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Facet   section ZfN Section B:Volume 007  [X]
Results  177 Items
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1952 (177)
41Author    Wilhelm HasselbachRequires cookie*
 Title    Die Umwandlung von Aktomyosin-ATPase in L-Myosin-ATPase durch Aktivatoren und die resultierenden Aktivierungseffekte  
 Abstract    1. Der Einfluß der [Car+], [Mg++] und der [ATP] auf die ATPase-Aktivität von Akto-myosinsol und L-Myosin ist quantitativ gleich. 2. Der Einfluß dieser drei Variabein auf die ATPase-Aktivität eines Aktomyosingels, dessen Ionenstärke = 0,1 ,u ist, ist andersartig. 3. Falls die [Mg+-> ], [Ca++] und [ATP] genügend klein (< 10— 3 -m.) gehalten werden und die Temperatur 20° C nicht unterschreitet, ist die Spaltungsrate des Aktomyosingels im Durchschnitt etwa 5-mal so groß wie die des Sols oder des L-Myosins. Dies gilt für natürliches Aktomyosin. 4. In künstlichem Aktomyosin steigt die Spaltungsrate mit dem Aktinzusatz bis zu dem höchsten untersuchten Verhältnis von 2 Aktin zu 3 L-Myosin. 5. Das Aktomyosingel wird unter den angegebenen Bedingungen (Ziffer 3) durch Mg++ aktiviert bis zu einer Konzentration von 3 • 10— i -m., dann nimmt der Umsatz wieder ab. Im Optimum beträgt die Aktivierung 50—80%, während Sol und L-Myosin mit steigender [Mg++] langsam und linear gehemmt werden. 6. Ca++ aktivieren L-Myosin und Aktomyosinsol 3-mal so stark wie Aktomyosingel. 7. Erhöhung der [ATP] hemmt die Aktivität von Aktomyosinsol und L-Myosin mit steigen-der Konzentration schwach und linear. Die Aktivität des Aktomyosingels niedriger Ionenstärke und niedriger [Mg++] ist von der [ATP] unabhängig. * Mit Unterstützung des Unitarian Service Committee und des Oberlaender Trust, Philadelphia. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 163—174 [1952]; eingegangen am 11. Dezember 1951) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0163 
 Volume    7 
42Author    Hans KautskyRequires cookie*
 Title    Probleme der Siliciumchemie -Zweidimensionale Kristallstrukturen  
 Abstract    Diese Veröffentlichung soll einen Einblick in Probleme geben, die zur Zeit im Marburger Institut für Siliciumchemie bearbeitet werden. Ohne eingehendere Angabe experimenteller Daten ist sie als Einleitung und Übersicht für eine anschließende Folge ausführlicher Ver-öffentlichungen gedacht. Auch einige noch unveröffentlichte Ergebnisse kleinerer Arbeiten sind in ihr untergebrächt. Die Untersuchungen entwickeln sich auf dem Boden früherer Arbeiten über das Siloxen x . I. D ie frische Bruchfläche eines Siliciumkristalls (Abb. 1 a) ist infolge frei gewordener Valenzen bestrebt, sich abzusättigen. Oberflächen-Verbindungen können infolgedessen entstehen, die aber kaum analy-tisch bestimmbar sein werden, weil das Verhältnis der in der Phasengrenzfläche abgesättigten Silicium-atome zu den insgesamt in der Phase vorhandenen normalerweise verschwindend gering ist. Erst wenn die Kristalle durch weiteres Zertrümmern Kolloid-dimensionen erreichen, vermag das Verhältnis einen zum analytischen Nachweis ausreichenden Wert zu erlangen. Aber einheitlich stöchiometrisch zusammen-gesetzte Oberflächenverbindungen sind auf diesem Wege nicht erhältlich. Anders als durch regelloses Zertrümmern könnte ein Siliciumkristall gerichtet aufgespalten werden, zu einem Stoß übereinandergeschichteter einzelner freier Silicium-Netzebenen (Abb. 1 b). Ein Teilungsvorgang 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 174—183 [1952]; eingegangen am 18. Dezember 1951) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0174 
 Volume    7 
43Author    Walter Strohmeier, Irmtraud HöhneRequires cookie*
 Title    Keto-Enol-Umwandlung des Acetylacetons im Gaszustand  
 Abstract    Es wurden die thermodynamisch stabilen Keto-Enol-Gleichgewichte des Acetylacetons in der Gasphase in einem großen Temperaturbereich gemessen. Es wird eine gegenüber der II. Mitt. 1 verbesserte und vereinfachte Apparatur zur Messung der K-E-Gasgleichgewichte beschrieben. Aus den gemessenen K-E-Gleichgewiehten wurden die thermodynamischen Daten AG, AH, AS und ACV der K-E-Umwandlung im Gaszustand berechnet 2 . Die für die Enolisierungs-tendenz maßgebenden thermodynamischen Größen des Acetylacetons werden mit dem des Acetessigesters verglichen. I n der II. Mitt. wurde eine Apparatur beschrieben, 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 184—187 [1952]; eingegangen am 16. November 1951) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0184 
