Go toArchive
Browse byFacets
Bookbag ( 0 )
Facet   section ZfN Section B:Volume 007  [X]
Results  177 Items
Sorted by   
Publication Year
1952 (177)
101Author    Si+. Hoo, -> Scolsi, +. HooRequires cookie*
 Title    -o— -o— Si + 2 HoO OH OH J I durch OH -I I Si-O  
 Abstract    Über die Anordnung der Si—O—Si-Bindungen in dem vorliegenden Siliciumdioxyd kann noch nichts ausgesagt werden. Fluoreszierende Farbstoffe, wie beispielsweise Rhodamin, erwiesen sich als geeignete Indikatoren zur Charakteri-sierung der Oberflächenbeschaffenheit unserer Präparate. SiOH-Bindungen der kieselsäureähnlichen Proben tau-schen H+ gegen positive Ionen wie Rhodaminionen aus. Es entstehen rosarote, stark fluoreszierende Adsorbate. Dagegen bleibt das als Endprodukt der Oxydation ent-stehende Siliciumdioxyd unter gleichen Bedingungen un-gefärbt. Einmaliges Vorerhitzen auf etwa 1000° verändert dieses SiO., aber derart, daß seine Oberfläche Rhodamin in einer bläulichroten, nicht fluoreszenzfähigen Form, also nicht ionogen adsorbiert. Die vorgeglühte SiO.,-Oberfläche unterscheidet sich demnach qualitativ von der ungeglühten. Zur Verallgemeinerung der Ergebnisse führten wir ana-loge Adsorptionsversuche an käuflichen Präparaten von Kieselsäuregel, Quarzpulver und an geglühtem Quarz-pulver durch und erhielten analoge Ergebnisse. An Stelle der Farbstoffionen können zum Nachweis von SiOH auch farbige Metallionen wie [Cu(NH3)4] 2 + verwendet werden. In den untersuchten SiO.,-Oberflächen befanden sich keine SiOH-Bindungen. Dagegen ließen sie sich in einem pulverisierten Achat durch die Farbe und Fluoreszenz adsorbierter Rhodaminionen nachweisen. Wir beabsichtigten anschließend, diese Untersuchungen auf Siliciumdioxyd und Kieselsäuren in der unbelebten und belebten Natur und auf Grundfragen der Silikose auszudehnen. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 414 [1952]) 
  Published    1952 
  Similar Items    Find
 DEBUG INFO      
 TEI-XML for    default:Reihe_B/7/ZNB-1952-7b-0414_n.pdf 
 Identifier    ZNB-1952-7b-0414_n 
 Volume    7 
102Author    Josef KlosaRequires cookie*
 Title    Über einige Derivate des Disalicylosulfids (Bis-[3-carboxy -4-oxy-phenyl] -sulfid)  
 Abstract    Aus Kulturfiltraten eines Stammes von Penicillium notatum, der Penicillin erzeugt, aber kein Notatin bildet, konnte nach Zugabe von Salicylsäure zur Nährlösung eine schwefelhaltige, hochschmel-zende Substanz isoliert werden, die mit Disalicylosulfid (Bis-[3-carboxy-4-oxy-phenyl]-sulfid) identisch ist. Es wurde eine Anzahl von Derivaten des Disalicylosulfids aufgebaut, die biologisch als tuberkulostatische Substanzen Interesse gewinnen können. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 415—416 [1952]; eingeg. am 1. April 1952) 
  Published    1952 
  Similar Items    Find
 DEBUG INFO      
 TEI-XML for    default:Reihe_B/7/ZNB-1952-7b-0415_n.pdf 
 Identifier    ZNB-1952-7b-0415_n 
 Volume    7 
103Author    H. C. Heinrich, H. L.Requires cookie*
 Title    Bx2-Vitamine mit Euglena gracilis var. bacillaris  
