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Facet   section ZfN Section B:Volume 005  [X]
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Publication Year
1950 (91)
1Author    PaulP. KoelzerRequires cookie*
 Title    Formelaufbau und pharmakologische Wirkung bei synthetischen Antihistamin-Verbindungen  
 Abstract    Es werden in längeren Formelreihen an den einzelnen Stoffen die Beziehungen zwischen Formelaufbau und pharmakologischer Wirkung bei synthetischen Antihistamin-Körpern* untersucht. Dabei sind u. a. folgende Feststellungen hervorgehoben und genauer besprochen: 1. Alle synthetischen AH-Stoffe enthalten in ihrem Molekül eine N—C—C—N-bzw. O—C—C—N-Gruppe. 2. Zur Hervorbringung maximaler AH-Wirkung ist ein ganz bestimmter Aufbau des Mole-küls erforderlich, dessen Werdegang mit seinen Zwischenstufen aufgezeichnet wird. 3. Die AH-Körper besitzen neben ihrer AH-Wirksamkeit noch andere, insbesondere spasmo-lytische Eigenschaften, die in bestimmten, vom Formelaufbau abhängigen Beziehungen mit-einander stehen. 4. Die gegen Histamin gerichtete Wirksamkeit der synthetischen AH-Verbindungen wird z. Tl. durch ihre tonuslähmende Wirkung an der glatten Muskulatur bedingt. Die Arbeit schließt mit einigen Folgerungen und Hinweisen in bezug auf die weitere, experimentelle Erforschung der AH-Körper. V r or etwa 60 Jahren zweigte sich von der alten, 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 1—17 [1950]; eingegangen am 6. August 1949) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0001 
 Volume    5 
2Author    Ernst-Friedrich Möller, Friedrich Weygand, Adolf WackerRequires cookie*
 Title    Beziehungen zwischen Sulfonamiden und Folinsäure II  
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 18—27 [1950]; eingegangen am 28. Oktober 1949) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0018 
 Volume    5 
3Author    Hermann Druckrey, Peter Danneberg, Dietrich SchmaehlRequires cookie*
 Title    Ein oestrogener Azo-Farbstoff  
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 27—28 [1950]; eingegangen am 17. November 1949) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0027 
 Volume    5 
4Author    Annemarie Grosser, Hanne Kundtner-Schwarzkopf, Konrad BernhauerRequires cookie*
 Title    Über die Bildung von Catenarin durch Helminthosporium catenarium Drechsler in der Submerskultur"  
 Abstract    Es wird gezeigt, daß auch in der Submerskultur (Schüttel-und Rührkultur) erhebliche Mengen Catenarin im Pilzmycel abgelagert werden (12,5% der Trockensubstanz, neben etwas Helminthosporin). Es wird daraus geschlossen, daß ein anscheinend "unphysiologisches" Produkt auch bei intensiver Stoffwechseltätigkeit des Pilzes und raschem Versuchsverlauf in großen Mengen gebildet werden kann und nicht nur bei der langfristigen Oberflächenkultivierung. M anche Stoffwechselprodukte von Pilzen werden 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 28—30 [1950]; eingegangen am 29. November 1949) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0028 
 Volume    5 
5Author    Hermann Engelhard, Thea HoutermansRequires cookie*
 Title    Über den Absterbevorgang bei Bakterien und Sporen unter der Einwirkung chemischer Agenzien  
