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Facet   section ZfN Section B:Volume 004  [X]
Results  71 Items
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Publication Year
1949 (71)
21Author    Ernst-Friedrich Möller, Friedrich Weygand, Adolf WackerRequires cookie*
 Title    Über die Ernährung der Staphylokokken; Lactoflavin und Pantothensäure als unbedingt notwendige Wuchsstoffe bei verschiedenen Staphylokokkenstämmen  
 Abstract    Nachdem in der vorhergehenden Arbeit bei 25 Staphylokokkenstämmen (St. aureus. St. albus, Micrococcus aureus) in einem halbsynthetischen Medium das Folinsäure-Be-dürfnis festgestellt worden war, wurde die Wachstumswirkung von Lactoflavin, Pantothensäure, Xanthin und einigen weiteren Stoffen, teilweise quantitativ, bestimmt. Pantothensäure bzw. Lactoflavin waren für den vierten Teil der untersuchten Stämme unbedingt zum Wachstum erforderlich. Bei hoher Citratkonzentration muß auch die Konzentration von Mn" und Mg" hoch gewählt werden. In verdautem Casein kommen nicht unbedingt notwendige, aber meist stark zuwachsfördernde Substanzen vor, die in säurehydrolysiertem Casein nicht mehr enthalten sind. Darüber hinaus scheinen noch weitere Substanzen für eine wirkliche optimale Ernährung von Staphylokokken not-wendig zu sein. I n der vorhergehenden Arbeit 1 haben wir ge-zeigt, daß 25 Stapliylokokkenstämme verschie-dener Herkunft in dem Medium von T e p 1 y und E 1 v e h j e m 2 , das an Stelle von Caseinhydrolysat mit Pankreatin verdautes Casein enthielt 3 -4 , sehr gut zu wachsen vermögen, und daß fast die Hälfte von ihnen Folinsäure unbedingt zum Wachstum benötigt. Da in der Literatur unseres Wissens bis-her nur einige synthetische Medien angegeben sind, auf denen bestimmte Stapliylokokkenstämme mehr oder weniger gut zu wachsen imstande sind, war es nunmehr gerechtfertigt, die Ernährung der Staphylokokken einer erneuten Untersuchung zu unterziehen. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 4b, 97—100 [1949]; eingegangen am 28. März 1949) 
  Published    1949 
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 Identifier    ZNB-1949-4b-0097 
 Volume    4 
22Author    Ernst-Friedrich Möller, Friedrich Weygand, Adolf WackerRequires cookie*
 Title    Beziehungen zwischen Sulfonamiden und Folinsäure; durch Sulfonamide bedingtes Folinsäurebedürfnis von Bakterien  
 Abstract    In Übereinstimmung mit Auhagen lassen sich die Bakterien bezüglich der Hemm-barkeit durch Sulfonamide und der Aufhebbarkeit dieser Hemmung durch Folinsäure in 3 Gruppen einteilen. Wir fanden, daß alle bisher untersuchten Vertreter der Gruppe A gramnegativ, die der Gruppe B und C grampositiv sind. Es gelang, Bakterien der Gruppe B (folinsäuresynthetisierend) durch Passagen in sulfathiazol-und folinsäure-haltigem Medium folinsäurebedürftig zu machen. I n einer kürzlich erschienenen Mitteilung 
  Reference    (Z. Naturforschg. 4b, 100—103 [1949]; eingegangen am 13. Mai 1949) 
  Published    1949 
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 Identifier    ZNB-1949-4b-0100 
 Volume    4 
23Author    Alfred KühnRequires cookie*
 Title    Wundheilung und Riesenzellenbildung bei Ptychopoda seriata  
 Abstract    -Bei der Verheilung von Brennwunden in der Raupenepidermis wird durch Zell-wanderung von der Segmentfläche und der Intersegmentalhaut aus die Wunde ver-schlossen. Hiermit ist eine Zellvergrößerung verbunden, die sich im Kutikularmuster der Puppenkutikula und in der Bildung von Riesenschuppen im Verheilungsgebiet aus-spricht. Hierbei tritt eine auf Endomitosen hinweisende rhythmische Zellvergröße-rung ein. I n Transplantaten von Raupenhaut, die im 