 Abstract    Die relative Unempfindlichkeit der chemischen Metho-den und die ungenügende Spezifität der biologischen Me-nicht reproduzierbar. Die R a y 1 e i g h sehe Streufor-mel ist für Teilchen mit einem Durchmesser von > 30m,u nicht mehr uneingeschränkt anwendbar. Die Größe von Euglena gracilis var. bacillaris beträgt etwa 50 Das Auszählen der Algenzellen in der Zählkammer 5 > 2 ist nur ungenau und zudem sehr zeitraubend. Die Empfindlich-keit bei der Algenzählung erwies sich als nidit ausreichend. Die von Wallenfels 2 erstmalig durchgeführte Be-stimmung des Chlorophylls durch Colorimetrie im roten Licht (Filter Rg 2), entsprechend der Chlorophyllabsorption bei etwa 6640 Ä, ist wegen des nur sehr schmalen 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 417—418 [1952]; eingeg. am 5. Juni 1952) 
  Published    1952 
  Similar Items    Find
 DEBUG INFO      
 TEI-XML for    default:Reihe_B/7/ZNB-1952-7b-0417_n.pdf 
 Identifier    ZNB-1952-7b-0417_n 
 Volume    7 
104Author    Ernst Helmreich, Konrad Stuhlfauth, Stefan GoldschmidtRequires cookie*
 Title    ausreichender Vergleichende Untersuchungen über den aeroben Fruc- tose-und Glucoseverbrauch von Gewebeschnitten aus Gehirnrinde, Leber und Herz der Ratte  
 Abstract    Genauigkeit und Spezifität gestatten und damit eine Aufklärung des Stoffwechsels und der Vertei-lung der B12-Vitamine im Organismus ermöglichen. Herrn Prof. Dr. D. J e r c h e 1, Mainz, danken wir für die freundliche Überlassung einer Kultur der Euglena gracilis var. bacillaris. 1. Gehirngewebeschnitte benötigen, um aerob überleben zu kön-nen, nur i ls der verbrauchten Glucosemenge an Fructose. Sie geben beim Umsatz einer bestimmten Menge Fructose (z. B. 10 7) dreimal so viel CO., ab und verbrauchen dreimal so viel Oa wie beim Um-satz einer gleich großen Menge (z. B. 10 7) Glucose. 2. Lebergewebeschnitte verbrauchen fast doppelt soviel Fructose wie Gehirngewebeschnitte. 3. Herzgewebeschnitte verbrauchen keine Fructose. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 418—420 [1952]; eingeg. am 15. Mai 1952) 
  Published    1952 
  Similar Items    Find
 DEBUG INFO      
 TEI-XML for    default:Reihe_B/7/ZNB-1952-7b-0418_n.pdf 
 Identifier    ZNB-1952-7b-0418_n 
 Volume    7 
105Author    O. Renner, Und MitarbeiternRequires cookie*
 Title    Zur Entwicklungsgeschichte von Oenothera und Epilobium  
 Abstract    weitere exp. Angaben sind dieser Diss. zu entnehmen. Von den Untersuchungen, deren wesentliche Ergebnisse im fol-genden mitgeteilt werden, ist die letzte abgeschlossen, die übrigen sind als Zulassungsarbeiten für die staatliche Lehramtsprüfung ent-standen und sollen später ausgebaut werden. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 420—25 [1952]; eingeg. am 26. Juni 1952) 
  Published    1952 
  Similar Items    Find
 DEBUG INFO      
 TEI-XML for    default:Reihe_B/7/ZNB-1952-7b-0420_n.pdf 
 Identifier    ZNB-1952-7b-0420_n 
 Volume    7 
106Author    A. Narath, F. Klötzer, W. BertholdRequires cookie*
 Title    Untersuchungen an Photohaloiden  
 Abstract    Nach Lüppo-Cramer hergestellte Photohaloid-Emulsionen wurden in ihrem Verhalten bei Belichtung, bei chemischer und physikalischer Entwicklung sowie elektronenmikroskopisch untersucht. Die elektronenmikroskopische Untersuchung der Photohaloide ergab: 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 429—433 [1952]; eingegangen am 10. Mai 1952) 
  Published    1952 
  Similar Items    Find
 DEBUG INFO      
 TEI-XML for    default:Reihe_B/7/ZNB-1952-7b-0429.pdf 
 Identifier    ZNB-1952-7b-0429 
 Volume    7 
107Author    G.U M UlbrechtRequires cookie*
 Title    Der isolierte Arbeitscyclus glatter Muskulatur  