 Abstract    Der Mechanismus des Absterbevorganges von Bakterien durch Gifte wird untersucht durch Gegenüberstellung der Absterbekurven in Abhängigkeit von der Einwirkungszeit bei fest-gehaltener Giftkonzentration wie in Abhängigkeit von der Konzentration bei festgehaltener Zeit. Die Auszählung von Lebenden und Toten erfolgt nach einem mikroskopischen Verfahren. Für die Zeitabhängigkeit ergeben sich Exponentialfunktionen, für die Konzentrationsabhängig-keit dagegen nach Berücksichtigung der Adsorptionsverhältnisse S-förmige Kurven mit scharfem Schwellenwert. Es wird versucht, diese Tatsachen, die der Vorstellung der Abtötung als Ein-treffvorgang widersprechen, mit einem Mehrtreffer-Modell zu erklären, bei dem eine starke Restitutionsfähigkeit der Bakterien angenommen wird. S eit langem hat die Abtötung von Bakterien und zeit sterben, sondern daß die Anzahl der Lebenden 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 30—38 [1950]; eingegangen am 16. August 1949) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0030 
 Volume    5 
6Author    Hansjochem Autrum, Marieluise StoeckerRequires cookie*
 Title    Die Verschmelzungsirequenzen des Bienenauges  
 Abstract    Die Verschmelzungsfrequenzen des Bienenauges werden durch Messung der Retinapotentiale in Abhängigkeit von der Lichtintensität bestimmt. Bei hinreichenden Lichtintensitäten. beträgt die Verschmelzungsfrequenz bereits für das einzelne Ommatidium 165 Lichtreize in der Sekunde. Bei größeren Arealen kann die Verschmelzungsfrequenz auf mehr als 300 Lichtreize in der Sekunde ansteigen. Versuche in der Drehtrommel (optomotorische Reaktionen) bestätigen diese Zahlen. Die Bienen gehören also ebenfalls zu den Insekten, deren Auge ein extrem hohes zeitliches Auflösungsvermögen besitzt. I n früheren Untersuchungen wurde gezeigt, daß bei der Fliege Calliphora erythrocephala die 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 38—43 [1950]; eingegangen am 13. Oktober 1949) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0038 
 Volume    5 
7Author    Wilhelm Blaich, Eduard NiehausRequires cookie*
 Title    Geometrische Messungen an mikroskopischen Objekten  
 Abstract    1. Es wird ein leicht herzustellender Projektionsapparat beschlieben, der ein ver-größertes Bild des mikroskopischen Objektes auf einer Mattscheibe entwirft und letzteres dort geometrischen Messungen direkt zugänglich macht. 2. Durch Verwendung eines Polarplanimeters lassen sich sowohl planimetrische als auch volumetrische Messungen gegenüber anderen Methoden erheblich vereinfachen. Bedeutsame, anderen Methoden anhaftende Fehlerquellen fallen dadurch teilweise weg; neue entstehen nicht. D ie für die Rekonstruktion eines 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 44—40 [1950]; eingegangen am 11. Juli 1949) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0044 
 Volume    5 
8Author    Friedrich Weygand, Adolf WackerRequires cookie*
 Title    und Hemmung des Wachstums von Lactobacillus leichmannii und Thermobacterium acidophilus R 26 durch 5-Brom-uracil  
 Abstract    bestimmt ihre Gesamtfläche F. Hierzu um-fährt man. ohne den Planimeterstift abzusetzen, von einem auf der Mattscheibe markierten Punkt aus nacheinander die Bilder der Schnitte. Die Endablesung entspricht der Summe der Einzel-flächen. Das Volumen des Objektes V erhält man aus der Gesamtfläche F und der Distanz d der aus-gewählten Schnitte nach der Formel V = d • F. Die Vorzüge bei der Verwendung des be-schriebenen Apparates liegen darin, daß sich geo-metrische Messungen direkt am Bild des Objektes und ohne Zuhilfenahme von photographischen oder gezeichneten Zwischenbildern vornehmen lassen. Dadurch werden die den Zwischenbildern anhaftenden Fehlerquellen ausgeschaltet. Neue Fehler treten nicht hinzu. Bei Volumenbestim-mungen nach der mitgeteilten Methode fallen die Ablesungen, die