  Reference    (Z. Naturforschg. 4b, 104—108 [1949]; eingegangen am 12. Februar 1949) 
  Published    1949 
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 Identifier    ZNB-1949-4b-0104 
 Volume    4 
24Author    Wilhelm SimonisRequires cookie*
 Title    Beobachtungen zur Hemmung der Photosynthese durch Natriumfluorid bei verschiedener Lichtintensität  
 Abstract    Versuche an Mnium undulatum ergaben, daß die Photosynthese, gemessen als 02-Ab-gabe, durch Natriumfluorid in bestimmtem Ausmaß reversibel gehemmt werden kann. Die Hemmung ist abhängig von der Lichtintensität; bei niedriger Lichtintensität wird die Photosynthese relativ wenig beeinflußt. Die Möglichkeit, daß durch Lichteinwirkung hervorgerufene Permeabilitätsunterschiede die Ursache der lichtintensitätsabhängigen Hemmwirkung darstellen, ließ sich ausschalten. Es handelt sich also vermutlich um eine Hemmung der Dunkelreaktion. Die Hemmung ist pH-abhängig. Eine Erhöhung der Henun-wirkung durch gleichzeitige oder nachfolgende Behandlung mit Mg konnte bisher bei den allerdings nur orientierenden Versuchen nicht erzielt werden. Die mögliche Bedeu-tung der Ergebnisse für einige Fragen der Photosynthèse wird erörtert. I m folgenden werden einige Versuche zur 
  Reference    (Z. Naturforschg. 4b, 109—114 [1949]; eingegangen am 8. Februar 1949) 
  Published    1949 
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 Identifier    ZNB-1949-4b-0109 
 Volume    4 
25Author    Lore SteubingRequires cookie*
 Title    Beiträge zur Ökologie der Wurzelsysteme von Pflanzen des flachen Sandstrandes  
 Abstract    Für die Ausgestaltung des Wurzelsystems sind Struktur, Temperatur, Luft-, Feuchtig-keits-und Nährstoffgehalt des Bodens von Einfluß. So ist charakteristisch für Schlick-sandpflanzen flache, relativ schwache Bewurzelung, für Humussandpflanzen Ausbildung zahlreicher Saugwurzeln, für Strandsandpflanzen horizontal oder vertikal weit aus-gedehnte Bewurzelung. Z ur Beurteilung des pflanzlichen 
  Reference    (Z. Naturforschg. 4b, 114—123 [1949]; eingegangen am 13. September 1948) 
  Published    1949 
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 Identifier    ZNB-1949-4b-0114 
 Volume    4 
26Author    A. Guraboldt, H. Feichtin, Laboratorium Der, Dr Ernst, H. Goebel, K.-G, GöppingenRequires cookie*
 Title    Darstellung von a-Picolin  
 Abstract    Acetylen setzt sich bekanntlich mit Ammoniak bei Temperaturen oberhalb 300° C und geeigneten Kataly-satoren zu Pyridinhomologen 1 -2 um. Ein gleiches Ver-halten wurde für das Äthylen 2 festgestellt, wobei ein Pyridinbasen enthaltendes Kondensat entstand. Über die besondere Verteilung der Komponenten der Pyridin-basen wird nichts gesagt. Die Umsetzung von Äthylen-Quecksilbersalz-Anlage-rungsverbindungen mit wäßrigen Ammoniaklösungen führte zu nahezu einheitlichen Pyridinhomologen. über die kurz berichtet sei. In einer Chrom-Nickel-Stahl-Hochdruckapparatur wurde Ammoniak in 25-proz. wäßriger Lösung mit Äthylen-Quecksilbersalz-Anlagerungsverbindungen und einem Äthylen-Überdruck von 30—40 atü bei 150 bis 300 °C umgesetzt. Die Reaktionsprodukte wurden nach der Filtration von gebildetem metallischem Quecksilber und Sättigung mit Natriumhydroxyd er-schöpfend mit Äther extrahiert; in die über ge-glühtem Natriumsulfat getrocknete ätherische Lösung wurde trockener Chlorwasserstoff eingeleitet. Der sich ausscheidende Kristallbrei wurde mit festem KOH und BaO versetzt, wobei sich das Basengemisch abschied, das der fraktionierten Destillation unter-worfen wurde. Äthylen-Quecksilberjodid 3 ergab so a-Picolin in einer Ausbeute von 10%, bezogen auf das in der An-lagerungsverbindung vorliegende Äthylen. Bessere Ausbeuten wurden mit Quecksilberacetat erhalten, dessen Anlagerungsverbindung mit Äthylen nach Zu-gabe einer 25-proz. wäßrigen Ammoniaklösung und Aufpressen von 30—40 atü Äthylen bei 260 0 C 