 Abstract    1. Aus glatter Muskulatur lassen sich ebenso wie aus Skelettmuskulatur durch Glycerin-Wasser-Extraktion arbeitende Fasermodelle herstellen. Dies gilt für Molluskenmuskeln ebenso wie für die glatten Muskeln des Verdauungstraktes von Frosch und Rind. 2. Solange die Modelle ATP und ADP spalten, kontrahieren sie sich. Wenn die Spaltung durch Salyrgan oder durch allzu hohe [ATP] sehr stark gemindert oder aufgehoben wird, er-schlaffen die Modelle in ATP-Gegenwart. Sie erschlaffen ferner, wenn das ATP ausgewaschen und gleichzeitig durch den Weichmacher Pyrophosphat eine "Starre" verhindert wird. 3. Die ATP-Spaltung ist zwischen 1,5-10~*-mol. und 2-10—3.mol VOn der [ATP] unabhängig, wenn der Durchmesser der Partikel 10 /x nicht überschreitet. Sie ist sehr viel geringer als beim Skelettmuskel. Die Spaltungsrate beträgt in diesem [ATP]-Bereich für den gelben Adduktor von Anodonta 0,08 und für das Rinderrektum 0,05 ^Mol • mg EW— 1 • min— 4. Infolgedessen ist die Grenzkonzentration von ATP, durch die der ganze Querschnitt aktiviert wird, für einen Durchmesser ~ 50 /x etwa 6-10—3-mol. ATP. Für die optimale [ATP] 2,5-10— 3 -moZ. ist der Grenzdurchmesser ~ 30 /u. 5. Die Maximalspannung scheint in ihrer Größe der Maximalspannung des lebenden Muskels zu entsprechen. Sie ist am höchsten beim gelben Schließmuskel von Anodonta (5 kg/cm 2) und am niedrigsten bei Modellen aus Rinderrektum (0,6 kg/cm 2). Die maximale Verkürzung ist für Modelle aus allen glatten und Skelettmuskeln gleich. Sie beträgt etwa 85% der Anfangslänge. Die Verkürzungsgeschwindigkeit beträgt bei freier Verkürzung und 20° 2% (Rinderrektum) bis 10% (gelber Adduktor von Anodonta) der Standardlänge/sec. 6. Das "Quick-Release-Recovery"-Phänomen findet sich ebenso wie bei der vitalen Kon-traktion der glatten und Skelettmuskeln auch bei allen Modellen aus glatter Muskulatur. Nach dem Release entwickelt sich die Spannung der Modelle aus Anodonta-Schließmuskeln ebenso schnell neu wie beim Modell des Skelettmuskels. Die Spannungsentwicklung nach dem Release des Modells aus Rinderrektum ist wesentlich langsamer. 7. Die mechanisch erzeugte Spannung in Modellen ohne ATP wächst ebenso wie die Spannung des ruhenden glatten Muskels mit sinkender Temperatur. Während der Kontraktion wächst die Spannung dagegen mit steigender Temperatur. Dies ist beim Modell aus Skelettmuskulatur und bei der vitalen Kontraktion der Skelettmuskeln ebenso. 8. Der positive Temperaturkoeffizient der aktiven Spannung ist dem Temperaturkoeffizien-ten der aktiven Spannung von Froschmuskeln und Froschmuskelmodellen ähnlich. Er ist kleiner als der Temperaturkoeffizient von Muskeln und Modellen des Warmblüters und er ist auch kleiner als der Temperaturkoeffizient der ATP-Spaltung durch Modelle aus glatten Muskeln. 9. Der überoptimale Abfall der Spannung und ATP-Spaltung beginnt bei genau der gleichen [ATP] und verläuft einigermaßen proportional. 10. Also ist der isolierte Arbeitscyclus aller untersuchten glatten Muskeln vom isolierten Arbeitscyclus der Skelettmuskeln nur quantitativ verschieden. Der Fundamentalprozeß scheint dagegen gleich zu sein und auf der Übertragung der Spaltungsenergie des ATP während der Kontraktionsphase zu beruhen. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 434—443 [1952]; eingegangen am 4. Juli 1952) 
  Published    1952 
  Similar Items    Find
 DEBUG INFO      
 TEI-XML for    default:Reihe_B/7/ZNB-1952-7b-0434.pdf 
 Identifier    ZNB-1952-7b-0434 
 Volume    7 
