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Facet   section ZfN Section B:Volume 003  [X]
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Publication Year
1948 (92)
81Author    Io Spaltg, Gernot Bergold, Liselotte PisterRequires cookie*
 Title    Zur quantitativen Mikrobestimmung von Desoxy-und Ribonucleinsäure  
 Abstract    4. Extraktion mit sc Ii wefel wasserstoff-halt ige m Wasser (30°) Die Extraktionsflüssigkeit wurde durch längeres Einleiten von gewaschenem Schwefelwasserstoff in Wasser hergestellt. p H 5,0 (Lyplian). 80 cm 3 hiervon wurden, wie üblich, mit 20 g Gerste angesetzt. Die filtrierten Lösungen rochen nicht mehr nach Schwefel-wasserstoff, p H 5,1—5,4. Während der Dialyse trat starkes Ausflocken ein. Spaltzeit 72 Stdn. Vers.-Nr. Extr.-zeit (Stdn.) cm Ferment allein Thiosulfat Ferment Djffe _ T . • i renz Lichenin mg Glucose Die Eigenwerte für Lichenin sind berücksichtigt. 0,001 cm 3 Thiosulfat = 0,00222 mg Glucose., 5. Extraktion mit Papainlösung (30°) 0,85 g käufliches Papain wurden mit 25 cm 3 Wasser anteilweise verrieben. Nach 1 Stde. wurde filtriert, einmal mit Wasser nachgewaschen, das Ganze auf 85 cm 3 aufgefüllt. Hiermit extrahierte man, wie üblich, die Gerste (p H 5,3). Spaltzeit 72 Stdn. Vers.-Nr. Extr.-zeit (Stdn.) cm 3 Thiosulfat mg Glucose Io Spaltg. Vers.-Nr. Extr.-zeit (Stdn.) * Ferment allein Ferment . + . Lichenin Diffe-renz mg Glucose Io Spaltg. Die Eigenwerte für Lichenin sind berücksichtigt. 0.001 cm 3 Thiosulfat = 0,00229 mg Glucose. 6. Extraktion mitSchwefelwasserstoff-P apain-Lösung (30°) 0,5 g Papain wurden mit 15 cm 3 Wasser verrieben, nach 1 Stde. filtriert, auf 50 cm 3 aufgefüllt. Ein ge-waschener Schwefelwasserstoff-Strom perlte 1 Stde. durch diese Lösung, mit der anschließend die Gerste im üblichen Mengenverhältnis extrahiert wurde (Pg 5,2 bis 5,3) . \ Spaltzeit 72 Stdn. Vers.-Nr. Extr.-zeit (Stdn.) cm 3 Thiosulfat mg Glucose / 0 Spaltg. Vers.-Nr. Extr.-zeit (Stdn.) Ferment allein Ferment + Lichenin Diffe-renz mg Glucose / 0 Spaltg. Die Eigenwerte für Lichenin sind berücksichtigt. 0,001 cm 3 Thiosulfat = 0,00229 mg Glucose. 7. Prüfung der Protei nase -Wirkung des Papains Zum Versuch diente a) die Papain-Schwefelwasser-stoff-Lösung wie in 6., b) eine warme Lösung von 2 g Gelatine in 10 cm 3 m/10-Acetat-Puffer (p H 5,0). Bei den Ansätzen wurden je 2 cm 3 a) mit 1 cm 3 b) gemischt und die angegebene Zeit bei 40° aufbewahrt. Titra-tion nach Wi 11 s t ä 11 e r 17 in 90-proz. Alkohol mit etwa n/10-alkohol. Kalilauge gegen Thymolphthalein. Spaltzeit (Stdn.) 0 4 21* Verbrauch cm 3 KOH 3,98 8,50 9,25. * 9 Stdn. bei 40 12 Stdn. bei 30 17 Willstätte r u. Waldschmidt-Leitz, Ber. dtsch. chem. Ges. 54, 2988 [1921]; W i 11 s t ä 11 e r u. Graßmann, Hoppe-Seyler's Z. phvsiol. Chem. 138, 184 [1924]. Es wird über gute Erfahrungen mit der quantitativen Mikrobestimmung von Desoxy-nucleinsäure nach S e i b e r t berichtet und eine neue spezifische Methode der quan-titativen Mikrobestimmung von 10—120 y Ribonucleinsäure beschrieben. Die Methode er-möglicht eine verlustfreie Hydrolyse und Umsetzung der Pentose zu Furfurol. Das Fur-furol wird aus dem Hydrolysat mit Chloroform ausgeschüttelt und mit Anilin kolori-metrisch bestimmt. D ie Forschungen der letzten Jahre weisen dar-auf hin, daß den Nucleinsäuren eine funda-mentale Bedeutung bei allen biologischen Vermeh-rungsvorgängen zukommt. Überall in einem Orga-nismus, wo Teilungsvorgänge stattfinden, sind Nucleinsäuren in angereicherter Menge 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 406—410 [1948]; eingegangen am 23. September 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0406 
 Volume    3 
82Author    Werner Schmitt, Robert PurrmannRequires cookie*
 Title    Amidkettentheorie I Interpretation biologischer Eiweißfunktionen  