Berechnungen und die Summie-rung der Zwischenergebnisse weg. was eine be-trächtliche Zeitersparnis bedeutet. Das Verfahren gestattet relativ genaue Volumen-bestimmungen von kleinen Organen. Mittels der beschriebenen Methodik müßte es auch möglich sein, Untersuchungen über Volumenänderungen bei der histologischen Verarbeitung anzustellen und dabei den Grad des Einflusses bestimmter technischer Maßnahmen auf die einzelnen Ge-websanteile nachzuweisen. Bei. den von uns verwendeten Vergrößerungen ergaben sich auf der Mattscheibe des Projektions-apparates sehr kontrastreiche und scharfe Bilder. Diese lassen nicht nur eine orientierende Be-trachtung der Schnitte zu, sondern bringen auch sehr feine gewebliche Veränderungen kaum weni-ger deutlich zum Ausdruck als das im selben Maße vergrößerte Originalbild im Mikroskop. Neben ihrer Sicherheit zeichnet sich die beschriebene Methode durch die bequeme Handhabung aus. Die Herstellungskosten des Projektionsappara-tes sind überaus gering, wenn man von der Be-schaffung des Planimeters absieht, da anzuneh-men ist, daß Mikroskop, Punktlampe und Plan-spiegel in den meisten Instituten vorhanden sind. Der Nachteil der Methode liegt in der oberen Begrenzung der Vergrößerung, welche durch Lichtarmut und mangelnde Schärfe der erhaltenen Bilder gesetzt ist. Dieser Umstand wird aber nur dann fühlbar, wenn an Stelle einer Punktlampe eine einfache und schwächere Mikro-skopierlampe Verwendung findet. Als nachteilig mag ferner die Notwendigkeit, im dunklen oder halbdunklen Raum zu arbeiten, empfunden wer-den. Die planimetrischen Messungen werden da-von allerdings überhaupt nicht betroffen, da sie auf der beleuchteten Mattscheibe vorgenommen werden. Das von der Punktlampe ausgehende und teilweise neben dem Mikroskoptubus austretende Licht reicht im übrigen zum mühelosen Nieder-schreiben von Befunden aus. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 46 [1950]) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0046_n 
 Volume    5 
9Author    Werner KollathRequires cookie*
 Title    Die Bedeutung der tierischen Wuchsstoffe (Auxonkomplex) für Physiologie und Pathologie  
 Abstract    Unter Verwendung chemisch reiner Vitamine und einer synthetischen Grundnahrung konnte ich in Versuchen mit Torsten Gillnäs, Stockholm, in Ergänzung zu mei-nen früheren Versuchsreihen 1 folgendes feststellen: Versuchsreihe I 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 47—48 [1950]; eingeg. am 29. Sept. 1949) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0047_n 
 Volume    5 
10Author    Elemer GabrieliRequires cookie*
 Title    Über die histaminhemmende Wirkung des Serums  
 Abstract    In weiteren Versuchen, in denen sowohl Auxone wie Bi fehlten, wurde gefunden, daß es zu einem Mangel an eosinophilen Granula im Vorderlappen der Hypo-physe kam. Ferner wurden in den Wachstumszonen des Periosts die Zellkerne nicht mehr anfärbbar mit Häma-toxylin. Die Möglichkeit eines chemischen Zusammen-hangs zwischen Pantothensäure, Wachstumshormon und Kernteilung ist zu erwägen 6 . 