 Volume    7 
44Author    H. KorschingRequires cookie*
 Title    Ein neues Verfahren bei der Trennung von gelösten Stoffen durch Thermodiffusion in der Flüssigkeit  
 Abstract    Es wird eine Methode angegeben, die die Trennung zweier gelöster Stoffe in gleiche Anteile mit etwa gleicher Trennung erlaubt. Eine dazu geeignete Apparatur wird angegeben und ihre Wirkungsweise bei dem Gemisch Phenanthren—9-Brom-phenanthren in Benzol beschrieben. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 187—191 [1952]; eingegangen am 10. Dezember 1951) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0187 
 Volume    7 
45Author    Requires cookie*
 Title    Dichte  
 Abstract    und rj die Zähigkeit, t ist die Zeit und C die Anfangskonzentration. Da nun die beiden Stoffe in sehr verdünnter Lösung vorliegen, kann man ihre Trennung als unabhängig voneinander annehmen. Aus den oben angegebenen Formeln läßt sich dann das Verhältnis der beiden Stoffe im oberen und unteren Volumen als Funktion der Zeit errechnen. Für den Fall der Trennung mit Zusatzstrom ergibt eine Näherungsrechnung für die Größen a und y kompliziertere Ausdrücke, die aber in derselben Weise in die Formeln (1) und (2) eingehen. Sind nun die thermischen Diffusionskonstanten die einzigen Unbekannten, so kann man sie so bestimmen, daß man die theoretisch errechnete Kurve genau durch zwei gemessene Punkte gehen läßt. Dieses Vorgehen ergibt eine Bestimmung der beiden thermischen Dif-fusionskoeffizienten . In Abb. 6 sind zwei theoretische Kurven wieder-gegeben. Die gestrichelte Kurve gilt für das gewöhn-liche Verfahren, die ausgezogene für das Zusatz-stromverfahren. Beide sind mit denselben Konstan-ten beredmet. Für ß, g, rj wurden die Werte von Benzol genommen. Für den Diffusionskoeffizienten wurde D = 10 —5 cm 2 /sec gesetzt. Die thermischen Diffusionskonstanten wurden so bestimmt, daß die Kurvenäste für den Fall des Zusatzstromes durch die beiden gemessenen Punkte bei 48 h gehen. Der übrige Verlauf auch der gestrichelten Kurve ergibt sich dann zwangsläufig aus den Formeln (1) und (2). So bekommt man für Phenanthren D' — 8,22 • 10 —8 2 7 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 191 [1952]) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0191_n 
 Volume    7 
46Author    Requires cookie*
 Title      
 Abstract    J23V Abb. 1. Wechsel von aeroben zu anaeroben Bedingungen und umgekehrt. Ohne Zusatz von Glucose. 38°. 1 cm 3 Ascites enthielt 325 mm 3 Zellen = 57 mg Trockensub-stanz. Beide Kurven wurden für aliquote Teile desselben Ascites erhalten. Der C02-Gehalt war anaerob und aerob 5Vol.%. Ordinate: Zymohexase in Ascites-Serum, Ab-szisse: Zeit in Stunden. gen auch Zuckermangel herrscht, so ändert dies an unse-ren Schlußfolgerungen nichts. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 193 [1952]) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0193_n 
 Volume    7 
47Author    Wilhelm Simonis, Karl-Heinz GrubeRequires cookie*
 Title    Ist die Atmung klein Untersuchungen über den Zusammenhang von Phosphathaushalt und Photosynthese  
 Abstract    , so wirkt sie oft mit dem normalen Meyerhof-Quotienten 2 auf die Gärung. Ist die Atmung groß, so wirkt sie gar nicht oder nur wenig auf die Gärung. Immer ist das Ergebnis, wie bei den Schnitten solider Tumoren, daß eine große aerobe Glykolyse übrig bleibt. Der einzige Unterschied gegenüber den Versuchen mit Tumorsdmitten ist die Größe von Qjj, die anaerob für Jensen-Sarkome 36—38 gefunden wurde, während wir hier 45—55 finden. Wir schließen daraus, daß die Schnitte unserer Jensen-Sarkome im. Mittel 37 /5o X 100 — 74% Krebszellen enthielten, während 26% Bindegewebe war, aus histologischen Gründen eine durchaus wahrscheinliche Zusammensetzung. Gegen die Berechnung der Gärung der Tumoren aus den Versuchen mit Schnitten des Jensen-Sarkoms wurde eingewendet 5 , aus den Schnitten werde während der manometrischen Messungen so viel Substanz in die um-gebende Flüssigkeit ausgeschüttelt, daß das Schnitt-End-gewicht nur halb so groß sei wie das Schnitt-Anfangs-gewicht; daß also bei der Berechnung der -Werte aus dem Endgewicht die Gärung viel zu groß gefunden werde; in Wirklichkeit sei QM* nicht 37, sondern nur 18. Offenbar ist das Umgekehrte richtig. reiner Krebs-zellen beträgt nicht 18, sondern im Mittel 50. 