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Facet   section ZfN Section B:Volume 003  [X]
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Publication Year
1948 (92)
61Author    HansH. PfeifferRequires cookie*
 Title    Uber den Orientierungsgrad der Nucleinsäure-Leptonen in Speicheldrüsen-Chromosomen  
 Abstract    Die polarisationsoptische Analyse' verschieden fixierter Abschnitte der Speichel-drüsenchromosomen von Chironomus ergibt nach Imbibitionsv er suchen das Zusammen-wirken bestimmter Werte von negativer Eigen-und positiver Formdoppelbrechung. Verlauf und Lage bei wechselnder Schrumpfung oder Lückenverengerung der Misch-körper erhaltener Doppelbrechungskurven lassen die relativen Volumina des Gefüges und der Lücken erschließen. Das theoretisch aus Wieners Formeln des Mischkörpers zu folgernde Maximum der Doppelbrechung findet sich schon bei weit geringeren Volum-werten des Gefüges, aus welchen sodann zahlenmäßig der Orientierungsgrad der die Chromosomen aufbauenden Nucleinsäure-Komponente ermittelt werden kann. Ohne den Quellungsgrad des Materials und andere Faktoren schon ganz in Rechnung zu stellen, werden endlich vorläufige Ergebnisse über die Förderung der Orientierung der Leptonen durch mikrurgisches Dehnen der Objekte mitgeteilt. S o unbestimmt auch der theoretische 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 328—330 [1948]; eingegangen am 17. Juli 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0328 
 Volume    3 
62Author    Jörn Bethge, Klaus Soehrino, Rudolf TschescheRequires cookie*
 Title    Über die Rolle des Wasserstoff-Peroxyds bei der Inhibition nach Dold, II: Anteil des H 2 0 2 an der Hemmung des ßakterienwachstums durch menschlichen Speichel  
 Abstract    I n der ersten Mitteilung 1 haben wir gezeigt, daß durch in der Mundhöhle vorkommende Strepto-kokken in flüssigen Nährböden Wasserstoff-Per-oxyd gebildet wird; der Ätherextrakt dieser Nähr-böden entfaltete eine intensive Hemmwirkung auf Staphylokokken und Diphtheriebazillen. Auf Grund der umfangreichen Arbeiten der Dold sehen Schule 2 -0 und auch anderer Autoren 7 ent-stand nun die Frage nach dem Anteil dieses Phänomens an den von Dold beschriebenen Wir-kungen. Dold selbst hat 1943 dazu Stellung ge-nommen 3 -4 in dem Satz: "Wir kamen deswegen zu dem Schluß, daß die Inhibinwirkung des Spei-chels im wesentlichen nicht auf Bakterienantago-nismus beruhe, wenngleich gelegentlich bakterien-antagonistische Wirkungen hineinspielen mögen!" 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 330—332 [1948]; eingegangen am 20. September 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0330 
 Volume    3 
63Author    Gernot Bergold, Liselotte PisterRequires cookie*
 Title    Zur Mikrobestimmung von 0,1— 7 y Phosphor in organischem Material  
 Abstract    Es wird über eine Verbesserung und Erweiterung der nephelometrischen Strychnin-Molybdatmethode berichtet, die die quantitative Bestimmung von 0,1—7 y Phosphor in organischem Material ermöglicht. Die Methode ist empfindlicher als die Molybdänblau-Methode und unempfindlich gegen verschiedene Begleitsubstanzen. K leinste Phosphormengen werden im 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 332—337 [1948]; eingegangen am 23. September 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0332 
 Volume    3 
64Author    Gernot BergoldRequires cookie*
 Title    Über die Kapselvirus-Krankheit  
