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Facet   section ZfN Section A:Volume 012  [X]
Results  191 Items
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Publication Year
1957 (191)
1Author    R. Nierhaus, H. DanielRequires cookie*
 Title    Koinzidenzmessungen am Radium C  
 Abstract    Der RaC —RaC'-Zerfall wurde durch ß-y-und e~ — //-Koinzidenzmessungen untersucht. Bei den ß—y-Koinzidenzmessungen wurden in Koinzidenz mit /-Strahlung der Energie > 0,8 MeV //-Grup-pen mit den Grenzenergien (1,45 ± 0,05) MeV, (1,1 ± 0,1) MeV und etwa 0,5 MeV gefunden. Mit energieärmerer y-Strahlung koinzidiert zusätzlich eine //-Gruppe von (1,9 ± 0,1) MeV. Wenn eine //-Gruppe von etwa 2,6 MeV vorhanden ist, hat sie eine Intensität <C 4%. Bei den e~—//-Koinzidenz-messungen wurde in Koinzidenz mit den K-Konversionselektronen der vollständig konvertierten l,416-MeV-7-Strahlung eine //-Gruppe von (1,8 ± 0,2) MeV beobachtet, in Koinzidenz mit den K-Konversionselektronen der 609-keV-y-Strahlung eine //-Gruppe von (1,5 ± 0,2) MeV. Ein Zerfalls-schema für den RaC —RaC'-Zerfall wurde aufgestellt. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 12a, 1—10 [1957]; eingegangen am 1. Oktober 1956) 
  Published    1957 
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 Identifier    ZNA-1957-12a-0001 
 Volume    12 
2Author    H. BurmeisterRequires cookie*
 Title    Übergangseffekte der Ultrastrahlung in Blei unter besonderer Berücksichtigung der harten Komponente  
 Abstract    In letzter Zeit sind einige Arbeiten 1—4 mit dem übereinstimmenden Ergebnis erschienen, daß die Schauerauslösungskurve der kosmischen Strahlung keine höheren Maxima enthält. Mit der gleichen Zählrohranordnung und den gleichen Zählrohren wie bei THURN und BOTHE 5 wurde die Rossi-Kurve bis zu einer Bleidicke von 40 cm gemessen. Soweit vergleichbar, entspricht das Ergebnis dem der genannten Arbeiten. In keiner der gemessenen Kurve ist ein zweites Maximum festzustellen. Durch eine geeignete Anordnung von Zählrohren unter einer zweiten Bleischicht und durch besondere Koinzidenz-Schaltungen war es jedoch darüber hinaus möglich, die bei der Schauererzeugung be-teiligte Höhenstrahlung weitgehend in ihre Komponenten aufzuspalten. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 12a, 10—18 [1957]; eingegangen am 26. Oktober 1956) 
  Published    1957 
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 Identifier    ZNA-1957-12a-0010 
 Volume    12 
3Author    Dieter DornRequires cookie*
 Title    Zur Temperaturabhängigkeit der Beweglichkeit in nichtpolaren Halbleitern  
 Abstract    Als Erweiterung der bisherigen BLocHschen Theorie wird die Energieänderung der Elektronen beim Zusammenstoß mit den thermischen Gitterschwingungen berücksichtigt. Die etwas abgeänderte BLocHsche Integralgleichung kann wie in der bisherigen Theorie nur für hohe Temperaturen relativ zu einer Bezugstemperatur 0 von weniger als 1° K gelöst werden. Die hierbei notwendige Beschrän-kung auf Elektronen mittlerer und hoher Energie wird durch Anwendung eines Variationsverfahrens umgangen. Die sich ergebende Korrektur wirkt in Richtung auf eine Vergrößerung der Beweglichkeit gegenüber dem gewöhnlichen T~'/'-Gesetz, die mit abnehmender Temperatur wächst. Eine Extra-polation auf tiefe Temperaturen läßt vermuten, daß im Gebiet einiger Grad KELVIN eine andere Temperaturabhängigkeit der Beweglichkeit als bei normalen Temperaturen vorliegt. Die Wechselwirkung der Elektronen mit dem akustischen Zweig der thermischen Gitterschwingun-gen in nichtpolaren Halbleitern ist schon von ver-schiedenen Autoren behandelt worden (vgl. SOMMER-FELD und BETHE 1 , WILSON 2 , SEITZ 3 , BARDEEN und SHOCKLEY 4). Hinsichtlich der Beweglichkeit ergibt 1 
  Reference    (Z. Naturforschg. 12a, 18—22 [1957]; eingegangen am 26. Oktober 1956) 
  Published    1957 
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 Identifier    ZNA-1957-12a-0018 
 Volume    12 
4Author    Klaus MeyerhoffRequires cookie*
 Title    Uber die Bestimmung von Gitterkonstanten mittels Elektroneninterferenzen  