3. Stoffwechsel der Ascites-Zellen i m K ö r p e r * Wenn 1 cm 3 Ascites im Mittel 250 mm 3 Zellen enthält und wenn eine Maus 5 cm 3 Ascites enthält, so enthält ihr gesamter Ascites 5-250-0,175 = 220 mg Trockensubstanz, die pro Stde. 220X50 = 11000 mm 3 Milchsäure ent-wickeln oder 44 mg Glucose zu Milchsäure vergären kön-nen, während der gesamte Blutzucker einer Maus von der Größenordnung 4 mg ist. Man sieht aus dieser Rechnung, daß die gefundenen Stoffwechselgrößen im Körper nicht verwirklicht werden können und daß die Ascitesflüssigkeit im Körper, wie man es auch tatsächlich findet, nur sehr wenig gärfähigen Zucker enthalten kann. Man kann sich davon überzeugen, indem man von frisch entnommenem Ascites einen Teil sofort auf 0° abkühlt und zentrifugiert, einen andern Teil bei 38° stehen läßt. Bestimmt man dann nach einiger Zeit das Bicarbonat in dem Serum der beiden Proben, so findet man, daß das Bicarbonat bei 38° nicht abgenom-men hat; während es sofort abnimmt, wenn man zu Ascites Zucker zusetzt. Offenbar hängt der Verbrauch der Krebszellen an Zucker und, wie wir hinzufügen wollen, ihr Verbrauch an Sauerstoff, nicht von der Stoffwechsel-Kapazität der Krebszellen ab, sondern von den relativ kleinen Mengen an Zucker und Sauerstoff, die durch Diffusion oder Kon-vektion in den Ascites gelangen. Daß die Ascites-Zellen trotzdem im Körper am Leben bleiben, ist erstaunlich und gibt zu der Frage Anlaß, mit wie wenig Energie Krebszellen im Körper auskommen können. 5 J. National Cancer Institute 2, 201 [1941]. Um die Beteiligung von Phosphorylierungsprozessen an der Photosynthese näher zu klären ist es erforder-lich, den Einfluß kurzzeitiger Belichtung und unterschied-lidier C00-Gaben auf den P-Gehalt der verschiedenen Phosphatfraktionen zu untersuchen. Da aber der Phos-phatspiegel einer bestimmten Fraktion sich trotz einer vermehrten Einlagerung von Phosphat in diese Fraktion entweder wegen des bedeutenden Anteils unbeteiligter organischer P-Verbindungen oder wegen eines vermehrten Phosphatumsatzes nicht wesentlich zu ändern braucht 2 > 3 > ist es dringend wünschenswert, die Phosphataufnahme mit radioaktivem 32 P zu untersuchen, wobei der Nach-weis einer Einlagerung in in Trichloressigsäure lösliche or-ganische Phosphate entsprechend den theoretischen Fest-stellungen besonders wichtig wäre. Eine solche Prüfung ergab zunächst bei Chlorella keinen Beweis für eine er-höhte P-Aufnahme 5 . Die Untersuchungen von Kamen, Gest und Spiegelmann ergaben bei Belichtung und Verdunkelung von Chlorella vor allem Unterschiede des 32 P-Gehaltes in der in Trichloressigsäure unlöslichen Fraktion (TESunj), die bei KCN-Zugaben wesentlich ver-ringert waren 6 . Leider ergab sich außer anderen Kompli-kationen bei diesen Untersuchungen, daß etwaige Ver-änderungen des Phosphathaushaltes wegen der auftre-tenden Verunreinigungen mit Spuren von vorher nidit ausgewaschenem radioaktivem Phosphat völlig verwischt werden können. Besonders bei kurzfristigem Arbeiten mit Algen und Hefen sind derartige Adsorptionserscheinungen zu berücksiditigen, weil das Abtöten der benutzten Zellen hier noch während des Kontaktes mit der zur Inkubation benutzten 32 P-Lösung erfolgen muß 6 > 7 . Die vorliegenden Versuche, über die an anderer Stelle später ausführlich berichtet werden soll, wurden nicht an Algen, sondern an genau vergleichbaren, abgeschnittenen Blättchen von Helodea densa vorgenommen, die, auch kurzfristig, in Lösungen mit 32 P eingetaucht und anschlie-ßend, nodi vor dem Abtöten, gründlich und sdmell von anhaftendem 32 P befreit werden konnten, so daß ein späterer Kontakt des abgetöteten Materials mit hoher, radioaktiver Phosphatkonzentration nicht mehr eintreten kennte. Das Spülen nahm dabei nicht mehr als 10 bis 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 194—196 [1952]; eingeg. am 7. Januar 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0194_n 
 Volume    7 
48Author    Franz Moewus, Ursula WolfschlagRequires cookie*
 Title    C02-Gehalt der Über Größenunterschiede von Pollenkörnern und Narbenpapillen bei einigen heterostylen Pflanzen  