108Author    Otto WarburgRequires cookie*
 Title    Über den Einfluß der Wellenlänge auf die Chinonreduktion in grünen Grana  
 Abstract    Während bei der Photosynthese der Quantenbedarf unabhängig von der Wellenlänge ist, ändert sich bei der Chinonreduktion der Quantenbedarf mit der Wellenlänge. — Die Energie-ausbeute bei der Chinonreduktion beträgt nur etwa 1% der absorbierten Lichtenergie. — Wahrscheinlich ist der energetische Mechanismus der beiden Vorgänge verschieden. 1944 wurde gefunden 1 , daß isolierte grüne Grana bei Belichtung Chinon unter Sauerstoffentwicklung reduzieren: 2 Chinon + 2 HoO = 2 Hydrochinon + 1 02 — 52000cal 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 443—446 [1952]; eingegangen am 25. Juli 1952) 
  Published    1952 
  Similar Items    Find
 DEBUG INFO      
 TEI-XML for    default:Reihe_B/7/ZNB-1952-7b-0443.pdf 
 Identifier    ZNB-1952-7b-0443 
 Volume    7 
109Author    HansA. Offe, W. Siefken, G. DomagkRequires cookie*
 Title    Mycobacterium tuberculosis  
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 446—462 [1952]; eingegangen am 7. Juli 1952) 
  Published    1952 
  Similar Items    Find
 DEBUG INFO      
 TEI-XML for    default:Reihe_B/7/ZNB-1952-7b-0446.pdf 
 Identifier    ZNB-1952-7b-0446 
 Volume    7 
110Author    HansA. Offe, W. Siefken, G. DomagkRequires cookie*
 Title    Hydrazinderivate aus Pyridincarbonsäuren und Carbonylverbindungen und ihre Wirksamkeit gegenüber Mycobacterium tuberculosis  
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 462—468 [1952]; eingegangen am 7. Juni 1952) 
  Published    1952 
  Similar Items    Find
 DEBUG INFO      
 TEI-XML for    default:Reihe_B/7/ZNB-1952-7b-0462.pdf 
 Identifier    ZNB-1952-7b-0462 
 Volume    7 
111Author    Peter Danneberg, Dietrich SchmählRequires cookie*
 Title    Über östrushemmende Substanzen  
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 468—475 [1952]; eingegangen am 7. Juli 1952) 
  Published    1952 
  Similar Items    Find
 DEBUG INFO      
 TEI-XML for    default:Reihe_B/7/ZNB-1952-7b-0468.pdf 
 Identifier    ZNB-1952-7b-0468 
 Volume    7 
112Author    W. E. Ankel, Gertrud Wintermann-KilianRequires cookie*
 Title    Eine bei Ephydatia fluviatilis neu gefundene hochdifferenzierte Zellart und die Struktur der Doppelepithelien  
 Abstract    Bei dem Süßwasserschwamm Ephydatia fluviatilis zeigen die zwischen den Epithellamellen der Exopinacocyten und der Endopinacocyten liegenden Mesenchymzellen ohne Ausnahme eine bisher unbekannte Differenzierung in Gestalt eines Büschels feiner Fibrillen. In der glei-chen interepithelialen Schicht findet sich ein von den Büschelzellen vermutlich unabhängiges Fasernetz. Büschelzellen und Fasernetz werden geschildert, und die Hypothese, es handele sich bei den Büschelzellen um reizleitende Elemente, wird diskutiert. B ei unseren Untersuchungen am 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 475—81 [1952]; eingegangen am 25. Juni 1952) 
  Published    1952 
  Similar Items    Find
 DEBUG INFO      
 TEI-XML for    default:Reihe_B/7/ZNB-1952-7b-0475.pdf 
 Identifier    ZNB-1952-7b-0475 
 Volume    7 
113Author    F. S.Requires cookie*
 Title    Begriffsbildungen zur Valenztheorie  
