftupfen des geöffneten Magens und anschließendes Waschen mit destilliertem Wasser elektronenoptisdr präpariert. R. quintanj wurde erstmals genauer untersucht und ausgemessen. Die Organismen unterliegen bei dieser Technik nur äußerst geringen, vermutlich auch in Zukunft unvermeidbaren Präparationsschädi-gungen. Innerhalb der einzelnen Entwicklungsphasen herrscht eine auffallend geringgradige Polymorphie. "Fixierungs"-Einflüsse (Äthanol und OSO4) werden studiert und Erregerschädigun-gen durch "physiologische" NaCl-Lösung, die von anderen Autoren für die Waschung der Rickettsien benutzt worden war, beschrieben. Die durch diese Methode eröffneten Perspektiven hinsichtlich einer Untersuchung der Erreger-Feinstrukturen werden diskutiert. B ekanntlich sind alle bisherigen Versuche, Rickettsia 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 357—361 [1952]; eingeg. am 24. März 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0357 
 Volume    7 
88Author    Luise HolzapfelRequires cookie*
 Title    XXIII. Mitt.: Organische Kieselsäureverbindungen  
 Abstract    Von Kautsky 1 wurde kürzlich auf einen "Teilungsvor-gang" an Kristallen hingewiesen (der mit Bezug auf die per-mutoide Netzstruktur von ihm experimentell an Calcium-siliciden aufgezeigt werden konnte), wobei Kautsky von den beiden diskutierten Möglichkeiten, 1. durch chemisches Herauspräparieren von Netzen oder 2. durch Aufbau aus einzelnen" Molekülgruppen zu Netzen, 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 361—362 [1952]; eingeg. am 2. Mai 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0361_n 
 Volume    7 
89Author    Armin Weiss, Ulrich HofRequires cookie*
 Title    wurden Reaktionen im Innern des Schichtgitters von Uran- glimmern  
 Abstract    häufig nach Durchführung und vorzeitigem Ab-bruch der Reaktion die in Abb. 1 und 2 4 -5 gezeigten Si-Kristallreste * gefunden, wobei neben einzelnen "Silicium-fäden" auch in einzelne Fasern sich auflösende Kristalle gefunden wurden (Abb. 2), während andere Teilchen erst auf eine beginnende Zersetzung schließen lassen, Abb. 1. Es gelang mehrfach, an noch nicht völlig zerfaserten Siliciumteilchen, wie sie Abb. 1 zeigt, eine beginnende Ablösung von Fasern zu finden. Die kleinsten Einheiten dieser Synthese sind lineare, bei den Synthesetempera-turen um 300° gasförmige Produkte 2 . Daß eine derartige Faserstruktur bei Reaktionen zwi-schen Si mit Cu sichtbar wird, konnte auch durch einen Aufdampfeffekt von CuCl auf Glas beim Erwärmen ge-zeigt werden. Erhitzt man auf Glas ein Körnchen CuCl, so bilden sich in der Ziehrichtung des Glases Streifen aus, die je nach dem verwendeten Glas sich voneinander unter-scheiden (Abb. 3 und 4) und für die Oberfläche charakte-ristisch sind. Es liegt nahe, auf Grund dieser Betrachtun-gen die Möglichkeit einer faserig gestreckten Orientierung der einzelnen Si04-Tetraeder in gezogenem Glas zu dis-kutieren, wenigstens soweit es die Oberfläche betrifft. Die von Kautsky herausgestellten Fragen berühren hier ein wahrscheinlich viel allgemeineres Prinzip. Auf Grund von Untersuchungen an organischen Kiesel-säureverbindungen besteht eine große Wahrscheinlichkeit für die Annahme, daß in gezogenem Glas Si04-Tetraeder, Fasern und Faserbündel z. Tl. in gerichtetem Zustand vorhanden sind und in erstarrten Metallschmelzflüssen, wie z. B. 98-proz. Si-Metall (Abb. 2) ungerichtete Faser-bündel verschiedener Kettenlängen, wobei die Ketten-längen in beiden Fällen für die Eigenschaften der be-treffenden Stoffe, wie z. B. Elastizität und Sprödigkeit verantwortlich gemacht werden kann. E. G. Rochow u. G i 11 i a m , J. Amer. chem. Soc. 67, 1772 [1945], 4 Die im Original farbigen Aufnahmen wurden an-läßlich der Tagung der Gesellschaft Deutscher Chemiker in Frankfurt 1950 gezeigt. Eine Möglichkeit zur Publika-tion von Farbaufnahmen war bisher nicht gegeben. s Abb. 1—4, s. Tafel S. 360 d. Die natürlichen und synthetischen Uranglimmer be-sitzen Schichtgitter i. 2 , deren Struktur sich durch die 1 T. B e i n t e m a , Ree. Trav. chim. Pays-Bas 57, 155 [1938]. 