 Abstract    Mit Hilfe einer Interferenzapparatur hoher Auflösung 1 wurden verschiedene Substanzen hinsicht-lich ihrer Verwendbarkeit als Eichnormal für Präzisions-Gitterkonstantenmessungen geprüft. Durch die Verwendung von Doppelschichten, die in der Apparatur gleichzeitig durchstrahlt wurden, konnte in der Gitterkonstantenbestimmung eine Meßgenauigkeit von ±0,01% erreicht werden. Verschiedene Fehlerquellen der Messung werden diskutiert. Wie die Versuche an T1C1 (zuerst von BOSWELL 2 ver-wendet) zeigen, können TICl-Schichten bezüglich ihrer Gitterkonstanten reproduzierbar hergestellt werden; legt man für die Gitterkonstante von T1C1 den RöNTGEN-Wert zugrunde, so stimmt auch die Gitterkonstante getemperter Ag-Schichten mit dem RöNTGEN-Wert überein, wie ein Vergleich der bei-den Schichten zeigt. — Bei der Verdampfung von Alkalihalogeniden von Metallschiffchen löst die Schmelze die Metalle an, wie die Untersuchung von LiF, von Molybdän verdampft, ergab. Das LiF-Gitter wird aufgeweitet, wenn die Schmelze eine längere Zeit mit dem Mo-Schiffchen in Berührung bleibt. — Aus der Reihe der Metalloxyde werden die Interferenzaufnahmen von MgO und Molybdän-oxyd diskutiert. Es ist das Ziel der vorliegenden Untersuchungen, die von verschiedenen Autoren angegebenen Eich-substanzen hinsichtlich ihrer Verwendbarkeit für Präzisions-Gitterkonstantenmessungen mittels Elek-troneninterferenzen zu prüfen. Eine solche Eich-substanz muß als wichtigste Forderung erfüllen, daß die Gitterkonstante nicht von den Herstellungsbedin-gungen der Schichten abhängig ist; verglichen mit einer anderen geeigneten Substanz müssen die mit Elektronen-und mit RöNTEN-Strahlen bestimmten Gitterkonstantenverhältnisse übereinstimmen. Zudem ist es für die Auswertung der Interferenzdiagramme vorteilhaft, wenn die Eichsubstanz Aufnahmen mit zahlreichen scharfen Pulverringen liefert. Als in die-sem Sinne geeignet erwiesen sich T1C1 (von BOSWELL empfohlen) und getemperte Silberschichten. Ver-gleicht man LiF, KCl und AI-Schichten mit T1C1 als Eichnormal, so hängen bei diesen Substanzen die Gitterkonstanten in charakteristischer Weise von den Herstellungsbedingungen der Schichten ab. A. Zu den Experimenten Die Untersuchungen wurden in einer hochauflö-senden Interferenzapparatur 1 ausgeführt, die mit Hilfe von zwei magnetischen Linsen auf der Photo-platte einen Primärfleckdurchmesser von etwa 2 tu erreicht. Der Vergleich der Gitterkonstanten einer 
  Reference    (Z. Naturforschg. 12a, 23—27 [1957]; eingegangen am 15. November 1956) 
  Published    1957 
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 Identifier    ZNA-1957-12a-0023 
 Volume    12 
5Author    H. Ewald, H. LieblRequires cookie*
 Title    Die Bildfehler des Toroidkondensators  
 Abstract    Die radialen und axialen Bahngleichungen von Ionenstrahlen, die in der Nähe der Mittelbahn von Toroid-Sektorkondensatoren verlaufen, werden in zweiter Näherung berechnet. Es werden die Ergebnisse für die neun auftretenden radialen Bildfehler angegeben. In einer früheren Arbeit 1 wurden die Abbildungs-eigenschaften eines Toroid-Sektorkondensators in erster Näherung angegeben. Hier werden jetzt die Bahngleichungen in zweiter Näherung ermittelt und daraus die Bildfehler eines solchen Kondensators abgeleitet. Wir betrachten einen Strahl elektrisch geladener Teilchen bestimmter Energie, der von einem Punkt eines in der Entfernung le vor dem Felde befindli-chen Spaltes etwa in Richtung der Mittelbahn aus-geht. Dieser Spaltpunkt habe die kleinen radialen und axialen Abstandskomponenten y0 = acQ0 bzw. z0 = ae Cq von der Mittelbahn. Für den Eintrittspunkt dieses Strahles in das Feld seien diese Komponenten 2/i = a ef?i bzw. z1 = ae£i-Vor dem Felde verläuft dieser Strahl unter den kleinen Winkeln _ ae(Ci-a = iM. und -Co) (1) gegen die Axialebene durch den Mittelstrahl bzw. gegen die radiale Mittelebene. Daraus folgt Qi = Qo + a r «c und + a2 h de (2) Für einen Punkt innerhalb des Kondensators mit den radialen und axialen Abstandskomponenten ae Q und ac £ von der dort kreisförmigen Mittelbahn lau-ten die Gleichungen für die Feldstärkekomponenten 1 Er(r,z) =E0 1 -(1 +c) q + -J [C + C 2 (l +ÄC Ez{r,z) =E0 {cC-: c + c 2 (l + /?e)]et.-(3) (4) mit der Abkürzung c = ae/Re, wobei ae und Re die radialen bzw. axialen Krümmungsradien der durch die Mittelbahn hindurch gehenden Nullpotentialfläche 1 
  Reference    (Z. Naturforschg. 12a, 28—33 [1957]; eingegangen anj 7. Oktober 1956) 
  Published    1957 
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 Identifier    ZNA-1957-12a-0028 
 Volume    12 
6Author    K. Clusius, C. G. Losa, P. FranzosiniRequires cookie*