 Abstract    Umgebung der assimilierenden Blättchen ab (Tab. 1). Es ergibt sich bei Belichtung eine statistisch gut gesicherte Abnahme (n = 10; t = 4,1; P = 0,0025) der Phosphataufnahme in die TESiösj -Fraktion bei "Ab-wesenheit" von C02 (718,5 I. p. Min./lOcm 2) gegenüber 953,3 I.p.Min./lOcm 2 bei COa-Gegenwart. Ein Einfluß auf den TESuni -Phosphatanteil ist hier nicht vorhanden. Der Vergleich der Licht-und Dunkelversuche "ohne C02" zeigt, daß auch hier im Licht noch eine beträchtliche, statistisch gesicherte Steigerung der P-Aufnahme in die TESlösi_ organische P-Fraktion stattfindet. Schließlich ergibt sich, daß die Einlagerung von Ortho-Phosphat bei C02-Gegen-wart möglicherweise etwas höher ist als bei CO,-Ab-wesenheit. Die Ergebnisse beweisen also, daß eine erhöhte Phos-phataufnahme in die organ. TES[¡jS\ -Fraktion im Licht vorhanden ist, und daß diese Aufnahme durch C02-Zufuhr verstärkt wird. Sie zeigen weiter, daß bei der Photo-synthese eine Phosphataufnahme in die TESuni -Fraktion bei kurzzeitigen Versuchen keine Rolle spielt. Die ver-mehrte Einlagerung im Licht in diese Fraktion tritt erst bei längerer Einlagerung, also möglicherweise durch Ver-mittlung von Verbindungen der TESlösl -Fraktion, in Er-scheinung. Die von Kamen und Spiegelman<> bei längerer Einlagerung von 32 P bereits gefundenen Unter-schiede in der TESunj -Fraktion bei Belichtung und Ver-dunkelung sind damit für die Untersuchungen der Phos-phataufnahme bei der Photosynthese offenbar von unter-geordneter Bedeutung. Im übrigen bestätigen die Ergeb-nisse den! Befund Kandlers 3 (vgl. auch H o 1 z e r 4), daß im Licht der anorganische Phosphatspiegel absinkt; denn der im Orthophosphat gefundene 32 P ist im Licht erniedrigt. Daß auch bei Versuchen, die mit einem C00-freien Gas-gemisch bzw. im Stickstoffstrom durchgeführt wurden, im Licht noch eine Erhöhung der P-Aufnahme eintritt, kann verschieden gedeutet werden, z. B. durch Atmungsketten-phosphorylierung 4 -7,13,14 Man könnte aber auch anneh-men, daß in den Helodea-Blättern bei Belichtung noch ge-nügend C02 zum Unterhalten der Photosynthese vorhan-den ist, sei es durch im Zellsaft gelöste, aus Atmungs-prozessen stammende bzw. aus Bicarbonatreserven ent-nommene C02. Auf eine weitere theoretische Diskussion der Befunde 3 . 4 > 15 und auf Unterschiede innerhalb der einzelnen Fraktionen des TESlösl organischen Phosphat-anteils soll erst später eingegangen werden. Für die Durdiführung der Versuche danken wir an erster Stelle der Deutschen Forschungsge-meinschaft für die Bereitstellung von personellen Mitteln. Ferner sind wir der Gesellschaft der Freunde der Tierärztlichen Hochschule Hannover und nicht zuletzt der K a 1 i c h e m i e 13 F. L y n e n u. H. H o 1 z e r , Liebigs Ann. Chem. 563, 213 [1949], 14 E. M. C a s e u. H. Mc 11 w a i n , Biochem. J. Hannover für die finanzielle Hilfe bei diesen Ver-suchen zu Dank verpflichtet. Für die Kontrollen der Geiger-Zählrohre und Meßgeräte danken wir Herrn Dr. Krüger von der Firma Friesecke & Höpfner. Im Verlauf unserer Experimente an heterostylen Pflan-zen 1 untersuchten wir an 8 dimorph und 2 trimorph heterostylen Arten, ob die Größen von Pollenkörnern und Narbenpapillen in Langgriffler (L)-und Kurzgriffler (K)-Blüten verschieden sind und ob sich die Differenzen stati-stisch sichern lassen. Die ausführliche Mitteilung erscheint an anderer Stelle 2 . Die Ergebnisse der Messungen zeigen die Tab. 1 und 2. Es gilt die Regel, daß jeweils die Organe (Pollenkörner, Narbenpapillen) am größten sind, die in der Blüte am höchsten orientiert sind 3 . Die Pollenkorn-Größen der untersuchten Dimorphen entsprechen dieser Regel, d. h. der Pollen aus K-Blüten ist größer als der aus L-Blüten (Ausnahme: Länge des Pollens bei Linum perenne). Jedoch sind nur bei Linum flavum und L. perenne die Narbenpapillen von L-Blüten länger als die von K-Blü-ten; bei den anderen Arten ist K > L. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 196—197 [1952]; eingeg. am 7. Februar 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0196_n 
 Volume    7 
49Author    Th Schmucker, Göttingen Anleitung, Zu Biostatistisdien, Untersuchungen Von, F. A. Schilder, M. Schilder, VerlagRequires cookie*
 Title      