2 I. Sundberg u. L. G. S i 11 e n , Ark. Kemi 1. Nr. 42, 337 [1949]. Formel Me+ (HoO)n [U0,X04] Wasserschicht Uranglimmerschicht mit austauscht Kationen _ . (X = P, As, V) 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 362—380 [1952]) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0362_n 
 Volume    7 
90Author    Eberhard HarbersRequires cookie*
 Title    Durch Untersuchungen über Verteilung und Ausscheidung der in vivo entstehenden Folgeprodukte des Thorium X  
 Abstract    Austausch zwischen die Schichten des Uranyl-vanadats eingelagerte Mg-Ionen konnten mit alkoholischer Chinalizarinlösung zwischen den Schichten ausgefällt wer-den. Das vorher hellgelbe Präparat färbte sich dunkel-grün. Der Schichtabständ ging bei 130° C nur noch auf 9,8 Ä zurück, während er vor der Fällung unter Wasser 10,0 Ä, bei 130° 7,0 Ä betragen hatte. Die Fällung des Mg-Chinalizarinkomplexes in dem flachen Raum zwischen den Schichten würde sich am einfachsten mit einem ebenen Bau des Komplexes in Einklang bringen lassen. Durch Austausch zwischen die Schichten eingelagerte Ni-Ionen konnten wie bei Batavit 5 mit methanolischer Dimethylglyoximlösung zwischen den Schichten ausgefällt werden. Das vorher zartgrüne Präparat färbte sich schmutzig-rotbraun. Die Farbe blieb auch nach Aus-waschen mit heißem Methanol und Nitrobenzol, um etwa außerhalb der Kristalle gefälltes Ni-Dimethylglyoxim wegzulösen, erhalten. Der Schichtabstand ging bei 130° nur noch auf 9,0 Ä zurück, während er vor der Fällung bei 130° 7,0 Ä betragen hatte. In beiden Fällen wurden nicht alle austauschfähigen Mg-oder Ni-Ionen gefällt. An Stelle der .gefällten Kationen ließen sich H-Ionen austauschfähig nachweisen. Auffallenderweise gelang es weder bei diesem Uranyl-vanadat noch bei Batavit, die Ni-Ionen mit a-Benzil-dioxim im Innern der Kristalle zu fällen. Nur an den Rändern und Spalten der Kristalle bildete sich der hell-rote Ni-Komplex. Wurden aromatische Amine zwischen die Schichten des Uranylvanadats eingelagert, so reagierten sie häufig wei-ter unter Farbstoffbildung. Nach Einlagerung von Diphenylamin aus schwach salz-saurer alkoholischer Lösung änderte sich die Farbe des Präparats bei Berührung mit Luft langsam von Gelb nach tief Grün infolge der Bildung des blauen Diphenylbenzi-diniumfarbstoffs. In wäßriger Lösung von p-Phenylendiaminsalz färbte sich das Präparat bereits unter der Lösung nach wenigen Minuten tiefschwarz. In Batavit trat die gleiche Färbung erst nach mehreren Wochen auf nach Durchlaufen einer rötlichen Zwischenstufe. In Na-und H-Montmorillonit bil-dete p-Phenylendiamin einen Farbstoff mit Indikatoreigen-schaften, der bei sauerem p^ blau, bei alkalischem pu röt-lich gefärbt war und sich unter Sodalösung in Äther aus-schütteln ließ, aber im isolierten Zustand sehr luft-empfindlich war. Ca-Montmorillonit färbte sich wiederum rasch schwarz. Hektorit färbte sich nach kurzer Zeit gelb, nach drei Wochen graubraun und schließlich violett. Daß alle diese Reaktionen zwischen den Schichten im Innern der