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Facet   section ZfN Section B:Volume 003  [X]
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Publication Year
1948 (92)
21Author    Georg Melchers, Anton LangRequires cookie*
 Title    Versuche zur Auslösung von Blütenbildung an zweijährigen Hyoscyamus- niger-Pflanzen durch Verbindung mit einjährigen ohne Gewebeverwachsung  
 Abstract    Erstjährige Pflanzen einer zweijährigen und Pflanzen einer einjährigen Rasse von Hyoscyamus niger wurden unter Einschaltung von Filtern verschiedener Porenweite, Agarfolien, Cellophan und Japanischem Seidenpapier miteinander verbunden. Blüten-bildung an den zweijährigen Pflanzen trat nur ein, wenn es zu einer Gewebeverwach-sung gekommen war. Diese ist somit für die Übertragung der "Blühfähigkeit" von ein-jährigen auf nicht kältebehandelte zweijährige Pflanzen unerläßlich. D urch bestimmte Außenbedingungen an der 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 105—107 [1948]; eingegangen am 19. März 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0105 
 Volume    3 
22Author    Anton Lang, Georg MelchersRequires cookie*
 Title    unter Kurztagbedingungen durch Aufpfropfung von Kurztagpflanzen  
 Abstract    In Kurztag gehaltene Pflanzen von Hyoscyamus niger (einjährig) werden durch Auf-pfropfung von Maryland-Mammut-Tabak-Reisern zur Blütenbildung gebracht, wenn die Spender sich unter Kurztagbedingungen befinden. Wurden die Spender unter Langtag-bedingungen gehalten, so wurde Blütenbildung an den Empfängern nur ausnahmsweise und nur an nachträglich austreibenden Seitensprossen beobachtet. An in Kurztag ge-haltenen Nicotiana-silvestris-Pflanzen rief Aufpfropfung von Maryland-Mammut-Blättern in einigen Fällen Blütenbildung hervor, gleichgültig, ob die Reiser unter Kurztag-oder Langtagbedingungen gehalten wurden; es ist aber fraglich, ob es sich um eine spezifische Wirkung des Reizes auf die Blütenbildung oder einen allgemeineren, ernäh-rungsphysiologischen Einfluß handelt. Der für die Auslösung der Blütenbildung maß-gebende "Endzustand" ist bei Lang-und Kurztagpflanzen derselbe. I n den zur Auslösung von Blütenbildung 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 108—111 [1948]; eingegangen am 19. März 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0108 
 Volume    3 
23Author    V. Zur, Horst DrawertRequires cookie*
 Title    Zur Frage der Stoffaufnahme durch die lebende pflanzliche Zelle Theorie der Aufnahme basischer Stoffe  
 Abstract    Au Hand der geschilderten Versuchsergebnisse wird der Aufnahme basischer Stoffe (Kationenaufnahme) durch die lebende pflanzliche Zelle folgende Arbeitshypothese zu-grunde gelegt: Zellsaft und Außenmedium stellen ein Zweiphasensystem dar, in das der Protoplast als Diaphragma eingeschaltet ist. Über die Aufnahme oder Nichtaufnahme eines Stoffes in die Vakuole entscheidet in erster Linie der Koeffizient seiner Verteilung zwischen Außenmedium und Zellsaft, der durch folgende Faktoren bestimmt wird: H-Ionen-Ivonzentrations-Gefälle Außenmedium/ Zellsaft, Dissoziationsgrad des aufzu-nehmenden Stoffes, Gehalt des Außenmediums und des Zellsaftes an adsorbierenden Sub-stanzen wie Kolloiden und sauren Lipoiden. Die Permeabilität hat erst in zweiter Linie für die Stoffaufnahme Bedeutung als begrenzender Faktor im Sinne des