12. Die Erscheinung der Mesotrophie kann nur dann auftreten, wenn in der Nahrung Strepogenin enthalten ist und dadurch langes Leben möglich wird, trotz des Man-gels an Pantothensäure-bzw. Auxonkomplex. Diese Versuchsergebnisse scheinen einen Weg zur Er-forschung des Bedarfs an tierischem Eiweiß zu bieten. Folgende Arbeitshypothese wird aufgestellt: Es ist zu prüfen, ob allgemein das Strepogenin, das das tierische Eiweiß unter den Bedingungen der Mesotrophie zu kom-plettieren vermag, diese gleiche Wirkung auch beim Men-schen ausübt. Die praktische Erfahrung, daß Menschen ohne tierisches Eiweiß leben können, wenn sie alle organi-schen Spurenstoffe (Vitamine, Auxone) erhalten, läßt er-warten, daß dann eine Strepogeninsynthese im mensch-lichen Körper möglich ist. Fehlt aber der Pantothensäure-komplex, dann wird das Strepogenin, also tierisches Eiweiß, lebenswichtig. Damit würde ein wesentliches, bis-her ungelöstes Problem der Physiologie und Pathologie der experimentellen Bearbeitung zugänglich geworden sein. Der Nachweis würde von großer Bedeutung für die theoretische und praktische Ernährungslehre werden. Ferner darf man sagen: Die Mesotrophiediät (Diät 18) bietet eine gute Grundlage, um die Wirkung von Giften, Bakterien usw. auf unterwertigen Stoffwechsel zu er-forschen. Die menschliche Zivilisationskost, die pantothen-säurearm ist, gewährt grundsätzlich Lebensbedingungen, die denen der Mesotrophie ähnlich sind. Es ist zu er-wägen, ob nicht sämtliche Befunde bei den Mesotrophie-ratten mit entsprechenden Modifikationen sinngemäß auf den Menschen übertragen werden können. Gelänge dieser Beweis, dann würde ein Weg zur Bekämpfung von Zivi-lisations-und Alterskrankheiten vermittels vollwertiger Ernährung gefunden sein. 6 W. K o 11 a t h , Der Vollwert der Nahrung und seine Bestimmung durch Wachstum und Zellersatz. Monographie. Wissenschaftl. Verl.Ges. Stuttgart, z. Zt. in Vorbereitung. Bei den in unserem Laboratorium seit mehreren Jah-ren laufenden Untersuchungen über die Salzsäureproduk-tion der Magenschleimhaut wollten wir bei Magenfistei-Hunden die abgesonderte Magensaftmenge als Funktion der injizierten Histamindosen bestimmen. Bei einem dieser Hunde, der täglich 2-mal stets die gleiche Dosis Histamin bekam, nahm das Volumen des abgesonderten Magen-saftes täglich zu. Nach 2—3-tägiger Unterbrechung ging das Magensaftvolumen zum Anfangswert zurück, um nadi wiederholter Histaminbelastung wieder auf das 2—3-fadie 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 48—9 [1950]; eingeg. am 15. Nov. 1949) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0048_n 
 Volume    5 
11Author    Christa GoebelRequires cookie*
 Title    Das Verhalten zweier "Wintergerste-ähnlicher" Mutanten, der Sommergerste im Vernalisations- versuch  
 Abstract    Gustaf,sson erhielt nach Röntgenbestrahlung der Sommergerste "Gullkorn" unter anderen zwei mono-hybrid spaltende Mutanten, die nach Frühjahrsaussaat in Schweden durch verspätetes Ährenschieben auffielen 1 . Bei den Gramineen kommen nach Bastardierung der Sommer-und Winterformen neben komplizierten poly-hybriden Spaltungen auch monohybride vor 2 . Es schien demnach möglich zu sein, daß auch in den Versuchen von Gustafsson in einem Mutationsschritt die Winter-form der Gerste entstanden sei. Abgesehen vom züchte-rischen Interesse, das solche Mutanten bieten können, würden sie auch dem Entwicklungsphysiologen sehr will-kommen sein. Denn die entwicklungsphysiologisch bisher am besten untersuchte winterannuelle Pflanze, Petkuser Winterroggen, unterscheidet sich bezüglich des interessie-renden Merkmals vom Petkuser Sommerroggen zwar auch nur in einem Mendel-Faktor, darüber hinaus aber sicher-lich in zahlreichen anderen. Daß der exakte Vergleich von Sommer-und Winterform bei sonst völlig gleichem Genotyp experimentell erleichtert und das Ergebnis eines solchen Vergleichs dadurch präziser deutbar würde, be-darf keiner Begründung. Für den Vernalisationsversuch diente Saatgut der von Gustafsson als "winter-barley-like I u. II" beschriebenen Mutanten und der Aus-gangssippe "Gullkorn pure line 48/1212" 3 . Als echte Winterform wurde zum Vergleidi "Tschermaks zwei-zeilige Wintergerste" aus dem Institut für Kulturpflanzen-forschung in Gatersleben, unter der Bezeichnung "Hor-deum distichum var. nutans, Hör 1/48", verwendet. 3 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 49—51 [1950]) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0049_n 