 Title    Ergebnisse der Tieftemperaturforschung 1 XVIII. Die Atom-und Elektronenwärme des Platins zwischen 10° und 273° K  
 Abstract    An einem 205 g schweren Platinzylinder wird die Atomwärme konstanten Druckes Cp zwischen 10° K und 0° C gemessen. Die Normalentropie bei 25° C ergibt sich zu 9,95 Clausius. Unterhalb von 16°K läßt sich die Atomwärme als die Summe der Gitterwärme Cg, die dem r 3 -Gesetz folgt, und der Elektronenwärme Ce, die linear mit T verläuft, darstellen: 
  Reference    (Z. Naturforschg. 12a, 34—38 [1957]; eingegangen am 5. Oktober 1956) 
  Published    1957 
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 Identifier    ZNA-1957-12a-0034 
 Volume    12 
7Author    W. BingelRequires cookie*
 Title    Eine neue Methode zur Berechnung der Elektronenterme von Molekülen  
 Abstract    Es wird eine Methode zur Berechnung der Elektronenterme von Molekülen entwickelt, die von den exakten Eigenfunktionen des vereinigten Atoms ausgeht. Die berechneten Molekülterme gehen für verschwindende Kernabstände in die exakten Terme des vereinigten Atoms über. Es wird gezeigt, wie sich Molekül-Ubergangsmomente und Dipolmomente als Funktion der Kernabstände im Rahmen der Theorie beredinen lassen. Eine der wichtigsten Aufgaben der Quanten-chemie bei der Ermittlung der Struktur eines be-stimmten Moleküls ist die quantitative Berechnung seiner Elektronenterme, das heißt der diskreten Eigenwerte der ScHRÖDiNGER-Gleichung für die Elek-tronen des Moleküls bei festgehaltenen Kernkoordi-naten als Funktion der letzteren. Infolge der großen mathematischen Schwierigkeiten, wie sie jedem Viel-elektronenproblem innewohnen, ist eine vollständige Bestimmung dieser Abhängigkeit im allgemeinen nur für zweiatomige Moleküle durchführbar. In die-sem Fall ist der Abstand R der beiden Atomkerne die einzige Kernkoordinate (auf die Richtung der Kernverbindungslinie kommt es hier nicht an), und die Durchführung der oben geschilderten Aufgabe ergibt dann die bekannten Potentialkurven En(R), aus denen sich dann spezielle Eigenschaften des Moleküls, wie seine Dissoziationsenergie, der Gleich-gewichtsabstand und sein Absorptions-und Emis-sionsspektrum, bestimmen lassen. Bei mehratomigen Molekülen treten an Stelle dieser Potentialkurven gewisse Potentialflächen in einem höherdimensiona-len Raum, und man beschränkt sich daher meistens auf die Berechnung der Elektronenterme für eine Kernkonfiguration. Das ist fast immer diejenige, die dem Gleichgewichtszustand des Grundzustandes ent-spricht. Nun sind solche Berechnungen mit den beiden konventionellen quantenmechanischen Näherungs-verfahren, der "Methode der Valenzstrukturen" (HLSP-Methode) und der "Methode der Molekül-bahnen" (MO-Methode), selbst für relativ einfache Moleküle in bezug auf ihre Übereinstimmung mit den experimentellen Daten häufig recht unbefriedi-gend, und dies trotz des auch hier schon ziemlich großen Rechenaufwandes. Das gleiche gilt häufig auch für die Berechnung der Elektronenterme von Atomen mit dem HARTREE-bzw. HARTREE-FocKschen Verfahren des "selbstkonsistenten Feldes". In allen Fällen wird unter Umständen sogar die energetische Reihenfolge der niederen angeregten Terme falsch wiedergegeben. Als Beispiel hierfür sind in Abb. 1, die einer Arbeit von MOFFITT 1 entnommen wurde, die beobachteten vier tiefsten Terme des Kohlen-stoffatoms mit den nach zwei verschiedenen Verfah-ren berechneten verglichen. In beiden Fällen wird die Reihenfolge der 1 S-und 5 S-Terme falsch wieder-gegeben. 1 W. MOFFITT, Proc. Roy. Soc., Lond. A 210, 245 J1951]. Die Gründe für dieses Versagen sind hauptsäch-lich darin zu suchen, daß alle die oben erwähnten Verfahren die Energie eines bestimmten Elektronen-zustandes des betrachteten Atoms bzw. Moleküls nur bezüglich eines Nullniveaus der Energie zu bestim-men gestatten, bei dem alle Elektronen unendlich weit von ihrem Atomkern und (für das Molekül-problem) alle Atomkerne unendlich weit vonein-ander entfernt sind. Diese "absoluten" Energien sind nun ziemlich groß, so ist die absolute Energie des Grundzustandes 3 P des Kohlenstoffatoms etwa 1000 eV. Für den Physiker und den Chemiker sind aber diese Energien nur von geringem Interesse, ihn interessieren hauptsächlich Energiedifferenzen zweier Zustände wie etwa die Anregungsenergie eines Atom-oder Molekülterms