Kristalle verlaufen, ist auch damit im Ein-klang, daß sich die Reaktionen nicht mehr ausführen ließen, wenn der Uranglimmer durch zu starkes Trocknen die Fähigkeit zur innerkristallinen Quellung verloren hatte. Die Möglichkeit, Uranglimmer verschiedener Zusam-mensetzung und verschiedener kristalliner Ausbildung herzustellen, verspricht für die weitere Untersuchung die-ser Reaktionen im Innern von Schichtgittern interessante Ergebnisse. Die Verteilung und Ausscheidung natürlicher radioakti-ver Substanzen, die in einen Organismus gelangt sind, wird zu einem komplizierten Geschehen, wenn das Pri-mär-Isotop noch eine Reihe relativ langlebiger Folge-produkte hat. Mit dem radioaktiven Zerfall erfolgt zu-gleich die Umwandlung in ein anderes Element, das dann bezüglich seiner Verteilung im Organismus andere Eigen-schaften hat als seine Muttersübstanz. Ist die Lebensdauer des als Folgeprodukt in vivo entstehenden Isotops ge-nügend groß, so hat der Organismus Zeit, einen meß-baren Teil davon zu verlagern, entsprechend der neuen chemischen Eigenschaft dieses Folgeproduktes. So wird z. B. bei Radiumvergiftung das Ra in erster Linie vom Skeletsystem aufgenommen und dort festgehalten; das Folgeprodukt des Radiums, die Ra-Emanation, wird zu beträchtlichem Teil über die Lungen ausgeschieden Nach Applikation von Thorium X fanden Wolf und Born 2 , daß das relativ langlebige Folgeprodukt Tho-rium B, ein Blei-Isotop, wenn es in vivo entsteht, seinem spezifischen Verteilungsmodus folgt und sidi besonders in Leber, Blut und Milz anreichert. Zur Verfügung gestellt wird das Thorium B in erster Linie vom Skeletsystem, in dem sich das Thorium X (=Ra-Isotop) in stärkstem Maße ablagert 2 > 3 . Bei allen früheren Untersuchungen wurde eine Verlagerung weiterer Folgeprodukte des Thorium X nicht beobachtet und — da diese alle sehr kurzlebig — auch nicht in meßbarem Ausmaß erwartet. Im Rahmen neuerer Versuche mit Thorium X* am Kaninchen ergab sich nun, daß das in vivo entstehende Thorium C (= Wis-mut-Isotop; Halbwertszeit T = 60,5 min) ebenfalls noch ausreichend langlebig ist, um seinem besonderen Ver-teilungsmodus im Organismus folgen zu können. So wird die radioaktive Substanz nach Verabfolgung von Tho-rium X mit dem Urin nur zum geringsten Teil als Tho-rium X, zu etwas größerem als Thorium B und zum größ-ten Teil als Thorium C ausgeschieden (Abb. 2). In der Leber wird Thorium B beträchtlich angereichert; das aus dem Thorium B dann entstehende Thorium C wird jedoch zum großen Teil aus diesem Organ wieder abgegeben (Abb. 1). Im Blut kommt es ebenfalls zu einer starken Thorium B -Anreicherung; dabei ist das Blei-Isotop vor-wiegend an die Erythrocyten gebunden 4 . Die getrennte Untersuchung der cellulären Elemente des Blutes und des 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 363—365 [1952]; eingeg. am 6. Mai 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0363_n 
 Volume    7 
91Author    R. Bach, E. Harbers, K H Neu-Mann, Verhandlungen, Stefan Goldschmidt, Hans Burkert, Ernst Helmreich, Hans GramssRequires cookie*
 Title    Über den cholinergischen Wirkstoff des Honigs  
 Abstract    Versuche zur chemischen Identifizierung des cholinergischen Wirk-stoffes im Honig werden beschrieben. Der Wirkstoff wird durch OH-Ionen schnell verseift und inakti-viert, er läßt sich jedoch durch Acetylieren wieder völlig reaktivie-ren. Die Cholinesterase des Pferdeserums spaltet den Wirkstoff des Honigs in gleicher Weise wie Acetylcholin, das inaktiviertem Honig zugesetzt ist. Durch die im Honig vorhandenen Kalium-Ionen kann die cholin-ergische Wirkung nicht erklärt werden. Alle bisherigen Untersuchungen machen es wahrscheinlich, daß die cholinergische Wirkung des Honigs durch Acetylcholin (2,5 mg/kg) verursacht wird. Daneben enthält Honig noch Cholin (mindestens 60 mg/kg). 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 365 [1952]) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0365_n 