 Abstract    Selbst in den neuesten Auflagen bewährter Lehrbücher der anorganischen und allgemeinen Chemie werden die valenztheoretischen Begriffe in sehr verschiedenartiger und oft auch unklarer Form definiert. Der Verf. beabsichtigt hiermit keine kritische Stellungnahme zu den Ansichten einzelner Autoren, jedoch möchte er im Hinblick auf die große didaktisdie Bedeutung der valenztheoretischen De-finitionen seinerseits darlegen, in welcher Form nach seinen eigenen Unterrichtserfahrungen die vier wichtigsten Be-griffe der Valenztheorie am klarsten und zweckmäßigsten zu formulieren sind. Es handelt sich hierbei um keine neuartigen Definitionen, sondern um Begriffsbildungen, welche bereits in der deutschen und angelsächsischen Lite-ratur gebraucht werden. Die Anzahl der Atombindungen, welche von einem Atom (bzw. Atom-ion) betätigt werden, soll als dessen Bindigkeit bezeichnet werden. Die Ladungszahl eines Atom -oder Mole-kül-Ions soll als die Wertigkeit des Ions definiert werden. Zwei weitere wichtige Begriffe sind die formale Ladung ("formal charge") eines Atoms im Molekülverband und die Oxydationszahl ("oxydation number") eines Elemen-tes in einer Verbindung. Man erhält hierüber Angaben, wenn man einen Molekülverband (Molekül oder Molekül-ion) nach gewissen Regeln in atomare Teilchen (Atome und Atom-Ionen) aufspaltet. Die formalen Ladungen der Atome im Molekülverband entsprechen den Ladungszahlen der Teilchen, welche ent-stehen, wenn man die Elektronen jeder Atombindung gleichmäßig auf die Bindungspartner verteilt ("Ho-molyse"). Die Oxydationszahlen der Elemente in einer Verbin-dung entspredien den Ladungszahlen der Teilchen, welche sich ergeben, wenn man den Molekülverband in der Weise aufspaltet, daß die Valenzelektronen ungleicharti-ger Bindungspartner dem elektronegativeren Atom zugeteilt werden ("Heterolyse"). Bei gleichartigen Bindungspartnern werden die Valenzelektronen (ebenso wie bei der Ermittlung der formalen Ladung) gleichmäßig verteilt. Zu den ersten beiden Begriffsbildungen erscheinen nur wenige weitere Erläuterungen notwendig: Unter dem Be-griff Atombindung wird derjenige Bindungsmechanismus verstanden, durch welchen auch gleichartige Atome bzw. Atom-Ionen miteinander verbunden werden können, wie z. B. 2 ~, Hg22+. Die ungleichartige Ladung von Ionen gibt Veranlassung zur Ionenbindung, welche (überwiegend) durdi elektrostatische Anziehungskräfte bewirkt wird. Der Va-lenzstrich sollte unbedingt der Atombindung vor-behalten sein. Die Einführung des Begriffes der formalen Ladung eines Atoms ermöglicht eine rasche und elegante Formu-lierung der Valenzformel, welche die Verteilung der Atom-bindungen innerhalb eines Moleküls wiedergibtDas Prinzip des Verfahrens beruht darauf, daß im allgemeinen einer bestimmten Bindigkeit eine bestimmte formale Ladung entspricht. (Bei Radikalen ist die "freie" Bindigkeit mitzuzählen.) Eine Ausnahme von die-ser Regel bildet lediglich Kohlenstoff, welcher im — sel-tenen — dreibindigen Zustand die formale Ladung + 1 und —1 haben kann. Man erfährt die Formal-Ladung nach der Hydridregel, welche besagt, daß die for-male Ladung eines Atoms im Molekülverband gleich der Ladung des Hydrides oder Hydrid-Ions ist, in welchem das Atom in der gleichen Bindigkeit vorliegt. So ist z. B. die Formal-Ladung des zweibindigen Sauerstoffs = 0, weil das zugehörige Hydrid OH2 ist; die Formal-Ladung des vierbindigen Stickstoffs ist + 1, denn das zu-gehörige Hydrid ist NH4+ usw. Man erhält schließlich durch einfaches Ausprobieren die Valenzformeln eines Moleküls oder Molekül-Ions, wenn man