 Volume    5 
12Author    H. Portzehl, Gerhard Schlamm, HansH. WeberRequires cookie*
 Title    Aktomyosin und seine Komponenten, I. Mitt  
 Abstract    1. Es ist möglich, aus Myosinextrakten reines L-Myosin und reine Aktomyosinpräparate zu erhalten, wenn durch eine Ausfällung der gesamten Myosinfr-aktion zunächst Fremdeiweiße und ATP entfernt werden. Aus der Lösung des Myosinniederschlages fallen dann die Akto-myosine zusammen mit dem Hauptteil der Denaturierungsprodukte zwischen pH 6 und 7 bei einer Ionenstärke ~ 0,3 fx aus. Aus dem Überstand kann das L-Myosin bei 0,03 u gefällt werden. 2. Die Denaturierungsprodukte lassen sich dann aus der reinen L-Myosinlösung praktisch vollständig, aus den Aktomyosin! ösungen schwerer und nur zum großen Teil mit hoher Touren-zahl abzentrifugieren (15000 U/min). 3. Die nach diesem Verfahren hergestellten L -Myosinlösungen enthalten nicht mehr Aktomyosinspuren als die "kristallisierten" L-Myosine von Szent-Györgyi, jedoch keine Denaturierungsprodukte. Dagegen bilden sich bei einer zweimaligen "Kristallisation" anscheinend immer, bei einer einmaligen häufig, Denaturierungsprodukte, während sie erst nach der 3. oder 4. fraktionierten Umfällung gelegentlich aufzutreten beginnen. 4. Die Ausbeute an L-Myosin ist bei fraktionierter Umfällung sehr viel größer. 5. Außerdem wird — im Gegensatz zum "Kristallisationsverfahren" — durch die Fraktionie-rung auch reines natürliches Aktomyosin gewonnen. 6. L-Myosin unterscheidet sich von natürlichem Aktomyosin durch eine etwa 10-mal klei-nere Streuung des Lichtes (r = 0,05 bis 0,14 cm— 1 gegenüber 0,4 bis 1,5 cm— 1) durch eine ATP-Empfindlichkeit von 0 bis 4% gegenüber 100 bis 200% beim Aktomyosin, durch eine Viskositäts-zahl je nach dem Gefälle von Z^ = 0,14 bis 0,2 gegenüber 0,3 bis 0,5 und durch die Sedimen-tationskonstante. 7. Sie beträgt für L-Myosin S2o(c=0) — 7,1, sie wird größer bei den denaturierten L-Myosinen, wobei die Stufe mit s20(c=o) — bevorzugt zu sein scheint, während sie bei Aktomyosin S2o(c=0) nie kleiner ist als ~ 80. Es gibt nicht ein Aktomyosin, sondern mehrere mit scharf unterschiedenen Sedimentations-konstanten s.,0(c=o) — 90, s2o(c=0) — 280 usw. Aktomyosine mit verschiedenen Sedimentationskonstanten und L-Myosin können neben-einander in derselben Lösung vorkommen. Aktin und L-Myosin vereinigen sich also nicht in beliebigen Proportionen zu einem jeweils einheitlichen Komplex, wie Szent Györgyi meint. Die Dissoziation des Aktomyosin in L-Myosin und Aktin findet einen charakteristischen Ausdruck in der Veränderung der Sedimentationskonstanten. Dasselbe gilt für die Vereinigung von L-Myosin mit Aktin zu Aktomyosin. Die ATP-Wirkung auf die Dissoziation von Aktomyosin ist durch die Wirkung von Ionen-stärke und pH nicht zu ersetzen. Doch bleibt es offen, wieweit diese letzteren Faktoren in sehr langen Zeiten ähnliche Vorgänge einzuleiten vermögen. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 61—74 [1950]; eingegangen am 1. Dezember 1949) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0061 
 Volume    5 
13Author    H. PortzehlRequires cookie*