 Volume    7 
92Author    Klaus SimonRequires cookie*
 Title    Bei Zur mathematischen Behandlung des Viskositäts- anstieges bei der Symplexbildung von Aktomyosin aus seinen Komponenten  
 Abstract    der direkten Acetylierung des Honigs konnte eine Wirkungssteigerung bis auf das 16-fache der cholinergi-schen Aktivität des Honigs erzielt werden. Honig muß also neben dem hochwirksamen Cholinester (Acetylcholin) zumindest noch eine 16-fach größere Menge freies Cholin enthalten.* Nun entstehen aber bei der Acetylierung des Honigs in größerem Umfange Produkte (acetylierte Zucker?), die sich nur schwer mit Wasser extrahieren lassen und störend wirken, so daß dieses Ergebnis nur vorläufig unter Vor-behalt mitgeteilt werden soll. Wir haben versucht, den Zuckergehalt im Honig zu reduzieren, um so eine Verbesserung der Fällbarkeit und eine wesentliche Anreicherung des cholinergischen Wirk-stoffes erreichen zu können. In der Tat gelingt es, durch Vergärung mit Bäckerhefe die organischen Bestandteile des Honigs auf 3% zu verringern. * Anm. b. d. Korr.: Auf Grund neuer Versuche zu-mindest die 25-fache Menge. 13 Um vergleichbare Lösungen zu erhalten, wurden 25 g Honig in 50-proz. Lösung durch Zusatz von 0,5 g NaOH inaktiviert und schließlich mit verd. Schwefelsäure auf pH 4 angesäuert. Da das entstehende Na2S04 die Cholin-esterase-Aktivität etwas hemmt, muß es der Vergleichs-lösung (50-proz. Honiglösung) in entsprechender Menge zugesetzt werden. 14 Vgl. R. A m m o n , Viskositätsmessungen an Aktomyosinpräparaten haben ergeben, daß die Kurve des Viskositätsanstieges nach der enzymatischen Hydrolyse des zugesetzten ATP sich in einfacher Weise nach dem Gesetz für Normalverteilungen zweiter Art behandeln läßt 1 : h') = 1 y 2 ä 1 + cz. 1 + 2c-s-ln (1 4-cz) 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 367—368 [1952]) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0367_n 
 Volume    7 
93Author    O. Renner, Und MitarbeiternRequires cookie*
 Title    A Zur Genetik von Oenothera und Epilobium  
 Abstract    e" = 6,95; yA» = -y(| 5 + 32 = 61,4. Die Meßwerte (°) decken sich gut mit der aus An-fangs-und Endwert berechneten Linie. Im logarithmi-schen Netz nimmt die Trendlinie die Form einer Ge-raden an (Abb. 2). Dies bestätigt die Auffassung, daß die Symplexbildung von Aktin und Myosin zu Aktomyosin eine monomolekulare Reaktion ist. Ca" (Konz. 10— 3 -m.) aktiviert die Myosin-ATPase, es verlegt daher deutlich den Fluchtpunkt und verklei-nert n. Herrn Dr. E. Helmreich danke ich auch an die-ser Stelle verbindlichst für die wertvollen Anregungen und die großzügige Unterstützung meiner Arbeit. 2 E. Helmreich u. K. S i m o n , Die Untersuchungen, deren wesentliche Ergebnisse im folgenden mitgeteilt werden, sind teils abgeschlossen, teils 4,5 sind sie als Zulassungsarbeiten für die staatliche Lehramtsprüfung entstanden und sollen später ausgebaut werden. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 368—371 [1952]; eingeg. am 29. Mai 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0368_n 
 Volume    7 
94Author    E. O. Fischer, W.Pf AbRequires cookie*
