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Facet   section ZfN Section B:Volume 005  [X]
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Publication Year
1950 (91)
41Author    Franz MoewusRequires cookie*
 Title    Über ein Blastokolin der Chlamydomonas-Zygoten  
 Abstract    Zygoten der einzelligen Grünalge Chlamydomonas eugametos sind für keimungsphysio-logische Untersuchungen sehr geeignet, weil bei ihrer Keimung zwar Kern-und Zellteilungen, aber keine Wachstumsvorgänge ablaufen. In den Zygoten läßt sich ein keimungshemmender Stoff (Blastokolin) nachweisen. Die Keimung beginnt erst dann, wenn dieses Blastokolin größtenteils ausgeschieden ist. Die Übertragung in ein hemmstofffreies Medium fördert die Ausscheidung und setzt die Keimung in Gang (Rasse blastikos). Die Zygoten der Rassen psydiroblastikos und thermoblastikos müssen vor der Übertragung außerdem einer Tempera-turbehandlung (— 5° bzw. + 45°) ausgesetzt werden. Die Prüfung verschiedener aromatischer Carbonsäuren auf ihre keimungshemmende Wir-kung von Zygoten hat für die Zimtsäure eine Ausnahmestellung ergeben: sie ist am stärksten wirksam (Wirksamkeitsgrenze 1 : 1 Milliarde) und außerdem ist ihr Wirkungsbereich — im Gegensatz zu den anderen Säuren — auffallend groß (mehr als 3 Zehnerpotenzen). Es wird daher vermutet, daß es sich bei dem Blastokolin der Chlamydomonas-Zygoten um eine ein-fache aromatische Carbonsäure handelt. U nter Keimung ist der Übergang eines 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 196—202 [1950]; eingegangen am 10. Mai 1950) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0196 
 Volume    5 
42Author    Otto KandlerRequires cookie*
 Title    Untersuchungen über den Zusammenhang zwischen Atmungsstoffwechsel und Wachstumsvorgängen bei in vitro kultivierten Maiswurzeln  
 Abstract    1. Durch die Kultur isolierter Maiswurzeln unmittelbar in den Atmungströgen der War-burg-Apparatur wurde es möglich, Atmungsintensität und respiratorischen Quotienten wäh-rend einer 7-tägigen Kulturdauer kontinuierlich zu beobachten. 2. Aus Sauerstoffverbrauch und Trockengewichtszunahme errechnet sich bei in vitro kulti-vierten Wurzeln ein "synthetischer Wirkungsgrad" von 1 : 2. 3. Der in den Wurzelspitzen über 1,0 erhöhte RQ-Wert sinkt bei Mangel an Atmungs-material und bei Erhöhung der Sauerstoffspannung auf den Normalwert. Damit wird die Gärung in Meristemen als nur fakultativ erkannt. 4. Die gegenseitigen Verhältnisse von Atmungsintensität, Längenwachstum, Stickstoffeinbau und Trockengewichtszunahme werden in Abhängigkeit von der Kulturdauer kurvenmäßig dar-gestellt und beschrieben. 5. Sauerstoffmangel, 10— 5 Heteroauxin und 10— 2 Vitamin Bt bewirken einerseits Hemmung des Längenwachstums und Wucherung des Rindenparenchyms, andererseits Senkung der Atmungsintensität und Erhöhung des RQ-Wertes. S eit den Arbeiten von K o 11 e 1 und R o b b i n s 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 203—211 [1950]; eingegangen am 29. April 1950) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0203 
 Volume    5 
43Author    Andre Pirson, Gerda WilhelmiRequires cookie*
 Title    Photosynthese-Gaswechsel und Mineralsalzernährung  