Ultrafilterprin-zips. Für die Aufnahme eines basischen Stoffes in das Protoplasma gibt dagegen der Ver-teilungskoeffizient, der auf einer verschiedenen Löslichkeit des Stoffes in hydrophilen und hydrophoben Medien beruht, den Ausschlag. Die die Stoffaufnahme beeinflussenden Faktoren, wie Wasserstoffionenkonzentration, Salze, Licht, Temperatur u. a., wirken weniger verändernd auf die Permeabilität des Cytoplasmas — wie bisher allgemein an-genommen —, sondern vor allem auf die Verteilung des untersuchten Stoffes zwischen Außenmedium und Zellsaft, indem sie eine Verschiebung des Dissoziationsgrades der aufzunehmenden Verbindung bedingen und über den Stoffwechsel den p H -Wert des Zell-saftes ändern. — Das lebende Cytoplasma wird als sehr stabiler, nach außen reaktions-träger Eiweiß-Lipoid-Komplex aufgefaßt, dessen Carboxyl-und Aminogruppen durch Lipoide abgeschirmt sind, und das in seinen Eigenschaften einem neutralen, hydrophoben Lipoid entspricht. Erst beim Absterben wird die Eiweiß-Lipoid-Bindung gesprengt und das Cytoplasma auch nach außen reaktionsfähig. D ie heute in der Pflanzenphysiologie 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 111—120 [1948]; eingegangen am 12. Februar 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0111 
 Volume    3 
24Author    Renate EhrensbergerRequires cookie*
 Title    Osmotische Werte und Permeabilität der Zellen polyploider Reihen bei Blütenpflanzen  
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 120—125 [1948]; eingegangen am 20. Januar 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0120 
 Volume    3 
25Author    Franz KirchheimerRequires cookie*
 Title    Die erdgeschichtliche Vergangenheit der Compositen  
 Abstract    Aus dem Oligozän der sächsischen Lausitz wird ein kohlig erhaltener kleiner Frucht-rest beschrieben. Dieses Fossil ist den Achänen von Taraxacum vergleichbar und be-zeugt das Vorkommen einer Gattung der Compositen für das ältere Tertiär. Kohlig erhaltene und einer sicheren Deutung zugängliche Fruchtreste der Familie kannte man nur aus dem Pliozän. Durch den neuen Fund wird die Wahrscheinlichkeit vermehrt, daß ein Teil der in Schichten des Oligozäns und Miozäns vorkommenden Cypseliten auf die mit einem Pappus versehenen Achänen von Compositen zurückgeht. Die Selten-heit des einstigen Auftretens und das geringe erdgeschichtliche Alter der Familie er-fahren eine Bestätigung. D ie Compositen sind gegenwärtig nach der 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 123—129 [1948]; eingegangen am 24. März 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0123 
 Volume    3 
26Author    Helmut RislerRequires cookie*
 Title    Kernvolumenänderungen in der Raupenepidermis von Ptychopoda seriata  
 Abstract    D ie auffallenden Schwankungen der Kern-größe innerhalb verschiedener Gewebe von Schmetterlingen und der z. Tl. offensichtliche Zu-sammenhang mit einer Polyploidisierung führten zur Untersuchung des Kernvolumenwechsels in einigen Geweben während der Larvenentwicklung von Ptychopoda seriata Schrk. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 127—131 [1948]; eingegangen am 9. April 191S) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0127 
 Volume    3 
27Author    Karl WirtzRequires cookie*
 Title    Gibt es ein "Elektronen-und Energieleitungssystem" in Proteinen?  