 Title    Cyclopentadien-Metallkomplexe, ein neuer Typ metallorganischer Verbindungen  
 Abstract    Das äußerst stabile, unpolare Dicyclopentadienyl-eisen, Fe^CsHs^, stellt sich als neuartiger Typ eines Durchdringungskomplexes dar. Das zentrale Eisen(II)-Ion besitzt hier durch okta-edrisch-koordinative Bindung an die beiden dreizähligen, aromatisierten, parallel gegenüber-stehenden Cyclopentadienyl-Anionen Kryptonkonfiguration. Chemische,magnetische und röntgeno-graphische Befunde bestätigen diese Auffassung. Auch in den komplexen Kationen [FeH^CsHsJa] + und [Co m (C5H5)2]+, welche als schwerlösliche Reineckeate isoliert wurden, erscheint das Cyclo-pentadienyl gleichartig gebunden. V on K e a 1 y und P a u s o n 1 sowie Miller, 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 377—379 [1952]; eingegangen am 20. Juni 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0377 
 Volume    7 
95Author    G. FritzRequires cookie*
 Title    Bildung siliciumorganischer Verbindungen 2. Mitteilung Reaktionen zwischen SiH 4 und Vinychlorid  
 Abstract    Wie früher kurz mitgeteilt 1 , finden mit beginnender thermischer Zersetzung vom SiH4 Um-setzungen mit chlorierten Kohlenwasserstoffen statt. Bei der Reaktion von SiH4 mit Vinyl-chlorid entstehen um 400° C gasförmige, leichtflüchtige, ölartige und feste siliciumorganische Stoffe. Unter den leichtflüchtigen Verbindungen wurden bisher CH3SiHCl9, SiCl4, (CH3)2SiCl9, CäH5SiCl3 und (C2H5)2SiCl2 aufgefunden. In den höhersiedenden Verbindungen ist teilweise Chlor an Kohlenstoff gebunden. Je nach den Reaktionsbedingungen bilden sich außerdem Ver-bindungen mit mehr als einem Siliciumatom im Molekül, wobei die Siliciumatome durch Si-Si-Bindungen verknüpft sind. So wurde z. B. ein zitronengelbes, festes Produkt der Zusam-mensetzung (Si2ClR)x isoliert. Verlängerung der Reaktionszeit führt unter anderen Stoffen zu höhermolekularen Verbindungen, die nach den ermittelten Eigenschaften nicht mehr aus reinen Si-Si-Bindungen aufgebaut sein können, sondern wenigstens teilweise Si-C-Bindungen in der Kette enthalten müssen. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 379—385 [1952]; eingegangen am 28. März 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0379 
 Volume    7 
96Author    E. Heinz, F. HoltonRequires cookie*
 Title    Die Abhängigkeit der ATP-Spaltung von der ATP-Konzentration und die Spannungsentwicklung des Fasermodells  
 Abstract    Mit dein Spannungsabfall des Fasermodells in überoptimalen ATP-Konzentrationen ist ein Abiall der ATP-Spaltung verbunden. Wenn die Diffusionsbedingungen für die Spannungsmessung und die Spaltungsmessung gleich sind, beginnt der Abfall von Spaltung und Spannung bei der gleichen ATP-Konzen-tration. Diese Konzentration ist bei 20° 1—2-10-2-m. ATP und bei 0° C 5-10-3-m. ATP für 70—80 /a dicke Fasern oder für die diffusionsäquivalenten 60 u dicken Scheiben. Die Abhängigkeit der ATP-Spaltung von der ATP-Konzentration der fraglichen Fasern und Scheiben ist eine Interferenzerscheinung: Die Spaltung nimmt mit wachsender ATP-Konzen-tration zu, weil der ATP-haltige Querschnittsanteil zunimmt, während die ATPasewirkung des einzelnen ATP-haltigen Querschnittselementes oberhalb von 5—6-10— 3 -??i. abnimmt. Das Opti-mum liegt bei der ATP-Konzentration (s. oben), bei der der Faktor 2 den Faktor 1 in seiner Wirkung übertrifft. Deshalb variiert die scheinbar optimale ATP-Konzentration mit der Dicke des Objektes und mit der Größe der Spaltungsrate. Infolgedessen liegt diese Konzentration bei 0° C tiefer als bei 20° C, weil auf Grund der kleineren