  Reference    (Z. Naturforschg. 4b, 123 [1949]) 
  Published    1949 
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 Identifier    ZNB-1949-4b-0123a_n 
 Volume    4 
27Author    A. Guraboldt, H. Feichtin, Laboratorium Der, Dr Ernst, H. Goebel, K.-G, GöppingenRequires cookie*
 Title    Darstellung von a-Picolin  
 Abstract    Acetylen setzt sich bekanntlich mit Ammoniak bei Temperaturen oberhalb 300° C und geeigneten Kataly-satoren zu Pyridinhomologen 1 -2 um. Ein gleiches Ver-halten wurde für das Äthylen 2 festgestellt, wobei ein Pyridinbasen enthaltendes Kondensat entstand. Über die besondere Verteilung der Komponenten der Pyridin-basen wird nichts gesagt. Die Umsetzung von Äthylen-Quecksilbersalz-Anlage-rungsverbindungen mit wäßrigen Ammoniaklösungen führte zu nahezu einheitlichen Pyridinhomologen. über die kurz berichtet sei. In einer Chrom-Nickel-Stahl-Hochdruckapparatur wurde Ammoniak in 25-proz. wäßriger Lösung mit Äthylen-Quecksilbersalz-Anlagerungsverbindungen und einem Äthylen-Überdruck von 30—40 atü bei 150 bis 300 °C umgesetzt. Die Reaktionsprodukte wurden nach der Filtration von gebildetem metallischem Quecksilber und Sättigung mit Natriumhydroxyd er-schöpfend mit Äther extrahiert; in die über ge-glühtem Natriumsulfat getrocknete ätherische Lösung wurde trockener Chlorwasserstoff eingeleitet. Der sich ausscheidende Kristallbrei wurde mit festem KOH und BaO versetzt, wobei sich das Basengemisch abschied, das der fraktionierten Destillation unter-worfen wurde. Äthylen-Quecksilberjodid 3 ergab so a-Picolin in einer Ausbeute von 10%, bezogen auf das in der An-lagerungsverbindung vorliegende Äthylen. Bessere Ausbeuten wurden mit Quecksilberacetat erhalten, dessen Anlagerungsverbindung mit Äthylen nach Zu-gabe einer 25-proz. wäßrigen Ammoniaklösung und Aufpressen von 30—40 atü Äthylen bei 260 0 C 
  Reference    (Z. Naturforschg. 4b, 123 [1949]) 
  Published    1949 
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 Identifier    ZNB-1949-4b-0123b_n 
 Volume    4 
28Author    Hans, H. WeberRequires cookie*
 Title    Ein Apparat, um Wasser in einer Stufe auf H = 2 * 10— 6 zu destillieren  
 Abstract    S c h ä f e r, G. Schramm u. E. T r a u b, diese Z., im Druck. gewicht von 800-10« und zeigt im Elektronenmikro-skop das Bild eines mehr oder weniger verknäuelten Fadens. Einstufige Destillation ist dann erfolgreich, wenn der Wasserdampf kein undestilliertes Wasser in den Kühler mitnimmt. Gefährlich sind nicht Spritzer (Tröpfchen mit eigener kinetischer Energie), weil sie durch geeignete Tropfenfänger aufgefangen werden, gefährlich sind dagegen die Nebeltröpfchen ohne kinetische Energie, die vom Dampfstrom durch die üblichen Tropfenfänger mitgenommen werden. Die Sinkgeschwindigkeit dieser Nebeltröpfchen liegt zwi-schen 1 und 2 cm sec— 1 . Da das Dampfrohr aus dem Destillierkolben üblicherweise senkrecht aufsteigt, werden die Tröpfchen also so lange mitgenommen, wie die Geschwindigkeit des Dampfstromes lcmsec— 1 überschreitet. Bei einem Querschnitt des' Dampfrohres von 1 cm 2 und einer Stundenleistung der Destillation von einem Liter beträgt die Dampfgeschwindigkeit aber etwa 500 cm sec— 1 (bei einer Dampftemperatur von 373° abs.). 