 Abstract    Vor kurzem hat W. S c h m i 11 1 an dieser Stelle die Hypothese ausgesprochen, daß es in Proteinen ein "Elektronen-und Energieleitungssystem" gebe. Für einige ihrer physika-lischen Voraussetzungen wird im folgenden eine Stellungnahme versucht. Das Ergeb-nis ist, daß aus der Valenztheorie bisher keine Anhaltspunkte für, sondern nur Argumente gegen die Existenz des postulierten "Elektronensystems" hergeleitet werden können. 1. Die Hypothese von Schmitt D as kürzlich von Schmitt 1 vorgeschlagene 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 129—134 [1948]; eingegangen am 4. März 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0129 
 Volume    3 
28Author    FranzM.Requires cookie*
 Title    Gebundener und freier Wuchsstoff in der Kartoffelknolle  
 Abstract    ]>er in Lemna 1 * 2 , in Tabak-und Tomatenblättern sowie in der Grünalge Viva lactuca 3 vorhandene Wuchsstoff ist an Protein gebunden und läßt sich durch proteolytische Fermente in Freiheit setzen. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 133 [1948]; eingeg. am 4. Juni 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0133_n 
 Volume    3 
29Author    Leonhard Birkofer, Anneliese BirkoferRequires cookie*
 Title    Lactoflavin, eine Komponente des "Bakterien-Fluoresceins"  
 Abstract    Der Bacillus fluorescens (Pseudomonas fluorescens) bildet bekanntlich einen grüngelb fluoreszierenden, wasserlöslichen Farbstoff. Um die Isolierung dieses Pigmentes bemühten sich Turfitt 1 , Giral 2 sowie Turfreijer, Wibaut und B o 11 j e s 3 , ohne je-doch kristallisierte Verbindungen zu erhalten. Bei der näheren Untersuchung des "Fluoresceins" fanden wir, daß ein Teil beim Chromatographieren an der Aluminiumoxyd-Säule haften blieb, während ein anderer Teil in das Filtrat lief. Dieser Filtratanteil fluoreszierte rein gelb und zeigte die typischen Lacto-flavin-Reaktionen, wie: reversible Reduzierbarkeit mit Natriumdithionit, Bildung von Rhodoflavin durch Re-duktion mit Zink und Salzsäure 4 , Löslichkeit in Benzylalkohol und p H -Abhängigkeit der Fluoreszenz. Wir adsorbierten das Flavin aus dem Chromato-grammfiltrat an Frankonit KL und reinigten es, wie bei der Gewinnung aus Molke von Kuhn und Mit-arbeitern 5 angegeben wurde. Das-von uns isolierte Lactoflavin kristallisierte in den bekannten orange-gelben Nädelchen, schmolz bei 292° und ergab mit einem synthetischen Präparat keine Schmelzpunkts-depression. 20 l unserer Kulturflüssigkeit von Bac. fl. enthiel-ten etwa 20 mg .Lactoflavin, wovon 12 mg kristalli-siert erhalten wurden. Dieser Flavingehalt der Kul-turlösung entspricht ungefähr dem der Milch. Der Bac. fl. gehört mit zu den wenigen Bakterien, die Lactoflavin in so großer Menge an das Kulturmedium abgeben. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 134 [1948]) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0134a_n 
 Volume    3 
30Author    Leonhard Birkofer, Anneliese BirkoferRequires cookie*
 Title    Lactoflavin, eine Komponente des "Bakterien-Fluoresceins"  
 Abstract    Der Bacillus fluorescens (Pseudomonas fluorescens) bildet bekanntlich einen grüngelb fluoreszierenden, wasserlöslichen Farbstoff. Um die Isolierung dieses Pigmentes bemühten sich Turfitt 1 , Giral 2 sowie Turfreijer, Wibaut und B o 11 j e s 3 , ohne je-doch kristallisierte Verbindungen zu erhalten. Bei der näheren Untersuchung des "Fluoresceins" fanden wir, daß ein Teil beim Chromatographieren an der Aluminiumoxyd-Säule haften blieb, während ein anderer Teil in das Filtrat lief. Dieser Filtratanteil fluoreszierte rein gelb und zeigte die typischen Lacto-flavin-Reaktionen, wie: reversible Reduzierbarkeit mit Natriumdithionit, Bildung von Rhodoflavin durch Re-duktion mit Zink und Salzsäure 4 , Löslichkeit in Benzylalkohol und p H -Abhängigkeit der Fluoreszenz. Wir adsorbierten das Flavin aus dem Chromato-grammfiltrat an Frankonit KL und reinigten es, wie bei der Gewinnung aus Molke von Kuhn und Mit-arbeitern 5 angegeben wurde. Das-von uns isolierte Lactoflavin kristallisierte in den bekannten orange-gelben Nädelchen, schmolz bei 292° und ergab mit einem synthetischen Präparat keine Schmelzpunkts-depression. 