 Abstract    200 NACHRICHTEN BERICHTIGUNG sich gewisse Wuchsbezirke umgrenzen lassen, Teilgebiete, die in sich einigermaßen einheitlich sind, in denen be-stimmte Standortformen und Pflanzengesellschaften vor-herrschen. Es werden derart 36 Wuchsbezirke unterschie-den und kartenmäßig vorgeführt. Zur Diagnose eines Standorts ist der dort vorkommende Pflanzenbestand bzw. Pflanzenverein von Bedeutung. Der soziologische Charak-ter ist weitgehend ein Zeiger für den Eigenschaftenkom-plex des Standorts. Die Mannigfaltigkeit wird gemeistert durch Einführung des Begriffes Waldgesellschaft, charak-terisiert durch eine natürliche Holzartenkombination, wo-bei in veränderten Forsten Schwierigkeiten entstehen kön-nen. Die Waldgesellschaften werden nach der charakte-ristischen Artkombination der Bodenflora unterteilt. Die nach dieser Methode, die von der Charakterartenmethode nach Braun-Blanquet erheblich abweicht, erhaltenen Typen werden eingehend und ansprechend geschildert. Man hat den Eindruck, daß der natürlichen Mannigfaltig-keit, dem Einteilungs-und Ordnungsbestreben zuliebe, nicht allzuviel Zwang angetan wurde. Schließlich werden die Standorte auf Grund besonders wichtiger Eigenarten (z. B. Lehmeinfluß, Grundwasser usw.) in Formen auf-geteilt. Es ergeben sich mit den soziologischen Typen gute Zusammenhänge. Es wird nun möglich, in einer Typen-tafel, die auch die Standortsformen enthält, die jeweils natürlichen Holzarten aufzuführen sowie die geeigneten, nicht standortseigenen Wirtschaftsholzarten und schließ-lich die erwünschten, biologisch günstigen Holzarten. Es entsteht so ein Rezept für die Praxis, aber eins, dessen Wesen und Grenzen dargestellt und begründet sind. So ist der unleugbar mögliche Nutzen solcher an sich be-denklicher Rezepte durch weitgehende Ausschaltung der damit verbundenen Gefahren gesichert. Ein theoretisch interessantes und praktisch wertvolles Werk liegt also vor. (Saale) 1951. 111 S. mit 50 Abb.; Preis geh. DM 6.80. Unter Verzicht auf jede begründende Erläuterung wer-den Begriffe und Formeln aufgereiht und die Durchfüh-rung biostatistischer Untersuchungen an einer größeren Zahl von praktischen Fällen vorgeführt. Die Auswahl ist zwar recht weit gespannt, aber unkritisch. Wertung des heute Wesentlichen und Ausscheidung des Entbehrlichen ist unterblieben. Doch findet sich mancher gute technische Ratschlag. . Egon Ullrich, Gießen. Medizinische Terminologie. Ableitung und Erklärung der gebräuchlichen Fachausdrücke aller Zweige der Medi-zin und ihrer Hilfswissenschaften. Von Herbert Volk mann. In 35. Aufl. vollständig neu bearbei-tet von Kurt Hoffmann. Urban & Schwarzen-berg, München 1951. 1130.S.; Preis geb. DM 28.—. Ein in der 35. Auflage erschienenes Buch bedarf eigent-lich keiner besonderen Empfehlung mehr. Die Volkmann-sche "Medizinische Terminologie" erfreut sich schon seit langem bei Medizinern, ihren Hilfskräften und bei den Laien, die beruflich mit der Medizin in Berührung kom-men, als Nachschlagewerk vor allem für die fremdsprachi-gen Fachausdrücke großer Beliebtheit. Die neue Auflage ist geeignet, nicht nur diese Stellung zu behaupten, son-dern darüber hinaus den Kreis der Interessenten wesent-lich zu vergrößern. Nach der gründlichen Überarbeitung und Erweiterung ist ein neuzeitliches Fachlexikon ent-standen, in dem rund 22 000 Begriffe abgehandelt sind. Die einzelnen Ausdrücke sind sowohl sprachlich abgeleitet als auch in ihrer Bedeutung erläutert, und werden, soweit sie lateinischer oder griechischer Herkunft sind, auch dem Nichthumanisten verständlich gemacht. Die Auswahl der Fachbezeichnungen erstreckt sich in der Hauptsache natur-gemäß auf den engeren medizinischen Bereich und darf hier als umfassend gelten. Daneben sind in vermehrtem Umfange Termini technici aus dem Gesamtgebiet der Biologie berücksichtigt, soweit sie für die praktische und wissenschaftliche Medizin von Bedeutung sind. Die schon in den früheren Auflagen enthaltenen Angaben über be-deutende Persönlichkeiten der medizinisch-naturwissen-sdiaftlichen Forschung wurden unter neuesten Gesichts-punkten ergänzt und durch Aufnahme weiterer Namen bereichert; damit gibt das Lexikon auch wertvolle bio-graphische Hinweise. Dem vom Verlag in hervorragender Aufmachung herausgebrachten Buch ist wegen seiner uni-versellen Verwendungsmöglichkeiten weiteste Verbreitung zu wünschen. w Mass hoff, Tübingen. NACHRICHTEN Société Belge de Biochimie Die neu gegründete "Société Belge de Bio-chimie" hielt am 12. Januar 1952 in Brüssel ihre erste Generalversammlung ab. Zum Präsidenten wurde Profes-sor M. F 1 o r k i n gewählt. Berichtigung zu O. Lüderitz und O. W e s t p h a 1 , Über die Chro-matographie auf Rundfiltern (Z. Naturforsehg. 7 b, 136 [1952]). Auf S. 137 sind die Nummern der Abbildungen zu vertauschen. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 200 [1952]) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0200b_e 
 Volume    7 
50Author    Wilfrid HerrRequires cookie*
 Title    Uber die Isolierung von  