 Abstract    Im Zuge der stoffwechselphysiologischen Analyse von Mineralsalzmangelerscheinungen in einzelligen Grünalgen werden CO.,-Aufnahme und 00-Abgabe durch Suspensionen von Anki-strodesmus falcatus Balfs bei Kalium-, Mangan-und Stickstoffmangel im Starklicht mano-metrisch untersucht. Zufuhr des jeweils im Minimum befindlichen Ions führt zu einer kurz-fristig eintretenden Steigerung der Photosynthese. Im Falle von Kalium-und Manganmangel erfolgt dabei keine wesentliche Änderung des Gaswechselquotienten. Bei Nitratzufuhr zu Stick-stoffmangelsuspensionen ist der Photosyntheseanstieg nach Maßgabe des jeweiligen Mangel-grades mehr oder weniger überlagert von den mit der Nitratassimilation verbundenen Gas-wechseländerungen. Diese bestehen in erster Linie in einer Verminderung der apparenten C00-Aufnahme. Die ausgeprägteste Photosynthesesteigerung im Erholungsverlauf zeigen die nicht chloroti-schen Manganmangelzellen. Nicht jede durch Mineralsalzmangel bedingte Hemmung der Photosynthese im Starklicht zeigt das Kennzeichen kurzfristiger Reversibilität. D ie photosynthetische Leistungsfähigkeit grüner gung der verschiedenen Elemente bzw. Ionen zu 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 211—218 [1950]; eingegangen am 18. März 1850) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0211 
 Volume    5 
44Author    Paul KrügerRequires cookie*
 Title    Über das Vorkommen von zweierlei Fasern in der Muskulatur von Haien  
 Abstract    Im Schwanz der Haie findet sich um die Wirbelsäule liegend eine stark durchblutete Schicht von dünnen, sarkoplasmareichen Fasern mit "Felderstruktur", mit wenigen randständigen Kernen. Die mächtige äußere "weiße" Muskelschicht enthält ebenso ausschließlich dicke, relativ sarkoplasmaarme Fasern mit "Fibrillenstruktur" mit zahlreichen Kernen. D er Nachweis, daß es in den Muskeln der Anuren 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 218—220 [1950]; eingegangen am 8. Mai 1950) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0218 
 Volume    5 
45Author    Camill MontfortRequires cookie*
 Title    Photochemische Wirkungen des Höhenklimas auf die Chloroplasten photolabiler Pflanzen im Mittel-und Hochgebirge  
 Abstract    Auf Grund vergleichender Prüfungen im Riesengebirge, im Schwarzwald und im Allgäu zwischen 1250 und 2220 m Meereshöhe wird nachgewiesen, daß die bisher allein bekannt ge-wordene Beziehung zwischen Lichtfeld und Chlorophyllgehalt der Art, daß der Farbstoffgehalt mit der Lichtintensität bis zur ökologisch maximalen Strahlung ansteigt, nur für die Angehörigen des photosiaZn/en Reaktionstypus gilt. Neben diesem ist selbst in frei-sonnigen Pflanzenvereinen alpiner Matten und Felsfluren ein photolabiler Typus weit verbreitet, dessen maximal bestrahlte Sonnenblätter im Verlauf des Sommers im Vergleich zu gleich alten Schattenblättern mäßige bis starke Depressionen des (flächenrelativen) Chlorophyll wertes aufweisen. Der extrem photostabile ist mit dem extrem photolabilen Reaktionstypus durch alle Uber-gänge verbunden. Allein die Abstufungen der Resistenz können weder auf das Vorleben in bestimmtem Strahlungsklima bzw. bestimmter Höhenlage, noch auf die Zugehörigkeit zu einem bestimmten ökologischen Verbreitungstypus zurückgeführt werden. Photostabile Tiefland-pflanzen wie Silene inflata und Anthyllis vulneraria erweisen sich auch in 2220 m Höhe als photostabil, während viele Alpenpflanzen auch in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet aus-gesprochen photolabil angetroffen werden. In synchronen Vergleichsversuchen aus 1415 m Höhe werden an photolabilen Stauden die Zeitkurven der Veränderungen des Chlorophyllwertes beim Übergang aus diffusem Licht in die Gesamtstrahlung und umgekehrt verfolgt. Während im ersten Fall im Verlauf einer Schön-wetterperiode die (bisherigen) Scha-Blätter rasch photochemische Chlorophyllzerstörungen er-leiden, erfahren die (bisherigen) So-Blätter im diffusen Licht zur gleichen Zeit eine Zunahme des Chlorophylls. N ach den Beobachtungen B ü n n i n g s 1 ruft die 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 221—226 [1950]; eingegangen am 24. März 1950) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0221 