  Reference    (Z. Naturforschg. 4b, 124—125 [1949]; eingeg. am 28. Mai 1949) 
  Published    1949 
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 Identifier    ZNB-1949-4b-0124_n 
 Volume    4 
29Author    Requires cookie*
 Title    heilen  
 Abstract    und über die dauernde oder zeitweilige Ände-rung solcher Gewohnheiten. Da der sog. botanische Instinkt wahrscheinlich nur auf der Erkennung charakteristisch riechender Pflanzenstoffe beruht, s'chlägt Verf. vor, als monophage Insekten ausschließ-lich solche zu bezeichnen, die von einer einzigen Sub-stanz oder einigen nahe verwandten Stoffen angezo-gen werden, oligophage werden durch einige wenige, von den Tieren genau unterschiedene Stoffe angezo-gen, und für polphage Insekten existieren keine spezi-fischen Lockstoffe, sie fressen alles, wenn dem nicht chemische oder physikalische Abstoßungseffekte ent-gegenstehen. Schließlich wird noch versucht, den all-mählichen Wechsel in den Futtergewohnheiten, den Ubergang von einer Pflanzengattung auf die andere, wie er besonders bei Papilio studiert worden ist, durch Vergleiche der Pflanzeninhaltsstoffe zu deuten. Das ganze Buch, dessen Reichhaltigkeit dieser kurze Bericht anzudeuten versuchte, ist vorzugsweise für Leser ohne gründliche chemische 1 Vorkenntnisse geschrieben; es wirkt bisweilen unübersichtlich in der sehr breit gefaßten Abhandlung chemischer Grund-lagen. Leider enthält es bei aller übergroßen Gründ-lichkeit eine Reihe von Unstimmigkeiten und didak-tischen Schwerfälligkeiten. Zum Bei&piel wird zwi-schen Mercaptanen und Disulfiden nicht streng unter-schieden, andererseits ist eine Trennung der hydroxyl-haltigen Verbindungen in Alkohole und Carbinole überflüssig und verwirrend. Fettsäuren nur durch Angabe der Bruttoformeln zu charakterisieren, ist, zumal für den chemisch weniger Vorgebildeten, wert-los. Dazu kommen einige grobe Fehler wie bei den Formeln des Camphers und des' Carvons (S. 49f.). Aber trotz dieser Beanstandungen kann das Werk jedem, der auf diesem Gebiet arbeitet, nur wärmstens empfohlen werden. Ob es sich der Interessent in Deutschland auch beschaffen kann, ist freilich eine andere Frage. Alex Heusner, Tübingen. Ferner sind bei der Redaktion eingegangen: 
  Reference    (Z. Naturforschg. 4b, 132 [1949]) 
  Published    1949 
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 Identifier    ZNB-1949-4b-0132_e 
 Volume    4 
30Author    Horst Luther, Herbert Koelbel, Ernst Ruschenburg, Fritz LampeRequires cookie*
 Title    Die alkalische Zersetzung der Hexachlorcyclohexane  
 Abstract    Als Grundlage für quantitative Analysen der isomeren Hexachlorcyclohexane mit Hilfe der Raman-Spektren ihrer Gemische wurde der Gesamtgehalt an Hexachlorcyclo-hexanen durch alkalische Zersetzung bei etwa 70—80° bestimmt. Der Abspaltungs-mechanismus an den einzelnen Isomeren, deren von Slade und Daaseh angenommene Struktur auch durch die Raman-Spektren wahrscheinlich gemacht werden konnte, wurde diskutiert und Irans-Abspaltung des Chlorwasserstoffs nach einer E2-Reaktion als be-günstigt angesehen. Die sich dabei ergebende Reihenfolge der Zersetzungsgeschwindig-keiten deckte sich mit eigenen Messungen und Literaturwerten. Die Endprodukte der Zersetzung wurden ramanspektroskopiert. D ie zunehmende Bedeutung des y-Hexachlor-cyclohexans als Insektizid hat die Entwick-lung einer brauchbaren qualitativen und quantita-tiven Analysenmethode für die bisher bestimm-ten isomeren Hexachlorcyclohexane stärker er-forderlich gemacht. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 4b, 133—138 [1949]; eingegangen am 19. April 1949) 