 Abstract    Es wird eine neue, seuchenhafte Krankheit bei der Raupe des Tannentriebwicklers Cacoecia murinana Hb. beschrieben. Im Verlaufe dieser Krankheit entstehen in blasigen Gebilden im Zellplasma von Blutzellen sehr viele eiförmige Partikel. Diese 0,36X0,23 n großen Partikel sind Kapseln, aus welchen bei alkalischer Reaktion stäbchenförmige Gebilde schlüpfen, die Polyedervirusstäbchen sehr ähnlich und wahrscheinlich mit dem infektiösen Agens identisch sind. Die Länge der Kapselvirusstäbchen beträgt etwa 262 mjj,, der Durchmesser etwa 50,6 mfi,, das Partikelgewicht etwa 460-IO 6 (als Mole-kulargewicht berechnet). Die Frage einer möglichen Verwandtschaft des Kapselvirus mit Mikrosporidien wird aufgeworfen. I m Verlaufe einer Zusammenarbeit mit dem 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 338—342 [1948]; eingegangen am 8. Oktober 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0338 
 Volume    3 
65Author    Walter Kikuth, Marianne Bock, Rudolf GönnertRequires cookie*
 Title    Untersuchungen zur Kollidonwirkung bei Viren (Bergold)  
 Abstract    Bei verschiedenen tierischen Virusinfektionen wurde eine in-vitro-Wirkung von Kollidon festgestellt. Diese äußerte sich in allen Versuchen in einer Virulenzabschwä-chung. Es standen folgende Virusinfektionen der Maus zur Verfügung: murines Fleck-fieber, Bronchopneumonie, Lymphogranuloma inguinale, Ektromelie, lymphocytäre Choriomeningitis, Louping ilL Chemotherapeutisch erwies sich Kollidon als wirkungs-los. Damit konnten die Ergebnisse von Bergold über in-vitro-Wirkung des Kollidons auf das Polyedervirus von Porthetria dispar bei anderen tierischen Virusinfektionen bestätigt werden. K ürzlich berichtete Bergold 1 über 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 342—45 [1948]; eingegangen am 25. Dezember 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0342 
 Volume    3 
66Author    Rudolf Gönnert, HansWerner Altmann, ProfF. Dr, BüchnerRequires cookie*
 Title    Zur Pathologie der Leber bei experimenteller Schistosomiasis mansoni der Maus  
 Abstract    Die vorläufige Mitteilung bringt einen kurzen Überblick über die Pathogenese der Leberveränderungen bei der experimentellen Bilharzia-mansoni-Infektion der Maus. Die pathologischen Bilder sind z. Tl. durch die Wurmtoxine und das Bilharzia-Pigment — ein Hämoglobin-Abbauprodukt aus dem Darme der Bilharzien —, vor allem jedoch durch die mit dem Blutstrom in die Leber verschleppten Wurmeier bedingt. Um diese bilden sich typische Pseudotuberkel, deren verschiedene Entwicklungsstadien kurz be-schrieben werden. Bei älteren Infektionen kann es, je nach Verteilung des reaktiven Bindegewebes, zu verschiedenen Formen der Lebercirrhose kommen. Die Analyse der Leberveränderungen wurde besonders durch die Einbeziehung der Stadien nach Aus-heilung der Infektion mit dem neuen Heilmittel Miracil ermöglicht. Hierbei ergaben sich eingehende Untersuchungen über das Schicksal der durch das Medikament ab-getöteten Würmer. Wird die Behandlung bei nicht zu alter Infektion vorgenommen, so kann es bei der Maus zu einer fast vollständigen Restitution der Leber im Verlauf über eines J&hres kommen. Hierbei treten für die spezielle Pathologie der Leberzellen sehr charakteristische Veränderungen an Kern und Plasma auf. U nter Schistosomiasis versteht man eine 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 345—348 [1948]; eingegangenem 17. November 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0345 