beachtet, daß die Summe der Formal-Ladungen gleich der Ladung des ge-samten Komplexes sein muß. Bei der Aufstellung der Valenzformeln sind gewisse Regeln zu beachten, wie z. B. die "Regel der maximalen Bindigkeit" (" O k t e 11 r e g e 1"), welche besagt, daß in der ersten Achterperiode (und zumeist auch in der zweiten Achter-periode) des Systems der Elemente die Bindigkeit eines Atoms nicht größer als vier sein kann, oder die "M e h r -fachbindungsregel", welche verlangt, daß nur von den Atomen der ersten Achterperiode Mehrfachbin-dungen ausgehen. Oft erscheinen auch bei Beachtung die-ser Regeln für ein Molekül mehrere Valenzformeln möglich. In diesem Falle ist das Molekül durch die Ge-samtheit dieser Formeln zu beschreiben (Mesomerie). Die Ermittlung der Oxydationszahl wird durch die fol-genden Regeln erleichtert: Metalle (außerdem Bor und Silicium) müssen stets positive Oxydationszahlen erhalten, Fluor besitzt stets die Oxydationszahl —1. In zweiter Linie erhält Wasserstoff die Oxydations-zahl + 1, dann in dritter Linie Sauerstoff die Oxy-dationszahl — 2, schließlich folgen die übrigen Halogene mit der Oxydationszahl —1. Die Oxydationszahlen der restlichen Elemente einer Verbindung bzw. eines Ions er-hält man, wenn man beachtet, daß die Summe der Oxy-dationszahlen gleich der Ladung des Systems sein muß. Der Begriff der Oxydationszahl erweist sich als außer-ordentlich nützlich für die Betrachtung von Reduk-t i o n s -O x y d a t i o n s -Vorgängen; denn man kann mit Hilfe der Oxydationszahlen rasch feststellen, um wie viele Elektronen sich die oxydierte und die reduzierte Form eines Systems unterscheiden. (Vgl z. B. das 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 482—83 [1952]; eingeg. am 2. Aug. 1952) 
  Published    1952 
  Similar Items    Find
 DEBUG INFO      
 TEI-XML for    default:Reihe_B/7/ZNB-1952-7b-0482_n.pdf 
 Identifier    ZNB-1952-7b-0482_n 
 Volume    7 
114Author    Alarich Weiss, Armin WeissRequires cookie*
 Title    läßt Die Kristallstruktur des Siliciumdiselenids  
 Abstract    sich mittels der Hydridregel leicht bestätigen: Das Phosphoratom muß mindestens vierbindig sein, da es ja vier Liganden trägt. Die formale Ladung des vier-bindigen Phosphoratoms ist + 1, weil das zugehörige Hydrid das Phosphonium-Ion PH4+ ist. Berücksichtigt man endlich, daß den einbindigen Sauerstoffatomen die formale Ladung —1 zuzuordnen ist (zugehöriges Hydrid ist OH -!), so erkennt man, daß die angegebene Formel für das PH032--Ion die richtige ist: denn + l + 3-(—1)=—2. Siliciumdiselenid, SiSe2, wurde von S a b a t i e r i durch Überleiten von trockenem Selenwasserstoff über auf Rot-glut erhitztes Silicium erhalten und als harte, metallisch glänzende Masse beschrieben. Demgegenüber bildete unser Präparat in reinem Zu-stand bis zu 2 cm lange, durchsichtige und farblose, fase-rige Kristalle von asbestähnlichem Aussehen und geringer Härte. Die Fasern waren gut biegsam und besaßen eine hohe Reißfestigkeit. Beim Zerreißen teilten sie sich in dünnere Fasern auf. Dieses SiSe2 wurde dargestellt durch wochenlanges Zu-sammentempern von reinem Si mit einem geringen Über-schuß an reinem Se im evakuierten Einschmelzrohr. Das hierbei erhaltene verfilzte, hellgraue Rohprodukt wurde durch Glühen bei 900° C im Hochvakuum vom überschüs-sigen Se befreit. Die Analyse ergab 15,22% Si (theor. 15,09%) und 84,73% Se (theor. 