  Published    1949 
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 Identifier    ZNB-1949-4b-0133 
 Volume    4 
31Author    Hans-Werner AltmannRequires cookie*
 Title    Über die Abgabe von Kernstoffen in das Protoplasma der menschlichen Leberzelle  
 Abstract    Untersuchungen an menschlichem, bioptisch und autoptisch gewonnenem Leber-gewebe bestätigen die Beobachtung von Berg, daß der Inhalt nucleolärer Blasen mit Hilfe eines "Schleusenmechanismus" aus dem Kern in das Protoplasma übertreten kann, ohne daß der Binnenraum des Kernes eröffnet wird. Auch ganze Nucleolen und umfang-reiche nucleoläre Blasen werden gelegentlich auf gleiche Weise in den Zelleib ab-gegeben. Solche Vorgänge werden nur bei abnormer Vergrößerung des Kernes' be-obachtet und sind deshalb bei chronischer Hepatitis epidemica besonders häufig. Dies erklärt sich damit, daß stark hypertrophierte Kerne eine im Vergleich zu ihrem Volumen zu kleine Oberfläche haben, so daß eine ausreichende Stoffabgabe auf dem Wege der Diffusion nicht mehr möglich ist. Daher tritt kompensatorisch der Schleusenmechanis-mus in Tätigkeit. Gelegentlich ist der Inhalt der nucleolären Blasen basophil. In solchem Falle führt seine Abgabe ans Protoplasma zur Bildung basophiler Schollen, die ihre Färbbarkeit nach den Ergebnissen von Brächet, Opie u. a. dem Gehalt an Ribose-nucleinsäuren verdanken. Darin wird ein neuer Beleg für die Vorstellung Casperssons über die Kernabhängigkeit cytoplasmatischer Nucleinsäuren erblickt. Die Bildung solcher ungewöhnlich großer basophiler Schollen in hypertrophierten menschlichen Leberzellen wird mit der Vermehrung zelleigenen Eiweißes in Verbindung gebracht, die normale diffuse Basophilie wird dagegen als Ausdruck der hepatozellulären Entstehung von Bluteiweißkörpern aufgefaßt. V "or einer Reihe von Jahren hat Berg 1 — 3 an den Leberzellen der südamerikanischen Blind-wühle Siphonops annulatus und des Menschen erstmalig einen Übertritt nucleolärer Substanzen aus dem Kern in das Protoplasma beschrieben, 
  Reference    (Z. Naturforschg. 4b, 138—144 [1949]; eingegangen am 19. Januar 1949) 
  Published    1949 
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 Identifier    ZNB-1949-4b-0138 
 Volume    4 
32Author    Hermann KölbelRequires cookie*
 Title    Zur Kenntnis und kataphoretischen Bestimmung des isoelektrischen Punktes einiger Bakterien  
 Abstract    Durch die experimentell gefundene Möglichkeit, die störende Grenzflächenladung der Zellmembran durch Anfärbung mit geeigneten basischen Farbstoffen abzusättigen, ge-lingt es, den IEP von einzelligen Mikroorganismen ohne Schädigung direkt katapliore-tiscli zu bestimmen. Durch Verwendung des Fluorochroms Acridinorange ist gleichzeitig die Möglichkeit einer Vitalitätskontrolle 3 gegeben. Es hat sich herausgestellt, daß der IEP lebender Bakterien wesentlich über den bisher mitgeteilten Werten liegt. Der Grund hierfür ergibt sich aus den seither angewandten Bestimmungsmethoden, die in den meisten Fällen zu einer letalen Schädigung des Protoplasten führen. Die damit verbundene Änderung des submikroskopischen Plasmagefüges kommt in einer ver-änderten Lage des IEP zum Ausdruck. Meine Befunde an der Hefe 3 , die eine Verschie-bung des IEP zu niedrigeren Werten beim Zelltod ergaben, konnten auch an Bakterien bestätigt werden. Unterschiedliche Tötungsarten machen sich in der Lage des IEP be-merkbar. D ie Lage des isoelektrischen Punktes (IEP) 