 Volume    5 
46Author    F. S., R. P.Requires cookie*
 Title      
 Abstract    Die Säureradikale der salpetrigen und Salpetersäure sind als Kationen NO+ und NO.,+ in den Nitrosyl-und Nitrylsalzen existenzfähig. Während zahlreiche Nitrosyl-salze, wie N0[C10J, N0[S04H], NO[SbClg], schon seit längerer Zeit bekannt sind, wurde das Gebiet der interes-santen Nitrylsalze erst in neuester Zeit ersdilossen. Bis jetzt sind die Verbindungstypen (N09)2[S4013] i, NOJCIOJ 2, N00[BFJ3, N00 [AuFJ 3 , NÖ jPFß] 3 , NOa [AsF6] 3 , NOJSbFj 3 und "(N02)2[SnF6] 3 " dargestellt worden. Im Verlaufe von Untersuchungen über die Konstitution des Nitryldilorids konnte nun auch das Nitrylsalz der kom-plexen Hexadiloroantimonsäure, H[SbCl(.], gewonnen wer-den. Es entsteht durch Einwirkung von Nitrylchlorid auf Antimon(V)-chlorid: N02C1 + SbCl5 — N02[SbClfi]. Das Salz ist im Gegensatz zum gelben NOfSbClJ farblos. Seine Hydrolyse führt zu I1N03 und H[SbCl6] bzw. Sb205 • aq. Die Zusammensetzung der Substanz wurde durch Analyse sichergestellt: Das Atomverhältnis N : Sb : Cl war genau 1:1:6. Als Derivat der Salpetersäure gibt sich die Substanz dadurch zu erkennen, daß ihre hydro-lysierte Lösung gegenüber KMn04 nicht reduzierend wirkt. Über das Nitrylchloroantimonat wird demnächst an anderer Stelle eingehender berichtet werden. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 226 [1950]; eingeg. am 24. April 1950) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0226_n 
 Volume    5 
47Author    Friedrich Weygand, Adolf WackerRequires cookie*
 Title    oder Benzimidazol bei Lactobacillus leichmannii  
 Abstract    In Fortsetzung unserer früheren Arbeiten über Hemm-stoffe des Bakterienwachstums 1 ' 2 untersuditen wir eine Reihe von Pyrimidinen und Benzimidazolen auf ihre Hemmwirkung bei Lactobacillus leichmannii. Dabei stell-ten wir fest, daß unter den geprüften Verbindungen 5-Methyl-4-amino-2-thio-uracil 3 und Benzimidazol das Wachstum von Lb. leichmannii in Gegenwart von Guanin-, Hypoxanthin-, Cytosin-oder Thymin-desoxyribosid (an Stelle von Vitamin B10 als Wuchsstoff 4) hemmten. Die Hemmung wurde in nichtkompetitiver Weise durch Vitamin B10 aufgehoben. Methodik: Das Nährmedium enthielt pro ccm: K0HP04 2,5 mg, Natriumacetat • 3 H20 20 mg, Glucose io mg, Casein (mit Pankreatin verdaut, mit Kohle behandelt) 1 mg, Casein (Säurehydrolysat, mit Kohle behandelt) 5 mg, Cystein 0,1 mg, Tryptophan 0,1 mg, Guanin 10 y, Uracil 10 y, Asparagin 0,1 mg, d,l-Alanin 0,2 mg, Folinsäure 20 m^, p-Aminobenzoesäure 100 my, Aneurin 0,2 y, Lacto-flavin 0,2 y, Nicotinsäure 0,6 y, Adermin 1,2 y, Ca-Pantothenat 0,4 y, Biotin 0,4 my, Tween 80 0,8 mg, MgS04 • 7 H20 200 y, NaCl 10 y, FeS04-7H.,0 10 y und MnS04 • 2 yC,0 6,7 y. Sterilisation: 30 Min. bei 100°. Lactobacillus leichmannii wurde auf Milchnährböden gehalten (10-proz. wäßrige Lösung von Trockenmilch + 0,02 ccm Leberextrakt, Campolcn Bayer). Zwecks Be-impfung der Versuchsröhrchen wurden 2 Vorpassagen in synthetischem Medium + Vitamin B10 (Cobione, Merck 'fk Co., USA.), 0,33 mj'/ccm, durchgeführt. Beimpfung: 1 Öse 0 2 mm. Bebrütung: 37°. Die Stärke des Wachstums wurde im lichtelektrischen Kolorimeter nach Dr. B. Lange gemessen. Wie aus Tab. 1 ersichtlich ist, wird die große Menge von 500 yl ccm Hemmstoff nichtkompetitiv von Vitamin B,2 ent-hemmt, d. h. in der Konzentration, die für optimales Wachs-tum erforderlich ist (0,33 my/ccm). Guanin-, Hypoxanthin-, Cytosin-und Thymin-desoxyribosid, die Vitamin BJ2 als Wuchsstoff ersetzen können 4 , vermögen die Hemmung nicht aufzuheben. Interessanterweise enthemmen Adenin 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 227 [1950]; eingeg. am 15. Juni 1950) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0227a_n 