 Abstract    Die Sonderstellung vieler biologischer Funktionen des Eiweißes innerhalb der orga-nischen Chemie kann als eine Folge des Vorhandenseins von "Amidketten" aufgefaßt werden, wie wir über Wasserstoffbrücken verknüpfte Säureamidgruppen nennen. Die sich hierauf beziehenden experimentellen Befunde bei Assimilation, Zellatmung, Muskel-kontraktion, elektrischem Organ und Nervenreizleitung werden interpretiert. Ferner wird eine charakteristische Atomgruppierung unter dem Begriff "elektroduktiles System" zusammengefaßt, der es erlaubt, einen Zusammenhang gewisser photosensibili-sierter Vorgänge mit der Kohlensäureassimilation und bestimmten Eiweißfunktionen herzustellen. Die Behandlung der Eiweißfunktionen bei Fermentrealctionen und der Immuiichemie folgt in einer späteren Arbeit. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 411—425 [1948]; eingegangen am 2. Juni 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0411 
 Volume    3 
83Author    Annemarie Grosser, Wilhelm FriedrichRequires cookie*
 Title    Zur mikrobiologisch-chemischen Gewinnung von Pyocyanin in der Submerskultur  
 Abstract    Es wird eine einfache Methode zur Gewinnung von Pyocyanin mit Hilfe von Pseudo-monas pyocyanea (Bacterium pyocyaneum) beschrieben. Unter Anwendung moderner Gärtechnik (Submerskultur mit intensivem Rühren und kräftiger Belüftung) wurden in geeigneten Nährmedien bereits nach 16 Stdn. bei 32° Lösungen erhalten, die bis 17 mg-% Pyocyanin enthielten. Zu dessen Bestimmung wurde eine photometrische Methode und zur präparativen Gewinnung eine Adsorptionsmethode (unter Verwen-dung von Carboraffin als Adsorptionsmittel und Chloroform-Methanol als Elutionsmittel) ausgearbeitet. Als Nebenprodukt des Pvocyanins wurde in kleiner Menge ein gelber Farbstoff C 14 H 8 0 2 N, isoliert. D as Pyocyanin, der blaue Farbstoff des Bact. pyocyaneum, wurde bereits 1859 durch For-des kristallisiert gewonnen. Die Konstitution 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 425—430 [1948]; eingegangen am 27. September 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0425 
 Volume    3 
84Author    Ernst Schraufstätter, Sigismund DeutschRequires cookie*
 Title    Über Chalkone III* Die bakteriostatische Wirkung von 4'-substituierten 2-Oxy-5-brom-chalkonen  
 Abstract    Von dem 2-Oxy-5-brom-chalkon wurden mehrere Derivate mit verschiedenen Sub-stituenten in 4'-Stellung hergestellt. Die Verbindungen zeigten fast alle eine sehr gute bakteriostatische Wirkung. Auch die als Ausgangsmaterialien dienenden Acetophenone wurden ausgetestet und ließen in ihrem Hemmvermögen gewisse Beziehungen zu den entsprechenden Chalkonen erkennen. A us unserer letzten Mitteilung ist zu ersehen, 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 430—132 [1948]; eingegangen am 3. September 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0430 
 Volume    3 
85Author    Gustav-Adolf Kausche, Heinrich HaardickRequires cookie*
 Title    Über die Aufnahme von radioaktivem Phosphorisotop Pf 5 durch Colibakterien  
 Abstract    Aus phosphorarmen Nährlösungen, die mit P 32 indiziert sind, nehmen Colibakterien 35% des angebotenen P 32 auf. Die Aufnahme erfolgt parallel der Wachstumsrate. Die von den Bakterien aufgenommenen indizierten Phosphate sind nur bis zu 3,5% dialysierbar. Diese Menge entspricht dem durch lebende Bakterien bei ruhendem Stoffwechsel durch Ionenaustausch aufgenommenen P. Eine feste Elektroadsorption an Membranen findet nicht statt. Abgetötete Bakterien halten den P 32 fest. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 433—437 [1948]; eingegangen am 7. Oktober 1!U8) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0433 
 Volume    3 
86Author    Gustav-Adolf Kausche, Friedrich HahnRequires cookie*
 Title    Über stöchiometrische Farbstoffverbindungen des Tabakmosaikvirusproteins  