relativ zum Grundzustand oder der Energieaufwand zur Abtrennung eines Atoms oder einer Atomgruppe aus einem Molekül. Diese relativen Energien sind meistens von der Grö-ßenordnung einiger eV und daher klein gegen die absoluten Energien 2 . Da man nach dem oben Ge-sagten diese relativen Energien mit den bisherigen Verfahren nur als Differenzen der entsprechenden absoluten Energien bestimmen kann, ist es verständ-lich, daß die ersteren mit Fehlern von der Größen-ordnung bis zu 100% behaftet sein können, selbst wenn die letzteren mit einer Genauigkeit von etwa \% bestimmt wurden. Insbesondere bedeutet dies für das uns hier allein interessierende Molekülproblem, daß schon die Ener-gie der getrennten Atome, die man aus den Energie-formeln des Molekülproblems für R = oo erhält, unter Umständen mit großen Fehlern behaftet sind. Für den Vorgang der Molekülbildung aus den ge-trennten Atomen ist das natürlich ein sehr unbefrie-digender Ausgangszustand. 1. Die "Methode der Atome in Molekülen", aus-gehend von den getrennten Atomen (Moffittsches Verfahren) und vom vereinigten Atom (neues Verfahren) Diese Überlegungen haben MOFFITT 1 dazu ge-führt, eine neue Rechenmethode zu entwickeln, die 
  Reference    (Z. Naturforschg. 12a, 59—70 [1957]; eingegangen am 23. November 1956) 
  Published    1957 
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 Identifier    ZNA-1957-12a-0059 
 Volume    12 
8Author    D. Geissler, H. PfeiferRequires cookie*
 Title    Spin-Echos bei Wechselstromelektrolyse  
 Abstract    Der Einfluß von periodischen Feldänderungen am Kernort wird untersucht, indem die Spin-Echo-Methode von HAHN dahingehend modifiziert wird, daß die Proben, verschiedene wäßrige Lösungen, einer Wechselstromelektrolyse unterworfen werden. Das durch den Ionenstrom entstehende zusätz-liche magnetische Wechselfeld bewirkt eine Verkleinerung der Echoamplitude, die wegen der wech-selnden Phasenbeziehungen zwischen Elektrolysefeld und Hochfrequenzimpuls zeitlich schwankt. Bei magnetischen Kernresonanzverfahren verur-sacht ein hochfrequentes Magnetfeld geeigneter Fre-quenz und Polarisation Bewegungsänderungen von Kernmomenten, die in einem konstanten Magnetfeld präzedieren. Dadurch werden in einer Spule Span-nungen induziert, die nach entsprechender Verstär-kung oszillographisch registriert werden können. Für die Art, wie man das hochfrequente Wechselfeld einwirken läßt, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bei der Methode von HAHN 1 entsteht als Folge zweier Hochfrequenzimpulse ein Signal, das sog. Spin-Echo. Während HAHN 1 und insbesondere DAS und SAHA 2 den Einfluß statistischer Feldänderungen auf das Spin-Echo infolge von Selbstdiffusion untersucht haben, erscheint auch die Frage interessant, wie sich 
  Reference    (Z. Naturforschg. 12a, 70—76 [1957]; eingegangen am 30. September 1956) 
  Published    1957 
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 Identifier    ZNA-1957-12a-0070_n 
 Volume    12 
9Author    H. WeissRequires cookie*
 Title    Die magnetische Widerstandsänderung in InAs  
 Abstract    Eine hohe Elektronenbeweglichkeit ist im allgemei-nen mit einer großen magnetischen Widerstandsände-rung verbunden. So ist der spezifische Widerstand eines stabförmigen Präparates aus InSb in einem Magnet-feld von 10 000 Gauß bei Zimmertemperatur etwa dop-pelt so groß wie ohne Magnetfeld. Im Gegensatz dazu zeigt ein einkristallines Stäbchen aus InAs 1 einen un-gewöhnlich niedrigen Effekt. Um diesen zu erhalten, muß man den Einfluß der geometrischen Form des Ver-suchskörpers berücksichtigen. Dazu wurden folgende Messungen durchgeführt: An ein einkristallines Stäbchen (Querschnitt 2 X2 mm 2 , Länge 25 mm, HALL-Koeffizient Z?n= — 115 cm 3 /Asec, Elektronenbeweglichkeit 8 ju = -g^-R o.= 16 200 cm 2 /Vsec , 
  Reference    (Z. Naturforschg. 12a, 80—1957 [1957]; eingegangen am 1. Dezember 1956) 
  Published    1957 
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 Identifier    ZNA-1957-12a-0080_n 
 Volume    12 
10Author    W. Groth, E. Nann, K. H. WelgeRequires cookie*
 Title    Anreicherung der Uranisotope in einer Gegenstrom-Gaszentrifuge  
 Abstract    In früheren Arbeiten 1 ' 2 war gezeigt worden, daß in einer gemeinsam mit BEYERLE 3 entwickelten Gaszentri-fuge Multiplikationen des einfachen Trennschnittes, der durch den für binäre Mischungen mit der seltenen Kom-ponente A/t gültigen Ausdruck (Mx—M2) co 2 ra 2 | : 2R T -0,811,2 Ci = Ca exp (M, < M2) 