 Volume    3 
67Author    Hermann Giersberg, RobertG A LötzRequires cookie*
 Title    Strahlung und Stoffwechsel, II. Mitteilung: Die Wirksamkeit der Ultraviolett-und Ultrarotstrahlung einschließlich des sichtbaren Lichtes  
 Abstract    Bestrahlung mit UV und UR einschließlich sichtbaren Lichts bedingt bei weißen Mäusen und Hühnern eine Senkung im Gasstoffwechsel von durchschnittlich 25% und im Dauerversuch eine deutliche Herabsetzung des Grundstoffwechsels, während Licht-mangel bei weißen Mäusen den Stoffwechsel erhöht. Sichtbares Licht, UV oder UR allein bewirken keinen Stoffwechselabfall. Für die Stoffwechselerniedrigung nach Bestrahlung ist eine bestimmte Kombination von UV und UR notwendig.^-Die Wirkung der Bestrahlung beruht mit großer Wahrscheinlichkeit auf einer Sen-kung des Tonus des Sympatliicus und einer Verschiebung der vegetativen Regulations-lage zur Vagotonie. Eigenbestrahlungsversuche (G.) zeigten eine gleiche Senkung des durch Hyper-thyreose erhöhten Grundstoffwechsels. U nter den Umwelteinflüssen, denen Mensch und 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 349—356 [1948]; eingegangen am 10. Juli 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0349 
 Volume    3 
68Author    RobertG A LötzRequires cookie*
 Title    Ein Gerät zur Umsatzbestimmung Zugleich ein Beitrag zur Wärmeleitfähigkeitsmessung der Exspirationsluft >  
 Abstract    Es wird die Brauchbarkeit der Wärmeleitfähigkeitsmessung zur Ermittlung des Grundumsatzes geprüft. Durch Diffusion des Meßgases zu den Hitzdrähten, eine Anordnung, die in der indu-striellen Meßtechnik häufig Anwendung findet, wird erreicht, daß die Messung weit-gehend von der linearen Strömungsgeschwindigkeit unabhängig wird. Die Empfindlich-keit der Sauerstoffbestimmung wird gesteigert durch Erhöhung der Hitzdrahttempera-tur. Eine Anordnung zur Bestimmung des Grundumsatzes am Menschen wird beschrie-ben, die es gestattet, im "offenen System" laufende Messungen durchzuführen. Die "laufende Messung" wird den integrierenden Methoden gegenübergestellt. I n der Klinik ist die Bestimmung des 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 357—361 [1948]; eingegangen am 7. Oktober 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0357 
 Volume    3 
69Author    VonHermann SchwanRequires cookie*
 Title    Die Temperaturabhängigkeit der Dielektrizitätskonstante von Blut bei Niederfrequenz  
 Abstract    Die im Welfenlängenbereich von 10 bis 1000 m bestehende Dispersion der DK und Leitfähigkeit biologischen Materials kann auf polare Effekte oder auf durch inhomogene Struktur bedingte Aufladungserscheinungen zurückgeführt werden. Messungen der Temperaturabhängigkeit der DK.bei Niederfrequenz ermöglichen die Feststellung der vorliegenden Ursache. In dieser Arbeit wird über die Temperaturabhängigkeit der DK von Blut berichtet. Es ergibt sich, daß, im Gegensatz zur Leitfähigkeit, die DK nicht temperaturabhängig ist und infolgedessen die im mittelfrequenten Gebiet beobachteten Dispersionserscheinungen auf der inhomogenen Struktur des Materials beruhen. Infolge des außerordentlich hohen Verlustfaktors von Blut be.i Niederfre ^uenz ist die Bestimmung der DK von Blut nicht einfach. Ein Teil der Arbeit ist den hierdurch bedingten meß-technischen Fragen gewidmet. D ie von einer Reihe von Autoren (Cole, 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 361—367 [1948]; eingegangen am 23. August 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0361 