  Reference    (Z. Naturforschg. 4b, 145—150 [1949]; eingegangen am 9. Juni 1948) 
  Published    1949 
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 Identifier    ZNB-1949-4b-0145 
 Volume    4 
33Author    Friedrich Alverdes, Richard BielingRequires cookie*
 Title    Untersuchungen über bakterielle Infektionen bei Kleiderläusen (Pediculus vestimenti)  
 Abstract    Eine Reihe von Bakterien, und zwar auch solche, welche eine ausgesprochene Patho-genität für Menschen oder Säugetiere besitzen, werden dann, wenn sie in den Darm der Laus mit der Xahrung hineingelangen oder direkt eingebracht werden, ohne weiteres wieder ausgeschieden, wobei sie z. Tl. absterben. Andere Arten von Keimen, wie die im vorliegenden besonders untersuchten "Läuse-kokken", sind befähigt, sich einige Zeit im Darmlumen zu halten und sich dort auch zu vermehren. Es fehlt ihnen jedoch die Invasionsfähigkeit; sie dringen nicht in die Darm-wandzellen ein und führen lediglich zu einer Lumeninfektion. Eine weitere Gruppe von Bakterien, und zwar vor allem Coli-, Paratyphus-und Typhusbazillen, haben die Fähigkeit, in die Darmwandzellen der Läuse einzudringen und sich in denselben zu vermehren. Die geschwollenen Zellen werden abgestoßen und weite Strecken der Darmwand dadurch vom Epithel entblößt. Daran gehen die Läuse zugrunde. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 4b, 150—157 [1949]; eingegangen am 4. Februar 1040) 
  Published    1949 
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 Identifier    ZNB-1949-4b-0150 
 Volume    4 
34Author    Werner Schäfer, Gerhard Schramm, Erich TraubRequires cookie*
 Title    Untersuchungen über das Virus der atypischen Geflügelpest  
  Reference    (Z. Naturforschg. 4b, 157—167 [1949]; eingegangen am 18. Juni 1949) 
  Published    1949 
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 Identifier    ZNB-1949-4b-0157 
 Volume    4 
35Author    Erwin BünningRequires cookie*
 Title    Zur Physiologie der endogenen Jahresrhythmik in Pflanzen, speziell in Samen  
 Abstract    Die Prüfung der Samen von zahlreichen Arten zeigte, daß es mehrere Arten gibt, bei denen die schon früher von einzelnen Autoren gefundene endogene Jahresrhythmik der Keimfähigkeit und Keimgeschwindigkeit deutlich erkennbar ist. Die Rhythmik ist bei Keimung im Dunkeln deutlicher als bei Keimung im Licht. Bei Einwirkung von Licht wird die Ruhe also leichter durchbrochen. Hieraus ergibt sich, daß ebenso wie die Keimfähigkeit und Keimgeschwindigkeit auch deren Förderungen durch Licht endogenen jahresperiodischen Schwankungen unterliegen. Der Jahresrhythmik in der Keimfähigkeit von Samen liegen offenbar die gleichen Vorgänge zugrunde wie der Jahresrhythmik, die von Laubbäumen, von abgelösten Winterknospen usw. bekannt ist. Einer der wichtigsten Gründe für diese Annahme ist die Tatsache, daß die innere Jahresrhythmik im Samen mit der gleichen Phase beginnt, die die Mutterpflanze im Zeitpunkt der Samenreife hatte; d. h. diese Rhythmik ist nicht an das Individuum gebunden, sondern läuft von einer Generation zur nächsten ebenso weiter, wie sie innerhalb einer mehrjährigen PfTanze selber von einer Vegetations-periode zur anderen weiterläuft. Viele der sog. Nachreifungserscheinungen sind nichts anderes als ein Ausschnitt aus der endogenen Jahresrhythmik. Die Nachreifungszeit ist also identisch mit dem ersten Anstieg der inneren Rhythmik von einer Inaktivitätsperiode zu einer Aktivitätsperiode. Bei Samen, die sehr früh gereift sind, d. h. zu einer Zeit, in der sich auch die Mutter-pflanze noch in der Periode der Streckungsaktivität befindet, besteht daher zunächst noch eine gewisse Keimbereitschaft, die dann in wenigen Wochen zurückgeht. Die zeit-liche Lage der Keimbereitschaft von Samen deckt sich mit der von herangewachsenen Pflanzen bekannten zeitlichen Lage der Streckungsbereitschaft von den in den Knospen angelegten Organen. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 4b, 167—176 [1949]; eingegangen am 29. April 1949) 