 Volume    5 
48Author    Friedrich Weygand, Adolf WackerRequires cookie*
 Title    oder Benzimidazol bei Lactobacillus leichmannii  
 Abstract    In Fortsetzung unserer früheren Arbeiten über Hemm-stoffe des Bakterienwachstums 1 ' 2 untersuditen wir eine Reihe von Pyrimidinen und Benzimidazolen auf ihre Hemmwirkung bei Lactobacillus leichmannii. Dabei stell-ten wir fest, daß unter den geprüften Verbindungen 5-Methyl-4-amino-2-thio-uracil 3 und Benzimidazol das Wachstum von Lb. leichmannii in Gegenwart von Guanin-, Hypoxanthin-, Cytosin-oder Thymin-desoxyribosid (an Stelle von Vitamin B10 als Wuchsstoff 4) hemmten. Die Hemmung wurde in nichtkompetitiver Weise durch Vitamin B10 aufgehoben. Methodik: Das Nährmedium enthielt pro ccm: K0HP04 2,5 mg, Natriumacetat • 3 H20 20 mg, Glucose io mg, Casein (mit Pankreatin verdaut, mit Kohle behandelt) 1 mg, Casein (Säurehydrolysat, mit Kohle behandelt) 5 mg, Cystein 0,1 mg, Tryptophan 0,1 mg, Guanin 10 y, Uracil 10 y, Asparagin 0,1 mg, d,l-Alanin 0,2 mg, Folinsäure 20 m^, p-Aminobenzoesäure 100 my, Aneurin 0,2 y, Lacto-flavin 0,2 y, Nicotinsäure 0,6 y, Adermin 1,2 y, Ca-Pantothenat 0,4 y, Biotin 0,4 my, Tween 80 0,8 mg, MgS04 • 7 H20 200 y, NaCl 10 y, FeS04-7H.,0 10 y und MnS04 • 2 yC,0 6,7 y. Sterilisation: 30 Min. bei 100°. Lactobacillus leichmannii wurde auf Milchnährböden gehalten (10-proz. wäßrige Lösung von Trockenmilch + 0,02 ccm Leberextrakt, Campolcn Bayer). Zwecks Be-impfung der Versuchsröhrchen wurden 2 Vorpassagen in synthetischem Medium + Vitamin B10 (Cobione, Merck 'fk Co., USA.), 0,33 mj'/ccm, durchgeführt. Beimpfung: 1 Öse 0 2 mm. Bebrütung: 37°. Die Stärke des Wachstums wurde im lichtelektrischen Kolorimeter nach Dr. B. Lange gemessen. Wie aus Tab. 1 ersichtlich ist, wird die große Menge von 500 yl ccm Hemmstoff nichtkompetitiv von Vitamin B,2 ent-hemmt, d. h. in der Konzentration, die für optimales Wachs-tum erforderlich ist (0,33 my/ccm). Guanin-, Hypoxanthin-, Cytosin-und Thymin-desoxyribosid, die Vitamin BJ2 als Wuchsstoff ersetzen können 4 , vermögen die Hemmung nicht aufzuheben. Interessanterweise enthemmen Adenin 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 227 [1950]; eingeg. am 15. Juni 1950) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0227b_n 
 Volume    5 
49Author    Peter Karlson, Erich HeckerRequires cookie*
 Title    Zur mathematischen Behandlung der Gegenstromverteilung  
 Abstract    Die Theorie der einfachen Gegenstromverteilung ist bekannt. Für die komplizierteren Arbeitsweisen, die sich bisher der Berechnung entzogen haben, werden Formeln abgeleitet und für den praktischen Gebrauch in eine Form gebracht, die eine leichte Berechnung der theoreti-schen Verteilungskurven ermöglicht. Die Anwendungsgebiete der verschiedenen Methoden werden diskutiert und mit experimentellen Ergebnissen verglichen. D ie Methode der Gegenstromverteilung hat in jüngster Zeit zunehmende Anwendung gefunden, und es sind von verschiedenen Autoren Apparaturen für die praktische Durchführung angegeben wor-den 4 . Ein besonderer Vorteil der Gegenstromver-teilung gegenüber anderen Trennungsmethoden be-steht darin, daß sie theoretisch sehr übersichtlich ist: Kennt man den Verteilungskoeffizienten K einer