 Abstract    Radioisotopen des Zn, Ga, In, V, Mo, Pd, Os, Ir, Pt in praktisch trägerfreiem Zustand nach dem (n, 7)-Rückstoßverfahren aus Phthalocyanin-Metallkomplexen Phthalocyanin-Metallkomplexe wurden auf ihre Eignung zur Szilard-Chalmers-Abtrennung ihrer durch (n, y)-Prozeß entstandenen Radio-Isotope untersucht. Das Verfahren hat für die Radiochemie praktische Bedeutung. Es wird gezeigt, daß zur Isolierung der kurzlebigen Radio-Isotope der stabile Metallkomplex oder, bei den weniger stabilen Verbindungen, das Natrium-salz der Phthalocyanindisulfonsäure mit gutem Erfolg verwendet werden kann. Die Abreiche-rung der radioaktiven Atome von der Masse des inaktiven Elementes gelingt ohne Schwierig-keiten bis zu einem Faktor > 10 3 . Die Ausbeute an Rückstoßatomen beträgt bei den leichten und mittleren Elementen etwa 90%. Am Pt-und Ir-Phthalocyanin ist die Ausbeute nur etwa 12%. Der für die Lösung der chemischen Bindung zur Verfügung stehende Anteil an Rückstoß-energie sollte jedoch ausreichen, die Bindung zu sprengen. Die geringe Ausbeute an schweren Rückstoßatomen wird durch eine erhöhte Anregung des Moleküls erklärt. Eine Überschlags-rechnung, die die zersetzende chemische Wirkung der begleitenden Strahlung berücksichtigt, zeigt die Grenze einer überhaupt möglichen Abreicherung eines durch Neutroneneinfang ent-standenen Radioisotops aus dem Metall-Phthalocyaninkomplex. F ür viele physikalische, chemische und biologische 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 201—207 [1952]; eingegangen am 8. Februar 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0201 
 Volume    7 
51Author    1. Mitteilung, G. FritzRequires cookie*
 Title    Bildung siliciumorganischer Verbindungen Reaktionen zwischen Äthylen und Siliciumwasserstoffverbindungen  
 Abstract    Die thermische Bildung von Siliciumwasserstoffradikalen und H-Atomen aus entsprechen-den Siliciumwasserstoffverbindungen ermöglicht Reaktionen mit Kohlenwasserstoffen, die zur Bildung von Si-C-Bindungen führen. Unter den Siliciumverbindungen werden das Hydrolysen-produkt des CaSi, das Siloxen und das SiH4 für die Untersuchung ausgewählt. Der Reaktions-beginn liegt bei der Zersetzungstemperatur der verschiedenen Siliciumwasserstoffverbindungen. Unter den Reaktionsprodukten finden sich einfache siliciumorganische Verbindungen, die sich formal vom SiH4 durch Austauschen eines oder mehrerer H-Atome durch organische Gnippen ableiten, Stoffe mit mehreren Siliciumatomen im Molekül in Form von Si-Si-Bindungen und schließlich feste polymere Produkte, unter denen die Verbindung [SiCH3]x isoliert wurde. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 207—216 [1952]; eingegangen am 29. Dezember 1951) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0207 
 Volume    7 
52Author    Walter SchmidRequires cookie*
 Title    Zellvermehrung und Zellatmung bei Hefe  
 Abstract    Die Eigenhemmung der Zellvermehrung, die in Kultur-und Gäransätzen von Hefe be-obachtet wird, wurde auf ihre ursächlichen Faktoren analysiert. Für die Hemmung durch Nährstoff-und Wuchsstoffverbrauch und für den Narkoseeffekt des produzierten Alkohols wurden die Wirkungsbedingungen abgegrenzt. Die Zellvermehrung nimmt mit Zunahme der Zellzahl fortschreitend bis zum völligen Still-stand ab, damit geht eine zunehmende Umstellung auf Erstickungsstoffwechsel Hand in Hand. Bei direkter Untersuchung des Einflusses der 02-Spannung fand sich unter Stickstoffatmo-sphäre eine deutliche Verlangsamung der Zellvermehrung und ein völliger Stillstand, wenn die letzten Sauerstoffspuren durch eine CrCl2-Lösung aus dem Stickstoff entfernt waren. Die Zellvermehrung der Hefe ist somit, was auch mit der Wirkung der Blausäure in Ein-klang steht, ein obligat aerober Vorgang. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 217—219 [1952]; eingegangen am 18. Februar 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0217 
 Volume    7 
53Author    U. F. FranckRequires cookie*
 Title    Elektrochemische Modelle zur saltatorischen Nervenleitung II. Modellversuche zur Entstehungsmöglichkeit hoher Spannungen in den elektrischen Organen elektrischer Fische  
 Abstract    Mit Hilfe passiver Eisenelektroden in konz. Salpetersäure, die als Funktionsmodell der erregbaren Plasmamembran betrachtet werden, wird ein Modell des elektrischen Organs auf-gebaut und an diesem experimentell demonstriert, wie sich durch Impulsverzweigung syn-chronisierte Aktionspotentiale zu hohen Spannungen summieren können. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 220—230 [1952]; eingegangen am 30. Januar 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0220 