20 l unserer Kulturflüssigkeit von Bac. fl. enthiel-ten etwa 20 mg .Lactoflavin, wovon 12 mg kristalli-siert erhalten wurden. Dieser Flavingehalt der Kul-turlösung entspricht ungefähr dem der Milch. Der Bac. fl. gehört mit zu den wenigen Bakterien, die Lactoflavin in so großer Menge an das Kulturmedium abgeben. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 134 [1948]) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0134b_n 
 Volume    3 
31Author    Hans GötteRequires cookie*
 Title    Zur Innerkomplexsalzbildung von Uran, Thorium und Element 93 Eine Methode zur Reindarstellung des Elements 93  
 Abstract    Die chemischen Eigenschaften der Innerkomplexsalze des Uran IV , Uran vi, Thorium und Element 93 mit dem Dibenzoylmethan werden verglichen; eine Methode zur Rein-darstellung des Elements 93 wird angegeben. I n einer früheren Mitteilung 1 über die 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 147—150 [1948]; eingegangen am 21. Juni 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0147 
 Volume    3 
32Author    Oskar Glemser, Viktor HäusserRequires cookie*
 Title    Kohlenoxydverbindungen der Nichtmetalle II Eigenschaften von Carbonylcyanid  
 Abstract    Carbonylcyanid wird nach Malachowski und Mitarbb. 2 dargestellt. Das im Hoch-vakuum gereinigte Produkt schmilzt bei —37,9 S ° 3 , die Dampfdrucke folgen der Ten-sionsgleichung logp = —1960IT + 8,6679; Sdp. 7 eo 65,6 8 °; mittlere molare Verdampfungs-wärme 8969 cal; Troutonsche Konstante 26,5. Für die Flüssigkeitsdichten zwischen 0 und 1S,6 0 ° ist die lineare Beziehung d t = 1,1541 (1—0,001211 f) gültig. Der Brechungsindex 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 155 [1948]; eingegangen am 24. April 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0155 
 Volume    3 
33Author    Ernst Schraufstätter, Sigismund DeutschRequires cookie*
 Title    Über Chalkone II Die bakteriostatische Wirkung natürlicher und synthetischer Chalkone  
 Abstract    Ausgehend von dem Befunde, daß Butein (2'.4'.8.4-Tetraoxy-chalkon) eine deut-liche bakteriostatische Wirksamkeit bei Staph. aureus erkennen ließ, wurde eine grö-ßere Anzahl synthetischer Chalkone untersucht. Mehrere dieser Verbindungen hemmten das Wachstum von Staph. aureus in erheblicher Verdünnung, während Salmonella para-typhi nur in geringem Maße beeinflußt wurde. Durch Serumzusatz wurde die Wirkung der untersuchten Verbindungen weitgehend abgeschwächt. V on natürlichen und synthetischen Derivaten des 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 159—171 [1948]; eingegangen am 1. März 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0159 
 Volume    3 
34Author    FerdinandJosef LauerRequires cookie*
 Title    Fleckfieber-Klarimpfstoff Kolloidbiologischer Beitrag zur Antigen-Gewinnung aus Viren  