 Volume    3 
70Author    Richard PohlRequires cookie*
 Title    Tagesrhythmus im phototaktischen Verhalten der Euglena gracilis  
 Abstract    Es wird eine Methode beschrieben, die es gestattet, die phototaktische Sensibilität von Algen mit Hilfe eines Photoelementes objektiv zu messen. Bei automatischer Regi-strierung der Größe der Phototaxis über einen längeren Zeitraum konnte ein Tages-rhythmus im phototaktischen Verhalten von Euglena gracilis nachgewiesen werden. Die Versuchsergebnisse deuten auf einen endogenen Charakter dieses Rhythmus bei Euglena gracilis hin. I m Rahmen einer Untersuchung über den 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 367—374 [1948]; eingegangen am 20. Juli 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0367 
 Volume    3 
71Author    Helmut RislerRequires cookie*
 Title    und in somatischen Zellen von Ptychopoda seriata Schrk  
 Abstract    E ine genauere Untersuchung ergab, daß die früher von mir gemachte Angabe 1 über die Chromosomenanzahl von Ptychopoda seriata Schrk. irrtümlich war. In den Äquatorialplatten der 1. meiotischen Teilung in der Spermatogenese wurden nunmehr 26 Chromosomen festgestellt (Abb. lg,h,m). Die Meiose läuft in der Raupe des letzten Sta-diums und in der jungen Puppe ab. In den Sper-matogonienteilungen ließen sich die dicht zusam-mengedrängten und nach der angewandten Fixa-tion und Färbung oft zusammengebackenen Chro-mosomen nicht abzählen. Nach der letzten Sper-matogonienteilung wächst die Spermatocyte stark. Die Konjugationsphase wurde noch nicht ge-nauer untersucht. Die Chromosomen bilden zu-nächst mehr oder weniger lange Ketten, wie 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 374—376 [1948]; eingegangen am 19. Oktober 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0374 
 Volume    3 
72Author    Harald SchäferRequires cookie*
 Title    Kurze Mitteilung zur Reindarstellung von Niob- präparaten  
 Abstract    Die Entfernung des Titans aus Niobpräparaten be-reitet, wie man aus der Literatur entnehmen kann, beachtliche Schwierigkeiten. Bis heute ist noch kein Verfahren bekannt geworden, das eine einwandfreie und glatte Abtrennung des Titans gestattet. Am gün-stigsten ist wohl bisher die Abtrennung des Titan-tetrachlorids (Sdp. 136°) auf Grund seiner größeren Flüchtigkeit vom Niobpentachlorid (Sdp. 240,5°). Aber auch dieser Weg ist nur von einem Teil der Bearbeiter mit Erfolg beschritten worden. Hierauf soll später noch näher eingegangen werden. Auch die übliche präparative Abtrennung des Zinns durch Auslaugen der gefällten Erdsäuren mit gelbem Schwefelammonium ist — jedenfalls bei größeren Zinngehalten — sehr zeitraubend und unbequem. Wie nun vor einiger Zeit gefunden wurde, gelingt die Abtrennung des Titans und Zinns vom Niob (und Tantal) sehr einfach, wenn man zum Arbeiten mit organischen Lösungsmitteln übergeht. So lassen sich die Chloride z. B. leicht auf Grund ihrer verschie-denen Löslichkeit in Tetrachlorkohlenstoff trennen. Darin beträgt die Löslichkeit des Niobpentachlorids bei Raumtemperatur < 10 mg NbCl 5 /ccm CC1 4 . Titan-tetrachlorid und Zinntetrachlorid sind dagegen mit Tetrachlorkohlenstoff völlig mischbar. Praktisch ver-fährt man z. B. so, daß man das Oxydgemisch durch Erhitzen mit Tetrachlorkohlenstoff im Einschlußrohr