  Reference    (Z. Naturforschg. 12a, 81 [1957]; eingegangen am 5. Dezember 1956) 
  Published    1957 
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 Identifier    ZNA-1957-12a-0081_n 
 Volume    12 
11Author    A. TietzeRequires cookie*
 Title    Versuche zur elektrostatischen Aufladung bei C02-Schnee  
 Abstract    Um zu erkennen, wie man die elektrostatische Auf-ladung bei ausströmendem C02 aus Hochdruckgasfla-schen (Gasinnendruck ca. 60 atü) möglichst gering hal-ten kann, wurden mannigfache Versuchsreihen ausge-führt. Im einzelnen gelangten zur Untersuchung: 1. verschiedene Düsen-und Schneerohrformen, wie sie bei Feuerlöschern Verwendung finden; 
  Reference    (Z. Naturforschg. 12a, 82—83 [1957]; eingegangen am t. August 1956) 
  Published    1957 
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 Identifier    ZNA-1957-12a-0082_n 
 Volume    12 
12Author    K. Clusius, H. U. HostettlerRequires cookie*
 Title    Abb Das Verhalten von Schwefeldioxyd im Trennrohr  
 Abstract    3. Oszillogramm der elektrischen Aufladungserscheinun-gen und der vorbeifliegenden geladenen C02-Schneepartikel-chen bei einem Wasserzusatz zu C02 von mehr als 1 Gew.-%. an, wobei der Schnee nun positiv geladen ist, bis sie diejenige der trockenen Kohlensäure an absoluter Größe bei weitem übertrifft (um einen Faktor 10 bis 100), s. Abb. 3. Kürzlich erschien eine Arbeit von WULLKOPF über die charakteristischen Konstanten des Schwefeldioxyds im Trennrohr 1 . Wir haben uns gleichfalls mit dieser Frage befaßt und möchten einige Überlegungen und Ergeb-nisse mitteilen, die wir dabei erhalten haben. Es wurde eine 10 m lange Trennanlage von 0,85 cm Rohrdurch-messer benutzt, die mit Heizdrähten aus Platin-Iridium von 0,04 cm Durchmesser ausgerüstet war. Die Analy-sen wurden massenspektroskopisch durch Intensitäts-vergleich der 34 SO-mit der 32 SO-Spitze vorgenommen. 1. Von allen für die Anreicherung der schweren Schwefelisotope in Frage kommenden Verbindungen bietet Schwefeldioxyd den Vorteil großer thermischer Beständigkeit. Dafür hat es den Nachteil der relativ hohen kritischen Temperatur Tk von 430° K. Legt man das LENNARD-JoNESsche Molekülmodell zugrunde, so zeigt sich, daß der Thermodiffusionsfaktor a erst bei Tempe-raturen zwischen T\ und 1,5 7\ positive Werte annimmt. Die Lage dieser Nullstelle hängt von den speziellen Indizes für das Kraftgesetz der molekularen Wechsel-wirkung ab und ist noch nicht genauer bekannt. Jeden-falls muß man erwarten, daß a unterhalb von 160^ C negativ ist. Nun wird in der Theorie des Trennrohrs gewöhnlich angenommen, daß a lediglich positive Werte hat und daß seine Temperaturabhängigkeit durch Einsetzen eines Mittelwerts ausreichend berücksichtigt werden kann. Genau so verfährt man mit den anderen Transport-größen, wie der Zähigkeit, der Diffusion und Wärme-leitung. Bei letzteren liefert eine solche 
  Reference    (Z. Naturforschg. 12a, 83—84 [1957]; eingegangen am 3. Dezember 1956) 
  Published    1957 
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 Identifier    ZNA-1957-12a-0083_n 
 Volume    12 
13Author    U. Cappeller, R. KlingelhöferRequires cookie*
 Title    Die Winkelkorrelationen der 199keV — llOkeV- und 178 keV -131 keV-/ -; -Kaskaden im y-Spektrum des ls9 Tm  
 Abstract    Der Zerfall des 169 Yb ist in den letzten Jahren mehr-fach untersucht worden 1_9 . Das auf Grund dieser Un-1 S. DEBENEDETTI U. F. K. MCGOWAN, Phys. Rev. 74. 728 [1948]. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 12a, 84—85 [1957]; eingegangen am 23. Dezember 1956) 
  Published    1957 
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 Identifier    ZNA-1957-12a-0084_n 
 Volume    12 
14Author    Hermann KümmelRequires cookie*
 Title    Zur Begründung der Bruecknersehen Theorie des Atomkerns  
 Abstract    Von BETHE 1 ist kürzlich eine ausführliche Darstel-lung der Theorie von BRUECKNER gegeben worden. Er leitet sie her, indem er den ganzen Formalismus der Theorie postuliert und zeigt, daß sie unter gewissen Voraussetzungen eine gute Näherung für die Beschrei-bung mancher Aspekte des wirklichen Atomkernes dar-stellt. Er gibt auch viele Anregungen für eine prakti-sche Verwertung der Formeln (insbesondere für den unendlichen Kern). 