 Abstract    Durch die Verfahren der Ultradispergierung, der Ultrafiltration und des Adsorptions-Dekantierens werden die wirksamen Antigen-Komponenten des Fleckfieber-Impfstoffes von Ballast-Eiweißen und Fremdstoffen getrennt und in möglichst großem Reinheits-grad gewonnen. Es zeigt sich, daß sich die beim Immunisieren wirkenden Antigen-Komponenten AJ und AT gemeinsam im Klarimpfstoff gewinnen lassen. Weiterhin kann durch Ultra-filtration die Komponente AJ, die hauptsächlich für die Schutzwirkung gegen Fleck-fieber-Infektion Bedeutung hat, von der Komponente AT getrennt werden. Während die Komponente AJ mechanischen, chemischen und adsorbierenden Kräften gegenüber beständig ist, besitzt die Komponente AT eine sehr labile chemische Natur; sie ist leicht adsorbierbar durch geeignete organische Kolloide und schwer adsorbierbar durch anorganische Kolloide. Die Klarimpfstoffe enthalten keine intakten Rickettsien oder sensibilisierenden Ballaststoffe. Die Haltbarkeit des Klarimpfstoffes wird wahrscheinlich durch das Fehlen leicht zersetzlicher Fremdstoffe wesentlich erhöht. Es ergeben sich durch die Verwendung von Klarimpfstoff folgende Tatbestände: Die Immunisierung gegen Fleckfieber ist nicht an die Impfung mit intakten Rickettsien ge-bunden. Die Antigene sind nach Trennung der groben Eiweiß-Ballaststoffe ungehemmt wirksam und monatelang haltbar. D ie vorliegende Arbeit ging aus einer 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 167—177 [1948]; eingegangen am 11. Februar 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0167 
 Volume    3 
35Author    Erich Traub, Bernhard SchneiderRequires cookie*
 Title    Züchtung des Virus der Maul-und Klauenseuche im bebrüteten Hühnerei  
 Abstract    -Das Maul-und Klauenseuchevirus wurde in Form eines Gemisches von 10 Virus-stämmen verschiedener Typen auf bebrütete Hühnereier überimpft. Die Eier wurden vor der Infektion 10 (1. Passage) bzw. 9 Tage (folgende Passagen) bei 37° C bebrütet. Eine direkte Übertragung des Virus in Serienpassagen von Ei zu Ei gelang nicht. Die betr. Reihe riß nach der 3. Passage ab. Dagegen konnte das Virus durch Wechsel-passagen über Eier und Meerschweinchen erhalten und nach der 4. Wechselpassage serienweise in Eiern, ohne Zwischenschaltung von Meerschweinchenpassagen, weiter-geführt werden. Zur Zeit der Niederschrift dieser Arbeit hatte diese Serie die 30. direkte Eipassage erreicht. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 174—187 [1948]; eingegangen am 23. Juli 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0174 
 Volume    3 
36Author    Otto RennerRequires cookie*
 Title    Die cytologischen Grundlagen des Crossing-over bei Oenothera  
 Abstract    Eine bisher dem Allel p (ungetupfter Stengel) zugeschriebene pollenletale Wirkung des albicans-Komplexes der Oe. biennis wird nach einer Analyse der Oe. (biennis X Hookeri) albihookeri auf das Gen an (ändroletal oder androkton) zurückgeführt, das einwärts von s (sulfurea, schwefelgelbe Blüte) und auswärts von p (ohne rotes Pigment) liegt. Doppeltes Crossing-over auf der Strecke p — s bzw. P — S ist nicht beobachtet. Die pollenaktive Kombi-nation pS-h Hookeri, jetzt als p An S zu verstehen, kommt nur in zwei Crossing-over-Schnitten zustande, die sich über zwei Generationen verteilen. Das Segment pS von flavens der Oe. suaveolens, das an Stelle von PS in velans von Oe. Lamarckiana eingegliedert werden kann, enthält keinen Pollenletalfaktor; so ist p-velans in pollenaktiver Form durch eine einzige Überkreuzung zu gewinnen. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 184—196 [1948]; eingegangen am 15. März 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0184 
 Volume    3 
37Author    Peter MichaelisRequires cookie*
 Title    Über parallele Modifikation, Dauermodifikation und erbliche Abänderung des Plasmons  
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 192—202 [1948]; eingegangen am 30. August 1947) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0192 
 Volume    3 
38Author    Erwin Bünning, Herta SagromskyRequires cookie*