in die Chloride verwandelt. Beim Erkalten kristal-lisiert Niobpentachlorid (und ebenso Tantalpenta-chlorid) nahezu vollständig aus, während Titan-tetrachlorid und Zinntetrachlorid gemeinsam mit dem bei der Chlorierung entstandenen Phosgen im Tetra-chlorkohlenstoff gelöst bleiben. Man gießt die Mütter-lauge ab, wäscht noch einige Male mit Tetrachlor-kohlenstoff aus und hat damit Titan und Zinn weit-gehend entfernt. Nur bei besonders hohen Reinheits-forderungen kristallisiert man das Niobpentachlorid aus Tetrachlorkohlenstoff um und schließt noch eine Sublimation an. Wurden Präparate mit z. B. 30 % Ti0 2 oder Sn0 2 einer solchen Reinigung unterworfen, so lag der Ti0 2 -Gehalt des aus dem Niobpentachlorid gewonnenen Oxyds bei der Prüfung mit Chromo-tropsäure unterhalb unserer Nachweisbarkeitsgrenze (0,01%), und Sn0 2 war selbst spektralanalytisch nicht mehr nachweisbar. Dieses Trennverfahren kann sowohl präparativ als auch analytisch ausgenutzt werden. Eine nähere Be-schreibung dieser Untersuchungen erfolgt demnächst an anderer Stelle. Dabei soll auch über jetzt im Gange befindliche Arbeiten zur Niob-Tantal-Trennung unter Verwendung der Oxychloride und über niedere Niob-chloride berichtet werden. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 376 [1948]; eingeg. am 16. Dez. 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0376a_n 
 Volume    3 
73Author    Harald SchäferRequires cookie*
 Title    Kurze Mitteilung zur Reindarstellung von Niob- präparaten  
 Abstract    Die Entfernung des Titans aus Niobpräparaten be-reitet, wie man aus der Literatur entnehmen kann, beachtliche Schwierigkeiten. Bis heute ist noch kein Verfahren bekannt geworden, das eine einwandfreie und glatte Abtrennung des Titans gestattet. Am gün-stigsten ist wohl bisher die Abtrennung des Titan-tetrachlorids (Sdp. 136°) auf Grund seiner größeren Flüchtigkeit vom Niobpentachlorid (Sdp. 240,5°). Aber auch dieser Weg ist nur von einem Teil der Bearbeiter mit Erfolg beschritten worden. Hierauf soll später noch näher eingegangen werden. Auch die übliche präparative Abtrennung des Zinns durch Auslaugen der gefällten Erdsäuren mit gelbem Schwefelammonium ist — jedenfalls bei größeren Zinngehalten — sehr zeitraubend und unbequem. Wie nun vor einiger Zeit gefunden wurde, gelingt die Abtrennung des Titans und Zinns vom Niob (und Tantal) sehr einfach, wenn man zum Arbeiten mit organischen Lösungsmitteln übergeht. So lassen sich die Chloride z. B. leicht auf Grund ihrer verschie-denen Löslichkeit in Tetrachlorkohlenstoff trennen. Darin beträgt die Löslichkeit des Niobpentachlorids bei Raumtemperatur < 10 mg NbCl 5 /ccm CC1 4 . Titan-tetrachlorid und Zinntetrachlorid sind dagegen mit Tetrachlorkohlenstoff völlig mischbar. Praktisch ver-fährt man z. B. so, daß man das Oxydgemisch durch Erhitzen mit Tetrachlorkohlenstoff im Einschlußrohr in die Chloride verwandelt. Beim Erkalten kristal-lisiert Niobpentachlorid (und ebenso Tantalpenta-chlorid) nahezu vollständig aus, während Titan-tetrachlorid und Zinntetrachlorid gemeinsam mit dem bei der Chlorierung entstandenen Phosgen im Tetra-chlorkohlenstoff gelöst bleiben. Man gießt die Mütter-lauge ab, wäscht noch einige Male mit Tetrachlor-kohlenstoff aus und hat damit Titan und Zinn weit-gehend entfernt. Nur bei besonders hohen Reinheits-forderungen kristallisiert man das Niobpentachlorid aus Tetrachlorkohlenstoff um und schließt noch