  Published    1949 
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 Identifier    ZNB-1949-4b-0167 
 Volume    4 
36Author    Julius SchwemmleRequires cookie*
 Title    Faktorenaustausch bei Eu-Oenotheren  
 Abstract    Auf dem i-Chromosom des Paares der l.1 getupft fertil rinnig mit der Chromosomen-anordnung 8 + 4 + 2 sind folgende Faktoren zu lokalisieren: ri (nicht rinnige Blätter), T (Tupfung der Petalen), s (Pollensterilität), he (Aufhellung der Färbung), Ve (Ver-längerung der Hypanthien) und solche für Verbreiterung der Blätter und Ausbildung der Infloreszenz. Bei einer nur einmal aufgetretenen l.I ungetupft rinnig sind T, s und die Faktoren für die Ausbildung der Infloreszenz gegen andere des I-Chromosoms aus-getauscht worden. Der ¿-Komplex ist aber auch sonst stark abgeändert worden. Er ver-erbt jetzt niedrigeren Wuchs, starke Verzweigung, schmälere Blätter, flattrige Infloreszenz mit längeren Brakteen und lange Hypanthien, also lauter Merkmale, die für den Kom-plex I charakteristisch sind. Ganz im Gegensatz zu sonst sind Spaltungen nach Länge der Hypanthien, Petalengröße und Färbung in den Folgegenerationen der l.1 ungetupft rinnig häufig. Die zytologische Untersuchung steht noch aus. W ie früher mitgeteilt wurde 1 , traten in den 
  Reference    (Z. Naturforschg. 4b, 177—186 [1949]; eingegangen am 18. Februar 1949) 
  Published    1949 
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 Identifier    ZNB-1949-4b-0177 
 Volume    4 
37Author    Josef K1oRequires cookie*
 Title    Ein neues Antibiotikum aus Grünalgen  
 Abstract    Auf der Rinde von Buchen (Fagus) siedeln sich im Herbst und Frühjahr, besonders in regenreichen Zei-ten, grüne Algen an. B'ei trockenem Wetter lassen sich diese Algen von der Rinde abblasen. Für gewöhnlich werden sie vom Winde verweht. Wir haben längere Zeit die Bedeutung der Ansiedlung von Algen wäh-rend der regenreichen Jahreszeiten zu erklären ver-sucht. Besonders wichtig war die Beobachtung, daß eine künstliche Ansiedlung von schmarotzenden Pilzen auf Buchen nicht möglich war, solange diese mit Algen belegt waren. Dieser Umstand veranlaßte uns, die Algen auf ihren Gehalt an antibiotischen Stoffen zu untersuchen. Die Untersuchungen erstreckten sich auf die Jahre 1947 und 1948. Von Robertson, Pratt u. Mitarbb. 1 ist in den letzten Monaten über Chlorellin, ein Anti-biotikum aus der Alge Clorella vulgaris Beyerinck, berichtet worden. Wir sammelten die Algen während der warmen, regenreichen Herbstzeit, hauptsächlich in den Mona-ten September und Oktober. Die Algen wurden bei gewöhnlicher Temperatur getrocknet und hierauf mit * (15a) Udersleben (Kyffli.). 