 Title    Die Bildung des Spaltöffnungsmusters in der Blattepidermis (Mit Anmerkungen über weitere Musterbildungen)  
 Abstract    Die Verteilung der Spaltöffnungen in der Epidermis ist-auch dann keine Zufallsver-teilung, wenn diese Spaltöffnungen nicht im Zuge einer bestimmten Teilungsfolge an so prädestinierten Stellen entstehen. Vielmehr bildet jede Spaltöffnung um sich eine Hemm-zone, in der keine weiteren Spaltöffnungen entstehen können. Die Intensität der Hem-mung nimmt mit zunehmender Entfernung von einer Spaltöffnung ab. Die Untersuchungen begründen folgende Vorstellung: Die differentielle Teilung, die zur Bildung der Spaltöffnungsinitiale führt, kann in der Epidermis erst eintreten, wenn die Teilungsfähigkeit fast erloschen ist, wenn also offenbar ein Teilungshormon an-nähernd verbraucht ist. Die so entstandene Initiale, aus der entweder eine Spaltöffnung oder auch ein Haar entstehen kann, erwirbt mit der differentiellen Teilung mehrere neue Fähigkeiten; eine dieser Fähigkeiten führt auch zur Beeinflussung der Umgebung, es wird nämlich ein Teilungsstoff an die umgebenden Epidermiszellen abgegeben. Der Stoff kann in diesen umgebenden Zellen zu neuen Zellteilungen führen (Nebenzellbildung); auch in größerer Entfernung, wo die Konzentration nicht mehr zur Auslösung neuer Teilungen genügt, ist die Anwesenheit dieser Stoffe noch an ihrer positiv chemotakti-schen Wirkung auf die Zellkerne feststellbar. Der von den Initialen abgegebene Teilungs-stoff stellt in dieser Umgebung wieder den gleichen Zustand her, wie er in einer jüngeren Epidermiszelle herrschte, daher können in diesem Bereich ebenso wie in der jungen Epidermis nicht die differentiellen Teilungen stattfinden, die zur Bildung der Spalt-öffnungsinitialen notwendig sind. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 203—216 [1948]; eingegangen am 27. März 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0203 
 Volume    3 
39Author    Kurt Schwabe, —.K C Kauer, R. B. Du, VallU F Alquist, Ind Engng, Chem, H. Hohn, MetallRequires cookie*
 Title    Polaro^raphischer Nachweis von y-Hexachlor- cyelohexan neben seinen Isomeren  
 Abstract    Da das y-Hexachlor-cyclohexan gegenüber seinen übrigen bisher isolierten Isomeren (a, ß, 8, e) eine besonders starke insektizide Wirkung hat 1 , ist seine rasche und sichere Erkennung und Bestimmung von Bedeutung geworden. Obwohl von vornherein keine günstigen Aussichten bestanden, daß die Isomeren verschiedene polarographische Reduktionsstufen auf-weisen würden, wurden doch entsprechende Versuche durchgeführt. Es fand ein Siemens-Polarograph Ver-wendung, bei dem die Aufnahme der Stromspannungs-kurve mit einem Tintenschreiber erfolgte, wobei die Stromstärke lichtelektrisch verstärkt wurde 2 . Die kontinuierliche Verschiebung des Schleifkontakts auf dem Potentiometer erfolgte durch einen Synchron-motor; die Veränderung der Spannung und der Papier-vorschub am Tintenschreiber erfolgten mit einer sol-chen Geschwindigkeit, daß 1 mm 9,15 mV entsprach. Mit Rücksicht auf die geringe Wasserlöslichkeit wurde in alkoholischer Lösung gearbeitet. Als Leit-elektrolyt diente Tetraäthylammoniumjodid; wenn der etwa 80-proz. Äthylalkohol etwa n/10 an diesem Salz war, trat die Reduktionsstufe des Leitelektrolyten erst bei 3 V ein. Von schmelzpunktreinem a-, ß-und Y-Hexachlor-cyclohexan, die durch fortgesetztes Extra-hieren und Umkristallisieren unter Verwendung ver-schiedener Lösungsmittel, insbes. Methanol, aus dem Produkt der Chlorierung des Benzols im Sonnenlicht erhalten worden waren, wurden 1-proz. Lösungen in 96-proz. Äthanol hergestellt; je 1 cm 3 dieser Lösung wurde zu 50 cm 3 