eine Sublimation an. Wurden Präparate mit z. B. 30 % Ti0 2 oder Sn0 2 einer solchen Reinigung unterworfen, so lag der Ti0 2 -Gehalt des aus dem Niobpentachlorid gewonnenen Oxyds bei der Prüfung mit Chromo-tropsäure unterhalb unserer Nachweisbarkeitsgrenze (0,01%), und Sn0 2 war selbst spektralanalytisch nicht mehr nachweisbar. Dieses Trennverfahren kann sowohl präparativ als auch analytisch ausgenutzt werden. Eine nähere Be-schreibung dieser Untersuchungen erfolgt demnächst an anderer Stelle. Dabei soll auch über jetzt im Gange befindliche Arbeiten zur Niob-Tantal-Trennung unter Verwendung der Oxychloride und über niedere Niob-chloride berichtet werden. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 376 [1948]; eingeg. am 16. Dez. 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0376b_n 
 Volume    3 
74Author    G. B., Z. Naturforschg, H. FeichtingerRequires cookie*
 Title    DU Liy4Jj. 4-Amino-3-mercapto-1.2.4-triazol durch Einwir- kung von Hydrazinhydrat auf Tetrachlor- dimethylsulfid  
 Abstract    , 100 [1946]. unserem Falle nach den Ergebnissen von Schulz und Husemann eine Häufung wahrscheinlich um die Polymerisationsgrade 500 und 1000 bedingen. Die Messungen, die infolge äußerer Umstände vor-zeitig abgebrochen werden mußten und daher für eine quantitative Diskussion nicht ausreichen, wurden im KWI für Biochemie, Abt. Virusforschung, Tübingen, durchgeführt. Hrn. Prof. Butenandt und Hrn. Dr. Bergold danken wir für die dem einen von uns (M.) gewährte Gastfreundschaft, Frl. V i a 1 o n und Frau John für Unterstützung bei der Ausführung der Versuche. Das bei der Chlorierung von Dimethyl-und symm. Dichlordimethylsulfid gefundene flüssige stabile Tetra-chlordimethylsulfid 1 , 2 sollte zur Klärung der Stel-lung seiner Chloratome in Derivate übergeführt wer-den. Mit keinem der folgenden Reagenzien, Phenyl-hydrazin, Harnstoff, Grignard-Verbindungen, Na-Me-thylat und Kaliumcyanid konnten in absolutem Methyl-oder Äthylalkohol oder Äther, obwohl Umsetzung stattfand, definierte Verbindungen erhalten werden. Nach Verdampfen des Lösungsmittels zersetzten sich die primären Umsetzungsprodukte in heftiger Re-aktion. Bei der Einwirkung von Hydrazinhydrat auf Tetraehlordimethylsulfid fand ebenfalls Zersetzung unter Entwicklung von Schwefelwasserstoff und Ammoniak statt, wobei aber als feste Umsetzungs-produkte Ammoniumchlorid und 4-Amino-3-mercapto-1.2.4-triazol faßbar waren. Durch Extraktion mit absol. Äther konnte das letztere rein erhalten werden. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 377 [1948]; eingeg. am 26. Nov. 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0377a_n 
 Volume    3 
75Author    G. B., Z. Naturforschg, H. FeichtingerRequires cookie*
 Title    DU Liy4Jj. 4-Amino-3-mercapto-1.2.4-triazol durch Einwir- kung von Hydrazinhydrat auf Tetrachlor- dimethylsulfid  
 Abstract    , 100 [1946]. unserem Falle nach den Ergebnissen von Schulz und Husemann eine Häufung wahrscheinlich um die Polymerisationsgrade 500 und 1000 bedingen. Die Messungen, die infolge äußerer Umstände vor-zeitig abgebrochen werden mußten und daher für eine quantitative Diskussion nicht ausreichen, wurden im KWI für Biochemie, Abt. Virusforschung, Tübingen, durchgeführt. Hrn. Prof. Butenandt und Hrn. Dr. Bergold danken wir für die dem einen von uns (M.) gewährte Gastfreundschaft, Frl. V i a 1 o n und Frau John für Unterstützung bei der Ausführung der