 Title    Masse und Maße des L-Myosins  
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 75 [1950]; eingegangen am 1. Dezember 1949) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0075 
 Volume    5 
14Author    Kurt LiebermeisterRequires cookie*
 Title    Zum Wirkungsprinzip schwefelhaltiger tuberkulostatischer Chemotherapeutica  
 Abstract    Es wird nachgewiesen, daß die tuberkulostatisch wirksamen Chemotherapeutica Tb I bzw. Tb 6 und Badional Kupferkomplexbildner sind und daß diese Kupferverbindungen eine gleich-artige Hemmwirkung ausüben wie die ursprünglichen Stoffe. Dimethyldithiocarbamat (MTC) ist Tb I und Badional im Kupferbindungsvermögen, überlegen und damit — ebenso wie sein Kupfersalz — auch in den keimhemmenden Eigenschaften. Die sieb hieraus ergebenden Folgerungen werden kurz besprochen. I n der Absicht, morphologische Veränderungen von 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 79—86 [1950]; eingegangen am 30. November 1949) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0079 
 Volume    5 
15Author    Gustav-Adolf Kausche, Friedrich Hahn, Lotte SchleithRequires cookie*
 Title    Über virushemmende Substanzen derTriphenylmethanreihe I  
 Abstract    Triphenylmethanfarbstoffe, deren Affinität zu Nucleoproteiden aus ihrer Verwendung als Kernfarbstoffe bekannt ist, wurden 1943 auf ihre Affinität zum Tabakmosaikvirus untersudit. Da Viktoriablau und Nachtblau in der Kataphorese vom Virus festgehalten werden, wurden 1947 nach Wiederaufnahme dieses Arbeitsgebietes weitere 60 Triphenylmethankörper dargestellt. Verwendung fanden dabei 4 verschiedene Darstellungsmethoden. Die Absorptionskurven wurden im Spektralphotometer aufgenommen. Über die Wirkung im Tierversuch wird in einer weiteren Arbeit berichtet werden. D a alle eingehender studierten Virusarten sich als 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 87—91 [1950]; eingegangen am 7. Mai 1949) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0087 
 Volume    5 
16Author    Werner Schäfer, Gerhard SchrammRequires cookie*
 Title    Über die Isolierung und Charakterisierung des Virus der klassischen Geflügelpest  
 Abstract    Das Virus der klassischen Geflügelmast wurde aus bebrüteten Hühnereiern isoliert, um seine Eigenschaften mit denen des früher dargestellten Virus der atypischen Geflügelpest zu ver-gleichen. Es besitzt in Kochsalzlösung eine Sedimentationskonstante von 685 S und ein Partikel-gewicht von 400 • 10 6 , in Wasser ist s.,0 = 275 und das Teilchengewicht etwa halb so groß. Es ist möglich, daß darüber hinaus in wäßriger Lösung auch noch kleinere aktive Viruspartikel mit s.,0 ~ 130 vorkommen. Die Identität der isolierten Substanz mit dem Virus wurde ge-sichert durch Bestimmung der Infektiosität, der hämagglutinierenden Wirkung, durch serolo-gische Untersuchungen und die Übereinstimmung der biologisch bestimmten Sedimentations-konstante des Virus mit der optisch für das Protein beobachteten. Nach den Ergebnissen der Sedimentations-und Diffusionsmessungen weicht die Gestalt des Virus erheblich von der Kugelform ab, was auch durch Viskositätsmessungen bestätigt wird. Elektronenoptisch findet man in Wasser kontrastarme runde Scheiben, in Salzlösung dichtere, verwiegend kugelförmig erscheinende Teilchen. Es wird daher angenommen, daß die hohe Reibungskonstante nicht durch eine Anisodiametrie, sondern durch eine lockere Struktur des Virus bedingt wird. Die chemische Analyse ergibt, daß das Virus neben Protein und Desoxy-ribonucleinsäure