Spaltungsrate der ATP-haltige Querschnittsanteil bei 0° C größer ist. Daß Spannungs-und Spaltungsabfall — bei 0° wie bei 20° C — jeweils mit der gleichen ATP-Konzentration beginnen, spricht dafür, daß die ATP-Spaltung und nicht die ATP-Bindung die Kontraktionsursache ist. I. D ie superpräcipitierende, schrumpfende und kon-trahierende Wirkung des Adenosintriphosphats (ATP) auf alle Aktomyosinsysteme verschwindet, wenn durch Gifte 1 ' 2 oder Denaturierung 1 ' 3 die Fähigkeit des Aktomyosins, ATP zu spalten, auf-gehoben wird. Aber in der Regel bleibt bei diesem Parallelismus offen, ob die kolloidalen Phänomene verschwinden, weil die ATP-Aktomyosinbindung oder aber weil die ATP-Spaltung verhindert wird. Dagegen muß die steile Abnahme der Spannungs-entwicklung in überoptimalen ATP-Konzentrationen ohne Zweifel auf eine Abnahme der ATP-Spaltung bezogen werden. Daß die Sättigung des Aktomyosins mit ATP — also die "Bindung" — durch Erhöhung der ATP-Konzentration ebenfalls abnimmt, ist aus Gründen der Massenwirkung unwahrscheinlich. In-folgedessen wurde 1950 die Abhängigkeit der Span-nung von Fasermodellen 4 und der ATP-Spaltung 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 386—389 [1952]; eingegangen am 28. April 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0386 
 Volume    7 
97Author    Siegfried Lockau, Manfred LüdickeRequires cookie*
 Title    Die Darstellung von radioaktivem 32 P-0,0-Diäthyl-0,/?-nitrophenylmonothiophosphat, seine Aufnahme und Weiterleitung im Insektenkörper  
 Abstract    32 P-0,0-Diäthyl-O, p-nitrophenylmonothiophosphat wird aus rotem, radioaktivem Phosphor über 32 P-Phosphorpentachlorid, 32 P-Phosphorsulfochlorid und 82 P-Dichlor-0,p-nitrophenyl-thio-phosphorsäure synthetisiert. Dieser radioaktive Phosphorsäureester dringt nach Applikation auf das Pronotum von Periplaneta americana L. durch dasselbe in den Körper ein und führt zu den typischen Vergiftungserscheinungen.,Der Wirkstoff bzw. seine phosphorhaltigen Umwand-lungsprodukte verteilen sich unterschiedlich auf die verschiedenen Organe. Eine starke radio-aktive Strahlung zeigt der Kopf, wohl auf Grund lipoidlöslicher Anteile des Cerebralganglions, und der Darm. Die hohe Aktivität des letzteren ist u. a. mit seiner exkretorischen Funktion er-klärbar. Die gesamte, im Insekt nachweisbare Strahlung des radioaktiven Phosphors entspricht im Durchschnitt der Aktivität einer Wirkstoffmenge von 3,57 y. Die letale Dosis liegt unter diesem Wert, da ein Teil des Giftes beim Eindringen und seiner Ausbreitung im Organismus vom Vorderdarm resorbiert und durch enzymatische Prozesse hier oder bereits vorher gespalten werden kann. I. Chemischer Teil D er Phosphorsäureester 0,0-Diäthyl-O,p 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 389—397 [1952]; eingegangen am 30. Mai 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0389 
 Volume    7 
98Author    Wolfgang Gössner, Josef ZanderRequires cookie*
 Title    Histochemische Untersuchungen über das Verhalten der Ribonucleinsäuren in der Epidermis des Mäuseohres nach einmaliger Methylcholanthren-Behandlung  