Sub-stanz oder den der Komponenten eines Gemisches, dann kann man das Verteilungsverhalten, d. h. die Menge Substanz in jeder Fraktion, genau voraus-berechnen. Für den Grundprozeß haben C r a i g und Williamson 5 die Formel angegeben, und L i e -b e r m a n 6 hat ein einfaches Rechenverfahren mit-geteilt (referiert bei Rauen 7). Es ist auch darauf hingewiesen worden 2 ' 8 , daß die Gegenstromvertei-lung in verschiedener Weise geleitet werden kann. Für diese Arbeitsweisen, die Methoden der einphasi-gen, der zweiphasigen und der ivechselphasigen Ent-nahme, haben wir in Anlehnung an Craig 5 und Lieberman 6 handliche Formeln entwickelt, die im folgenden zusammengestellt sind. Der Grundprozeß Da die Grundlagen und die Technik der Gegen-stromverteilung auch im deutschen Schrifttum schon ausführlich behandelt worden sind 2,7 , sei nur ganz 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 237—246 [1950]; eingegangen am 6. Juli 1950) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0237 
 Volume    5 
50Author    R. Riemschneider, G. OttmannRequires cookie*
 Title    Über das sogenannte "s-Hexachlor-cyclohexan" II  
 Abstract    Das während der Chlorierung von Cyclohexan in beträchtlicher Menge entstehende 1.2.4.5-Tetrachlor-cyclohexan vom Schmp. 173—174° läßt sich nicht als ein Zwischenprodukt bei der Bildung von ,,^-Hexachlor-cyclohexan" ansprechen; seine möglichst weitgehende Abtrennung ist vorteilhaft, wenn "£-Hexachlor-cyclohexan" aus Cyclohexan-Chlorierungsprodukten isoliert werden soll. "f-Hexachlor-cyclohexan" besitzt nur eine sehr geringe insektizide Wirkung. W ^ie der eine von uns vor kurzem gezeigt hat 2 , 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 246—250 [1950]; eingegangen am 2. Mai 1950) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0246 
 Volume    5 
51Author    G. Ruhenstroth-BauerRequires cookie*
 Title    Über zwei Bedingungen der Digitoninhämolyse des einzelnen Erythrocyten I. Mitteilung  
 Abstract    1. Auf Grund der Berechnung der wahrscheinlichen Verteilung von Digitoninmolekülen auf der Oberfläche von Erythrocyten mittels der Poissonschen Formel läßt sich sehr wahrscheinlich machen, daß bei einem gegebenen Zellabstand eine bestimmte Zahl von nebeneinanderliegen-den Cholesterinmolekülen mit Digitonin besetzt sein muß, damit im Durchschnitt Hämolyse eintritt. 2. Demnach sind zur Hämolyse des einzelnen Erythrocyten zwei Bedingungen nötig: I. ein genügend großes, zu 100% besetztes Feld. II. ein diesem Feld entsprechender Zellabstand. 3. Es ist möglich, daß diese zweite Bedingung so zu erklären ist, daß das Feld in der Zeiteinheit genügend oft mit einer Nachbarzelle zusammenstoßen muß, damit an ihm die Hämolyse eingeleitet wird. D urch die Arbeiten von Wilbrandt 1 , Pon-der 2 , Schmidt-Thome 3 , J u n g 4 u. a. sind zahlreiche neue Erkenntnisse in der Frage der Digi-toninhämolyse gewonnen worden, doch konnte bisher noch keine einheitliche, gut begründete und anschau-liche Theorie darüber entwickelt werden, was am ein-zelnen Erythrocyten bei der Digitoninhämolyse ge-schieht. Im folgenden soll versucht werden, eine solche Theorie auf Grund mathematischer Überlegungen abzuleiten. Es sei vorausgesetzt, daß die von Schmidt-Thome 3 entwickelte Vorstellung richtig ist, daß es bei der Digitoninhämolyse zur Ausbildung eines Digitonin-Cholesterin-Komplexes kommt. Neuerdings hat Schmidt-Thome 5 experimentell gezeigt, daß die gegen seine Vorstellung vorgebrachten Ein-wände nicht stichhaltig sind. — Außerdem bestehen gute Gründe für die Annahme, daß sich das gesamte Cholesterin des Erythrocyten an seiner Oberfläche be-findet. Eine Überschlagsrechnung zeigt, daß die Cholesterinmenge etwa gerade ausreicht, um einen 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 250—254 [1950]; eingegangen am 3. Juli 1950) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0250 