Versuche. Das bei der Chlorierung von Dimethyl-und symm. Dichlordimethylsulfid gefundene flüssige stabile Tetra-chlordimethylsulfid 1 , 2 sollte zur Klärung der Stel-lung seiner Chloratome in Derivate übergeführt wer-den. Mit keinem der folgenden Reagenzien, Phenyl-hydrazin, Harnstoff, Grignard-Verbindungen, Na-Me-thylat und Kaliumcyanid konnten in absolutem Methyl-oder Äthylalkohol oder Äther, obwohl Umsetzung stattfand, definierte Verbindungen erhalten werden. Nach Verdampfen des Lösungsmittels zersetzten sich die primären Umsetzungsprodukte in heftiger Re-aktion. Bei der Einwirkung von Hydrazinhydrat auf Tetraehlordimethylsulfid fand ebenfalls Zersetzung unter Entwicklung von Schwefelwasserstoff und Ammoniak statt, wobei aber als feste Umsetzungs-produkte Ammoniumchlorid und 4-Amino-3-mercapto-1.2.4-triazol faßbar waren. Durch Extraktion mit absol. Äther konnte das letztere rein erhalten werden. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 377 [1948]; eingeg. am 26. Nov. 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0377b_n 
 Volume    3 
76Author    Hans FreytagRequires cookie*
 Title    Photographische Effekte des Wasserstoff- peroxyds  
 Abstract    P.-M. Kretschmer 1 veröffentlichte vor kurzem eine Beobachtung, die in das recht ausgiebig be-arbeitete Gebiet des Co 1 son-Russe 1-Effektes und der sog. Photechie gehört. Die Tatsache, daß Papier bzw. auf diesem befindliche Druckfarbenschichten, 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 379—380 [1948]; eingeg. am 12. Okt. 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0379_n 
 Volume    3 
77Author    Annemarie Grosser, Wilhelm FriedrichRequires cookie*
 Title    Über die Bildung von 6-Methyl-salicylsäure durch Penicilliutn claviforme Bain  
 Abstract    Derivate der Salicylsäure kommen als Stoffwechsel-produkte von Schimmelpilzen recht häufig vor. Sie besitzen eine mehr oder weniger ausgeprägte anti-bakterielle Wirkung. G. Ivanovics 1 fand, daß die Salicylsäurehemmung bei B. coli und Staphylococcen durch Zugabe von Pantothensäure sowie auch von a,8-Dioxy-v,7-dimethyl-butyrolacton (nicht aber durch Zugabe von ß-Alanin) aufgehoben wird. Demzufolge dürfte Salicylsäure die Wirkung oder die Synthese des Lactonanteils der Pantothensäure in irgendeiner Weise stören 2 . 6-Methyl-salicylsäure wurde bisher aus Kultur-filtraten -des P. griseo-fulvum Dierck 3 sowie des P. flexuosum Dale 4 isoliert. A n s 1 o w und Rai strick 3 züchteten zu diesem Zweck P. griseofulvum Dierck auf Czapek-Dox-Medium bei 25 0 während 35 Tagen. Wir züchteten P. claviforme Bain auf Czapek-Dox-Nährboden mit einem Zusatz von 0,001% Zinksulfat bei 26°. Die Kulturflüssigkeit gab bereits nach 16 Tagen eine intensive rotviolette Färbung mit Eisenchlorid. Zur Isolierung der die Farbreaktion gebenden Sub-stanz wurden 2 l Kulturfiltrat bei 45—50° auf Vio ein-geengt und nach dem Ansäuern mit Schwefelsäure auf p H 2,2 zweimal mit je 50 cm 3 Äthylacetat ausge-schüttelt. Nach dem Trocknen der vereinigten Extrakte über wasserfreiem Natriumsulfat wurde i. V. zur Trockne verdampft. Der alsbald in Form langer 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 380—381 [1948]; eingeg. am 27. Sept 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0380_n 
 Volume    3 
78Author    Ii Bd, Histo-, Geologie, Von, Prof, DrRequires cookie*
 Title    Emanuel Kaysers Abriß der Geologie  