 Abstract    1. Es wurde das Verhalten der Ribonucleinsäuren (RNS) in der Epidermis des Mäuseohres nach Behandlung mit Methylcholanthren histochemisch untersucht. Die Beobachtung erstreckte sich auf die ersten Stunden und Tage nach einer einmaligen Behandlung. 2. Es zeigte sich eine sofort einsetzende Steigerung des zellulären Nucleotidumsatzes mit Vergrößerung der Nucleolen und Vermehrung der RNS in ihnen und im Cytoplasma. Die Mitoseaktivität nimmt nach der Behandlung zu. 3. Regressive Veränderungen treten den geschilderten anabiotischen Prozessen gegenüber nicht in den Vordergrund. 4. Die Bedeutung der morphologischen Befunde anderer Untersucher und der eigenen histo-chemischen Untersuchungen wird diskutiert. D ie morphologischen Veränderungen nach Appli-sation cancerogener Kohlenwasserstoffe wurden von zahlreichen Autoren eingehend untersucht 1 . 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 398—401 [1952]; eingegangen am 26. Juni 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0398 
 Volume    7 
99Author    Friedrich Krüger, Karl-Ernst Wohlfarth-Bottermann, Gerhard PfefferkornRequires cookie*
 Title    Protistenstudien III. Die Trichocysten von Uronema marinum Dujardin  
 Abstract    Uronema marinum Dujardin besitzt nach vorliegender elektronenmikroskopischer Unter-suchung Spindeltrichocysten, die sich in verschiedenen Merkmalen von den Paramecium-und Fronfonia-Trichocysten unterscheiden: Die Kleinperiode der Querstreifung zeigt Maxima bei 530 und 590 Ä, während die Langperiode und eine kompakte Spitze fehlen. Unregelmäßig-keiten in der Querstreifung, das Fehlen einer Hülle und einer ausgeprägten Spitze deuten darauf hin, daß es sich um eine Trichocyste handelt, die Zwischenformen von Protrichocysten und Spindeltrichocysten nahe steht. Bei der Querstreifung zeigte sich besonders deutlich nach Schrägbedampfung ein bislang unbekannter schräger Verlauf der Fibrillenbündel. Diese Erscheinung kann ein Hinweis sein für eine Anordnung der Polypeptidketten in der ruhenden Trichocyste nach Art einer ge-spannten Sprungfeder. Der Streckungsprozeß wäre dann als eine Entspannung einer solchen "Feder" zu deuten. Neben normalen H-Bereichen werden dunklere H-Bereiche gefunden, die mit den normalen H-Bereichen regelmäßig alternieren. — Die Korpuskulartheorie der Faser-proteine ist auf Trichocysten nicht anwendbar. F asereiweiße, wie sie im Kollagen 1 *, Blutfibrin 2 , im optisch und röntgenographisch übermolekulare 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 407—410 [1952]; eingegangen am 21. April 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0407 
 Volume    7 
100Author    Lothar GeitlerRequires cookie*
 Title    Über differentielle Teilung und einen im Zellbau begründeten, kopulationsbegrenzenden Faktor bei der Diatomee Cocconeis  
 Abstract    Die I. meiotische Telophase ist bei Cocconeis mit einer differentiellen Cytokinese verbunden, die einen Gameten und einen abortierenden Richtungskörper liefert. Zunächst entscheidend für die Richtung, in der der Gamet gebildet wird, ist die Heteropolie des Protoplasten, die jeder Cocconeis-Zelle inhärent ist. Der Ablauf wird aber durch den Unterschied: Oberschale—Unter-schale gesteuert. Dadurch werden, in Kombination mit der von Anfang an gegebenen Hetero-polie, 50% der — sonst kopulationsfähigen — Mutterzellen von der Gametenbildung und damit von der Kopulation ausgeschaltet, und es kommt nur ein Viertel der sonst möglichen Kopu-lationspaare zur Ausbildung. — Der Unterschied: Oberschale—Unterschale — dem eine ent-sprechende "Schichtung" im Protoplasten entsprechen muß — manifestiert sich bei Cocconeis umgekehrt wie bei Eunotia: die Seite, die dort gefördert wird, ist hier gehemmt. D ie sexuelle Fortpflanzung der Diatomeen nimmt, 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 411—414 [1952]; eingegangen am 7. Juni 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0411 
 Volume    7 
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