  Reference    (Z. Naturforschg. 12a, 85—87 [1957]; eingegangen am 11. Dezember 1956) 
  Published    1957 
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 Identifier    ZNA-1957-12a-0085_n 
 Volume    12 
15Author    Requires cookie*
 Title    irl-^rf  
 Abstract    Nu (19') LuMt 2 N" (Ml \~~kT m9 2 Nn (20 a') Ni 4 N, Ni [N22 + L22] 1 I i, \ MT K2 Ki y--M 2 + +ma/ 1 M V 4 Nn 2 1 N,-n 12 M, 2 Nu (20 b') [N22 + L22] J. Das hat zur Folge, daß, mit Ausnahme für einen schma-len Bereich bei kleinen Werten in Abb. 9 a, in den Abb. 8 a, 9 a und 10 die d/rm negativ werden. Damit ist es nicht möglich, die Koeffizienten An und Al2 und erst recht nicht die 3 Koeffizienten An, A12 und A22 von a 2 , a ß und ß 2 gleichzeitig Null zu machen, wenn außerdem noch Doppelfokussierung erster Ordnung für alle Mas-sen gefordert wird. Die Kurve f in Abb. 5 bleibt als for-mal richtige Lösung von Gl. (21) erhalten, ist aber wegen des negativen d/rm physikalisch uninteressant. Die in Tab. I und Abb. 11 dargestellten Apparate stellen In-strumente mit Doppelfokussierung erster Ordnung für alle Massen und zusätzlicher Richtungsfokussierung zweiter Ordnung in der Mitte der Photoplatte dar. Der Abstand d/rm zwischen den Feldern kann bei ihnen be-liebig gewählt werden. Alle Ergebnisse für gegensinnige Ablenkung und auch für die Richtungsfokussierung zwei-ter Ordnung bei gleichsinniger Ablenkung bleiben von dieser Vorzeichenänderung unberührt. Ferner sind 3 Druckfehler zu beriditigen: 1. In Gl. (8) lies N22 = ± ]/2 sin 1/2 <pe I 1 + sin 2 j/2 tpe 2 sin 2 (97m/2) j/2 2 ± cot ^ sin j/2 (p€ 
  Reference    (Z. Naturforschg. 12a, 88 [1957]) 
  Published    1957 
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 Identifier    ZNA-1957-12a-0088_e 
 Volume    12 
16Author    A. E. GrünRequires cookie*
 Title    Lumineszenz-photometrische Messungen der Energieabsorption im Strahlungsfeld von Elektronenquellen Eindimensionaler Fall in Luft  
 Abstract    Es wurde die Energie-Absorption a (2) von Luft im Strahlungsfeld einer speziellen Elektronen-quelle als Funktion der Eindringtiefe 2 gemessen ("Tiefendosiskurven"). Als Maß für die Absorp-tion wurde die Lumineszenz der Luft verwendet. Die Elektronenquelle lieferte ein Elektronenbündel, das durch eine dynamische Druckstufenstrecke aus dem Vakuum in die Luft überführt wurde. Die Anfangsenergie E0 der Elektronen wurde von 5-54 keV variiert. Für die Reichweite R der Elek-tronen als Funktion von E0 wurde ein Potenzgesetz gefunden. Über z/R als Abszisse aufgetragen und geeignet normiert, zeigen die gemessenen Funktionen a (2) nur eine geringe Abhängigkeit von E0. Zahlenwerte für die Bremsung — dE/ds der Elektronen, die sich aus den Meßkurven entnehmen lassen, zeigen gute Ubereinstimmung mit der BETHESchen Theorie. In dieser Arbeit wird ein Sonderfall des folgenden allgemein formulierten Problems behandelt: Gegeben sei eine beliebige Elektronenquelle, ein-gebettet in ein homogenes Medium, z. B. in ein Gas. Gefragt ist nach der Energie-Absorption A(x) im Medium als Funktion des Orts im Strahlungsfeld der Quelle. Unter der Energie-Absorption soll die auf die Masseneinheit des Mediums bezogene Lei-stung verstanden werden, die von den primären Elektronen und deren Sekundären durch Stöße * an die Moleküle des Mediums abgegeben wird (Dimen-sion: eV/g sec) **. Bremsung und Vielfachstreuung der primären Elektronen und deren Sekundären sind die grund-legenden Prozesse im Strahlungsfeld. In dieser Ar-beit beschränken wir uns nun auf die Lösung eines in diesem Zusammenhang auftretenden, verhältnis-mäßig einfachen Teilproblems, nämlich des folgen-den (Abb. 1): Eo d z Ab. 1. Zur Definition von a (2). 
  Reference    (Z. Naturforschg. 12a, 89—95 [1957]; eingegangen am 6. Dezember 1956) 
  Published    1957 
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 Identifier    ZNA-1957-12a-0089 
 Volume    12 
17Author    K. R. Dixit, V. V. AgasheRequires cookie*
 Title    Study of Cuprous Oxide formed in Air at 0.5 mm of Hg between 200° C and 1030°C and its rectification  
 Abstract    Oxides of copper formed at an air pressure 0.5 mm of Hg in the temperature range 200° C to 1030° C and for a time of formation of one hour have been studied. Their composition structure by the method of electron diffraction and X-ray reflection, rectification, and magnetic susceptibility — all these as a function of the subsequent heat treatment and the thickness of the film — have been investigated. The films formed at 500° C just begin to show rectification, it becomes appreciable at 800° C and then increases rapidly with the temperature of formation of the film. The rectifying films are all Cu20 films but with a peculiar structure. The appearance of an appreciable amount of rectifi-cation is accompanied by changes in the surface structure, body structure and the susceptibility of the films. For a rectifying film the surface layer consists of large Cu20 crystals showing 111 orienta-tion. Below