 Volume    7 
54Author    Hans Piepho, Adelheid HeimsRequires cookie*
 Title    Das Kutikulamuster der Schmetterlingslarve und die hormonale Grundlage seiner Entstehung Untersuchungen an der Wachsmotte Galleria mellonella L  
 Abstract    Die Wachsmottenlarve trägt, wie alle Schmetterlingslarven, nebeneinander eine weiche Kutikula und Platten einer harten Kutikula. Diesem Muster aus zwei verschiedenen Kutikulen liegt ein Empfindlichkeitsmuster der Epidermis für das Jugendhormon der Corpora allata zu-grunde. Bei der Larvenhäutung reagiert die Epidermis stellenweise empfindlicher auf das Hormon und bildet den ersteren Kutikulatyp, stellenweise reagiert sie minder empfindlich und läßt den letzteren Kutikulatyp entstehen. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 231—237 [1952]; eingegangen am 19. Januar 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0231 
 Volume    7 
55Author    Wolfgang Beermann, AbteilungH. BauerRequires cookie*
 Title    Chromosomenstruktur und Zelldifferenzierung in der Speicheldrüse von Trichocladius vitripennis  
 Abstract    In der larvalen Speicheldrüse von Trichocladius vitripennis Meig. (Chironomidae, Diptera Nematocera) kommen zwei durch die Beschaffenheit ihres Cytoplasmas unterscheidbare Arten von Zellen vor, "Normalzellen" und die in geringer Anzahl um den Ausführungsgang grup-pierten "Körnchenzellen". Die Riesenchromosomen in den Kernen der zwei Zellarten besitzen gleiche Dimensionen und den gleichen Habitus; auch ihr Querscheibenmuster ist fast vollständig homologisierbar. Nur an wenigen, über alle Chromosomen verteilten Stellen treten zellspezifische Struktur unter-schiede auf. Zwei Chromosomenabschnitte mit besonders charakteristischen, streng zellspezifi-schen Strukturmodifikationen, den sogenannten Balbiani-Ringen, werden näher besprochen. Darüber hinaus finden sich auch Unterschiede von Tier zu Tier. Wahrscheinlich beruhen die beobachteten lokalen Ausprägungsunterschiede im Quer-scheibenmuster auf difterentieller Abstimmung der Genaktivitäten in Zellen verschiedener Funktion. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 237—242 [1952]; eingegangen am 17. März 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0237 
 Volume    7 
56Author    G. A. KauscheRequires cookie*
 Title    Über das Verhalten der Rickettsia (Coxiella) burneti auf der Fibroblastenkultur  
 Abstract    In der vorliegenden Arbeit wird der Versuch gemacht, den Erreger des Q(Queensland)-Fie-bers, die Rickettsia burneti, auf Herzfibroblasten bzw. Skelettmuskulatur zu züchten und zu vermehren. Die Versuche gelangen in der vorgesehenen Weise und lieferten einen wertvollen Beitrag zur Entstehung der bei der natürlichen Infektion so häufig beobachteten Vakuolen-oder Cystenbildung in der infizierten Zelle. Nach der zellphysiologischen Seite hin konnte sichergestellt werden, daß die Rick, burneti stark zellkernabhängig ist und außerdem ihre Vermehrung mit einer massiven Erhöhung des Eiweiß-und Nucleinsäuregehaltes der Zelle einhergeht. Die bei 257 mu Wellenlänge vor-genommenen Messungen im UV-Monochromator ergeben jedenfalls hohe Schwärzungsgrade für den Zellkern, den Nucleolus und die zellkernnahe Zone. Die Rickettsien selbst erweisen sich ebenfalls als stark eiweiß-und nucleinsäurehaltig. Die rickettsienbeimpften Zellkulturen brachen gewöhnlich nach der 23. Passage zusammen, waren im übrigen aber konstant infektiös, wie der typische Infektionsverlauf auf Versuchstieren auswies. Therapeutische Versuche zur Beeinflussung der Rick, burneti in der Gewebekultur ergaben, daß die Antibiotika Aureomycin und Chloromycetin nicht nur statische Eigenschaften zu besitzen scheinen, sondern audi in einem gewissen Grade abtötend wirken. U nsere Versuche zur Züchtung der Rickettsia bur-neti in der Gewebekultur, und zwar in weit-gehend durchgezüchteten Monokulturen von Hühner-herz-und Skelettmuskelfibroblasten, verfolgte den Zweck, das Verhalten des Q-Fiebererregers und seine Entwicklung fortlaufend zu beobachten, insbesondere seine Wirts-Parasitenrelation festzustellen und evtl. eine Möglichkeit zu entwickeln, den natürlichen "Krankheitsablauf" und seine therapeutische Beein-flussung im naturwissenschaftlich kontrollierten Ex-periment nachzuahmen. Es war zu hoffen, damit in die noch ungeklärten