 Abstract    Viruslösungen definierter Konzentrationen werden bei p H 2,2 mit 0,1-proz. Orange-G-Lösung oder bei p H 11,5 mit 0,2-proz. Safranin-T-Lösung vermischt, geschüttelt und auf diese Weise Virus-Farbstoffverbindungen gefällt. Aliquote Teile des Überstandes wer-den nach Zentrifugation verdünnt, der Farbstoffgehalt wird kolorimetrisch bestimmt und daraus die an das Virus gebundene Farbstoffmenge berechnet. Die Anzahl der so bestimmten basischen Gruppen stimmt mit den theoretisch errechneten Werten über-ein. Bei den sauren Gruppen ergeben sich Differenzen, deren Natur ungeklärt ist. Die salzartige Bindung der Nucleinsäure an die basischen Gruppen geht in quantitativer Beziehung aus den Versuchen hervor. Versuche über die Freisetzung von basischen oder sauren Gruppen beim Abbau des TMV mit Harnstoff führten bisher zu keinem Resultat. D er Zusammenhang zwischen der Existenz 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 437—441 [1948]; eingegangen am 7. Oktober 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0437 
 Volume    3 
87Author    Hermann KölbelRequires cookie*
 Title    Quantitative Untersuchungen über den Speicherungsmechanismus von Rhodamin B, Eosin und Neutralrot in Hefezellen  
 Abstract    Die quantitative Messung, der Farbstoffspeiclierung von Modellsubstanzen und Hefe-zellen in Abhängigkeit von der C w zeigen bei den drei untersuchten Farbstoffen Rhodamin B, Eosin und Neutralrot, daß die elektrische Ladung von Adsorbens und Adsorptiv eine ausschlaggebende Rolle beim Zustandekommen einer Speicherung spielt. Die Speicherungskurven der Farbstoffe Rhodamin B und Neutralrot für Hefezellen weisen eine eigenartige Feinstruktur auf, die als Ausdruck einer plasmatischen Zu-standsänderung aufzufassen ist. Die früher gefundene Verschiebung des IEP der Hefe-zellen nach dem Abtöten konnte neuerdings bestätigt werden. Unter Zugrundelegung der untersuchten Dissoziationsverhältnisse des Neutralrots wird eine Erklärung für den Speicherungsmechanismus dieses Farbstoffes im Plasma und in der Vakuole ge-geben, wobei gleichzeitig die Ursachen der Vakuolenkontraktion gedeutet werden. Auf den methodischen Wert dieser Erkenntnisse für zellphysiologische Untersuchungen wird hingewiesen. Neutralrot zeigt in seinen optischen Eigenschaften eine enge Verwandt-schaft mit Acridinorange. Die kataphoretischen Untersuchungen an gefärbten und un-gefärbten Hefezellen bestätigen die bereits früher gegebene Auffassung der weitgehen-den Beeinflussung des elektrischen Zustandes des Adsorbens durch die Anfärbung. I n Fortführung einer früheren Arbeit 1 über die 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 442—453 [1948]; eingegangen am 16. Januar 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0442 
 Volume    3 
88Author    Otto HarnischRequires cookie*
 Title    Untersuchungen zum Wesen der Erholungsatmung  
 Abstract    Um die Frage zu entscheiden, ob die Abhängigkeit der gesteigerten Erholungsatmung vom 0 2 -Partialdruck des Mediums rein physikalisch dadurch zu erklären ist, daß infolge des erhöhten 0 2 -Verbrauchs der "kritische Punkt" der Druck-Verbrauchskurve in höhere Partialdruckbereiche verlagert ist, oder ob die Erholungsatmung eine besondere, prin-zipiell vom 0 2 -Partialdruck abhängige Komponente enthält, wurde der Einfluß stark erhöhten 0 2 -Partialdrucks auf durch erniedrigte Temperatur erheblich herabgesetzte Erholungsatmung untersucht. Es ergab sich durchweg, daß die Verminderung der Größe der Erholungsatmung den Einfluß der Erhöhung des 0 2 -Partialdrucks auf die Atmungsgröße nicht zum Verschwinden bringt oder vermindert, sondern ihn sogar verstärkt. Hieraus ist zu folgern, daß die Erholungsatmung eine besondere Komponente (die sekundäre Oxybiose) enthält, die prinzipiell vom 0 2 -Partialdruck des Mediums ab-hängig ist, und die möglichst rasche Erledigung eines durch vorangegangene anaerobe Prozesse notwendig gewordenen oxybiotischen Prozesses leistet. I n einer Reihe von Arbeiten 1 habe ich den 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 453—457 [1948]; eingegangen am 8. Oktober 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0453 