auch noch andere phosphorhaltige Verbindungen enthält. Die komplexe Zu-sammensetzung und die ausgeprägte Variabilität der Größe zeigen, daß es sich nicht um ein definiertes Proteinmolekül handelt. In seiner Größe und Gestalt ist das Virus der klassischen Geflügelpest verschieden von dem der atypischen Geflügelpest. Da auch die serologischen Versuche keine Anzeichen für eine Verwandtschaft ergeben, sind diese Krankheitserreger als zwei verschiedene Virusarten zu be-zeichnen. D ie klassische Geflügelpest (fowl plague) gehört 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 91—102 [1950]; eingegangen am 21. Dezember 1949) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0091 
 Volume    5 
17Author    Konrad Bernhauer, Karl Irrgang, Kurt WeignerRequires cookie*
 Title    Ein Beitrag zur Penicillinbildung durch Penicillium-Arten 6  
 Abstract    Es wird eine einfache Methodik zur Ermittlung von Penicillinbildern beschrieben. Dabei dient als "Siebtest" das Verhalten der Pilze gegenüber E. coli und Bakterien, die extrazelluläre Penicillinase bilden. Zur näheren Charakterisierung des Penicillins wird dessen Verhalten bei den pjj-Werten 2 und 9, beim Erhitzen und gegenüber Cu-Ionen herangezogen. Mit Hilfe dieser Methodik, auf Grund des Verhaltens der Kulturfiltrate beim Chromato-graphieren und der gewonnenen Penicillinpräparate werden folgende Penicillium-Arten als Penicillinbildner gekennzeichnet: P. baculatum Westl., P. brunneo-rubrum Dierckx, P. cyanso-fulvum Biourge, P. citreo-roseum Dierckx, P. griseo-roseum Dierckx, P. griseo-brunneum Sopp und P. Godleivskii Zdl. Es wird bestätigt, daß der Großteil der penicillinbildenden Penicillien zu den Radiaten ge-hört, während nach den bisherigen Befunden in den anderen Gruppen des Penicillium-Systems nur vereinzelt Penicillinbildner anzutreffen sind. Um eine entscheidende Aussage darüber machen zu können, für welche Arten und Gruppen des Penicillium-Systems das Vermögen zur Penicillinbildung charakteristisch sein mag, fehlt aber noch eine systematische, sich auf alle Penicillien erstreckende Untersuchung. U nter den zahllosen, seit 1940 erschienenen 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 103—116 [1950]; eingegangen am 15. November 1949) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0103 
 Volume    5 
18Author    Hansjochem Autrum, Hildegard StumpfRequires cookie*
 Title    Das Bienenauge als Analysator für polarisiertes Licht "  
 Abstract    Bienen besitzen die Fähigkeit, die Polarisation des blauen Himmelslichtes für ihre Orientie-rung zu verwerten (v. Frisch). Es wird mit Hilfe der Belichtungspotentiale untersucht, an welcher Stelle des Auges die Analyse des polarisierten Lichtes erfolgt. Durch Drehung der Schwingungsebene des polarisierten Lichtes wird gezeigt: 1. Dem Auge als Ganzem ist kein Analysator vorgelagert. 2. Auch das Einzelommatidium besitzt keinen Analysator, der für alle seine Retinulazellen gemeinsam wäre. Polarisiertes Licht ruft höhere Ein-Effekte des Belichtungspotentials hervor, als nicht polari-siertes Licht gleicher Intensität. Als Analysatoren kommen die einzelnen Retinulazellen in Be-tracht. Und zwar erzeugt polarisiertes Licht in den rosettenförmig angeordneten Retinula-zellen eines Ommatidiums ein von der Schwingungsrichtung des Lichtes abhängiges Muster verschiedener Helligkeiten. Das Einzelommatidium ist nur als Bildrezeptor eine physiologische Einheit. B ienen können die Schwingungsebene 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 116—122 [1950]; eingegangen am 17. Januar 1950) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0116 