Vorgänge bei der Q-Fieber-infektion des menschlichen und tierischen Organismus einzudringen und sie einer Deutung zugänglich zu machen. Zur Frage der "Virus"-Entstehung und -Vermeh-rung sollte mit der Methode der Ultraviolett-Mikro-skopie die anzunehmende Veränderung im Eiweiß-Nucleinsäurestoffwechsel der Wirtszelle untersucht werden. Ferner war das Ausmaß der Widerstands-fähigkeit der hier allerdings isolierten Körperzelle als Befallsorganismus festzustellen und in diesem Zu-sammenhang die Reaktion des Erregers bzw. des Wirtsorganismus auf die Applikation verschiedener Antibiotika einem Deutungsversuch im Experiment näherzubringen. I. Material und Methoden Als Rickettsienmaterial diente der sog. "Nine-Mile"-Stamm der Rickettsia bzw. Coxiella burneti (neuere amerikanische Nomenklatur nach Philip 1). Dieser Stamm ist über 4800 Passagen rein durchgezüchtet und wird von uns sowohl in der Dottersackkultur als auch im Versuchstier regelmäßig weitergeführt, außerdem aber als Trockenantigen "Standard Wa-shington" und als eigenes Antigen gehalten. Der "Nine-Mile-Stamm Washington" zeichnet sich trotz seines Pleomorphismus durch eine beträchtliche Sta-bilität seiner serologischen Eigenschaften aus. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 243—248 [1952]; eingegangen am 19. Februar 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0243 
 Volume    7 
57Author    Egon Wiberg, Walter HenleRequires cookie*
 Title    Zur Kenntnis eines Zink-wasserstoff-jodids ZnHJ  
 Abstract    Zinkjodid und Lithiumhydrid reagieren in ätherischer Lösung miteinander unter Bildung ätherunlöslicher, fester, weißer Zink-wasserstoff-jodide, ZnHja J, _a, deren Jodgehalt je nach den Versuchsbedingungen zwischen den Grenzformeln ZnHJ (a = 0) und ZnH, (a = 1) variiert und bei den jodreichsten Produkten die Formel ZnHJ erreicht, aber nicht überschreitet. Wie wir in einer früheren Veröffentlichung 1 mitteilten, läßt sich durch Umsetzung ätherischer Lösungen von Zinkjodid und Lithiumalanat bei —40° gemäß 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 249 [1952]; eingeg. am 27. März 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0249_n 
 Volume    7 
58Author    Egon Wiberg, Walter HenleRequires cookie*
 Title    Über eine neue Darstellungsweise des Kupferwasser- stoffs CuH  
 Abstract    Kupfer(I)-jodid und Lithiumalanat reagieren in organischen Lö-sungsmitteln miteinander unter Bildung eines Kupferwasserstoffs, CuH, der in Pyridin mit dunkelroter Farbe löslich ist, reduzie-rende Eigenschaften besitzt und nach Farbe, Zusammensetzung und Zersetzungstemperatur mit dem aus wässeriger Lösung durch Re-duktion von Kupfersulfat mit Hypophosphit bzw. Hyposulfit ge-winnbaren Präparat identisch ist. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 250 [1952]; eingeg. am 27. März 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0250a_n 
 Volume    7 
59Author    Egon Wiberg, Walter HenleRequires cookie*
 Title    Über eine neue Darstellungsweise des Kupferwasser- stoffs CuH  
 Abstract    Kupfer(I)-jodid und Lithiumalanat reagieren in organischen Lö-sungsmitteln miteinander unter Bildung eines Kupferwasserstoffs, CuH, der in Pyridin mit dunkelroter Farbe löslich ist, reduzie-rende Eigenschaften besitzt und nach Farbe, Zusammensetzung und Zersetzungstemperatur mit dem aus wässeriger Lösung durch Re-duktion von Kupfersulfat mit Hypophosphit bzw. Hyposulfit ge-winnbaren Präparat identisch ist. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 250 [1952]; eingeg. am 27. März 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0250b_n 
 Volume    7 
60Author    Randolph Riemschneider, Georg BöhmRequires cookie*
 Title    Über Carboxylverbindungen der Diarylalkane und verwandte Verbindungen III 1 : ß, /?,/?-Trichlor-a, a-bis -[x-carboxy -ar'y 1] - äthane und ß,ß,ß -Trichlor -a-[x-carboxy- aryl]-äthanole  
 Abstract    Für toxikologische und stereochemische Untersuchungen haben wir in den Jahren 1947 bis 1950 eine Anzahl von Carboxylverbindungen der DDT (I)-Reihe [Carboxylver-bindungen der Diarylalkane, -alkene sowie ihrer Zwischen-produkte (Carbinole) und Derivate] hergestellt (Tab. 1), und zwar: 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 251—253 [1952]; eingeg. am 27. März 1952) 
  Published    1952 
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 Identifier    ZNB-1952-7b-0251_n 
 Volume    7 
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