 Volume    3 
89Author    Erwin BünningRequires cookie*
 Title    Weitere Versuche über die Beziehung zwischen endogener Tagesrhythmik und Photoperiodismus  
 Abstract    Die Versuche dienen zur Überprüfung der Theorie, daß die photoperiodischen Reak-tionen entstehen, weil das Licht in der photophilen Phase der endogenen Rhythmik (in der Regel an einer Blatthebung erkennbar) die Blütenbildung fördert, sie aber in der skotophilen Phase (in der Regel an einer Blattsenkung erkennbar) hemmt. 1. Soja. Die Blattbewegungen verlaufen so, wie es bei einer Kurztagpflanze zu er-warten ist. Für Biloxi-Soja läßt sich die aus früheren Arbeiten bekannte optimale Tageslänge (9—12 Stdn.) unmittelbar aus dem Verlauf der Blattbewegungen erschlie-ßen. Die Prüfung von 10 weiteren Sojasorten mit recht verschiedenem photoperiodischem Verhalten ergab ebenfalls eine unerwartet gute Übereinstimmung zwischen dem Ver-lauf der Blattbewegungen und dem schon bekannt gewesenen photoperiodischen Ver-halten. Sojasorten mit langen optimalen Tageslängen zeigen eine entsprechende Ver-zögerung der abendlichen Blattsenkung, die ja den Übergang zur skotophilen Phase anzeigt. So läßt sich in einem größeren Material von Keimpflanzen allein auf Grund des Studiums der Blattbewegungen leicht entscheiden, welches photoperiodische Ver-halten die Pflanze zeigen wird. 2. Das Verhalten der Blattbewegungen bei den untersuchten Nicotiana-Arten harmo-niert ebenfalls mit den von diesen Arten bekannten photoperiodischen Eigentümlich-keiten. F rüher wurde vom Verf. nachzuweisen versucht 1 -2 , 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 457—464 [1948]; eingegangen am 29. November 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0457 
 Volume    3 
90Author    Karl Freudenberg, Fritz Cramer, K. Freudenberg, E. Plankenhorn, H. KnauberRequires cookie*
 Title    Die Konstitution der Schardinger-Dextrine et, ß und y  
 Abstract    Im Anfang des Jahrhunderts hat F. Schardinger unter den Abbauprodukten der Stärke durch Bac. macerans das gut kristallisierende a-und ß-Dextrin entdeckt. Freudenberg und Meyer-Delius 1 haben sie als Cyclodextrine mit Maltosebindungen erkannt. Vorher hatten Freudenberg und Jacobi 2 ein drittes, von ihnen als y-Dextrin bezeichnetes, sehr schön kristallisierendes Abbauprodukt gefunden, das Freudenberg, Plankenhörn und Knauber 3 weiter untersucht haben. Während a-und ß-Dextrin genau der Formel (CeHioOs)» entsprechen, schien das y-Dextrin einen etwas höheren Kohlenstoffgehalt zu besitzen. Neuere Analysen haben jedoch die genaue Zusammensetzung eines Polyglucans ergeben. Die röntgenographische Vermessung, über die anschließend Hr. W. Borchert berichtet, führt zu (C 6 Hi 0 0 5)4 oder (C0H10O5)8 • Zutreffend ist 8, denn 4 kann aus den unten angeführten Gründen ausgeschlossen werden. a-und ß-Dextrin wurden von uns zunächst als (CeHi 0 O 5)5 bzw. 6 angesprochen auf Grund von ein-zelnen Molekulargewichtsbestimmungen 4 und Röntgen-analysen 3 . Die letzteren waren zu einer Zeit aus-geführt, in der ein sauberes Trennungsverfahren von a-und ß-Dextrin noch nicht mit Sicherheit zur Ver-fügung stand. Wir haben die Gefrierpunktserniedri-gung der schön kristallisierenden Methyläther von u-und ß-Dextrin in Cyclohexanol bei verschiedenen Konzentrationen bestimmt und eine starke Abhängig-keit von der Konzentration festgestellt. Die Extra-polation auf unendliche Verdünnung führt sehr ge-nau zu (C 6 Hio0 5)6 für a-Dextrin und (CeHioOa)? für 1 K. Freudenberg u. M. Meyer-Delius, Ber. dtsch. chem. Ges. 71, 1596 [1938], 2 K. F r e u d e n b e r g u. K.]. 5 0. K r a t k y u. B. Schneidemesser, Ber. dtsch. chem. Ges. 71, 1413 [1938]; E. Ott, nach P. Karr er, Einführung in die Chemie der polvmeren Kohlenhydrate, S. 77 [1925], 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 464 [1948]; eingeg. am 8. Febr. 1949) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0464a_n 