 Abstract    Der lang erwartete II. Band dieses ausgezeichneten Lehrbuches stellt ebenso wie der erste, 1940 erschie-nene Band "Allgemeine Geologie", keine Neubearbei-tung des Kayserschen Abrisses, sondern ein von Grund auf neues Werk dar, das mit dem alten "Abriß" nur noch einen Teil der Illustrationen gemein hat. Die Absicht des Verfassers, an Stelle der alten "Stratigraphie" eine "Historische Geologie" erstehen zu lassen, in der die innige Verknüpfung zwischen den tektonischen Ereignissen und den dadurch be-dingten paläogeographischen Verhältnissen ersicht-lich wird und zugleich die stammesgeschichtliche Be-trachtung der fossilen Lebewelt gegenüber einer rei-nen Leitfossilkunde zu ihrem Rechte kommt, darf als voll gelungen bezeichnet werden. So ist gegenüber dem mehr beschreibenden Kayser-schen Abriß eine "Erdgeschichte entstanden", bei der in meisterhafter Darstellung der Ablauf alles 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 392 [1948]) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0392_e 
 Volume    3 
79Author    Heinrich Thiele, Hans LückRequires cookie*
 Title    Richtwirkung verschiedener Ionen auf anisotrope Kolloide  
 Abstract    Anisodiametrische Teilchen von Solen können durch oberflächenaktive Stoffe, durch Phasengrenzen oder durch Elektrolyte ausgerichtet werden. ^ Gemessene und berechnete Diffusionspotentiale der ionogenen Stoffe ergeben eine Beziehung zwischen der Aufladung des Gelrandes, bedingt durch die verschiedene Dif-fusionsgeschwindigkeit der Ionen, und dem Vorzeichen der Doppelbrechung. Durch die positive oder negative Aufladung des Gelrandes werden die Teilchen im Sol durch Anziehung oder Abstoßung radial oder tangential ausgerichtet — und in dieser Lage fortschreitend fixiert. K olloide Lösungen mit Teilchen von laminarer 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 393—402 [1948]; eingegangen 2. Oktober 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0393 
 Volume    3 
80Author    Joachim GoerdelerRequires cookie*
 Title    Lichenase-Extraktion aus Gerste  
 Abstract    Nach älteren Beobachtungen kann man aus einer Gerstenprobe mehr Amylase ge-winnen, wenn man dem Extraktionswasser Papain oder andere Proteinasen zusetzt. Dieses führte K. Myrbäck auf proteolytische Ablösung eines gebundenen Amylase-anteiles zurück. Um zu klären, ob ähnliche Verhältnisse für die Gersten-Lichenase gel-ten, wurde zunächst mit dest. Wasser bei 10 ° und 30 0 extrahiert, wobei festgestellt wurde, daß die Temperaturänderung den Lichenasegehalt der wäßrigen Lösung nicht beeinflußt; er erreicht schon nach etwa 3 Stdn. seinen Höchstwert, ohne Rühren (bei gelegentlichem Schütteln) nach spätestens 6 Stdn. Längeres Rühren läßt auch bei Gegenwart von Toluol keine Inaktivierung des Fermentes erkennen. Zusätze von Schwefelwasserstoff, Papain sowie einer Mischung beider bewirken keine Änderung der Lichenasekonzentration (bzw. -aktivität). Damit ist festgestellt, daß für die Lichenase in der Gerste andere Bindungsverhältnisse bestehen als für die Amylase, und daß Papain das (vermutliche) Proteid Lichenase nicht abbaut. — Die Verhältnisse bei der Keimung werden kurz gestreift. I m Jahre 1908 beobachteten Ford und Guthrie 1 , 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 403—406 [1948]; eingegangen am 29. November 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0403 
 Volume    3 
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