 Volume    5 
19Author    Requires cookie*
 Title    höheres  
 Abstract    Belichtungspotential. Daß andere Zellen da-für ein geringeres Potential beitragen, ist belanglos, da sich die Potentiale nicht einfach addieren. Die Zellen, die die Potentiale liefern, sind ja in elektri-scher Hinsicht nicht hintereinander geschaltet, son-dern müssen eher als zueinander parallel angenom-men werden. Es wird also das jeweils größte Poten-tial für den Gesamteffekt den Ausschlag geben. Es ist nicht zulässig, aus der Zunahme der Poten-tiale auf eine entsprechende Wirksamkeit der pola-risatorischen Mechanismen der Betinulazellen zu schließen: Die primären Potentiale sind mit Sicher-heit durch Nebenschlüsse in den Geweben in nicht übersehbarer Weise verkleinert, so daß die in Tab. 1 angegebenen Werte nur die unteren Grenzen dar-stellen. Die Analysatoren in den Betinulazellen wer-den also weit besser sein, als aus der Tabelle gefol-gert werden könnte. Die Folgerungen, die sich aus der vorliegenden Untersuchung und der entwickelten Hypothese für die Orientierungsweise der Bienen ergeben, hat von Frisch 4 im Sommer f949 in eingehenden Versuchen geprüft. Seine vielseitigen Ergebnisse stimmen mit den hier entwickelten Vorstellungen aufs beste überein. Zusammenfassend kann also gesagt werden: Als Bildrezeptoren sind die Ommatidien physiologische Einheiten. Bei Beizung mit polarisiertem Licht er-geben sich dagegen zwischen den einzelnen Betinula-zellen eines Ommatidiums Unterschiede in der Größe der Erregung. Das Auftreten solcher "Helligkeits-unterschiede" innerhalb eines Ommatidiums gibt der Biene das Signal "blauer Himmel, geeignet zur Orientierung". Unabhängig von der Figurenwahr-nehmung erkennt sie im blauen Himmelslicht einen Kompaß, nach dem sie sich richten kann. NOTIZEN Über die Darstellung der a, a -Dimethyl-glutarsäure 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 122 [1950]) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0122_n 
 Volume    5 
20Author    Hilde Portzehl, H. H. WeRequires cookie*
 Title    Zur Thermodynamik der ATP-Kontraktion des Aktomyosinfadens  
 Abstract    Es ist durch geeignete Maßnahmen möglich, gereinigte Aktomyosinfäden nach Buchthal so herzurichten, daß die Aktomyosinkonzentration (6%) und die Parallelord-nung der Teilchen im ganzen Querschnitt homogen sind, ohne daß das Aktomyosin dabei denaturiert. Die Kontraktion solcher Fäden ist der oben beschriebe-nen Kontraktion der ausgelaugten Faser qualitativ völlig gleich. Quantitativ beträgt die Gesamtspannung pro cm 2 und ebenso der thermokinetische Anteil wie die Zerreiß-festigkeit nur 0,1 der entsprechenden Werte bei der Faser, d. h. die mechanische Spannung liegt zwischen 100 und 200 g/cm 2 ; ebenso verkürzt sich der Faden nur auf etwa die Hälfte. Die sonstige Übereinstimmung aller Phänomene erlaubt den Schluß, daß auch in den aus-gelaugten Fasern mit ihren zahlreichen Proteinen aus-schließlich das Aktomyosin an der Kontraktion schuld ist. 4 Über den Nachweis des Wasserstoffperoxyds wird im Hinblick auf verschiedene technische Belange ausführ-lich in der Z. analyt. Chem. berichtet. 5 P. M. K r e t s c h m e r, Med. Klinik 41, Nr. 17 [1946]. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 5b, 123 [1950]; eingeg. am 5. Jan. 1950) 
  Published    1950 
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 Identifier    ZNB-1950-5b-0123_n 
 Volume    5 
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