this small crystallites of Cu20 , including an excess of oxygen, and showing a zinc blende structure, are present. The effect of the subsequent heat treatment is to reduce the amount of oxygen and increase the diamagnetic susceptibility. A maximum rectification is obtained, when the Cu20 crystallites are fairly small and contain on an average an excess of one atom of oxygen per crystal-lite. A plausible mechanism for the changes is suggested. We have already reported the properties of oxides of copper formed at atmospheric pressure 1 and also at low pressures 2 . In the present work the oxides of copper formed at an air pressure 0.5 mm of Hg in the temperature range 200° C to 1030° C and for a time of formation of one hour have been studied. Their composition structure by the method of elec-tron diffraction and X-ray reflection, rectification and magnetic susceptibility — all these as a function of the subsequent heat treatment and the thickness of the film — have been investigated. Experimental and Results The copper blocks (except those used for magnetic susceptibility measurements) were prepared and 
  Reference    (Z. Naturforschg. 12a, 96—101 [1957]; eingegangen am 24. August 1956) 
  Published    1957 
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 Identifier    ZNA-1957-12a-0096 
 Volume    12 
18Author    H.K F Müller, H. HendusRequires cookie*
 Title    Die Atomverteilung im flüssigen Antimon  
 Abstract    Für die Untersuchung der Flüssigkeitsstruktur von Elementen und Legierungen mit höherem Schwächungsvermögen, Schmelzpunkt und Dampfdrude, wozu auch das flüssige Antimon zählt, wurde der Anwendungsbereich der Durchstrahlungsmethode dadurch erweitert, daß die bisher für Fein-strukturuntersuchungen noch nicht angewandte W-Ka-Strahlung (A = 0,21 Ä) für die Durchstrahlung der in einer abgeschmolzenen Küvette aus Quarzglas befindlichen Flüssigkeitslamelle benützt wurde. Die Aufnahmekammer wird beschrieben und die bei der Auswertung der Aufnahmen zu berücksich-tigenden Faktoren aufgezeigt. Das Interferenzbild des flüssigen Antimons bei 665° C zeigt (nach Abzug der Streuung des Quarz-glases der Küvette) vier Intensitätsmaxima, deren Periodenwerte (c?=2,89, 1,47, 1,01 und 0,7 Ä) eine gewisse Ubereinstimmung mit einigen Perioden des amorphen Antimons zeigen. Die FOURIER-Analyse der aus der Intensitätsverteilung gewonnenen s-1(5)-Funktion, welche zur kritischen Betrach-tung des Ergebnisses in mehrfacher Weise variiert wird, zeigt eine Atomverteilung, die sich von der-jenigen der amorphen wesentlich unterscheidet. An Stelle der für den Kristall charakteristischen ersten und zweiten Koordinatenzahl von (3+3) Atomen in 2,898 Ä und 3,357 Ä Abstand tritt in der Schmelze eine einzige Koordination mit ca. 6 Atomen in einem Abstand von 3,12 Ä. Die zweite Flüssigkeitskoordination mit etwa 12 Atomen folgt in 4,4 Ä Abstand und dürfte aus der dritten und vierten Koordination des Kristalls mit je 6 Atomen in 4,30 Ä und 4,498 Ä hervorgegangen sein. Nach dem Ergebnis der FouRiER-Analyse hat es den Anschein, als liege in der Antimonschmelze im zeitlichen und räumlichen Mittel eine einfach-kubische Atomverteilung vor, die aus einer Entzerrung der rhomboedrischen Kristallstruktur des festen Antimons infolge einer weitgehenden Auflösung der homöopolaren Bindung beim Übergang fest —flüssig hervorgegangen sein dürfte. Die RöNTGEN-Untersuchung der chemischen Ele-mente und ihrer Legierungen im flüssigen Zustand liefert einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Er-forschung und Kenntnis des flüssigen Zustandes der Materie. In Anbetracht der mit anderen physikali-schen Methoden an Flüssigkeiten gewonnenen Er-gebnisse und des umfangreichen Aufgabengebietes ist die Zahl der bis heute vorliegenden röntgeno-graphischen Untersuchungen noch verhältnismäßig gering. Dies gilt besonders für die flüssigen Legie-rungen, aber auch für die chemischen Elemente im flüssigen Zustand, von denen bisher erst ca. 23 un-tersucht wurden und zu deren Systematisierung eine weit größere Anzahl von Ergebnissen erforderlich wäre. Ein wesentlicher Grund dafür ist in den ex-perimentell zu überwindenden Schwierigkeiten zu suchen, die bei zahlreichen Stoffen durch hohen Schmelzpunkt, hohen Dampfdruck und großes Schwächungsvermögen für RöNTGEN-Strahlen gege-ben sind. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 12a, 102—111 [1957]; eingegangen am 10. Dezember 1956) 
  Published    1957 
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 Identifier    ZNA-1957-12a-0102 
 Volume    12 
19Author    Siegfried MüllerRequires cookie*
 Title    Inversionsrandschichten auf p-Silicium  