 Volume    3 
91Author    Karl Freudenberg, Fritz Cramer, K. Freudenberg, E. Plankenhorn, H. KnauberRequires cookie*
 Title    Die Konstitution der Schardinger-Dextrine et, ß und y  
 Abstract    Im Anfang des Jahrhunderts hat F. Schardinger unter den Abbauprodukten der Stärke durch Bac. macerans das gut kristallisierende a-und ß-Dextrin entdeckt. Freudenberg und Meyer-Delius 1 haben sie als Cyclodextrine mit Maltosebindungen erkannt. Vorher hatten Freudenberg und Jacobi 2 ein drittes, von ihnen als y-Dextrin bezeichnetes, sehr schön kristallisierendes Abbauprodukt gefunden, das Freudenberg, Plankenhörn und Knauber 3 weiter untersucht haben. Während a-und ß-Dextrin genau der Formel (CeHioOs)» entsprechen, schien das y-Dextrin einen etwas höheren Kohlenstoffgehalt zu besitzen. Neuere Analysen haben jedoch die genaue Zusammensetzung eines Polyglucans ergeben. Die röntgenographische Vermessung, über die anschließend Hr. W. Borchert berichtet, führt zu (C 6 Hi 0 0 5)4 oder (C0H10O5)8 • Zutreffend ist 8, denn 4 kann aus den unten angeführten Gründen ausgeschlossen werden. a-und ß-Dextrin wurden von uns zunächst als (CeHi 0 O 5)5 bzw. 6 angesprochen auf Grund von ein-zelnen Molekulargewichtsbestimmungen 4 und Röntgen-analysen 3 . Die letzteren waren zu einer Zeit aus-geführt, in der ein sauberes Trennungsverfahren von a-und ß-Dextrin noch nicht mit Sicherheit zur Ver-fügung stand. Wir haben die Gefrierpunktserniedri-gung der schön kristallisierenden Methyläther von u-und ß-Dextrin in Cyclohexanol bei verschiedenen Konzentrationen bestimmt und eine starke Abhängig-keit von der Konzentration festgestellt. Die Extra-polation auf unendliche Verdünnung führt sehr ge-nau zu (C 6 Hio0 5)6 für a-Dextrin und (CeHioOa)? für 1 K. Freudenberg u. M. Meyer-Delius, Ber. dtsch. chem. Ges. 71, 1596 [1938], 2 K. F r e u d e n b e r g u. K.]. 5 0. K r a t k y u. B. Schneidemesser, Ber. dtsch. chem. Ges. 71, 1413 [1938]; E. Ott, nach P. Karr er, Einführung in die Chemie der polvmeren Kohlenhydrate, S. 77 [1925], 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 464 [1948]; eingeg. am 8. Febr. 1949) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0464b_n 
 Volume    3 
92Author    Hans FreyRequires cookie*
 Title    Möglichkeit einer Photosynthese von Pyridin-Derivaten  
 Abstract    Vor einigen Jahren erbrachte ich gemeinsam mit W. N e u d e r t den Nachweis, daß Pyridin im Be-reich des UV überraschenderweise eine Aufspaltung erfährt 1 , die sich nitr im Kurzwelligen, unterhalb 300mn, abspielt 2 . Das gebildete Photoprodukt reagiert mit primären aromatischen Aminen in saurer Lösung unter Entstehung von Farbstoffen (Schiffsche Basen). Es lag nahe, diese Reaktion entsprechend analytisch auszuwerten 3 . Im weiteren Verlauf der damaligen Untersuchungen ergab sich, wie dies auch F. Fei gl 4 gefunden hatte, die Identität dieses gelbbraunen Photoprodukts mit dem NH*-Glutaconaldehydenolat 3 . Von F. F e i g 1 wurde dann noch eine analytische Aus-weitung dieser Reaktion erzielt 6 , während von mir ein photo-analytischer Nachweis des Pyridins an-gegeben werden konnte 7 . 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 465—406 [1948]; eingeg. am 5. Januar 1919) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0465_n 
 Volume    3 
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