 Volume    5 
52Author    Iii Mitteilung, Kurt LiebermeisterRequires cookie*
 Title    Zum Wirkungsprinzip schwefelhaltiger tuberkulostatischer Chemotherapeutica  
 Abstract    Es werden Versuche mitgeteilt, die zeigen, daß die keimhemmende Wirkung von Dimethyl-dithiocarbamat (MTC), Sulfathioharnstoff (Badional) und Cu-Allylthioharnstoffbenzoesäure (Ebesal) im Hochagarröhrchen auf bestimmte Zonen beschränkt ist. Für das Zustandekommen der Keimhemmung ist die Anwesenheit von Sauerstoff und Eiweißstoffen von Bedeutung. Durch Ebesal und Badional wird unter bestimmten Voraussetzungen eine rotbraune Verfärbung der Bakterienkolonien hervorgerufen. B ei bakteriostatischen Versuchen mit 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 254—259 [1950]; eingegangen am 2. Mai 1950) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0254 
 Volume    5 
53Author    ErnstGeorg Nauck, Dietrich Peters, Reinhard WigandRequires cookie*
 Title    Elektronenoptische Untersuchung der Bartonella muris Mayer  
 Abstract    Die Bartonella muris, ein im Battenblut auftretender Erythrozytenparasit, wurde an hämo-lysierten Erythrozyten sowie nach dem Abdruckverfahren elektronenoptisch dargestellt. Im Gegensatz zu der lichtoptisch beschriebenen Polymorphie sind die Parasiten einheitlich rund, nicht durchstrahlbar und haben einen Durchmesser von 0,3—0,5 fx. Durch Lagerung in Ketten oder Aggregaten können lichtoptisch Stäbchen oder andere Formen vorgetäuscht werden. Die größeren, weniger scharf begrenzten Formen sind wahrscheinlich Schädigungsformen. Die Bartonellen liegen eperythrozytär und kommen frei im Rattenblut nicht vor. Es fand sich kein Hinweis auf Membranen oder eine differenzierte Innenstruktur. Somit sind die Bartonellen morphologisch von Bakterien und Rickettsien abzugrenzen, von den Protozoen außer durch ihre Kleinheit auch durch das Fehlen eines Entwicklungszyklus und den Mangel an Kernstruk-turen. An den Erythrozytenmembranen zeigten sich ferner besser durchstrahlbare, bläschen-förmige Gebilde von 0,2—0,7 u Durchmesser. Sie werden als Erscheinungsformen der Substantia reticulo-filamentosa erklärt. D ie Bartonellen sind eine Gruppe von 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 259—264 [1950]; eingegangen am 12. Juni 1950) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0259 
 Volume    5 
54Author    Hermann Engelhard, Thea HoutermansRequires cookie*
 Title    Über die Einwirkung von «-Strahlen und ultraviolettem Licht auf bact. coli  
 Abstract    Mit Hilfe eines Zählverfahrens unter Benutzung des Phasenkontrastmikroskopes wird für UV-Licht und a-Strahlung bei bact. coli die Abhängigkeit des Tötungseffektes von der absoluten Dosis untersucht und der exponentielle Verlauf der Absterbekurven insbesondere für hohe Sterberaten geprüft. Es ergibt sich bei gleicher Dosis eine Unabhängigkeit des Effektes von der Strahlungsintensität. Die Dosiseffektkurven verlaufen im Anfang exponentiell, zeigen jedoch für höhere Dosen einen steileren Abfall. Bei UV-Licht weist außerdem der waagerechte Aus-lauf der Kurve auf UV-resistente Bakterien hin. Morphologische Beobachtungen lassen einen Vieltreffer erwarten. Zur Deutung der Kurven müßte man aber auf zwei getrennte Mechanis-men, einen Eintreffer und einen Vieltreffer, schließen. D ie Tötung von Bakterien und Sporen durch 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 264—269 [1950]; eingegangen am 27. Juni 1950) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0264 