 Abstract    Auf der defektleitenden Seite eines Siliciumstäbchens, das in der Mitte einen pn-Übergang ent-hält, bildet sich unter dem Einfluß von Wasserdampf eine elektronenleitende Inversionsrandschicht aus, welche in trockenem Sauerstoff wieder verschwindet. Durch Sperrstrom-und Kapazitätsmessun-gen wird dieser "Channel" nachgewiesen und durch Abtasten der Kristalloberfläche mit einer Licht-sonde seine wirksame Länge bestimmt. Die Leitfähigkeit der Randschicht kann durch Kombination der verschiedenen Messungen ermittelt werden. Sie liegt in der Größenordnung von 10 —5 bis 10~ 6 Ohm -1 . Aus dem zeitlichen Verlauf des Sperrstroms nach einer Spannungsänderung ergibt sich, daß zwei Arten von Oberflächenzuständen existieren, von denen sich die eine in sehr kurzer Zeit mit dem Leitungsband ins Gleichgewicht setzt, während für die andere Relaxationszeiten von 10 bis SO Mi-" nuten beobachtet werden. Ein Vergleich mit entsprechenden Messungen an Germanium zeigt, daß die Dichte der "schnellen" Zustände bei Silicium wesentlich größer ist als bei Germanium. Durch Adsorption von Fremdatomen entstehen auf der Halbleiteroberfläche zusätzliche Elektronen-niveaus, die eine Auf-oder Abwölbung der Energie-bänder an der Kristalloberfläche verursachen, je nach ihrer energetischen Lage, bzw. je nachdem die adsorbierten Atome Donator-oder Akzeptor-charakter haben. So entsteht eine Raumladungs-schicht unter der Oberfläche. Ist diese genügend stark ausgeprägt, so kommt es zur Ausbildung einer Inversionsschicht. Die Auf-bzw. Abwölbung der Energiebänder durch Adsorption geeigneter Fremdstoffe an der Kristalloberfläche haben BRATTAIN und BARDEEN 1 bei Germanium durch Messung der Austritts-arbeit zum ersten Mal überzeugend nachgewiesen. Über Inversionsschichten auf Germanium hat erst-malig BROWN 2 berichtet. Er fand bei Untersuchun-gen an npn-Transistoren eine leitende Brücke, einen Channel zwischen Emitter und Collektor, der sich als eine elektronenleitende Inversionsschicht auf der Basis entpuppte. Von BROWN stammt auch die erste theoretische Behandlung solcher Inversionsschichten. Inzwischen sind Inversionsrandschichten auf Ger-manium mehrfach untersucht worden 3_11 . Entspre-chende Messungen an Silicium lagen bis vor kurzem * Auszug aus einer Dissertation an der Techn. Hochschule Stuttgart 1956. 
  Reference    (Z. Naturforschg. 12a, 112—122 [1957]; eingegangen am 9. Dezember 1956) 
  Published    1957 
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 Identifier    ZNA-1957-12a-0112 
 Volume    12 
20Author    D. JoerchelRequires cookie*
 Title    Beugungsmikroskopie polydisperser Systeme I. Interferenztheorie eines Haufwerks globulärer Partikel  
 Abstract    Die Analogie zwischen RÖNTGEN-und lichtoptischen FitAUNHOFERSchen Beugungsdiagrammen wird dazu benutzt, die RöNTGEN-Kleinwinkelstreuung von Systemen regellos verteilter globulärer Partikel mit MAxwELL-artiger Größenstatistik zu untersuchen. Für den zweidimensionalen Fall von Kreis-scheibchen wird die HosEMANNsdie Interferenztheorie polydisperser Haufwerke derart erweitert, daß die Streuformeln sowohl die sog. kontinuierliche Kleinwinkelstreuung ("Festkörper vom Gastyp") zu beschreiben vermögen, die mit wachsendem Streuwinkel monoton abnimmt, als auch die diskon-tinuierliche Kleinwinkelstreuung ("Festkörper vom Flüssigkeitstyp"), solange höchstens ein diffuses Flüssigkeitsmaximum auftritt. Der Grenzfall, nämlich das Auftreten einer horizontalen Wende-tangente im Streubild, ist dadurch ausgezeichnet, daß im III-(II-)Dimensionalen die Polydispersität der Bausteine gleich ihrer Packungsdichte (plus 0,1) ist. Unter Beugungsmikroskopie werden Aufnahme und hypothesenfreie Auswertung FRAUNHOFERscher Beugungsbilder verstanden. Beschreibt man die Struktur eines Beugungsdiaphragmas durch die Ortsfunktion der Transparenz, erhält man als Beu-gungsamplitude die FouRiER-Transformierte der Transparenzfunktion 1 . Verwendet man als Beu-gungsdiaphragmen Modelle, die aus einer großen Anzahl verschieden großer "Bausteine" (z. B. Kreise) bestehen, dann lassen sich aus dem Beugungsbild dieser Struktur gewisse statistische Aussagen gewin-nen, die man bei einer direkten lichtoptischen Ver-größerung nur durch mühsames Ausmessen und Auszählen erhalten könnte. Dazu gehören Parameter der Bausteingrößenstatistik, bevorzugt vorkommende Abstände zwischen den Partikeln oder Schwankun-gen der Identitätsperiode bei kristallinen Stoffen. Eine besondere Bedeutung gewinnt die Methode da-her im Hinblick auf Probleme der RöNTGEN-Struktur-analyse. Zwar ist der physikalische Vorgang bei der Streuung von RöNTGEN-Strahlen durch ein Präparat ein anderer als bei der optischen Beugung, die Streuamplitude hängt jedoch auch hier über die EwALDsche 2 Konstruktion eng mit der FOURIER-Transformierten der Elektronendichteverteilung des Präparats zusammen. Sieht man vom Polarisations-faktor und dem durchdringenden Anteil des RÖNTGEN-Primärstrahls ab, dessen Analogon im lichtoptischen Falle nicht auftritt, entsprechen sich beide Arten von 
  Reference    (Z. Naturforschg. 12a, 123—140 [1957]; eingegangen am 3. Dezember 1956) 
  Published    1957 
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 Identifier    ZNA-1957-12a-0123 
 Volume    12 
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