84,91%). Zur Züchtung von Einkristallen wurde das gereinigte SiSe2 bei etwa 1100° C im Vakuum sublimiert. In geringen Mengen wurde dabei ein gelblichbraunes Pulver erhalten, das nach den Analysen wahrscheinlich Siliciummonoselenid. ist. SiSe2 ist äußerst luft-und feuchtigkeitsempfindlich und zersetzt sich an der Luft in kurzer Zeit nahezu quantitativ in SiO,, H.,Se und rotes Se. Im Röntgenlicht zeigte das sublimierte SiSe., eine gelb-grüne Fluoreszenz. Die Röntgenuntersuchung der unter Luftausschluß ein-geschmolzenen Präparate ergab eine rhombische Elemen-tarzelle mit a = 6,03 A, b = 5,76 A und c = 9,76 A. Die Faserachse fällt mit der kristallographischen b-Achse zu-sammen. Die Zahl der Moleküle in der Elementarzelle errechnete sich mit der unter wasserfreiem Toluol be-stimmten Dichte von 3,61 zu 3,95 4. Drehkristall-und Weissenberg-Aufnahmen * ergaben die Raumgruppe D^-Icma. Die Punktlagen sind die gleichen wie beim SiS., 2 . Die Parameter sind: x = 0,202; z = 0,121. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 483—84 [1952]; eingeg. am 14. Juli 1952) 
  Published    1952 
  Similar Items    Find
 DEBUG INFO      
 TEI-XML for    default:Reihe_B/7/ZNB-1952-7b-0483_n.pdf 
 Identifier    ZNB-1952-7b-0483_n 
 Volume    7 
115Author    Arnim Henglein, Rolf Von, SchulzRequires cookie*
 Title    Die Auslösung der Polymerisation des Acrylamids durch Ultraschall  
 Abstract    Die chemischen Wirkungen von ionisierenden Strahlen und von Ultraschall in verdünnten wäßrigen Lösungen sind von mehreren Forschern untersucht und miteinander verglichen worden Bei den ionisierenden Strahlen be-steht die Primärreaktion in einer Zersetzung des Wassers: H2O->H + OH, . (1) 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 484—485 [1952]; eingeg. am 14. Juli 1952) 
  Published    1952 
  Similar Items    Find
 DEBUG INFO      
 TEI-XML for    default:Reihe_B/7/ZNB-1952-7b-0484_n.pdf 
 Identifier    ZNB-1952-7b-0484_n 
 Volume    7 
116Author    P. GüntherRequires cookie*
 Title    Herrn Prof Streulichtmessungen an wäßrigen Polyacrylsäure- amidlösungen  
 Abstract    und Mitarbeitern sind wir sehr zu Dank verpflichtet für die Erlaubnis zur Benutzung des Senders und die hilfreiche Unterstützung bei den Versuchen. Herrn Prof. W. Kern danken wir für an-regende Diskussionen, Herrn Prof. F. Strassmann für das freundliche Interesse an diesen Untersuchungen. 9 Vgl. nachfolgende Mitteilung. Es wurde ein Polyacrylsäureamid untersucht, das von Henglein und Schulz 1 in entgaster wäßriger Lö-sung aus dem Monomeren unter dem Einfluß von Ultra-schallwellen hergestellt war. 1 Hierüber ist in der vorangehenden. Mitteilung be-richtet. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 485—186 [1952]; eingeg. am 22. Juli 1952) 
  Published    1952 
  Similar Items    Find
 DEBUG INFO      
 TEI-XML for    default:Reihe_B/7/ZNB-1952-7b-0485_n.pdf 
 Identifier    ZNB-1952-7b-0485_n 
 Volume    7 
117Author    Kurt Heyns, Wolfgang KochRequires cookie*
 Title    Man Über die Bildung eines Aminozuckers aus rf-Fructose und Ammoniak  