 Volume    5 
55Author    Herbert KellerRequires cookie*
 Title    Die Kultur der intrazellularen Symbionten von Periplaneta orientalis  
 Abstract    Es wird ein Überblick über die Kulturversuche an den Symbionten von Periplaneta orientalis gegeben und eine neue Methode zur Isolierung und Zucht dieser Keime beschrieben. Der aus den Wirtstieren gezüchtete Keim wird Rhizobiwn uricophilum genannt und seine Identität mit den Symbionten serologisch erhärtet. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 269—273 [1950]; eingegangen am 28. Juni 1950) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0269 
 Volume    5 
56Author    Franz DuspivaRequires cookie*
 Title    Die enzymatischen Vorgänge beim Durchbruch des ausschlüpfenden Seidenspinners (Bombyx mori L.) durch die Kokonwand  
 Abstract    1. Beim Ausschlüpfen aus dem Kokon durchtränkt der Seidenspinner mit einem aus dem Kropf stammenden Sekret das Kokongewebe, wobei ein Teil des Seidenleimes in Lösung geht und die Festigkeit des Kokongewebes ganz bedeutend herabgesetzt wird. 2. Diesem Lösungsvorgang liegt eine enzymatische Proteolyse zugrunde. Dabei erfolgt jedoch kein tiefgreifender Abbau des Seidenleimes, da verhältnismäßig nur wenige Aminogruppen freigesetzt werden. 3. Der Saft ist frei von Peptidasen, enthält aber eine gegen Sericin, Casein und Hämoglobin wirksame Proteinase mit einem Wirkungsoptimum gegen Casein bei pg 7,9—8,0. Das Enzym ist eine ausgesprochene Sericinase, es spaltet den Seidenleim weit besser als andere Proteine. Das Enzym ist nicht identisch mit der Proteinase des Seidenraupendarmes. 4. Der Kropfsaft unterscheidet sich wesentlich von tierischen Verdauungssäften. Seine bio-logische Bedeutung liegt in der Auflösung von Sericin und nicht in einem tiefgreifenden Abbau dieses Proteins. 5. Die Micellarbereiche im Sericin sind gegen die Wirkung des Kropfsaftes resistent; es geht wahrscheinlich eine amorphe Grundsubstanz in Lösung. 6. Analysen der Aminosäuren Tryptophan und Histidin im enzymatisch löslichen und un-löslichen Sericinanteil geben keinen Anhaltspunkt für die Vermutung, daß beim Abbau ein bestimmter, im Seidenleim schon vorgebildeter Eiweißkörper aufgespalten wird. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 273—281 [1950]; eingegangen am 26. Juli 1950) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0273 
 Volume    5 
57Author    W. BerdesinskiRequires cookie*
 Title    Synthetische Darstellung von Koenenit  
 Abstract    Koenenit, dessen Fcrmel bisher als 2MgCL,-3Mg0AL>03 • 6H"0 oder 2MgCl2-3Mg0-Al203-8H.,0 öder 2MgCl2 • 3Mg(0H)2-2Al(0H)3-2H20 angegeben wird, zieht als wichtiges Begleitmineral der Salzlagerstätten neuerdings die Aufmerksamkeit auf sich. Synthetisch ist er noch nicht dargestellt worden. Seine Synthese ist mir in einer Reihe von Systemen geglückt. Koenenit kann in den Systemen A12(S04)3 — Mg(OH)2 — MgCl2 — H,0, A19(S04)3 — Mg(OH)" — MgCL, 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 287 [1950]; eingeg. am 31. Juli 1950) 
  Published    1950 
  Keywords    — KCl — H, 0, A12(S04)3 — MgCOs — MgCL, — H, 0, AlClg — Mg(OH), — MgCL, — H, 0~ A1C13 — Mg(OHÜ — MgCL, — KCl — H"0, A1C13 — MgC03 — MgCL, — H, 0, 7-Al203 — 5Mg0-4C02-5H20 — MgCL, — H, 0 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0287a_n 
 Volume    5 
58Author    W. BerdesinskiRequires cookie*
 Title    Synthetische Darstellung von Koenenit  