1 Robertson, Pratt u. Mitarbb., Chem. Zbl. 1947 II, 815. Alkohol extrahiert; der Alkohol wurde abgetrieben und der alkoholische Rückstand in das dreifache Volumen Wasser eingegossen. Es trat eine milchige Trübung auf, die auf Zusatz von konzentrierter Salz-säure einen flockigen Niederschlag gab. Die Substanz wurde durch Lösen in Alkohol und wiederholtes Fäl-len mit Wasser und Extraktion mit Äther gereinigt. Sie ist löslich in Alkohol, Amylacetat und Alkalien, etwas schwerer in Äther und unlöslich in Wasser. Die alkoholische Lösung gibt mit Ferriehlorid eine schöne purpurrote Farbe. Die chemische Aufklärung des Stoffes ist uns noch nicht geglückt. Dieser ist in einer Verdünnung von 1:500000 bis 1:1000000 wirksam gegenüber Sta-phylokokken, Streptokokken und Colibazillen. Gegen-über Tuberkelbazillen zeigt er eine etwas geringere Wirksamkeit. Auf seine Wirksamkeit weiteren Mikro-ben gegenüber wurde er noch nicht geprüft. Che-misch ist der Stoff weitgehend stabil; er läßt sich ohne Wirksamkeitsverlust auf 150 °C erhitzen. Wir prüften die Substanz auch auf ihre therapeu-tische Verwendbarkeit. In Verbindung mit einer Cere-sin-Wollfett-Salbengrundlage erwies sie sich als gutes Heilmittel bei Hauterkranku'ngen, die durch Staphylo-kokken und Streptokokken verursacht waren. Auch bei parasitären Erkrankungen konnten hervorragende Erfolge erzielt werden. Nebenwirkungen wurden nicht beobachtet. Wie sich dieses Algenantibiotikum auf das Blutbild auswirkt, konnte mangels geeigneter In-jektionslösungsmittel noch nicht untersucht werden. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 4b, 187 [1949]; eingeg. am 21. Mai 1949) 
  Published    1949 
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 Identifier    ZNB-1949-4b-0187a_n 
 Volume    4 
38Author    Burckhardt Helferich, Gisela WeberRequires cookie*
 Title    Alkaliempfindliche Glucoside: Das Glucosid des Äthylencyanhydrins  
 Abstract    Das ß-eZ-Glucosid des Äthylencyanhydrins, das neu hergestellt wird, erweist sich als alkaliempfindlich. Das aus ihm gewonnene ß-d-Glucosid des Aminoäthanols verhält sich normal. W ährend die normale Glucosidbindung gegen 
  Reference    (Z. Naturforschg. 4b, 193—194 [1949]; eingegangen am 19. November 1948) 
  Published    1949 
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 Identifier    ZNB-1949-4b-0193 
 Volume    4 
39Author    Requires cookie*
 Title    Hö  
 Abstract    Elektro-philes , . _ . . _ Adsorbens~"|" + : Ii-ungefärbte Oxonium-verbindung Farbstofí verwandt. Der Farbstoff ist eine N-Base, die sich im apolaren Lösungsmittel Benzol mit gelber Farbe löst und an sauren Adsorbenzien mit roter Farbe adsorbiert wird. Diese Farbänderung ist die Folge einer Polarisation des Moleküls durch die Adsorption. Nach Weitz 2 ist sie entspre-chend der Formel auf S. 196 zu veranschaulichen. Die Adsorption an das elektrophile Adsorbens erfolgt wahrscheinlich vermittels des rc-Elektro-nenpaares am dritten N-Atom; dadurch kommt ein Elektronensog zustande, der zwei Elektronen vom ersten N-Atom über die konjugierten Doppel-bindungen zum dritten N-Atom herüberzieht. Die 
  Reference    (Z. Naturforschg. 4b, 195 [1949]) 
  Published    1949 
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 Identifier    ZNB-1949-4b-0195 
 Volume    4 
40Author    Karl RuhlRequires cookie*
 Title    Über die Darstellung einiger methylverzweigter Glutarsäuren  
 Abstract    Carl Neuberg zum 70. Geburtstage gewidmet von K. Thomas Es wurden Mono-, Di-und Trimethyl-glutarsäuren nach bekannten Methoden syntheti-siert; ihre Darstellungsweisen wurden verbessert und die Ausbeuten z. Tl. erhöht. I m Rahmen der Arbeiten über Probleme des 
  Reference    (Z. Naturforschg. 4b, 199—203 [1949]; eingegangen am 3. April 1040) 
  Published    1949 
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 Identifier    ZNB-1949-4b-0199 
 Volume    4 
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