 Abstract    kann die gefundenen Daten unter Vorbehalt der nicht bekannten molekularen Uneinheitlichkeit des unter-suchten Präparates mit Werten vergleichen, die für Poly-methacrylsäuremethylester aus Lichtzerstreuungs-6 und Viskositätsmessungen 7 bekannt sind. Danach entspricht der Knäueldurchmesser eines in Wasser gelösten Polyacryl-amids etwa dem eines in Chloroform gelösten Polymeth-acrylsäuremethylesters gleichen Molekulargewichtes. Eine quantitative Bestimmung der Molekülgröße aus Viskosi-tätsdaten wird jedoch erst möglich, wenn durch Messun-gen an mindestens 2 fraktionierten Polyacrylamiden die Viskositäts-Molekulargewichtsbeziehung ermittelt ist. 5 H. Kuhn, Experientia [Basel] 1946. 6 J. B i s c h o f f , Diss. Lüttich 1950; H.-J. C a n t o w , J. Polymer Sei., im Druck. 7 G. V. S c h u 1 z u. G. M e y e r h o f f , Z. Elektro-chem., im Druck. Aus d-Fructose und Ammoniak wird eine Substanz gebildet, die sich papierchromatographisch wie Glucosamin verhält. In Gegen-wart von Phosphat findet die Reaktion in geringem Ausmaß auch in neutraler Lösung statt. Es wird die Möglichkeit erörtert, daß die Glucosaminbildung im Organismus auf einem ähnlichen Wege erfolgen könnte. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 486—488 [1952]; eingeg. am 17. Juli 1952) 
  Published    1952 
  Similar Items    Find
 DEBUG INFO      
 TEI-XML for    default:Reihe_B/7/ZNB-1952-7b-0486_n.pdf 
 Identifier    ZNB-1952-7b-0486_n 
 Volume    7 
118Author    C. A. Lobry De Bruyn, W A Vaneken-, Adolf Wacker, Friedrich WeygandRequires cookie*
 Title    Weitere /?-Ribazol ein Hemmstoff für Lactobacillus leichmannii 313  
 Abstract    chemische und enzymatische Untersuchungen über Entstehung und Abbau von Aminozuckern, auch unter Einbeziehung anderer Ketosen, vor allem von Sorbose, sind in Bearbeitung. 5.6-Dimethyl-benzimidazol und einige andere Benzimid-azole sind nach unseren früheren Untersuchungen 1 Hemm-Trübungv wert 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 488—380 [1952]; eingeg. am 5. Aug. 1952) 
  Published    1952 
  Similar Items    Find
 DEBUG INFO      
 TEI-XML for    default:Reihe_B/7/ZNB-1952-7b-0488_n.pdf 
 Identifier    ZNB-1952-7b-0488_n 
 Volume    7 
119Author    H. W. Dion, D. G. Calkins, J.J J Pfiff-Ner, Amer, Cilien, K. E. Wohlfarth-Bottermann, H. O. SchwantesRequires cookie*
 Title    Protistenstudien II Uber den isoelektrischen Punkt von Trichocysten  
 Abstract    Eine annähernde Bestimmung des isoelektrischen Punk-tes (IEP) der aus Faserproteinen bestehenden Spindel-trichocysten der Ciliaten ist bisher nur von Jakus 1 mit Hilfe einer wenig empfindlichen Methode 2 versucht wor-den. J a k u s verwandte hauptsächlich die Detergents Nacconol NRSF und Emulsol 606, die sich im sauren bzw. basischen Bereich an entgegengesetzt geladene Eiweiß-körper anlagern, was durch verstärktes Lichtbrechungs-vermögen dieser Körper sichtbar wird. Hiernach besitzt das Fasereiweiß der Paramecium-Tiichocyste einen iso-elektrischen Bereich im pjj-Gebiet von 3,5—4,3. Da eine weitere Einengung dieses Bereiches mit Hilfe der 
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 489—489 [1952]; eingeg. am 23. Mai 1952) 
  Published    1952 
  Similar Items    Find
 DEBUG INFO      
 TEI-XML for    default:Reihe_B/7/ZNB-1952-7b-0489_n.pdf 
 Identifier    ZNB-1952-7b-0489_n 
 Volume    7 
120Author    H. Becker, G. QuadbeckRequires cookie*
 Title    Tierexperimentelle Untersuchungen über die Funktionsweise der Blut-Hirnschranke  
  Reference    (Z. Naturforschg. 7b, 493—497 [1952]; eingegangen am 8. September 1952) 
  Published    1952 
  Similar Items    Find
 DEBUG INFO      
 TEI-XML for    default:Reihe_B/7/ZNB-1952-7b-0493.pdf 
 Identifier    ZNB-1952-7b-0493 
 Volume    7 
Prev
...
6
7
8
9
Next