 Abstract    Koenenit, dessen Fcrmel bisher als 2MgCL,-3Mg0AL>03 • 6H"0 oder 2MgCl2-3Mg0-Al203-8H.,0 öder 2MgCl2 • 3Mg(0H)2-2Al(0H)3-2H20 angegeben wird, zieht als wichtiges Begleitmineral der Salzlagerstätten neuerdings die Aufmerksamkeit auf sich. Synthetisch ist er noch nicht dargestellt worden. Seine Synthese ist mir in einer Reihe von Systemen geglückt. Koenenit kann in den Systemen A12(S04)3 — Mg(OH)2 — MgCl2 — H,0, A19(S04)3 — Mg(OH)" — MgCL, 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 287 [1950]; eingeg. am 31. Juli 1950) 
  Published    1950 
  Keywords    — KCl — H, 0, A12(S04)3 — MgCOs — MgCL, — H, 0, AlClg — Mg(OH), — MgCL, — H, 0~ A1C13 — Mg(OHÜ — MgCL, — KCl — H"0, A1C13 — MgC03 — MgCL, — H, 0, 7-Al203 — 5Mg0-4C02-5H20 — MgCL, — H, 0 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0287b_n 
 Volume    5 
59Author    Gerhard Schramm, Gerhard BraunitzerRequires cookie*
 Title    Die Adsorptionsanalyse der Aminosäuren 4. Mitt.: Die Trennung von Hydrolysaten des ß-Lactoglobulins und des Tabakmosaikvirus  
 Abstract    Am Beispiel des /?-Lactoglobulins und des Proteins des Tabakmosaikvirus wird gezeigt, daß die Gruppentrennung der Aminosäuren nach Schramm und Primosigh auch bei Eiweiß-stoffen reproduzierbare Ergebnisse liefert, wenn die richtigen Hydrolysebedingungen eingehal-ten werden. Die Genauigkeit des Verfahrens liegt bei Anwendung von etwa 10 mg Protein-N bei etwa 2%. Die Analysenergebnisse stimmen mit denen anderer Autoren überein. Das Ver-fahren ist geeignet, die optimalen Hydrolysebedingungen festzulegen, da sich die Anwesenheit von nicht hydrolysierten Peptiden und von Zersetzungsprodukten der Aminosäuren, die bei zu langer Hydrolyse entstehen, deutlich bemerkbar macht. Die Störungen, die bei der Protein-hydrolyse durch den Zerfall der Aminosäuren eintreten, wurden durch Modellversuche weiter geklärt. Es erscheint notwendig, diese Einflüsse bei allen genaueren Proteinanalysen zu berück-sichtigen. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 297—306 [1950]; eingegangen am 31. Juli 1950) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0297 
 Volume    5 
60Author    R. Riemschneider, G. OttmannRequires cookie*
 Title    Über das sogenannte ,^-Hexachlor-cyclohexan" III  
 Abstract    Bei Einwirkung von 0,1-n. methylalkoholischer Natronlauge auf das sogenannte "F-Hexa-chlor-cyclohexan" entsteht unter Abspaltung von 3 Mol. HCl vorwiegend 1.2A-Trichlor-benzol; die maßanalytische Bestimmung der in Abhängigkeit von der Zeit gebildeten HCl-Menge ergab, daß das "^-Isomere" — wenn man von dem unter den genannten Bedingungen nidit reagieren-den ^-Isomeren absieht — das stabilste der z. Zt. bekannten Hexachlorcyclohexan-Isomeren ist. — Während aus a-1.2.3.4.5.6-Hexachlor-cyclohexan beim Kochen mit Zinkstaub in alkoho-lischer Lösung Benzol entsteht, wurde aus dem "^-Isomeren" nach entsprechender Behandlung ,.lA-Dichlor-cyclohexadien-(x,x)" isoliert, das ins lA-Dichlor-2-nitro-benzol übergeführt wer-den kennte. Dieses von den stereoisomeren Hexachlorcyclohexanen abweichende Verhalten des "¿-Isomeren" spricht für die Anwesenheit von CCl0-Gruppen im Molekül des "f-Hexachlor-cyclohexans". Zusammen mit den bei der Alkalibehandlung erhaltenen Ergebnissen sowie Dipolmessungen 2 läßt sidi die Zahl der für das "f-Isomere" in Betradit zu ziehenden Stellungs-isomeren jetzt erheblich einengen. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 307—311 [1950]; eingegangen am 2. Mai 1950) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0307 
 Volume    5 
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