n/10-Tetraäthylammoniumjodid nach-einander zugesetzt. Dabei wurde in Wasserstoff-atmosphäre gearbeitet und als Fixpunkt die Reduk-tionsstufe des Zn (1,06 V) verwendet. Während das a-und ß-Hexachlor-cyclohexan zwei dicht beieinander liegende Reduktionsstufen aufweisen [2,02 V (a) und 2,15 V (ß)], zeigt das y-Produkt eine kräftige Stufe bei 1,61 V und eine zweite kleinere bei 2,58 V. Es ist beim Polarographieren eines Gemisches der Isomeren noch zu erkennen, wenn mindestens 1% davon in der Mischung enthalten ist. Das ö-Isomere stand nur in einer Mischung von 80% 8 mit 20% y zur Verfügung. Neben den beiden y-Stufen zeigte diese Mischung eine Stufe bei 2,08 V, die mithin der Reduktion des ö-Isome-1 Vgl. z. B. R. Riemschneider, "Zur Kennt-nis der Kontaktinsektizide", Berlin 1947. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 217—241 [1948]; eingeg. am 8. Mai 1948) 
  Published    1948 
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 Identifier    ZNB-1948-3b-0217a_n 
 Volume    3 
40Author    Kurt Schwabe, —.K C Kauer, R. B. Du, VallU F Alquist, Ind Engng, Chem, H. Hohn, MetallRequires cookie*
 Title    Polaro^raphischer Nachweis von y-Hexachlor- cyelohexan neben seinen Isomeren  
 Abstract    Da das y-Hexachlor-cyclohexan gegenüber seinen übrigen bisher isolierten Isomeren (a, ß, 8, e) eine besonders starke insektizide Wirkung hat 1 , ist seine rasche und sichere Erkennung und Bestimmung von Bedeutung geworden. Obwohl von vornherein keine günstigen Aussichten bestanden, daß die Isomeren verschiedene polarographische Reduktionsstufen auf-weisen würden, wurden doch entsprechende Versuche durchgeführt. Es fand ein Siemens-Polarograph Ver-wendung, bei dem die Aufnahme der Stromspannungs-kurve mit einem Tintenschreiber erfolgte, wobei die Stromstärke lichtelektrisch verstärkt wurde 2 . Die kontinuierliche Verschiebung des Schleifkontakts auf dem Potentiometer erfolgte durch einen Synchron-motor; die Veränderung der Spannung und der Papier-vorschub am Tintenschreiber erfolgten mit einer sol-chen Geschwindigkeit, daß 1 mm 9,15 mV entsprach. Mit Rücksicht auf die geringe Wasserlöslichkeit wurde in alkoholischer Lösung gearbeitet. Als Leit-elektrolyt diente Tetraäthylammoniumjodid; wenn der etwa 80-proz. Äthylalkohol etwa n/10 an diesem Salz war, trat die Reduktionsstufe des Leitelektrolyten erst bei 3 V ein. Von schmelzpunktreinem a-, ß-und Y-Hexachlor-cyclohexan, die durch fortgesetztes Extra-hieren und Umkristallisieren unter Verwendung ver-schiedener Lösungsmittel, insbes. Methanol, aus dem Produkt der Chlorierung des Benzols im Sonnenlicht erhalten worden waren, wurden 1-proz. Lösungen in 96-proz. Äthanol hergestellt; je 1 cm 3 dieser Lösung wurde zu 50 cm 3 n/10-Tetraäthylammoniumjodid nach-einander zugesetzt. Dabei wurde in Wasserstoff-atmosphäre gearbeitet und als Fixpunkt die Reduk-tionsstufe des Zn (1,06 V) verwendet. Während das a-und ß-Hexachlor-cyclohexan zwei dicht beieinander liegende Reduktionsstufen aufweisen [2,02 V (a) und 2,15 V (ß)], zeigt das y-Produkt eine kräftige Stufe bei 1,61 V und eine zweite kleinere bei 2,58 V. Es ist beim Polarographieren eines Gemisches der Isomeren noch zu erkennen, wenn mindestens 1% davon in der Mischung enthalten ist. Das ö-Isomere stand nur in einer Mischung von 80% 8 mit 20% y zur Verfügung. Neben den beiden y-Stufen zeigte diese Mischung eine Stufe bei 2,08 V, die mithin der Reduktion des ö-Isome-1 Vgl. z. B. R. Riemschneider, "Zur Kennt-nis der Kontaktinsektizide", Berlin 1947. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 3b, 217—241 [1948]; eingeg. am 8. Mai 1948) 
  Published    1948 
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